DE317491C - - Google Patents
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- DE317491C DE317491C DENDAT317491D DE317491DA DE317491C DE 317491 C DE317491 C DE 317491C DE NDAT317491 D DENDAT317491 D DE NDAT317491D DE 317491D A DE317491D A DE 317491DA DE 317491 C DE317491 C DE 317491C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B53/00—Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
- B24B53/06—Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels
- B24B53/08—Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels controlled by information means, e.g. patterns, templets, punched tapes or the like
- B24B53/081—Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels controlled by information means, e.g. patterns, templets, punched tapes or the like by means of a template
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
Description
Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Verfahren zur Herstellung von Gegenstücken zu
Lehren, Schablonen, Fassonteilen u. dgl., bei welchen von der Musterlehre, Schablone usw.
zunächst eine Hilfsschablone kopiert wird, deren Umrißkurve von dem Umriß des Musterstückes um die Differenz der Halbmesser von Kopierwerkzeug und Kopierstift
entfernt ist und erst dann von dieser Hilfsschablone die eigentliche Gegenlehre erzeugt
wird, wobei das Verhältnis von Kopierstift und Werkzeugdurchmesser so gewählt sein
muß, daß die Summe ihrer Halbmesser gleich der Differenz der Halbmesser von Werkzeug
und Kopierstift bei Herstellung der Hilfsschablone ist.
Die vorliegende Einrichtung ist nun eine weitere Ausbildung des in dem Hauptpatent
beschriebenen Verfahrens und zeigt, in weleher Weise es auch zur Herstellung von
Schleifscheiben mit bestimmten Profilen verwendet werden kann.
Bei profilierten Schleifscheiben, z. B. zum Schleifen von Zahnlücken bei Zahnrädern
u. dgl., ist nämlich eine ähnliche Aufgabe zu
lösen wie bei der Herstellung von Gegenstücken zu Lehren, indem nach einer gegebenen
Zahnlücke die Schleifscheibe als genaues Gegenstück profiliert werden muß.
Ein besonderer Überlstand bei der Herstellung solcher Schleifscheiben ist es, daß der
zum Abdrehen dienende Diamant bei einer unregelmäßigen Fasson mit verschiedenen Stellen seines Umfanges angreift und infolgedessen
die Fasson nicht genau der gewünschten Form entspricht. Dieser Ubelstand wird
durch die Erfindung dadurch beseitigt, daß man den Diamanten umlaufen läßt, so daß er
stets mit dem am weitesten außen liegenden Punkt angreift, und infolgedessen eine sehr
genaue Bearbeitung stattfindet. Der Diamant wirkt dann wie ein Fräser, und das ganze
Herstellungsverfahren kann nach Art eines Kopierverfahrens durchgeführt werden.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes,
und zwar ist
Fig. ι ein Schnitt durch eine Vorrichtung zum Profilieren von Schleif scheiben;
Fig. 2 ist eine Ansicht von links auf Fig. 1, und ' :
Fig. 3 ist ein Grundriß dazu.
Die zu profilierende Schleif scheibe α dreht sich in bekannter Weise um ihre Achse b.
Der zum Abdrehen dienende Diamant c ist an einer umlaufenden Spindel d befestigt, die
auf einer Hohlwelle e sitzt, welche auf der anderen Seite den Kopierstift/ trägt. Letzterer
führt sich an der Schablone g. Diese Schablone ist nach dem im Hauptpatent beschriebenen
Verfahren als genaues Gegenstück zu der gegebenen Zahnlücke ausgebildet.
Die hohle Welle .0 trägt ferner, die Antriebsscheibe
h, mittels welcher sie von dem An-
trieb der Schleifmaschine aus in Umdrehung versetzt wird. Die Welle e ist in einem Bock i
gelagert, welcher um einen Zapfen k schwingbar an einem Schlitten m angeordnet ist. Der
Schlitten ist in senkrechter Richtung verschiebbar an dem Gestell η der Vorrichtungbefestigt,
so daß die Welle e durch die Drehbarkeit um den Zapfen k und die senkrechte
Beweglichkeit des letzteren nach allen Richtungen hin bewegt werden kann. Beim Profilieren
bewegt sich der Kopierstift/ an der Schablone g entlang; hierbei beschreibt der
Diamant den in Fig. 2 durch die Kreise ο angedeuteten Weg und erzeugt an der Schleifscheibe
α das gewünschte Profil. Da die Schablone g ein genaues Gegenstück der gegebenen
Zahnlücke ist, muß, damit das Profil· das richtige wird, die Entfernung von der
äußersten schneidenden Kante des Diamanten bis zur Achse der Spindel d dem Radius, des
Kopierstiftes entsprechen.
Durch die Anwendung des im Hauptpatent niedergelegten Verfahrens auf das Profilieren
von Schleifscheiben ist es somit möglich, von einer Zahnlücke durch Erzeugung eines genauen
Gegenstückes auch ein genaues Profil der Schleifscheibe zu bekommen, wobei durch
das Umlaufen des Diamanten eine genaue Bearbeitung gesichert ist, da dieser stets mit
der gleichen äußersten Spitze schneidet und nicht wie bei einem fest eingespannten Diamanten
bei Herstellung des Profils mit verschiedenen Teilen seines Umfanges mit der Schleifscheibe in Berührung kommt.
Natürlich kann man auch anstatt des Gegenstückes g die gemäß dem Hauptpatent
angefertigte Hilfsschablone unmittelbar verwenden, sofern das \-7erhältnis von Kopierstift-
und Abdrehwerkzeugdurchmesser so gewählt ist, daß die Summe ihrer Halbmesser gleich der Differenz der Halbmesser von
Werkzeug und Kopierstift bei Herstellung der Hilfsschablone ist. Es empfiehlt sich
aber, die in der Zeichnung· dargestellte Ausführungsform
unter Benutzung der Gegenlehre zu wählen.
Claims (3)
1. Verfahren zum Profilieren von Schleifscheiben unter Verwendung des
Verfahrens zur Herstellung von Gegenstücken zu Lehren gemäß Patent 309434,
dadurch gekennzeichnet, daß von dem durch die Schleifscheibe herzustellenden gegebenen Profil zunächst eine Hilfsschablone
gemäß dem Verfahren nach dem Hauptpatent kopiert wird und von dieser
Hilfsschablone oder auch nach einem genauen Gegenstück des zu schleifenden Profils das Profil der Schleifscheibe kopiert
wird, wobei im ersteren Falle das Verhältnis von Kopierstift und Durchmesser
des die Schleifscheibe abdrehenden Werkzeuges so gewählt werden muß, daß die Summe dieser Halbmesser gleich der
. Differenz der' Halbmesser von Werkzeug und Kopierstift bei Herstellung der Hilfsschablone
ist, \vährend im Falle der Benutzung des Gegenstückes als Kopierschablone
für die Schleifscheibe Kopierstift und Abdrehwerkzeug den gleichen
Durchmesser haben.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß .zum Abdrehen der
Schleifscheibe ein umlaufender Diamant benutzt wird.
3. Vorrichtung'' zur Ausführung' des
Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die den Diamanten
tragende, von dem Hauptantrieb in Umdrehung versetzte Spindel in einem Bock
(?) gelagert ist, welcher um einen Zapfen (/?) schwingbar an einem Vertikalschlitten
gelagert ist, wobei die Spindel (e) gleichzeitig auch den Kopierstift (/) trägt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE317491C true DE317491C (de) |
Family
ID=570142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT317491D Active DE317491C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE317491C (de) |
-
0
- DE DENDAT317491D patent/DE317491C/de active Active
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