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Elektrischer Kleinmotor mit Dreifach-T-Anker, insbesondere Seheibenwisehermotor für Fahrzeuge.
Elektrische Kleinmotore mit Dreifach-T-Anker werden insbesondere zum Antrieb von Scheibenwischern für die Windschutzscheibe von Fahrzeugen benutzt. In gewissen Stellungen des Dreifach-T-Ankers ist das Drehmoment ein Minimum, so dass zumal bei ungünstiger Stellung des mit dem Anker gekuppelten Getriebes der Motor nicht in Gang kommen kann. Dieser Nachteil wird gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass zur Verbesserung des Drehmoments im Bereich seines Minimums Nuten ohne Wicklung in der Umfangsmitte der Ankerzähne angebracht oder die Polschuhe des Magnetsystems gegeneinander versetzt sind.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Es zeigt Fig. 1 die eine Ausführung. Fig. 2 eine zweite Ausführung und Fig. 3 einen Schnitt durch einen Scheibenwischermotor gemäss Fig. 1.
Die Fig. 1 veranschaulicht ein zweipoliges Magnetsystem aus zwei gleichen hufeisen- förmigen Hälften a, um deren Joche je eine Feldwicklung b gelegt ist. Die mit ihren Spitzen einander zugerichteten Schenkel der beiden hufeisenförmigen Hälften a haben dieselbe Polarität und umschliessen einen Dreifach-T-Anker e, der sich im Uhrzeigersinn drehen soll. Die drei Ankerzähne cl haben in der Mitte ihres Umfangs je eine zur Ankerachse parallele Nut e.
Diese Nuten erhöhen zwar den magnetischen Widerstand des Ankers, gleichzeitig verändern sie aber, vermutlich im Zusammenhang mit der Ankerrückwirkung in der gezeichneten Ankerstellung, in der das Drehmoment des Ankers üblicher Bauart, also ohne Nuten. ein Minimum ist, die Verteilung des magnetischen Flusses derart, dass sich in dieser Minimum-Stellung die Anzugkraft im Sinne der Drehrichtung des Motors in beträchtlichem Masse erhöht und der Anker die ungünstige Stellung überwinden kann.
Die Fig. 2 veranschaulicht einen gewöhnliehen Dreifach-T-Anker ohne Nuten und ein zweipoliges Magnetsystem aus einem einzigen hufeisenförmigen Gestell A, um dessen Joch die
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linie des von ihnen umfassten Bogens mit der Symmetrieachse des Jochs einen von 900 ab- weichenden Winkel einschliesst. Durch diese unsymmetrische Ausbildung der Feldpole wird wahrscheinlich eine Kantenwirkung erzielt, die das Drehmoment des Dreifach-T-Ankers im Bereich seines Minimums verbessert. Diese Kantenwirkung beruht darauf, dass an Kanten eine Verstärkung des magnetischen Flusses stattfindet.
Selbstverständlich kann man auch hier ein Magnetsystem aus zwei hufeisenförmigen Hälften verwenden, entsprechend der Ausführung nach der Fig. 1. In diesem Fall werden von den vier Polschuhen zwei gegeneinander versetzt angeordnet. Ferner kann man auch
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Gestell verwenden. Wenn gewünscht, kann das Magnetsystem nach der Fig. 1 als ein vierpoliges ausgebildet sein. indem die eine Feldwicklung im im umgekehrten Sinn als zuvor gewickelt wird.
Im Bedarfsfall kann man auch eine Ausführung wählen, bei der sowohl Nuten in den Ankerzähnen vorgesehen wie auch die Feldpole unsymmetrisch zum Polkern angeordnet sind.
Wie in der Fig. 3 angedeutet, ist zwischen der Welle k des Ankers c und einer Welle 1 ein aus Zahnrädern und Kurbel bestehendes Getriebe eingeschaltet, das die Drehbewegung
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des Ankers c in eine hin und her gehende Bewegung umwandelt. An der Welle I ist in bekannter Weise der nicht gezeichnete Wischhebel befestigt.