DE315463C - - Google Patents

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DE315463C
DE315463C DENDAT315463D DE315463DA DE315463C DE 315463 C DE315463 C DE 315463C DE NDAT315463 D DENDAT315463 D DE NDAT315463D DE 315463D A DE315463D A DE 315463DA DE 315463 C DE315463 C DE 315463C
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legs
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hydraulic
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/02Undercarriages
    • B64C25/06Undercarriages fixed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/32Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface 
    • B64C25/58Arrangements or adaptations of shock-absorbers or springs
    • B64C25/60Oleo legs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf federnde Fahrgestelle für Flugzeuge derjenigen Bauart, bei welcher die Laufräderachse in den unteren Spitzen zweier schräg nach unten und nach außen liegender Schenkeldreiecke gelagert ist, deren Schenkel unter Überwindung hydraulischer Widerstände teleskopartig verkürzbar sind. Diese Schenkel müssen an ihren beiden Enden raumbeweglich angelenkt sein.
ίο Die Erhaltung oder Wiederherstellung der Mittellage des aus der Laufräderachse und den vier hydraulischen Schenkeln gebildeten, je nach der Beanspruchung in verschiedener Weise deformierbaren, räumlichen Gebildes wurden bei den bisherigen Ausführungen durch mit Zug- oder Druckfedern versehene Diagonalen bewirkt, welche zwischen den Ecken
ι des aus der Laufräderachse, den beiden Vorderschenkeln und dem Rumpf gebildeten Trapezes eingespannt waren. Mit dieser Anordnung waren verschiedene Ubelstände verbunden. Die federnden Diagonalen hatten ein beträchtliches Gewicht und einen beträchtlichen Luftwiderstand. Die Federung der Diagonalen und der Schenkel wirkten einander entgegen, so daß auch die Schenkel durch die Anspannung der Diagonalen eine zusätzliche Beanspruchung erhielten und auch bei unbelastetem Fahrgestell beträchtlich angespannt sein mußten.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung, welche in jeden vorhandenen starren Fahrgestellrahmen- eingebaut werden kann und bei welcher die federnden Diagonalen und die mit diesen verbundenen Übelstände in Fortfall kommen. Die aufzunehmenden Kräfte werden auf die unteren Spitzen der Schenkeldreiecke des starren Gestellrahmens übertragen, so daß die starren Schenkel nicht auf Biegung beansprucht werden. ·
Nach . der Erfindung, werden in jede der beiden Ebenen" des linken und des rechten Schenkeldreiecks des starren Gestellrahmens je zwei hydraulische Schenkel eingebaut, deren untere Enden an der Laufräderachse und deren obere Enden an dem Vorderschenkel bzw. Hinterschenkel des starren Schenkeldreiecks raumbeweglich angelenkt sind. Die in der Ebene des starren Schenkeldreiecks liegenden Druckkräfte und Stoßkräfte werden durch Zugstangen auf die Spitze des starren Schenkeldreiecks übertragen, während die seitlichen Kräfte durch ein Zugseil aufgenommen werden, durch welches das untere gemeinsame Gelenk der beiden hydraulischen Schenkel mit der Spitze des gegenüberliegenden starren Schenkeldreiecks verbunden ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist die Seitenansicht des federnden Flugzeugfahrgestelles,
Fig. 2 eine Vorderansicht in etwas kleinerem Maßstabe.
Fig. 3 ist die. Vorderansicht, und .
Fig. 4 die Seitenansicht der zur Anlenkung der hydraulischen Zylinder auf der Laufräderachse drehbar gelagerten Gelenkhülsen.
α ist der Rumpf desFlugzeuges, v1 und v2 sind die beiden Vorderschenkel, h1 und Ä2. die beiden Hinterschenkel und t die die unteren Spitzen des linken und des rechten starren Gestelldreiecks verbindende starre Traverse. Auf den Vorderschenkeln und Hinterschenkeln
ίο sind Schellen s befestigt, an denen mittels Doppelgelenke die hohlen Kolbenstangen k1 der Kolben k2 angelenkt sind. Um zu vermeiden, daß die starren Schenkel v1, v2 und h1, A2 durch exzentrische Belastung auf Biegung beansprucht werden, sind die Schellen s durch Zugstangen u mit der unteren Spitze des starren Gelenkdreiecks verbunden. Der durch den hydraulischen Zylinder auf eine Schelle s übertragene Druck wird daher unmittelbar durch die betreffende Zugstange u aufgenommen. Die Kolben k2 sind in hydraulischen Zylindern ζ verschiebbar, deren untere Enden in noch näher zu beschreibender Weise an der Laufräderachse r raumbeweglich angelenkt sind, und deren obere Enden durch Federn f gegen die oberen Enden der Kolbenstangen k1 abgestützt sind. Die Federn f sind durch Hülsen b nach außen abgeschlossen. Zur besseren Führung ist der untere Zylinderdeckel des Zylinders ζ mit einer hohlen zylindrischen Stange z1 in der hohlen Kolbenstange k1 geführt. Der Raum unterhalb des Kolbens A2 ist mit Flüssigkeit, z. B. öl, ausgefüllt und steht durch Bohrungen am unteren Ende der hohlen zylindrischen Stange z1 mit dem Innern dieser, sowie mit dem Innern der hohlen Kolbenstange k1 und durch Leitungen I mit einem für alle vier hydraulischen Schenkel gemeinsamen hydraulischen Akkumulator m in Verbindung. Auch die hohlen zylindrischen Stangen z1, die Kolbenstangen k1 und sämtliche Leitungen I sind mit Flüssigkeit gefüllt, und der Akkumulator m enthält soviel Flüssigkeit, daß auch bei völliger Streckung sämtlicher hydraulischer Schenkel die Zylinderräume unter dem Kolben k2 und die Hohlräume der Stangen z1 und Kolbenstangen A1 sowie die Leitungen I gefüllt bleiben. Der Raum über der Flüssigkeit im Akkumulator m ist mit Preßluft von z. B. 5 Atmosphären angefüllt. Die unteren Enden der beiden linken hydraulischen Zylinder und ebenso die unteren Enden der beiden rechten hydraulischen Zylinder sind mit der Laufräderachse r in folgender Weise gelenkig verbunden. Das untere Zylinderende des einen hydraulischen Schenkels ist an einem seitlichen Auge c1 einer gabelförmigen, auf der Laufräderachse r drehbar gelagerten Hülse c, und das untere Ende des anderen hydraulischen Schenkels ist an einem seitlichen Auge d1 einer innerhalb der gabelförmigen Hülse c liegenden, gleichfalls auf der Laufräderachse r drehbar gelagerten Hülse d angelenkt. Die Hülse c trägt noch ein zweites Auge c2, welches durch ein Spannseil g mit der unteren Spitze des starren Schenkeldreiecks der gegenüberliegenden Seite verbunden ist. Durch eine auf der Laufräderachse r zwischen der Hülse c und einem festen Stellring p gelagerte Druckfeder q wird das Zugseil stets in Spannung gehalten. Durch diese federnde Anordnung wird die Mittelstellung der Hülsen c und d herbeigeführt und wird andererseits ermöglicht, daß die Hülsen c und d sich auf der Laufräderachse r um soviel verschieben, wie es bei einseitiger Zusammendrückung der hydraulischen Schenkel erförderlich ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Federndes Fahrgestell für Flugzeuge mit Abfederung durch zwei Paar hydraulische Schenkel, deren obere Enden an den Schenkeln des festen Gestellrahmens und deren untere Schenkel an der Lauf räderachse mittels Hülsen angelenkt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Achse drehbar und verschiebbar gelagerte Hülse (c) mit der unteren Spitze des starren Schenkeldreiecks der gegenüberliegenden Seite durch ein Spannseil (g)s verbunden ist, welches durch eine einerseits an der Hülse (r), andererseits an einem festen Stellring (fi) anliegende Druckfeder (q) in Spannung gehalten wird.
2. Federndes Fahrgestell für Flugzeuge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Enden der hydraulischen Schenkel an Schellen (s) raumbeweglich angelenkt sind, welche auf den starren Sehenkein des starren Gestellrahmens befestigt und durch Zugstangen (u) mit der Spitze des starren Schenkeldreiecks verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. ■
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