DE3149740C2 - Sperrschaltung für die Fernsehbildwiedergabe - Google Patents
Sperrschaltung für die FernsehbildwiedergabeInfo
- Publication number
- DE3149740C2 DE3149740C2 DE3149740A DE3149740A DE3149740C2 DE 3149740 C2 DE3149740 C2 DE 3149740C2 DE 3149740 A DE3149740 A DE 3149740A DE 3149740 A DE3149740 A DE 3149740A DE 3149740 C2 DE3149740 C2 DE 3149740C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- voltage
- circuit
- horizontal
- transistor
- oscillator
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 28
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims description 26
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 12
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 claims description 9
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims description 3
- 238000004846 x-ray emission Methods 0.000 claims description 2
- 230000005855 radiation Effects 0.000 claims 5
- OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N Phosphorus Chemical compound [P] OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 3
- 238000010894 electron beam technology Methods 0.000 claims 3
- 239000002245 particle Substances 0.000 claims 3
- 238000013016 damping Methods 0.000 claims 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 abstract description 5
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 abstract description 2
- CLSVJBIHYWPGQY-UHFFFAOYSA-N [3-(2,5-dimethylphenyl)-8-methoxy-2-oxo-1-azaspiro[4.5]dec-3-en-4-yl] ethyl carbonate Chemical compound CCOC(=O)OC1=C(C=2C(=CC=C(C)C=2)C)C(=O)NC11CCC(OC)CC1 CLSVJBIHYWPGQY-UHFFFAOYSA-N 0.000 abstract 2
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 9
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 6
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 4
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 3
- 230000001172 regenerating effect Effects 0.000 description 3
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 230000004044 response Effects 0.000 description 2
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 2
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 2
- 230000002159 abnormal effect Effects 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000009849 deactivation Effects 0.000 description 1
- 230000008034 disappearance Effects 0.000 description 1
- 230000009977 dual effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 230000005236 sound signal Effects 0.000 description 1
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 1
- 239000000758 substrate Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/63—Generation or supply of power specially adapted for television receivers
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N3/00—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
- H04N3/10—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
- H04N3/16—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical by deflecting electron beam in cathode-ray tube, e.g. scanning corrections
- H04N3/20—Prevention of damage to cathode-ray tubes in the event of failure of scanning
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Details Of Television Scanning (AREA)
Abstract
In der Horizontalablenkschaltung (10) eines Fernseh empfängers enthält der Ablenkoszillator eine LC-Tankkreis resonanzschaltung (74), die zur Aufrechterhaltung von Schwingungen angeregt wird, um ein Oszillatorausgangswechselsignal zu erzeugen. Dieses Oszillatorausgangssignal wird einem Hochspannungsgenerator (37) zugeführt zur Erzeugung einer Endanodenspannung für die Bildröhre an einem Anodenanschluß (U). Ein für die Endanodenspannung repräsentatives Signal wird dem Eingang einer Sperrverriegelungsschaltung (43) einer Hochspannungsschutzschaltung (73) des Fernsehempfängers zugeführt. Eine erste und eine zweite Diode (78, 79) sind über den induktiven Teil (77) der Tankkreisschaltung (74) des Oszillators geschaltet, und ihre Kathoden sind an einem Verbindungspunkt (80) miteinander verbunden, an dem auch der Ausgangsanschluß des Verriegelungsschalters (43) liegt. Wenn die Anodenspannung einen vorbestimmten Pegel übersteigt, dann wird der Verriegelungsschalter (43) aktiviert und spannt die beiden Dioden in Durchlaßrichtung vor, so daß diese einen Kurzschluß über der Tankkreis-Resonanzschaltung (74) bilden, dessen Schwin gungen dadurch unterdrückt werden, so daß das Ausgangswechselsignal des Oszillators verschwindet und der Hochspannungsgenerator (37) außer Betrieb gesetzt wird.
Description
aufgrund eines Fehlers mit übermäßig hohen Röntgenstrahlenemissionspegeln
arbeitet, kann man eine Hochspannungsschutzschaltung vorsehen, welche den Hochspannungsgenerator
sperrt, wenn die Anodenspannung unzulässige Werte annimmt Ein die Anodenspannung
repräsentierendes Signal wird dem Eingang einer Sperr- oder Verriegelungsschaltung zugeführt Nach
dem Stande der Technik gemäß den DE-OS 29 05 003 und 31 35 563 ist c^r Ausgangsanschluß der Veniegelungsschaltung,
aus welchem der Hauptverriegelungsstrom fließt, mit der Basis des Horizontaltreibertransistors
gekoppelt
Wenn die Anodenspannung einen vorbestimmten Pegel überschreitet, dann wird der Verriegelungs- oder
Sperrschalter eingeschaltet und von seinem Ausgangsanschluß fließt ein Sperrstrom in deti Horizontaltreibertransistor.
Die Verriegelungsschaltung liefert genügend Basisstrom, um den Horizontaltreibertransistor dauernd
leitend zu halten, solange der Verriegelungsschaiter erregt ist
Nach der Erregung des Verriegelangsschaiters kann
der Horizontaltreibertransistor nicht langer die Schalterwirkung
ausführen, die notwendig ist, un> den Horizontalausgangstransistor in jedem Zyklus ein- und
auszuschalten. Wenn der Horizontaltreibertransistor ständig leitet, kann an der Sekundärwicklung des
Treibertransformators keine Durchlaßvorspannung für den Horizontalausgangstransistor erzeugt werden und
dieser wird ständig im Sperrzustand gehalten, so daß keine Rücklaufimpulsspannungen erzeugt werden können.
Daher wird der Hochspannungsgenerator außer Betrieb gesetzt und es entsteht keine Hochspannung
mehr.
Diese bekannten Hochspannungsschutzschaltungen haben den Nachteil, daß ziemlich viel Sperrstrom
geliefert werden muß, um eine ständige Zuführung eines Durchlaßbasisstroms zum Horizontaltreibertransistor
sicherzustellen, selbst wenn am Ausgangsanschluß des Horizontaloszillators noch Schaltsignale erzeugt werden.
Der Verriegelungsschalter muß genügend Strom liefern, so daß selbst dann, wenn ein Teil des Stromes
periodisch von der Basis des Treibertransistors weg zum
Ausgangsanschluß des Horizontaloszillators abgeleitet wird, noch genügend Strom zur Basis des Horizontaltreibertransistors
fließt, um diesen dauernd leitend zu halten.
Man kann zwischen den Ausgang des Horizontaloszillators und die Basis des Hcrizontaltreibcrtransistors
einen strombegrenzenden Reihenwiderstand schalten, um zu verhindern, daß zuviei Sperrstrom von der Basis
des Treibertransistors abgeleitet wird. Da jedoch zwischen den Oszillatorausgangsanschluß und die Basis
des Treibertransistors auch ein Beschleunigungskondensator geschaltet sein kann, um die normale Sperrung
des Treibertransistors zu beschleunigen, kann der oben erwähnte zusätzliche Reihenwiderstand das normale
Verhalten der Schaltung beeinträchtigen, indem der Treibertransistor nicht richtig angesteuert wird.
Ferner ist es aus den IEEE Transactions on Consumer
Electronics, BandCE-24, Nr.3 (1978), Seiten 186/187
bekannt, eine dem abgefühlten Strahlstrom proportionale Spannung zum Einschalten einer Konstantstromquelle
zu benutzen, die bei übermäßigem Strahlstrom einen Kondensator auflädt, wobei mit Hilfe der
Kondensatorspannung -das Oszillatorsignal gesperrt wird, so daß der HorizonWltreiber nicht länger
angesteuert wird. Schließlich ist es aus den IEEE Transactions on Broadcast and Television Receivers.
BandBTR-17, Nr. 1 (1971), Seiten 49-51 und aus der
DE-OS 28 52 790 bekannt mit Hilfe einer mit der Bildröhrenhochspannung zusammenhängenden Spannung
die Frequenz eines Oszillators hochzuregeln, um auf diese Weise die Spannung an der die Hochspannung
liefernden Sekundärwicklung des Rücklauftransformators zu senken. Eine in der soeben genannten
Literaturstelle IEEE Transactions ... angegebene alternative Schaltung zum Schutz gegen übermäßig
ίο hohe Bildröhrenspannung überbrückt den Treibertransistor
mit einem Thyristor, der durch eine von einer Hochspannungsfühlschaltung abgeleiteten Spannung in
den Leitungszustand getriggert wird, wenn die Hochspannung
gefährliche Werte annimmt
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Angabe einer Sperrschaltung für die Fernsehbildwiedergabe,
welche — ausgehend von einem Stande der Technik gemäß den beiden eingangs genannten Offenlegungsschriften
— einen niedrigeren Strom zur Sperrung der den Hochspannungsgenerator ansteuernden Wechselspannung
benötigt
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst
Bei der Erfindung kann ein LC-Oszillator ein Teil einer Oszülatorstufe sein, die in Verbindung mit der Horizontalablenkschaltung benutzt wird. Die Sperrschaltung unterbricht den Betrieb des Oszillators, dessen Ausgangsspannung normalerweise aufgrund der Resonanzschwingungen einer LC-Schalturg im Oszillator entsteht Ein Schalter in der Sperrschaltung ist mit der LC-Resonanzschaltung gekoppelt und wird durch ein Sperrsigna] aktiviert, so daß er die Induktivität der Resonanzschaltung wechselspannungsmäßig kurzschließt Bei kurzgeschlossener LC-Resonanzschaltung
Bei der Erfindung kann ein LC-Oszillator ein Teil einer Oszülatorstufe sein, die in Verbindung mit der Horizontalablenkschaltung benutzt wird. Die Sperrschaltung unterbricht den Betrieb des Oszillators, dessen Ausgangsspannung normalerweise aufgrund der Resonanzschwingungen einer LC-Schalturg im Oszillator entsteht Ein Schalter in der Sperrschaltung ist mit der LC-Resonanzschaltung gekoppelt und wird durch ein Sperrsigna] aktiviert, so daß er die Induktivität der Resonanzschaltung wechselspannungsmäßig kurzschließt Bei kurzgeschlossener LC-Resonanzschaltung
hört der Oszillator auf zu schwingen. Da das Ausgangssignal des LC-Oszillators zur Erzeugung der
Schaltsignale für den Horizontalausgangstransistor benutzt wird, hört die Hochspannungserzeugung iuf,
wenn der Z-C-Oszillator aufhört zu schwingen.
Bei einer speziellen Ausführungsform der Erfindung enthält die Schalteranordnung für den Wechselspannungskurzschluß
der LC-Resonanzschaltung eine erste und eine zweite Diode, die über den induktiven Teil der
Resonanzschaltung geschaltet sind, wobei gleichwertende Elektroden der Dioden an einem Verbindungspunkt
zusammengeschaltet sind. Ein Verriegelungsschalter ist mit seinem Ausgang an den Verbindungspunkt der
beiden Dioden angeschlossen, und wenn er durch das Sperrsignal erregt wird, dann spannt er die Dioden in
Durchlaßrichtung vor, so daß die Resonanzschaltung kurzgeschlossen wird.
Der Verriegelungsschalier kann zu irgendeinem Zeitpunkt innerhalb des Horizontalablenkzyklus erregt
werden. Wenn bei der bekannten Schaltung der Verriegelungsschalter während des Intervalls erregt
wird, wo dem Horizontalausgangstransistor die Sperrvorspannung zugeführt wird, dann bewirkt die Erregung
des Verriegelungsschalters, daß der Ausgangstransistor lediglich dadurch im L»perrzustand gehalten wird, daß
der Basis des T/eibertransistors Verriegelungsschalterstrom zugeführt wird, jedoch wird der Ausgangs*ransistor
leitend gehalten, nachdem das Ausgangssignal des Horizontaloszillators versucht, den Treibertransistor zu
sperren. Wenn der Verriegelungsschalter während des Leitungsintervalls des Horizontalausgangstransistors
trregt wird, dann wird dieses Leistungsintervall plötzlich unterbrochen, wenn der Verriegelungsschaltsr
den Treibertransistor einschaltet. Danach wird der
Ausgangstransistor ständig im Sperrzustand gehalten.
Es kann wünschenswert sein, eine Ablenkschaltung mit einer Hochspannungssperreinrichtung zu versehen,
welche es erlaubt, daß das Leitungsintervall des Horizontalausgangstransistors zu Ende geführt wird,
anstatt daß es abrupt beendet wird, wenn die Sperrschaltung in diesem Intervall aktiviert wird. Durch
Sicherstellung, daß das Einschaltintervall des Horizontalausgangstransistors nicht vorzeitig beendet wird,
wird die Möglichkeit unzulässiger Beanspruchungen des Ausgangstransistors beim Abschalten herabgesetzt.
Nach Vollendung des Einschaltintervalls hält die Sperrschaltung den Horizontalausgangstransistor ständig
im Sperrzustand, bis die Sperrschaltung, etwa durch Abschalten des Fernsehempfängers, außer Betrieb
gesetzt wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausiührungsform der
αΡι!γϊμΙϊγ!£
talablenkung eines Fernsehempfängers eine Horizontalablenkwicklung,
einen mit dieser gekoppelten Hinlaufschalter und einen Horizontalausgangstransistor.
Ein Horizontaloszillator erzeugt ein horizontalfrequentes zweipegeliges Signal. Ein monostabiler Multivibrator
reagiert nur auf einen der positiv und negativ gerichteten Übergänge des zweipegeligen Signales und
erzeugt während jedes Zyklus des zweipegeligen Signals einen Treiberimpuls, dessen Impulsdauer unabhängig
vom Wiederauftreten des einen Übergangs oder Pegelsprungs innerhalb des Treiberimpulsspannungsintervalls
ist.
Durch Zuführung der Treiberimpulsspannung zur Basis des Horizontalausgangstransistors wird dieser für
die Dauer der Treiberimpulsspannung in Durchlaßrichtung vorgespannt. Während des normalen Betriebs der
Ablenkschaltung wird beim Fehlen der Treiberimpulsspannung eine Sperrvorspannung für den Horizontalausgangstransistor
erzeugt, so daß dieser durch sein Schalten einen Horizontalablenkstrom erzeugt.
Eine mit dem Horizontaloszillator gekoppelte Sperrschaltung wird durch unnormalen Betrieb der Ablenkschaltung
aktiviert, um das zweipegelige Signal zu entfernen, so daß der Horizontalausgangstransistor im
Sperrzustand gehalten wird, ohne daß die Treiberimpulsspannung vorzeitig beendet würde, wenn die
Sperrschaitung vor Beendigung des TreiberimpulsspannungsIntervalls
aktiviert wird.
Gemäß einem Gesichtspunkt der Erfindung ist ein monostabiler Impulsgenerator zwischen den Ausgangsanschluß der Horizontaloszillatorstufe und die Basistreiberstufe
für den Ausgangstransistor geschaltet. Das Ausgangssignal der Horizontaloszillatorstufe läßt den
monostabilen Impulsgenerator den Horizontalausgangstransistor zu einem geeigneten Zeitpunkt innerhalb
jedes Horizontalablenkzyklus leitend werden. Der aktivierte Ausgang des Impulsgenerators liefert dann
ein Signal zur Basis des Horizontalausgangstransistors, um diesen einzuschalten und ihn für die Dauer der
monostabilen Impulse im Einschaltzustand zu halten. Da der Ausgangsimpuls des monostabilen Impulsgenerators
nicht durch nachfolgende Signaländerungen am Eingang des Impulsgenerators beeinflußt wird, ehe der
Impuls nicht zu Ende ist, kann eine Aktivierung der Sperrschaltung während des monostabilen Zustandes
des Impulsgenerators die Leitungsansteuerung des Horizontalausgangstransistors nicht vorzeitig beenden.
In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine Horizontalabienkschaltung mit einer
Hochspannungsschutzschaltung gemäß der Erfindung
F i g. 2 einen Teil der Schaltung nach F i g. 1 mit einer besonderen Ausführungsform des spannungsgesteuerten
Oszillators.
Bei der Horizontalablenkschaltung 10 des Fernsehempfängers nach Fig. 1 wird eine ungeregelte Eingangsgleichspannung
Vin. die an einem Anschluß 21 liegt, einem üblichen Schaltregler 22 zugeführt, der eine
geregelte Versorgungsspannung S+ für die Horizontalablenkschaltung am Anschluß 23 liefert. Dieser Anschluß
liegt über die Primärwicklung 24a eines Rücklauftransformators 24 an der Horizontalausgangsstufe
11.
Die Horizontalausgangsstufe 11 enthält die Reihenschaltung
einer Horizontalablenkwicklung 25 mit einem S-Formungskondensator 26, einem Hinlaufschalter 27 in
Form eines Horizontalausgangstransistors 28 und mit cincf DämpiUiigäuiOuc 29 Und einem RÜCkläüikünucnsator
30. In der Horizontalablenkwicklung 25 wird infolge des Schaltens des Hinlaufschalters 27 ein
Horizontalablenkstrom erzeugt. Der Leitungszustand des Horizontalausgangstransistors 28 wird gesteuert
durch ein horizontalfrequentes (fn) Schaltsignal 69.
welches auf einer Leitung 86 entsteht und der Basis des Horizontalausgangstransistors über eine Horizontaltreiberstufe
12 zugeführt wird.
Die f.'-orizontaltreiberstufe 12 enthält einen Invertertransistor
32, einen Horizontaltreibertransistor 33 und einen Treibertransformator 31. Betriebsspannung für
den Kollektor des Invertertransistors 32 und die Basis des Horizontaltreibertransistors 33 wird über einen
Widerstand 36 zugeführt. Die Betriebsspannungszuführung zum Kollektor des Horizontaltreibertransistors 33
erfolgt über die Reihenschaltung eines Widerstandes 34 mit der Primärwicklung eines Transformators 31. An
den Verbindungspunkt des Widerstandes 34 mit der Primärwicklung des Treibertransformators 31 ist ein
Kurvenformungskondensator 35 angeschlossen.
Beginnend mit der positiv gerichteten Vorderflanke des horizontalfrequenten Schaltsignals 69 entsteht in
der Sekundärwicklung des Treibertransformators 31 eine positive Durchlaßvorspannung, die der Basis des
Horizontalausgangstransistors 28 zugeführt wird. Dieser beginnt einen Durchlaßstrom zu leiten, nachdem die
Dämpfungsdiode 29 etwas vor der Mitte des Horizontalhinlaufintervalls gesperrt wird.
Beginnend mit der negativ gerichteten Rückflanke des horizontalfrequenten Schaltsignals 69 wird der Basis
des Horizontalausgangstransistors 28 eine negative Sperrvorspannung zugeführt. Nach einem Abschaltverzögerungsintervall
wird der Horizontalausgangstransistor 28 gesperrt, so daß ein Horizontalrücklaufintervall
eingeleitet wird. Der Rücklaufkondensator 30 und die Ablenkwicklung 25 bilden eine Resonanzrücklaufschaltung,
welche eine Horizontalrücklauf-Impulsspannung über der Ablenkwicklung entstehen läßt, wie in F i g. 1
durch die Rücklaufimpulsspannung 70 angedeutet ist, die am Kollektor des Horizontalausgangstransistors 28
erscheint
Ein Hochspannungsgenerator 84 umfaßt die Horizontalausgangsstufe 11, die Primärwicklung 24a und eine
Hochspannungswicklung 246 des Rücklauftransformators 24, sowie eine Hochspannungsschaltung 37. Der
Hochspannungsgenerator 84 erzeugt aufgrund der an die Primärwicklung 24a angelegten Rücklaufimpulsspannung
eine_Anodengleichspannung am Anschluß U für die nicht dargestellte Bildröhre des Empfängers.
Die Horizontalablenkschaltung 10 enthält eine
horizontal synchronisierte Horizontaloszillatorstufe 13, welche ein horizontalfrequentes Oszillatorsignal 81 an
einem Ausgangsanschluß 85 des Horizontaloszillators erzeugt. Das Horizontaloszillatorsignal 81 wird dann
einem mit der Ablenkung synchronisierten Horizontaltreibergenerator 84 zur Erzeugung des horizontalfrequenten.
'echteckförmigen oder zweipegeligen Schaltsignals bf i\uf der Leitung 86 zugeführt.
Die Horizontaloszillatorstufe 13 enthält einen spannungsgesteuerten
Oszillator VCO 59, welcher ein Wechselausgangssignal 87 erzeugt. Die Frequenz dieses
Oszillatorausgangssignals wird bestimmt durch die Resonanzfrequenz einer induktiv-kapazitiven LC-Resonanzschaltung
84, die zwischen den Anschlüssen 82 und 83 liegt. Der Eingangsanschluß 82 ist auch an eine
Betriebsgleichspannungsquelle Vcc angeschlossen, von welcher die Schaltung des Oszillators 59 gespeist wird.
Die als Tankkreis ausgebildete LC- Resonanzschaltung 74 enthält die Parallelschaltung einer Induktivität 77 mit
einer Kapazität 75 und einem Widerstand 76. Durch den Wert des Widerstandes 76 wird die Güte der
Resonanzschaltung 74 bestimmt, und dieser Wert trägt auch zur Festlegung des Frequenzbereiches bei, über
den der Oszillator 59 geregelt werden kann. Der Widerstand 74 bestimmt im wesentlichen auch die
Spitzenspannung über der Resonanzschaltung 74 zur Frequenzstabilisierung des Oszillators.
Der Oszillator 59 regt die Resonanzschaltung 74 regenerativ zu Dauerschwingungen an, so daß an den
Eingangsanschlüssen 82 und 83 über der Induktivität 77 eine Spannung wechselnder Polarität entsteht, die in
F i g. 1 als Wechselspannung 72 am Eingangsanschluß 83 veranschaulicht ist. Die von Spitze zu Spitze gemessene
Spannung &V der Wechselspannung 72 ist klein gegenüber der Betriebsgleichspannung. Der Oszillator
59 bewirkt eine Verstärkung und Kurvenformung der [iingängSSpännting
Zur L^rZcu
selspannung 87. Die Resonanzfrequenz der Resonanzschaltung 74, und damit die Frequenz des Ausgangswechselsignals
87. kann als Vielfaches der Horizontalablenkfrequenz
gewählt werden, nach F i g. 1 etwa 16 /«.
Das Ausgangssignal 87 der Frequenz 16 /« wird dem
Takteingang eines üblichen Zählers 60 zugeführt, der als Teiler mit dem Teilerfaktor 16 ausgebildet ist Der
Ausgangsanschluß des Zählers 16 ist der Ausgangsanschluß 85 der Horizontaloszillatorstufe. Das Ausgangssignal
des Zählers 16 ist somit das horizontalfrequente Oszillatorsignal 81, welches dem Generator 14 zur
Ansteuerung zugeführt wird.
Mit Hilfe einer Phasensynchronisationsschleifenschaltung
54 wird das Horizontaloszillatorsignal 81 mit einem Horizontalsynchronsignal 58 synchronisiert, das
von einer nicht dargestellten Synchronsignaltrennschaltung an einem Anschluß 88 zur Verfügung gestellt wird.
Die Phasensynchronisierungsschleife 54 kann von üblicher Art sein oder auch so ausgebildet sein, wie sie in
der US-Patentanmeldung Serial No. 9 48 775 vom 5. Oktober 1978 (Titel »DUAL PHASE CONTROL
LOOP HORIZONTAL DEFLECTION SYNCHRONIZING CIRCUIT«, Erfinder A. R. Balaban und S.A.
Steckler), welche der am 10. April 1980 offengelegten DE-OS 29 40 461 entspricht, beschrieben ist
Ein Phasendetektor 56 vergleicht Frequenz und Phase des Horizontaloszillatorsignals 81 mit dem
Horizontalsynchronsignal 58. Das Ausgangssigna! des
Phasendetektors 56 wird einem Filter 57 zugeführt, welches eine gefilterte Ausgangsgleichspannung DCi
liefert, die ein Maß für den Frequenz- und Phasenunterschied des Horizontaloszillatorsignals 81 gegenüber
dem Synchronsignal 58 ist. Die Spannung DCl wird dem Oszillator 59 als Regelspannung für dessen
Frequenz und Phase im Sinne einer Synchronisierung des Horizontaloszillatorsignals 81 mit dem ankommenden
impulsförmigen Horizontalsynchronsignal 58 zugeführt.
Das synchronisierte Horizontaloszillatorsignal 81, das am Anschluß 85 entsteht, wird als Rückstellsignal einem
Rampengenerator 63 des Horizontaltreibergenerators 14 zugeführt, der eine horizontalfrequente Rampenoder
Sägezahnspannung 67 erzeugt, die ebenfalls mit dem Horizontalsynchronsignal 58 synchronisiert ist. Die
horizontalfrequente Sägezahnspannung 67 wird dem positiven Eingang einer Vergleichsschaltung 64 zugeführt,
an deren negativen Eingang eine Steuergleichspannung DC 2 angelegt wird. Die positiv gerichtete
Vorderflanke der Ausgangsspannung 68 der Vergleichsschaltung 64 tritt auf, wenn der positiv gerichtete Teil
der Sägezahnspannung 67 die Steuerspannung DC 2 übersteigt. Das Auftreten der Vorderflanke der
Spannung 68 verändert sich mit Änderungen der Steuerspannung DC2. Das Ausgangssignal der Vergleichsschaltung
64 ist daher eine horizontalfrequente zweipegelige Spannung 68, deren Tastverhältnis durch
den Wert der Steuerspannung DC2 bestimmt wird.
Die Ausgangsspannung 68 der Vergleichsschaltung wird einem monostabilen Multivibrator 65 zugeführt,
der nur auf die positiv und negativ gerichteten Übergänge der zweipegeligen Spannung 68 reagiert.
Die positive Flanke der Spannung 68 triggert beispielsweise den Multivibrator 65 zur Erzeugung einer
Treiberimpulsspannung auf der Leitung 68 entsprechend dem oberen Pegelteil 69a des zwepegeligen
horizontalfrequenten Schaltsignals 69. Nach der Triggerung verbleibt der Multivibrator 65 für ein Intervall
fester Dauer T0n. welches unabhängig vom Wiederauftreten
eines positiv gerichteten Übergangs während dieses Intervalls ist in dem dem oberen Pegel
entsprechenden Zustand.
Nach Ablauf des Intervalls T0n kehrt der Multivibrator
65 in seinen dem unteren Pegel entsprechenden Zustand zurück, bis er erneut durch die Vorderflanke
der Ausgangsspannung 68 der Vergleichsschaltung
getriggert wird. Die horizontalfrequente Schaltspannung
69 hat somit einen Oberpegelabschnitt 69a fester Dauer T0n und eine Vorderflanke, die mit der
Vorderflanke der Ausgangsspannung 68 der Vergleichsschaltung zusammenfällt Der übrige Unterpegelab-
schnitt 696 der Schaltspannung 69 hat die Dauer Ton -·-■ \I(h Too- Der Multivibrator 65 kann üblicher
Bauart sein, beispielsweise gemäß der US-Patentschrift 42 82 549, vom 4. August 1981, Erfinder A. R. Balaban
und S. A. Steckler.
Das Treiberimpulsspannungsintervall T0n des Schaltsignals
69 repräsentiert das Einschaltintervall innerhalb jedes Horizontalablenkzyklus, während dessen eine
Durchlaßvorspannung für den Horizontalausgangstransistor 28 über der Sekundärwicklung des Treibertransformators
31 entsteht Während des Intervalls T0n leitet
der Invertertransistor 32 der Treiberstufe 12, und der
Treibertransistor 33 ist gesperrt Nun fließt aus der Sekundärwicklung des Treibertransistors während des
Leitungsintervalls Energie, die zuvor in der Primärwicklung des Treibertransformators 31 gespeichert war, als
der Treibertransistor 33 während des Sperrintervalls Ton leitend gewesen war, als Durchlaßbasisstrom in den
Horizontalausgangstransistor 28.
Zur Einleitung des Horizontalrücklaufintervalls wird der Treibertransistor 33 durch die negativ gerichtete
Rückflanke der Schaltspannung 29 in den Leitungszustand gebracht, so daß an der Sekundärwicklung des
Treibertransforimtors 31 eine negative Sperrvorspannung
für den Horizontalausgangstransistor 28 entsteht. Der Horizontalausgangstransistor 28 wird nicht plötzlich
beim Auftreten der Rückflanke der Spannung 69 gesperrt, sondern erst nach einem Sperrverzögerungsintervall,
welches das Speicherzeitverzögerungsintervall des Horizontalausgangstransistors 28 einschließt.
Während dieses Speicherzeitverzögerungsintervalls wird die gespeicherte Basisladung des Horizontalausgangstransistors
aus der Basiszone des Transistors herausgeschwemmt. Nach Ablauf des Sperrverzögerungsintervalls
wird der Horizontalausgangstransistor 28 gesperrt und bleibt gesperrt, bis die Vorderflanke der
Schahspapnung 29 wieder auftritt '.ir>d ?.n der .Sekundärwicklung
des Treibertransformators 31 des Ausgangstransistors eine Durchlaßvorspannung erscheint.
Der Kollektorstrom des Horizontalausgangstransistors 28 ändert sich mit Änderungen der Strahlstrombelastung
des Hochspannungsgenerators 84, beispielsweise führt eine höhere Belastung zu einem Anstieg des
Kollektorstroms des Horizontalausgangstransistors. Änderungen dieses Kollektorstroms führen zu Änderungen
der Dauer des Sperrverzögerungsintervalls, weil die Speicherzeit des Horizontalausgangstransistors von
der Höhe seines Kollektorstroms abhängt. Änderungen der Strahlstrombelastung führen somit zu Änderungen
der Einleitung des Horizontalrücklaufs gegenüber dem Auftreten der Rückflanke des Schaltsignals 69.
Zur Aufrechterhaltung der Synchronisierung der Horizontalablenkung mit der Bildinformation des
Videosignalgemischs des Fernsehers wird die Vorderflanke der Ausgangsspannung 68 der Vergleichsschaltung
64 mit Hilfe einer Phasenregelschleife 55 verschoben. Die Phasenregelschleife 55 verändert die
der Vergleichsschaltung 64 zugeführte Steuergleichspannung DC2 so, daß das Horizontalrücklaufintervall
in einer festen Phasenbe.'ithung zum Horizontalaustastintervall
des Videosignalgemisches gehalten wird. Die Phasenregelschleife 55 kann von üblicher Bauart sein,
oder auch entsprechend der US-PS 42 92 654, vom 29. September 1981 (Erfinder S.A. Steckler und A. R.
Balaban) oder gemäß der US-Patentanmeldung US SN 1 92 332, vom 29. September 1980 (Titel »TWO-LOOP
HORIZONTAL AFPC SYSTEM«. Erfinder R. E Fernsler und D. H.Willis).
In der Phasenregelschleife 55 vergleicht ein Phasendetektor 61 die Phase einer Horizontalrücklaufimpulsspannung
66, die an einer nicht dargestellten Wicklung des Rücklauftransformators 24 entsteht, mit der Phase
des Ausgangssignals 81 des synchronisierten Horizontaloszillators. Das Ausgangssignal des Phasendetektors 61
wird mit Hilfe eines Filters 62 gefiltert und dadurch wird die Ansprechzeit der Schleife etwa sechsmal
schneller als die Ansprechzeit der Phasensynchronisierschleife 54. Das Ausgangssignal des Filters 62 ist die
Steuergleichspannung oder Regelspannung DC 2.
Die Regelspannung DC2 ändert sich mit Änderungen der Phasendifferenz zwischen der Rücklaufimpulsspanr.ung
66 und dem Ausgangssignal 81 des Horizontaloszillators. Änderungen der Regelspannung DC2 führen
zu Änderungen des Auftretens der Vorderflanke der Spannung 68 gegenüber dem Auftreten der Vorderflanke
der Spannung 81. DurchVerschieben der Vorderflanke der Spannung 68 ändert sich die Triggerung des
Multivibrators 65, und damit ändert sich die Phasenlage der ein festes Tastverhältnis aufweisenden Schaitspannung
69 gegenülier der Phasenlage des Ausgangssignals 81 des synchronisierten Horizontaloszillators derart,
daß die Horizontalablenkung mit dem Bildinhalt des Videosignalgemischs synchronisiert bleibt.
Bei einem fehlerhaftem Betriebszustand kann es erwünscht sein, die Horizontalablenkung zu sperren, so
daß der Betrieb des Hochspannungsgenerators 84
ίο unterbrochen wird. Ein Beispiel für einen solchen
fehlerhaften Betriebszustand, der eine Abschaltung des Hochspannungsgenerators 84 erfordert, ist etwa der
Fall, daß der Schaltregler 22 die Betriebsspannung B+ nicht regelt. Wenn im Schaltregler ein Fehler auftritt,
dann kann die Spannung B+ soweit ansteigen, daß eine übermäßig hohe Anodenspannung erzeugt wird.
Eine Hochspannungsschutzschaltung 73 setzt die Horizontalablenkschaltung 10 und damit auch den
Hochspannungsgenerator 84 außer Betrieb, wenn eine übermäßig hohe Anodenspannung erzeugt wird. Eine
über der Wicklung 24c eines Rücklauftransformators erzeugte Rücklaufimpulsspannung 71 wird durch eine
Diode 39 gleichgerichtet und durch einen Kondensator 40 gefiltert, so daß am Anschluß 88 eine die
Anodenspannung darstellende Gleichspannung erscheint. Zwischen die Diode 39 und die Rücklauftransformatorwicklung
24c ist ein Strombegrenzungswiderstand 38 geschaltet. Über dem Kondensator 40 liegt ein
Spannungsteiler mit Widerständen 41 und 42.
Der emitterseitige Eingangsanschluß eines Vergleichstransistors 44 ist an den Verbindungspunkt der
Widerstände 41 und 42 angeschlossen. Die als andere Eingangselektrode geschaltete Basis liegt über einen
Widerstand 47 an der Quelle einer Bezugsspannung Vref, die von einer Zenerdiode 50 an einem Anschluß 89
erzeugt wird. Die Zenerdiode 50 erhält über einen Widerstand 46 einen Vorstrom von einem Anschluß 21
für eine ungeregelte Eingangsspannung. Zwischen den Bezugsspannungsanschluß und den Emittereingang des
Vergleichstransistors 44 ist eine Diode 51 geschaltet, deren Kathode am Emitter liegt
Der Vergleichstransistor 44 und ein Transistor 45 vom komplementären Leitungstyp sind zu einer
Verriegelungsschaltung 43 zusammengeschaltet Ein am Kollektor des Transistors 45 liegender Ausgangsanschluß
90 der Verriegelungsschaltung ist über einen Widerstand 48 an einen Verbindungspunkt 80 zweier
Dioden 78 und 79 angeschlossen, die so gepolt sind, daß ihre in gleicher Weise wirkenden Kathoden am
so Anschluß 80 zusammenliegen.
Im normalen Fernsehwiedergabebetrieb leitet die Diode 51 der Hochspannungsschutzschaltung 73, und
der Vergleichstransistor 44 ist gesperrt so daß die Sperr-Verriegelungsschaltung 43 nicht aktiviert ist
Wenn im Betrieb der Horizontalablenkschaltung 10 ein Fehlerzustand auftritt und die Anodenspannung auf
einen gefährlichen Wert anwächst dann steigt die die Anodenspannung repräsentierende Spannung am Anschluß
38 genügend weit an, um die Diode 51 in Sperrichtung und den Vergleichstransistor 44 in
Leitungsrichtung vorzuspannen. Über die Diode 51 ist ein Kondensator 49 geschaltet der verhindert, daß
Übergangs- oder Ausgleichsspannungen am Emitter des Transistors 44 diesen Transistor unnötigerweise einschalten.
Wenn der Transistor 44 leitet dann erhält der Transistor 45 Basisstrom und wird ebenfalls eingeschaltet
Die Verriegelungsschaltung 43 wird durch das regenerativ aufrechterhaltene Leiten der Transistoren
44 und 45 aktiviert. An der Basis des Transistors 45 liegt
eine Filterschaltung mit einem Kondensator 52 und einem Widerstand 53, welche verhindert, daß die
v-:rriegelungsschaltung 43 bei vorübergehenden Bildröhrenüberschlägen
aktiviert wird.
Wenn der Transistor 45 in den Leitungszustand geschaltet ist und der Verriegelungsschalter 43 aktiviert
ist, dann entsteht am Ausgang 90 der Verriegelungsschaltung ein Sperrsignal, welches das Massepotential
aufweist, das bei leitendem Transistor 45 am Ausgangsanschluß herrscht. Wenn der Anschluß 90 auf Massepotential
liegt, dann werden die Dioden 78 und 79 in Durchlaßrichtung vorgespannt, so daß sie einen
Verriegelungsstrom k führen, der vom Ausgangspunkt 80 über einen Widerstand 48 fließt. Etwa die Hälfte des
Verriegelungsstromes k fließt vom Anschluß 82 durch die Diode 78, die andere Hälfte fließt als Gleichstrom
durch die Induktivität 77 und die Diode 79, weil der Gleichstromwiderstand der Induktivität 77 relativ klein
gegenüber dem Widerstand 76 ist
Wenn die Di "den 78 und 79 gleichzeitig leiten, dann
entsteht über den Ausgangsanschlüssen 82 und 83 des Oszillators 59 dieselbe Spannung Vcc, so daß die
Resonanzschaltung 74 wechselspannungsmäßig kurzgeschlossen ist Infolge des Kurzschlusses des Reaktansteiles
77 der Resonanzschaltung 74 wird die Eingangswechselspannung 72 entfernt, und der Oszillator 59 wird
dadurch außer Betrieb gesetzt, so daß das Ausgangswechselsignal 87 des Oszillators verschwindet
Weil das Ausgangssignal 87 des Oszillators als Takteingangssignal für den durch 16 teilenden Teiler 60
benutzt wird, führt das Verschwinden des Ausgangssignals 87 dazu, daß das Signal am Ausgangsanschluß 85
der Horizontaloszillatorstufe 13 dauernd einen Zustand entweder des oberen Signalpegels oder des unteren
Signalpegels einnimmt, je nach dem Aktivierungsaugenblick
des Verriegelungsschalters, ohne daß weiterhin zwischen den beiden Zuständen hin- und hergeschaitet
wird. Wenn das zweipegelige Ausgangssignal 81 des Horizontaloszillators unterdrückt wird, kann das horizontalfrequente
Schaltsignal 69 nicht erzeugt werden, so daß das Schalten des Horizontalausgangstransistors
28 und die Erzeugung der Rücklaufimpulsspannung 70 aufhören. Daher wird der Hochspannungsgenerator 84
außer Betrieb gesetzt und man erhält einen Schutz gegen die Erzeugung übermäßig hoher Anodenspannung.
Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der LC-Oszillator VCO 59 gesperrt wird, wenn das erdende
Sperrsignal erst einmal am Anschluß 90 erzeugt worden ist Da der Tankkreis der Resonanzschaltung 74 durch
die Dioden 78 und 79 kurzgeschlossen wird, kann der Tankkreis auch nicht zufällig erregt werden, und es kann
keine Wechselspannung am Ausgang des Oszillators 59 erzeugt werden. Weiterhin wird nur ein relativ kleiner
Verriegelungsstrom k benötigt um die Resonanzschaltung 74 außer Funktion zu setzen. Es wird nur soviel
Verriegelungsstrom i'l benötigt daß die Dioden 78 und
79 soweit leiten, daß die Anschlüsse 82 und 83 auf im wesentlichen derselben Spannung gehalten werden,
selbst wenn die innere Schaltung des VCO 59 dazu neigen sollte, den Tankkreis der Resonanzschaltung 74
zu Schwingungen anzuregen.
Der geringe Betrag des Verriegelungsstroms, welcher von der erfindungsgemäßen Schaltung nach F i g. 1
benötigt wird, um 'letztlich den Hochspannungsgenerator
84 außer Betrieb zu setzen, ergibt einen vorteilhaf- · ten Vergleich mit dem Verriegelungsstrom, den die
bekannte Schaltung benötigt, welche etwa den Verriegelungsstrom in die Basis des Treibertransistors 33
fließen läßt, wenn ein fehlerhafter Betriebszustand auftritt. Bei einer solchen bekannten Anordnung wird
ein ziemlich großer Verriegelungsstrom benötigt, damit die vom Horizontaloszillator erzeugten Schalisignale
den Horizontaltreibertransistor nicht bei fehlerhaftem Betriebszustand ein- und ausschalten.
Ähnliche Nachteile liegen bei demjenigen Stand der Technik vor, der einen Verriegelungsschalter zur
Abtrennung der Betriebsgleichspannung B+ von der Horizontaloszillatorstufe vorsieht. Bei solchen bekannten
Sperrschaliungen wird ein relativ großer Verriegelungsstrom auch deshalb benötigt, weil durch die
is Aktivierung des Sperr-Verriegelungsschalters die Betriebsspannung
auf einen genügend kleinen Wert herabgesetzt werden muß, daß der Horizontaloszillator
nicht mehr schwingt
Der Oszillator 59 kann bei der erfindungsgemäßen Schaltung als Teil einer integrierten Schaltung ausgebildet sein, wobei die Eingangsanschlüsse 82 und 83 an die Anschlüsse der integrierten Schaltung angeschlossen werden, die mit den Komponenten verbunden sind, welche auf dem Substrat der integrierten Schaltung hergestellt sind. Die Sperrschaltung 73 setzt unmittelbar den Eingangstankkreis des Oszillators außer Betrieb. Ein Fehler bei den Eingangsanschlüssen 82 und 83, durch den die Verbindungsdrähte zwischen den Schaltungselementen der integrierten Schaltung unterbrochen sind, führt ebenfalls zu einer Sperrung des Oszillators 59. So führt ein Kontaktfehler der Verbindungsdrähte, welche die Schutzschaltung 73 mit der inneren Schaltung des Oszillators verbinden, gleichzeitig zu einer außer Betriebsetzung des Oszillators.
Der Oszillator 59 kann bei der erfindungsgemäßen Schaltung als Teil einer integrierten Schaltung ausgebildet sein, wobei die Eingangsanschlüsse 82 und 83 an die Anschlüsse der integrierten Schaltung angeschlossen werden, die mit den Komponenten verbunden sind, welche auf dem Substrat der integrierten Schaltung hergestellt sind. Die Sperrschaltung 73 setzt unmittelbar den Eingangstankkreis des Oszillators außer Betrieb. Ein Fehler bei den Eingangsanschlüssen 82 und 83, durch den die Verbindungsdrähte zwischen den Schaltungselementen der integrierten Schaltung unterbrochen sind, führt ebenfalls zu einer Sperrung des Oszillators 59. So führt ein Kontaktfehler der Verbindungsdrähte, welche die Schutzschaltung 73 mit der inneren Schaltung des Oszillators verbinden, gleichzeitig zu einer außer Betriebsetzung des Oszillators.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt in der Konstruktion einer Sperrschaltung, die bei Aktivierung
während des Leitungsintervalls T0n des Horizontalausgangstransistors
28 ein Zuende-Führen dieses intervaiis erlaubt, ohne daß die Ansteuerung für das Leiten
vorzeitig unterbrochen wird, um die Außerbetriebsetzung zu erreichen. Weil der Treibergenerator 14 einen
monostabilen Multivibrator 65 zur Erzeugung der Schaltspannung 69 enthält, können weder positiv noch
negativ gerichtete Übergänge oder Signalflanke,:, die dem Eingang des Multivibrators zugeführt werden,
diesen während seines aktiven Intervalls zurücksetzen oder zurücktriggern, wo er den Treiberimpulsspannungsabschnitt
69a erzeugt, wenn die Sperrschaltung erst einmal aktiviert ist
so Da der stabile Ausgangszustand des monostabilen Multivibrators 65 derjenige Zustand ist, in dem keine
Durchlaßansteuerung des Horizontalausgangsvransistors 28 erfolgt, führt die Aktivierung der Hochspannungsschutzschaltung
73 dazu, daß der Horizontalausgangstransistor 27 für die Dauer der Außerbetriebsetzung
den Sperrzustand einnimmt oder letztlich in diesen geschaltet wird. Eine Aktivierung der Sperrschaltung
kann nicht dazu führen, daß der Horizontalausgangstransistor während der Außerbetriebsetzung unerwünschterweise
im kontinuierlichen Schaltzustand arbeitet
F i g. 2 zeigt einen Teil der Schaltung nach F i g. 1 mit einer speziellen Ausführungsform des spannungsgestörten
LC-Oszillators nach Fig. 1. Die diesbezüglichen
Bezugszahlen sind in beiden Figuren gleich. Allgemein ist der Oszillator 59 ähnlich aufgebaut wie der
spannungssteuerbare Oszillator gemäß der US-Patentschrift 42 43 953 vom 6. Januar 1981 (Erfinder A. R.
Balaban und S. A. Steckler).
Ober die Eingangsanschlüsse 82 und 83 der Tankkreis-Resonanzschaltung 74 ist ein Differenzverstärker 104 mit in Differenzschaltung angeordneten
Transistoren 105 und 106 sowie entsprechenden Puffertransistorec 107 und 103 geschaltet Zur Anregung des Tankkreises zu kontinuierlichen Schwingungen zwecks Erzeugung der Wechselspannung 72 ist eine
positive oder regenerative Rückkopplung vorgesehen, bei welcher der Kollektor des Differenzschaltungstransistors 105 mit dem Anschluß 83 gekoppelt ist. Die
Verstärkung der Rückkopplungsschleife wird durch Faktoren wie Impedanz des Tankkreises und Größe des
von der Stromquelle 110 gelieferten Stroms bestimmt
Ein Ausgangsansehluß des Differenzverstärkers 104,
nämlich der Kollektor des Transistors 106, ist mit der Steuerelektrode eines Stromspiegels 119 mit dem
Stromübersetzungsverhältnis von 1 :1 aus den Transistoren 102 und 103 gekoppelt Der Ausgangsansehluß
des Oszillators 59 liegt am Kollektor des Transistors 103. Ein rechteckiges Ausgangsstromsignal 187 des
Oszillators, dessen Periode gleich der Resonanzfrequenz 16/f/ des Tankkreises ist, wird dem durch 16
dividierenden Teiler 60 (Fig. 1) zur Erzeugung eines
horizontalfrequenten Rechtecksignals 81 mit einem Tastzyklus von 50% zugeführt
Der Ruhezustand des Differenzverstärkers 104 tritt — unter Annahme einer minimalen Offset-Spannung —
vährend der Nulldurchgänge der sinusförmigen Tankkreisspannung 72 auf, wenn die Spannung am Anschluß
83 gegenüber Masse gleich der Spannung Vcc ist Während des gegenüber dem wechselspannungs-nullpositiven Teils der sinusförmigen Tankkreisspannung 72
sind die Transistoren 105 bis 108 des Differenzverstärkers 104 so vorgespannt, daß der Transistor 106 leitet
und somit der Teil höheren Pegels des rechteckförmigen Stromsignals 187 erzeugt wird. Während des negativen
Teils der Tankkreisspannung 72 ist der Transistor 106
gesperrt und es entsteht der Teil niedrigeren Pegels des recheckförmigen Stromsignals 187. Damit ist das
rechteckförmige Stromsignal 187 in Phase mit der sinusförmigen Tankkreisausgangsspannung 72.
Zur Regelung der Frequenz und Phase des Ausgangsstromsignals 187 des Oszillators wird die Resonanzfrequenz der Tankkreis-Resonanzschaltung 174 durch eine
Rückkopplungs-Multiplizierschaltung 112 gesteuert, die
ihrerseits durch die Regelgleichspannung DCl gesteuert wird, welche von der Phawnverriegelungsschleife 54 in F i g. 1 erzeugt wird. Die Rückkopplungs-Multiplizierschaltung 112 kann von der Art sein, wie sie in der
US-Patentschrift 42 43 953, vom 6. Januar 1981, oder in dem Artikel »Applications of a Monolithic Analog
Multiplier« des Autors Alberto Bilotti im IEEE JOURNAL OF SOLID-STATE CIRCUITS, Vol.SC-3.
No. 4 vom Dezember 1968 auf den Seiten 373 bis 380
beschrieben ist
Die Schaltung 112 erzeugt einen Strom k auf einer.
Leitung 120, der vom + Vcc Anschluß 82 über den
Tankkreis der Resonanzschaltung 74 kommt Der Strom
/o der Multiplizierschaltung befindet sich in Quadratur
zur Tankkreisspannung 72. Damit ist der Strom k der
Multiplizierschaltung entweder mit dem in der Indukvitität 77 des Tankkreises fließenden Strom /„ gleichphasig, wenn der Strom k>
ein um 90° nacheilender Strom ist,
ίο oder der Strom k ist gleichphasig mit dem in der
Kapazität 72 des Tankkreises fließenden Strom ia wenn
Ht ein um 90° voreilender Strom ist Unter Steuerung durch die Regelgleichspannung DCl verändert die
Multiplizierschaltung 112 die Größe des Quadraturstro
mes /o und bestimmt damit die Phase des Stromes, also
Voreilung oder Nacheilung, und verändert damit die scheinbaren Kapazitäts- und Induktivitätswerte des
Tankkreises der Resonanzschaltung 74 und verändert somit entsprechend die Frequenz der Tankkreisspan
nung7Z
Der Puffertransistor 108 des Differenzverstärkers 104 ist für linearen Betrieb vorgespannt Seine Emitterspannung ist daher eine sinusförmige Spannung, die
gleichphasig mit der Ausgangsspannung 72 des
Tankkreises ist Diese gleichphasige Spannung am
Emitter des Transistors 108 wird auf einer Signalleitung 119 zu einem Paraphasen-Verstärker 116 der Multiplizierschaltung 112 geführt
Der Paraphasen-Verstärker 116 wandelt die gleich
phasige Spannung auf der Signalleitung 119 in zwei um
180° in Gegenphase zueinander liegende Quadratursignale um. Das um 90° voreilende Quadratursignal
entsteht auf einer Signalleitung 114, und das um 90° nacheilende Signal entsteht auf einer Leitung 115. Die
beiden Quadratursignale werden einem doppeltsymmetrischen Kaskadendifferenzverstärker 113 zugeführt,
der einen um 90° voreilenden Strom /Ί auf einer Ausgangsleitung 118 und einen um 90° nacheilenden
Strom h auf einer Ausgangsleitung 117 erzeugt
Die Verstärkung der regenerativen Rückkopplungsschleife des Differenzverstärkers 104 nach F i g. 2 hängt
von der Kollektorausgangsimpedanz des Transistors 105 ab, wobei eine zunehmende Kollektorausgangsimpedanz eine größere Verstärkung mit sich bringt Die
*5 Impedanz des Tankkreises der Resonanzschaltung 74
umfaßt die Kollektorausgangsimpedanz. Wenn die Verriegelungsschaltung 73 nach F i g. 1 aktiviert wird,
dann leiten die Dioden 78 und 79 gleichzeitig und bilden eine niederohmige Überbrückung der Tankkreis-Re
sonanzschaltung 74. Dadurch wird die Verstärkung der
Mitkopplungsschleife nach Erregung der Verriegelungsschaltung 73 kleiner als 1, so daß die Tankkreisschwingungen unterbrochen werden und der Oszillator
59 außer Betrieb gesetzt wird.
Claims (7)
1. Sperrschaltung für die Fernsehbildwiedergabe
mit einem Hochspannungsgenerator zur Erzeugung der Bildröhrenhochspannung bei Ansteuerung durch
eine Wechselspannung, mit einer Meßsignalschaltung zur Erzeugung einer Meßspannung als Maß für
die Bildröhrenhochspannung, und mit einer Sperrsignalschaltung zur Ableitung eines Sperrsignals
aufgrund der Meßspannung, wenn die Bildröhrenhochspannung einen vorbestimmten Wert erreicht,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselspannung von einem eine LC-Resonanzschaltung
(74) zu Schwingungen anregenden Oszillator (59) erzeugt wird, und daß mit der LC-Resonanzschaltung
eine durch das Sperrsigna! gesteuerte Kurzschlußschaltung (78, 79) gedoppelt ist, welche
zumindest He Induktivität («.') der LC-Resonanzschaliung
f 74) zur Unterbrechung der Schwingungen und damit der Hochspannungserzeugung kurzschließt
2. Sperrschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzschlußschaltung eine
über die Induktivität (77) der Resonanzschaltung (74) gekoppelte Diodenschaltung (78,79) aufweist
3. Sperrschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die LC-Resonanzschaltung
(74) ein Parallelresonanzkreis ist
4. Sperrschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Diodenschaltung (78,
79) ein Verriegelungssohalter \43) gekoppelt ist, der durch die Meßspannung aktiviert wird.
5. Sperrschaltung nach Ai^pruch4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Diodenschaltung eine erste und eine zweite Diode (78 bzw. 79) enthält, deren
einander entsprechende Elektroden an einem Verbindungspunkt (80) zusammengeschaltet sind, an
den auch ein Ausgangsanschluß des Verriegelungsschalters (43) angeschlossen ist.
6. Sperrschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß von der ersten und der zweiten
Diode (78 bzw. 79) ein Verriegelungsstrom zu dem Verbindungspunkt (80) fließt
7. Sperrschaltung nach Anspruch 1 oder 5, bei welcher der Hochspannungsgenerator einen unter
Steuerung durch die Wechselspannung ein horizontalfrequentes Schaltsignal erzeugenden Schaltsignalgenerator,
ferner eine Horizontalablenkwicklung, einen mit dieser gekoppelten Horizontalausgangstransistor
mit Dämpfungsdiode, der unter Steuerung durch das horizontalfrequente Schaltsignal
einen Ablenkstrom in der Ablenkwicklung fließen läßt, eine Einrichtung zur Erzeugung einer
Rücklaafimpulsspannung über der Ablenkwicklung bei Schaltung des Transistors in den Sperrzustand
und eine die Anodenspannung aufgrund der Rücklaiifimpulsspannung liefernde Anordnung enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltsignalgenerator einen monostabilen Impulsgenerator (65)
enthält, der durch die Wechselspannung zur Erzeugung des den Horizontalausgangstransistor
(28) in den Einschaltzustand bringenden Abschnitts des horizontalfrequenten Schaltsignals in seinen
Anregungszustand gesteuert wird.
Die Erfindung betrifft eine Sperrschaltung, wie sie im Oberbegriff des Anspruchs 1 vorausgesetzt ist
Bei einem typischen Fernsehdarstellungssystem wird eine Anodengleichspannung der Endamode einer BiIdröhre
zur Beschleunigung von auf einen Leuchtschirm gerichteten Elektronenstrahlen angelegt, welche von
der Kathode der Bildröhre erzeugt werden. Wenn die Elektronenstrahlen auf die Leuchtstoffpartiicel des
Leuchtschirmes auftreffen, dann emittieren die Partikel
ίο sichtbare Strahlung. Die Menge der emittierten
sichtbaren Strahlung hängt von der Größe der Anodenspannung ab. Je größer die Anodenspannung ist
desto höher ist die Leuchtstoffemission, wenn alle rinderen Einflußgrößen gleich bleiben. Die relativ
großen Anodenspannungen sind erwünscht, damit die auf dem Leuchtschirm der Bildröhre erscheinenden
Bilder relativ hell sind. Bei einem Fernsehempfänger mit
einer Lochmaskenbildröhre kann die Anodenspannung 30 Kilovolt oder mehr betragen.
Weil die Elektronenstrahlen einer Farbbildröhre auf eine relativ hohe Geschwindigkeit beschleunigt werden
ehe sie auf die Lochmaske und den Leuchtschirm auftreffen, ist die Emission der sichtbaren Strahlung
durch die Leuchtstoffpartikel von einem gewissen Grad an Röntgenstrahlungsemission begleitet. Fast die ganze
emittierte Röntgens-rrahlung wird vom Glaskolben der
Bildröhre, von der Frontscheibe und den in der Nähe befindlichen metallischen Strukturen wie der magnetischen
Abschirmung absorbiert. Bei Betriebszuständen
jo mit normaler Anodenspannung und normalem Strahlstrom
wird der nicht absorbierte Anteil der Röntgenstrahlung auf einem extrem kleinen Wert gehalten, der
in keiner Weise ausreicht um den Zuschauer oder einem in der Nähe Befindlichen schädlich zu werden.
Der die Anodenspannung erzeugende Hochspannungsgenerator kann als Teil der Horizontalablenkschaltung
des Fernsehempfängers ausgebildet sein. Ein Horizontaloszillator liefert zeilenfiiquente Signale an
einen Treibertransistor, um diesen mit der Horizontalfrequenz ein- und auszuschalten. Die Ausgangselektrode
des Horizontaitreibertransistors kann über einen Treibertransformator an die Basis eines Horizontalausgangstransistors
angeschlossen sein. Wenn der Treibertransistor leitet, dann entsteht an der Sekundärwicklung
■•5 des Treibertransformators eine negative Spannung,
welche den Horizontalausgangstransisitor in Sperrichtung
vorspannt Während der Einschaltzeit des Treibertransistors wird im magnetischen Feld des Treibertransformators
Energie gespeichert Wird der Treibertransistör gesperrt, dann entsteht an der Sekundärwicklung
des Treibertransformators eine positive Spannung, welche den Horizontalausgangstransistor in Durchlaßrichtung
vorspannt. Die im Treibertransformator gespeicherte Energie wird zur Erzeugung eines
Basisdurchlaßstroms im Horizontalausgangstransistor benutzt.
Nach dem Sperren des Horizontalausgangstransistors bilden eine Horizontalablenkwicklung und ein
Rücklaufkondensator eine Resonanzrücklaufschaltung, welche eine Rücklaufimpulsspannung erzeugt, die der
Primärwicklung eines Rücklauftransformators zugeführt wird. Die an die Primärwicklung des Rücklauftransformators
angelegte Rücklaufimpulsspannung wird durch den Rücklauftransformator hochtransfor-
■Ί5 rniert und durch eine Gleichrichterschaltung zu einer
Anodengleichspannung für die Bildröhre gleichgerichtet.
Zur Sicherstellung, daß der Fernsehempfänger nicht
Zur Sicherstellung, daß der Fernsehempfänger nicht
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/216,338 US4389676A (en) | 1980-12-15 | 1980-12-15 | Television receiver high voltage protection circuit |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3149740A1 DE3149740A1 (de) | 1982-08-05 |
| DE3149740C2 true DE3149740C2 (de) | 1983-12-22 |
Family
ID=22806655
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3149740A Expired DE3149740C2 (de) | 1980-12-15 | 1981-12-15 | Sperrschaltung für die Fernsehbildwiedergabe |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4389676A (de) |
| JP (2) | JPS57129070A (de) |
| KR (1) | KR880002200B1 (de) |
| CA (1) | CA1171957A (de) |
| DE (1) | DE3149740C2 (de) |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL8103705A (nl) * | 1981-08-06 | 1983-03-01 | Philips Nv | Lijnsynchroniseerschakeling voor een beelweergeefinrichting. |
| US4435731A (en) * | 1981-09-01 | 1984-03-06 | Rca Corporation | Television receiver disabling circuit |
| JPS61128872U (de) * | 1985-01-30 | 1986-08-12 | ||
| US4641064A (en) * | 1985-04-29 | 1987-02-03 | Rca Corporation | Television power supply shutdown circuit |
| US4797771A (en) * | 1987-06-30 | 1989-01-10 | Rca Licensing Corporation | Television fault detection and protection apparatus |
| US4905116A (en) * | 1987-09-28 | 1990-02-27 | North American Philips Corp. | X-radiation protection circuit |
| US5047698A (en) * | 1991-03-14 | 1991-09-10 | Thomson Consumer Electronics, Inc. | High voltage shutdown circuit |
| US5111122A (en) * | 1991-05-03 | 1992-05-05 | Thomson Consumer Electronics, Inc. | Video display high voltage protection circuit |
Family Cites Families (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3813580A (en) * | 1973-01-19 | 1974-05-28 | Rca Corp | High voltage protection circuit |
| US3840784A (en) * | 1973-04-05 | 1974-10-08 | Eastman Kodak Co | High voltage protection circuit |
| US4042859A (en) * | 1975-05-31 | 1977-08-16 | Victor Company Of Japan, Limited | Horizontal deflection circuit of a television receiver with means to eliminate generation of dangerous high potential under faulty condition |
| JPS5243322A (en) * | 1975-10-02 | 1977-04-05 | Hitachi Ltd | High voltage protective circuit |
| US4082986A (en) * | 1976-02-27 | 1978-04-04 | Zenith Radio Corporation | High voltage shutdown circuit for a television receiver |
| US4045742A (en) * | 1976-04-12 | 1977-08-30 | Zenith Radio Corporation | High voltage shutdown circuit responsive to excessive beam current and high voltage |
| JPS6022694Y2 (ja) * | 1977-12-07 | 1985-07-05 | ソニー株式会社 | テレビ受像機の高圧制限回路 |
| US4147964A (en) * | 1978-02-09 | 1979-04-03 | Rca Corporation | Complementary latching disabling circuit |
| US4241296A (en) * | 1979-05-29 | 1980-12-23 | Tektronix, Inc. | Horizontal deflection circuit including protection for output transistor |
| US4263615A (en) * | 1979-09-20 | 1981-04-21 | Zenith Radio Corporation | Horizontal drive circuit for video display |
| US4321513A (en) * | 1980-09-08 | 1982-03-23 | Rca Corporation | Television receiver high voltage protection circuit |
-
1980
- 1980-12-15 US US06/216,338 patent/US4389676A/en not_active Expired - Fee Related
-
1981
- 1981-12-01 CA CA000391287A patent/CA1171957A/en not_active Expired
- 1981-12-14 KR KR1019810004908A patent/KR880002200B1/ko not_active Expired
- 1981-12-15 DE DE3149740A patent/DE3149740C2/de not_active Expired
- 1981-12-15 JP JP56203283A patent/JPS57129070A/ja active Granted
-
1987
- 1987-09-03 JP JP62221823A patent/JPS6379476A/ja active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CA1171957A (en) | 1984-07-31 |
| JPS57129070A (en) | 1982-08-10 |
| KR830008590A (ko) | 1983-12-10 |
| JPH0251312B2 (de) | 1990-11-07 |
| DE3149740A1 (de) | 1982-08-05 |
| JPH0252474B2 (de) | 1990-11-13 |
| JPS6379476A (ja) | 1988-04-09 |
| KR880002200B1 (ko) | 1988-10-17 |
| US4389676A (en) | 1983-06-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3442819C2 (de) | ||
| DE3149740C2 (de) | Sperrschaltung für die Fernsehbildwiedergabe | |
| DE2647160A1 (de) | Hochspannungsschutzvorrichtung fuer fernsehempfaenger | |
| DE2238548A1 (de) | Hochspannungs-regelschaltung | |
| DE3204857C2 (de) | Horizontalablenkschaltung mit zwei Betriebsarten | |
| DE2460940B1 (de) | Schaltungsanordnung zur Rucklaufaustastung und zum Schutz einer Bildroehre eines Fernsehempfangers gegen Einbrennschaeden auf dem Leuchtschirm durch Dunkelsteuerung | |
| DE3135563C2 (de) | Schaltungsanordnung zum Abschalten eines Fernsehempfängers bei übermäßiger Anodenhochspannung | |
| DE4113532B4 (de) | Video-Display-Gerät mit Schutzschaltung gegen Einbrennen von Punkten auf der Bildröhre | |
| DE1462907A1 (de) | Stoerschutzschaltung fuer Fernsehempfaenger | |
| DE2041263C3 (de) | Ablenkschaltung mit steuerbaren Halbleiterschaltern für einen Fernsehempfänger | |
| DE1926020C3 (de) | Spannungsregelschaltung für Fernsehempfänger | |
| DE2624777A1 (de) | Anordnung zur ermittlung einer funktionsstoerung in der ablenkschaltung, insbesondere in der horizontalablenkschaltung, einer kahtodenstrahlroehre | |
| DE2437633C3 (de) | Spannungsregelschaltung für eine Ablenkschaltung | |
| DE2940461C2 (de) | Zeilensynchronisierschaltung | |
| DE3232554C2 (de) | Schaltungsanordnung zum Abschalten eines Fernsehempfängers | |
| DE1248097B (de) | Transistorbestückte Ablenkschaltung fur die elektromagnetische Strahlablenkung m Kathodenstrahlrohren | |
| DE69216484T2 (de) | Abschalteanordnung für Hochspannung | |
| DE3437732C2 (de) | ||
| DE4215102B4 (de) | Abtastverlustdetektor für Kathodenstrahlröhre | |
| DE2846885A1 (de) | Fernsehempfaenger-schutzschaltung | |
| DE1287618C2 (de) | Ueberlastungsschutzeinrichtung fuer transistoren im horizontalablenkteil eines fernsehgeraetes | |
| DE3808221C2 (de) | ||
| DE2218058A1 (de) | Schaltung zur stabilisierung der hochspannung fuer das ablenksystem einer kathodenstrahlroehre | |
| DE3104701C2 (de) | Hochspannungs-Schutzschaltung für ein Fernsehgerät | |
| DE3044967C2 (de) | Ablenkgenerator- und Treiberschaltung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: RCA LICENSING CORP., PRINCETON, N.J., US |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |