DE317841C - - Google Patents

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DE317841C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C15/00Clocks driven by synchronous motors
    • G04C15/0009Clocks driven by synchronous motors without power-reserve
    • G04C15/0027Clocks driven by synchronous motors without power-reserve provided with automatic-starting device

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

Bekanntlich läßt sich auf den Eigenschaften der Synchronmotoren und auf der Tatsache, daß es möglich ist, bei großen Wechselstromzentralen stündlich bzw. täglich mit großer Genauigkeit bestimmte Summen von Stromwechseln zu erzeugen, ein elektrisches Zeitverteilungssystem aufbauen.
Der Grund aus dem eine ausgedehntere wirtschaftliche Anwendung dieser Erfindung
ίο unterblieb, ist wohl darin zu suchen, daß es nicht gelang auch einen geeigneten selbstanlaufenden Einphasensynchronmotor zu erfinden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun diesen Mangel zu beheben und erreicht dies durch das Zusammenwirken eines Anlauf Schaltwerkes ASW mit einem Synchronmotor 5 M besonderer Bauart. Dem Anlauf sch altwerk liegt das Prinzip des Wechselstromweckers zugrunde, verbunden mit einem einer Uhrenhemmung ähnlichen Fortschaltwerk. Der Wechselstromanker b und die Fortschaltklaue kl bzw. Klinken sitzen auf derselben Welle W1. Hat das Steigrad St z. B. 50 Zähne und liefert das Kraftwerk 50 Perioden pro Sekunde, so wird das Steigrad pro Sekunde genau eine Umdrehung ausführen.
Wie ersichtlich, ist also das Anlaufschaltwerk für sich allein schon befähigt als Antriebsmotor für eine elektrische Uhr zu dienen. Es haftet ihm jedoch hierbei noch der Nachteil an, daß sich Fortschaltklaue und Steigrad verhältnismäßig stark abnutzen, da sie sekundlich ioomal zu gegenseitigem Eingriff gelan-
gen. Diesem Übelstand hilft die Anordnung des Synchronmotors SM, dessen zahnradförmiger Anker α mit dem Steigrad auf gleicher Welle sitzt, ab. Dieser Synchronmotor wird durch das mit überschüssiger Kraft arbeitende Anlaufschaltwerk sofort auf Touren (hier eine pro Sekunde) gebracht und hat alsdann die Aufgabe, das Steigrad anzutreiben, und zwar in der Weise, daß die Fortschaltklaue sozusagen leer läuft, d. h. keinen Anlaß hat, auf die Umdrehungsgeschwindigkeit des Steigrades dauernd einzuwirken. Steigrad und Klaue kommen daher während des regelrechten Ganges (infolge des absichtlich belassenen kleinen Spielraumes) gegenseitig garnicht mehr miteinander in Berührung, nutzen sich somit gegenseitig auch nicht mehr ab.

Claims (7)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Selbstanlaufender Einphasensynchronmotor, insbesondere für elektrische Uhrenanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anlaufschaltwerk(^45PF) durch eine gemeinsame Achse oder durch ein Getriebe derart in Antriebsverbindung mit dem zahnradförmigen Anker eines Synchronmotors gebracht ist, daß einerseits das mit überschüssiger Kraft arbeitende Anlaufschaltwerk das Uhrzeigerwerk und den Anker des Synchronmotors ohne Hilfsphase u. dgl. in synchronen Gang bringt und andererseits der Synchronmotor, vom Anlaufschaltwerk auf Tourenzahl gebracht, bewirkt, daß das Steigrad des Anlaufschaltwerkes sich jeweils in einer derartigen Stellung befindet, daß die Fort-
    schaltklaue möglichst leer läuft und dadurch unnötige Abnutzung vermieden wird.
  2. 2. Elektrisches Anlaufschaltwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
    ein nach Art eines Wechselstromläutwerkes wirkender Anker (b) mit einer ein Steigrad antreibenden Fortschaltklaue (kl) auf gleicher Welle (W1) sitzt, oder durch ίο eine Übersetzung auf diese wirkt.
  3. 3. Magnetischer Kreislauf des Anlaufschaltwerkes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein omegaförmiger Anker um seinen Schwerpunkt drehbar
    x5 gelagert in seinen beiden Endlagen nicht gegen einen Anschlag stößt, sondern der Hub des Ankers durch den Magnetismus der spitzenförmig ausgestalteten Polschuhe der Elektromagnete begrenzt wird, wodurch geräuschloser Gang bewirkt wird und wobei das kreisförmig gestaltete Joch des omegaförmigen Ankers einer entsprechend hohlkreisförmigen Mulde (m) des permanenten Magneten oder einem so geformten Polschuhe gegenübersteht, den magnetischen Kraftlinien somit ein möglichst geringer Widerstand geboten wird.
  4. 4. Zahnradförmiger Anker des Synchronmotors nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung größter Kraftwirkung bei kleinstem polarem Trägheitsmoment die Zähne in Richtung parallel zur Drehachse umgebogen sind.
  5. 5. Synchronmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Joche der beiden permanenten Magnete mit ihren Außenseiten aneinander gelegt werden.
  6. 6. Synchronmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Synchronmotor und Anlaufschaltwerk in Hintereinanderschaltung liegen. . '
  7. 7. Anlaufschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zahnradiörmige Anker (a) der Fortschaltklaue (b) gegenüber um einen geringen Winkel nacheilt, so daß in der Endlage der Klaue der Anker noch ein nach vorwärts gerichtetes Drehmoment besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2439193A (en) * 1941-07-14 1948-04-06 Landis & Gyr Ag Small motor, particularly synchronous fractional horsepower motor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2439193A (en) * 1941-07-14 1948-04-06 Landis & Gyr Ag Small motor, particularly synchronous fractional horsepower motor

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