DE317802C - - Google Patents

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DE317802C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/36Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with another asynchronous induction motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

Im Hauptpatent 310105 ist ein Verfahren zum Umsteuern von Drehfeldmotoreh beschrieben, die nach Art der Leonards.öhaltung von Generatoren betrieben werden; und: zwar derart, daß die einzelnen Primärphäseh des Motors aus verschiedenen Generatoren gespeist werden und daß zur Umkehr· der Drehfeld riclitung die Phasenfolge im Motor durch Drehung oder Umkehr der Phasenlage eines Teiles "β"'tier Generatoren geändert wird.
Bei einer Ausgestaltung dieses Verfahrens, "' wie sie den Gegenstand des Patentes 317312 bildet, speist eine Generatorgruppe die Ständer eines Doppelmotors, dessen für beide Ständer gemeinsame Läuferstäbe in der Mitte durch Widerstände miteinander verbunden sind. Im normalen Betriebe dieses Doppelmotors sind die in beiden Ständern umlaufenden Drehfelder sowohl in bezug auf ihren Drehsinn als auch in bezug auf ihre Phasenlage gleich. Bei der in jenem Patent beschriebenen Anordnung werden bei der Umkehr der Drehrichtung die Drehfelder der Motoren in ihrem Drehsinn gleichzeitig geändert, ihre Phasenlage wird jedoch dabei um i8o° gegeneinander versetzt. In den Rotorhälften werden hierdurch voneinander abweichende Spannungen erzeugt, die sich über Widerstände ausgleichen und hierdurch ein hohes Anzugsmoment des Motors bewirken.
Es ist nun nicht immer erwünscht, bei der Rückwärtsfahrt der Motoren diese Widerstandsschaltung beizubehalten, da sie für längeren Betrieb unwirtschaftlich ist, sobald nämlich die Widerstände ihre Aufgabe, das Anzugs-. moment zu steigern, erfüllt haben. Andererseits ist es auch erwünscht, beim Übergang in die Vorwärtsfahrt die im Rotor vorhandenen Widerstände zur Erhöhung des Anzugsmomentes auszunutzen. .
Diese Vorteile werden nun der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß die Phasen des Doppelmotors aus Einzelgeneratoren gespeist werden und daß durch geeignete Umkehr der Phasenlage eines Teiles der Generatoren je nach Bedarf die Betriebsweise mit oder ohne Rotorwiderstand in jedem Drehsinne eingestellt wird.
Zur Veranschaulichung der Verhältnisse diene die Zeichnung. Es sei bei dem Doppelmotor bezeichnet mit S1, s, die beiden Ständer, mit I der Läufer; r seien die Widerstandsverbindungen in der Mitte der Läuferstäbe, W1 bis W4 die Phasenwicklungen des Ständers. Diese Phasenwicklungen werden nun einzeln aus den-Ständerwicklungen V1 bis t;4der vier Generatoren
g1 bis g4 gespeist, die zweckmäßig in möglichst gedrängter Bauart in einem Gehäuse und auf einer Grundplatte vereinigt werden. Die Felder der vier Generatoren, die in der Zeichnung durch die Schleifringe f1 bis fi angedeutet seien, sind getrennt regelbar.
In der schematischen Darstellung der Fig. 2 seien nun in der linken Hälfte die einzelnen Phasenlagen der vier Generatorspannungen veranschaulicht, in der rechten Hälfte die sich hieraus ergebenden Phasenlagen für den Doppelmotor. Es kommen infolge der Zweiphasenanordnung zwei Drehfelder zustande, die, wenn man den Umlaufsinn des Drehfeldes als durch die Reihenfolge: »ausgezogener Pfeil — gestrichelter Pfeil« gegeben ansieht, bei der zu oberst gezeichneten Lage in beiden Fällen ■gleich, mit gleicher Phasenlage, und zwar im Sinne des Uhrzeigers umlaufen. Diese Lage entspreche der Vorwärtsfahrt und sei daher mit V bezeichnet.
Will man nun in dieser Fahrtrichtung die Widerstandswirkung des Läufers zu Hilfe ziehen, so muß man den Sinn der beiden Drehfelder beibehalten, die Phasenlage des einen Drehfeldes jedoch gegen die des anderen verschieben, und zwar zweckmäßig um 180°. Dies kann in einfacher Weise dadurch geschehen, daß man die Felder der Generatoren ^1 und g., umkehrt. Man erhält dann die Phasenlage, wie sie in der schematischen Darstellung der Fig. 2 durch die mit Vw bezeichneten Pfeile veranschaulicht ist. Will man dagegen aus der Vorwärtsfahrt F in die Rückwärtsfahrt mit Widerständen übergehen (Rw), so wird man die Erregung der Generatoren g2 und g3 gegenüber der Lage V umkehren.
Um nun die Widerstandswirkung zu beseitigen: volle Rückwärtsfahrt /2, ändert man die Phasenlage der Generatoren ^1 und g2 gegenüber der Lage V um i8o°. Man ist naturgemäß nicht darauf angewiesen, eine bestimmte Reihenfolge der Schaltungen beizubehalten, sondern es ist grundsätzlich immer möglich, von einer beliebigen Betriebsweise in eine beliebige andere durch einmalige Umschaltung zweier Felder überzugehen. Zweckmäßig wird man so vorgehen, daß man von Vorwärtsfahrt auf Rückwärtsfahrt mit vorgeschalteten Widerständen schließlich auf volle Rückwärtsfahrt geht und umgekehrt von voller Rückwärtsfahrt auf Vorwärtsfahrt mit vorgeschalteten Widerständen und schließlich auf volle Vorwärtsfahrt.
Die Umschaltung der Generatoren braucht nicht gleichzeitig vorgenommen zu werden; nimmt man sie nacheinander vor, so erzielt man auch bei der Umkehr eine Bremswirkung dadurch, daß zeitweise die Drehfelder der beiden Ständer gegeneinander umlaufen.
Sind in der Anlage mehrere Motoren vorhanden, wie es zum Beispiel dann der Fall ist, wenn es sich um einen Schiffsantrieb mit mehreren Schrauben handelt, so können je eine Phase der Motoren gemeinschaftlich aus einem Generator gespeist werden. Die Generatoren lassen sich dann als Mehrphasengeneratoren ausführen und werden so besser ausgenutzt. Naturgemäß kann man auch, falls man großes Gewicht darauf legt, die Generatoren als Mehrphasengeneratoren auszuführen, den Doppelmotor unterteilen . und zwei Doppelniotoren gemeinsam auf eine Welle arbeiten lassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren nach Patent 310105 zum Steuern von Drehfelddoppelmotoren, deren Ständerphasen einzeln aus Generatoren gespeist werden urid deren für beide Ständer gemeinsame Rotorstäbe in der Mitte durch Widerstände miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anlassen oder beim Übergang von einer Drehrichtung auf die andere durch Änderung der Phasenlage eines Teiles der Generatoren zunächst die Drehfelder gleichen L'mlaufssinn, jedoch eine gegeneinander zweckmäßig um 180° verschobene Phasenlage erhalten (Vw bzw. Rw), und daß dann durch nochmalige Änderung der Phasenlage die Drehfelder der beiden Ständer in »leiche Phase gedreht werden (V bzw. R).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1282165B (de) * 1964-09-25 1968-11-07 Dr Walter Schade Drehzahlregelbarer ein- oder mehrphasiger Induktionsmotor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1282165B (de) * 1964-09-25 1968-11-07 Dr Walter Schade Drehzahlregelbarer ein- oder mehrphasiger Induktionsmotor

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