DE317563C - - Google Patents
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- DE317563C DE317563C DENDAT317563D DE317563DA DE317563C DE 317563 C DE317563 C DE 317563C DE NDAT317563 D DENDAT317563 D DE NDAT317563D DE 317563D A DE317563D A DE 317563DA DE 317563 C DE317563 C DE 317563C
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- 238000005452 bending Methods 0.000 claims 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 3
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C23/00—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
- A47C23/06—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using wooden springs, e.g. of slat type ; Slatted bed bases
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- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine hölzerne Federmatratze mit einem aus nachgiebigen
Holzlamellen bestehenden Liegerost, der von mehreren Holzfedern getragen wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hölzerne Tragfedern von möglichst einfacher
Herstellung zur Anwendung zu bringen, der Matratze selbst eine gute Elastizität zu
sichern, bei welcher sich die Matratze der
ίο Körperlage gut anpaßt, und die Matratze so
widerstandsfähig zu gestalten, daß sie auch Beanspruchungen durch sogenannte konzentrierte
Lasten sicher und ohne Beschädigungen aufzunehmen vermag. Nach der. Erfindung
werden diese Fortschritte dadurch erzielt, daß freitragende einfache oder aus mehreren
Lagen bestehende Holzfedern zur Anwendung gelangen, die an dem Matratzenrahmen selbst
befestigt sind und den Liegerost an seinen Längsseiten und an geeigneten Zwischenstellen
unterstützen.
Zur Erläuterung des Erfindungsgedänkens ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung
dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Grundriß einer Federmatratze gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie Z'-z
der Fig. 1, und
Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1.
r bezeichnet einen Holzrahmen, wie er auch sonst bei den sogenannten Sprungfedermatratzen
üblich ist.
Der die Last unmittelbar und elastisch aufnehmende Tragteil der Matratze besteht aus
gut nachgiebigen Längs- und Querlamellen a, a1 aus Holz, die zu einem Liegerost in geeigneter
Weise verbunden sind. Dieser an sich elastische Tragrost wird durch Längsund
Querfedern, die ebenfalls aus Holz bestehen, elastisch gestützt.
Die Querfedern werden durch freitragende kürzere und längere Holzlamellen b und c gebildet.
Mit ihren inneren Enden unterstützen sie den Liegerost in seiner Längsachse und stehen hier mit ihren freien Enden in einem
solchen Abstand gegenüber, daß bei einer gewissen Durchbiegung sich diese Enden gegenseitig
abstützen können und hierdurch gegen j Überbeanspruchung geschützt sind. Mit ihren
äußeren Enden ruhen die Lamellen in keilförmigen Lager klotzen d aus Holz . und sind
hier durch Schrauben oder auf eine sonst zweckmäßige Weise festgespannt. Durch die
Wahl des Keilwinkels kann die Neigung und Anfangsspannung der Holzlamellen bestimmt
bzw. eingestellt werden. Dabei greift der Liegerost a, a1 zweckmäßig mit seinen Längskanten
unter vorspringende Leisten r1 des ,Holzrahmens r.
An seinen Längskanten wird der Rost durch freitragende Holzfedern e unterstützt,
die sich gegen die Enden der Querstäbe a1
legen; diese Federn sind mit ihren nicht freien Enden in am Rahmen r befestigten
Holzlagern f mit entsprechend geneigter Lagerfläche für die Federn eingespannt. Auch
werden die äußeren Federenden zweckmäßig in einem solchen Abstand voneinander ange-
geordnet, daß sie bei Überschreitung einer j gewissen Durchbiegung selbststützend werden,
wie es bei den Querfedern geschieht.
Die Wirkungsweise der hölzernen Federmatratze ist hiernach ohne weiteres ersichtlich.
Das Ergebnis der getroffenen Anordnung äußert sich zunächst in einem sehr geringen
'Gewicht. Die Federform ist denkbar einfach und billig in der Herstellung, eine schädliche
Durchbiegung der Holzfedern ist durch die mehrseitige Stützung der freitragenden Enden
verhindert und der an zahlreichen Stellen unterstützte Liegerost ist gegen Überbeanspruchung
gesichert.
Beim Bruch einer Feder kann die Wiederherstellung sehr leicht durch Einsetzen einer
neuen Holzfeder bewirkt werden, und zwar von dem Besitzer der Holzmatratze selbst;
es braucht ja nur die betreffende Feder nach Lösen der betreffenden Schraube entfernt und
eine ,neue Holzfeder eingelegt zu werden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i.HölzerneFedermatratze,deren aus nachgiebigen Holzlamellen bestehender Liegerost von mehreren Holzfedern getragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die freitragenden einfachen oder aus mehreren Lagen bestehenden Holzfedern (b, c, e) an dem Matratzenrahmen selbst befestigt sind und den Liegerost an seinen Längsseiten und an geeigneten Zwischenstellen unterstützen.
- 2. Hölzerne Federmatratze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Enden der Querfedern (b, c) in einem solchen Abstand und mit einer solchen Krümmung einander gegenüberstehen, daß sich diese Enden bei einer gewissen Durchbiegung gegeneinander stützen, um so eine übermäßige Biegungsbeanspruchung zu verhüten.
- 3. Hölzerne Federmatratze nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzfedern (δ, c, e) mit ihren eingespannten Enden in keilförmigen Holzlagern (d bzw. f) ruhen, um den Holzfedern eine gleichmäßige, durch den Keilwinkel bestimmte Neigung und Durchbiegung zu sichern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE317563C true DE317563C (de) |
Family
ID=570208
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT317563D Active DE317563C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE317563C (de) |
-
0
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