DE317356C - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01G—CAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
- H01G5/00—Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
- H01G5/04—Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode
- H01G5/06—Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode due to rotation of flat or substantially flat electrodes
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01G5/00—Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
- H01G5/38—Multiple capacitors, e.g. ganged
Landscapes
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- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein aus mehreren gesonderten Platten durch Vereinigung
derselben entstandener Plattenkörper, insbesondere für Kondensatoren, bei dem die
Platten einen ganz genau bestimmten Abstand erhalten und strenge Parallelität der
Platten gewahrt wird.
Bei den bisher hergestellten Plattenkörpern erfolgte die Verbindung in den meisten Fällen
durch \^erschraubung oder in der Hitze
z. B. durch Anlöten der Platten an ein Verbindungsglied. Diese Art der Herstellung
der Verbindung hat jedoch den Nachteil, daß das Verfahren bei Einhaltung ganz genauer
Abstände viel Arbeit und Geschicklichkeit erfordert und daher verhältnismäßig kostspielig
ist.
Wird das Produkt ferner für elektrotechnische Zwecke, z. B. für die Herstellung von
Kondensatoren verwendet, so tritt überdies der Nachteil auf, daß die Lötstellen keinen
guten elektrischen Kontakt ergeben, jeden-.... falls aber einen beträchtlichen Übergangswiderstand
aufweisen.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß nur wenige Metalle für eine Verlötung geeignet
sind, so daß speziellen Anforderungen, etwa denen eines besonders geringen Gewichtes
o. dgl., auf diesem Wege nicht nachgekommen werden kann.
Wesentlich dieselben Nachteile ergeben sich auch bei Plattenkörpern, welche dadurch
entstehen, daß die Platten unter Zwischenlegen von Metallstücken zusammengespannt
werden. Auch wird oft durch Oxydation der Druckstelle ein schlechter Kontakt, durch
unregelmäßige Auflage ein Verziehen der Platten hervorgerufen, und schließlich hat die
letzterwähnte Ausführungsform den Nachteil, daß kleine Fehler in der Stärke der verwendeten
Zwischenstücke sich bei großer Plattenzahl summieren und an den Enden der Plattenkörper erhebliche Differenzen hervorrufen.
Die Erfindung besteht nun in einem Plattenkörper, bei dem die Verbindung in der
Kälte durch Herstellung eines die Platten miteinander verbindenden metallischen Niederschlags
auf elektrolytischem Wege erfolgt, sowie aus einem Verfahren zur Herstellung desselben. Dadurch werden die
früher erwähnten Nachteile völlig beseitigt, . indem . ohne Anwendung besonderer Mittel
ein ganz genauer Abstand der Platten erzielbar ist, während die Parallelität der Platten
durch das Herstellungsverfahren nicht beeinträchtigt wird. Da gewissermaßen ein molekularer
Aufbau der Verbindungsteile stattfindet, ist auch der elektrische Kontakt ein ganz vorzüglicher. Gleichzeitig wird die
Möglichkeit gegeben, ein beliebiges metallisches Plattenmaterial wählen zu können.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Plattenkörpers in der Ansicht und
in der Draufsicht. Die Herstellung des Plattenkörpers erfolgt in der Weise, daß eine
Anzahl von Platten α (Fig. i) übereinandergelegt und durch Zwischenlagen b, von denen
die eine in Fig. 2 der Zeichnung durch Schraffieren angedeutet ist, voneinander getrennt
wird. Diese Zwischenlagen erhalten eine dem Abstand der Platten entsprechende Dicke. Sie sind derart geformt, daß sie den
größten Teil der Platten bedecken und nur einen kleinen Teil c der Platten, an welchem
eben die Verbindung angebracht werden soll, freilassen.
Diese Zwischenlage, welche aus Glas, Hartgummi, Zelluloid o. dgl., an dem sich ein
metallischer Niederschlag nicht absetzen kann, bestehen, erfüllen demnach den doppelten
Zweck, die richtige Distanz der Platten einzustellen und überdies das Absetzen eines
Niederschlages an anderen als für die Verbindung vorgesehenen Stellen zu verhindern.
Zur Erzielung einer erhöhten Festigkeit wird an der für die Verbindung bestimmten
• Stelle vorteilhaft ein Verbindungsglied vorgesehen, welches aus einer durch sämtliche
Platten gesteckten metallischen Stange rf oder aus mehreren solchen Stangen besteht. Diese
Verbindungsglieder können jedoch auch wegbleiben oder durch Teile ersetzt werden, an
denen ein Niederschlag sich nicht ansetzen kann, und welche später wieder entfernt werden
können.
Der auf diese Weise aus einzelnen losen Platten und Zwischengliedern gebildete Körper
wird hierauf zusammengeklammert und in ein elektrolytisches Bad gebracht, in dem
er die eine Eelektrode bildet. Nach Einsetzen der zweiten Elektrode wird dann auf
elektrolytischem Wege in bekannter Weise der metallische Niederschlag erzeugt. Nach
Beendigung dieses Verfahrens wird die Klemmvorrichtung gelöst, und die Zwischen-
lagen werden entfernt. Durch den an den nicht bedeckten Stellen der Platten erhaltenen
Niederschlag wird eine feste metallische Verbindung zwischen den Platten undzwischen
dem etwa vorhandenen Verbindungsglied gebildet, so daß ein einheitlicher Plattenkörper
entsteht, dessen Platten genau parallel sind J und genau den Abstand der Zwischenlagen
aufweisen.
Dieser Plattenkörper ist besonders zur Herstellung von Kondensatoren für die
Elektrotechnik geeignet, kann jedoch auch für alle anderen Zwecke, bei denen eine der
früher genannten Anforderungen in Betracht kommt, verwendet werden.
Claims (3)
1. Aus gesonderten metallischen Platten in bestimmten Abständen bestehender
Plattenkörper für Kondensatoren o. dgl., gekennzeichnet durch eine auf elektrolytischem
Weg-e erzeugte, molekular aufgebaute, an den Platten fest anhaftende
metallische Verbindung zwischen den Platten, welche eine starre Vereinigung bei voller Parallelität der Platten gewährleistet
und gleichzeitig einen guten elektrischen Kontakt zwischen den Platten herstellt.
2. Plattenkörper, nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein durch sämtliche
Platten hindurchgehendes metallisches Verbindungsglied oder mehrere Verbindungsglieder,
welche durch den metallischen Niederschlag vollständig bedeckt und durch diesen mit den Platten starr g0
verbunden sind.
3. Verfahren zur Herstellung von Plattenkörpern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen die einzelnen, losen Platten den Strom nicht leitende Zwischenlagen g'elegt werden, welche eine
dem erforderlichen Abstand entsprechende Dicke aufweisen und die Platten vollständig
bis auf die zur Herstellung der Verbindung bestimmte Stelle bedecken, worauf nach erfolgter vorläufiger mechanischer
Vereinigung des so gebildeten Körpers dieser dem elektrolytischen Prozeß
unterworfen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE317356C true DE317356C (de) |
Family
ID=570014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT317356D Active DE317356C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE317356C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE911153C (de) * | 1950-08-22 | 1954-05-10 | Friedrich Petrick G M B H | Drehkondensator mit einer Metallachse |
-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE911153C (de) * | 1950-08-22 | 1954-05-10 | Friedrich Petrick G M B H | Drehkondensator mit einer Metallachse |
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