DE314784C - - Google Patents
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01V—GEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
- G01V3/00—Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation
- G01V3/08—Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices
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Description
Sideroskope zum Nachweise und Auffinden
von Eisensplittern in tierischen Geweben bestehen allgemein aus einem an einem Kokonfaden
aufgehängten Magnetstab, der einen senkrecht angeordneten Hohlspiegel trägt!
Dieser Spiegel entwirft auf einer in gleicher Höhe angeordneten weißen oder durchscheinenden
Skala'das Bild eines lichtdurchströmten Spaltes oder eines vor einer Lichtquelle
gespannten Drahtes. Der zu untersuchende Körperteil wird in die Höhe eines Pols der Nadel gebracht, und wenn er Eisenteilchen
enthält, schlägt die Nadel 'seitlich aus, wodurch das Spiegelchen sich -dreht und
das Bild des Spaltes oder Drahtes auf dem Schirm einen entsprechend vergrößerten Ausschlag
zeigt.
Diese bekannte Anordnung hat verschiedene
Nachteile. Einmal verlangt sie das Arbeiten in einem verdunkelten Raum, sodann ist aber auch der Umstand störend, daß
der Arzt seine Aufmerksamkeit zwischen dem Patienten und dem in einem ganz anderen Gesichtswinkel angeordneten Be-.obachtungsschirm
teilen muß, wozu besonders bei kleineren Ausschlägen eine große Übung gehört.
Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Mattscheibe lichtdicht
in den Sockel des Apparates eingebaut ist, was dadurch ermöglicht wird, daß der Spiegel am Magnetsystem das Lichtzeichen
winklig zur Lotrechten reflektiert, wodurch es bei genügender Vergrößerung des Spiegelausschlages
möglich wird, die Mattscheibe an die Sockelwandung heranzubringen und sie in letztere einzubauen. Das optische
System wird erfindungsgemäß so ausgebildet, daß die Mattscheibe zur Seite der Magnetnadelspitze
im Gesichtsfeld des Beobachters derart angeordnet werden, kann, daß dieser
den zu untersuchenden Körperteil und den Magnetausschlag auf der Mattscheibe mit
einem Blick übersehen kann.
Bei derartigen Untersuchungen muß damit gerechnet werden, daß die nachzuweisenden
Eisenteilchen Polarität besitzen, so daß an Stelle der Anziehung der Nadel eine Abstoßung
eintritt. Der geübte Arzt wird diese Möglichkeit berücksichtigen und bei einer Andeutung
von Polarität den entgegengesetzten Pol der Nadel zur Untersuchung verwenden,
damit auf alle Fälle eine Anziehung der Nadelspitze in der Richtung des Fremdkörpers
eintritt. Dieser Wechsel ist oft schwierig und besonders beim Erfindungsgegenstand dadurch erschwert, daß der
Sockel das Übersehen der Mattscheibe verhindert, wenn der Arzt sich auf der anderen
Seite des Apparates befindet.
Dieser Übelstand wird durch die Be- ■ nutzung eines astatischen Magnetsystems, das
in an sich bekannter Weise als magnetische Wage ausgebildet ist, beseitigt. Es stehen
dann je ein freier Nordpol und ein freier Südpol nebeneinander auf derselben Seite des
Apparates zur Verfügung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Sideroskops nach der Erfindung
dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 den Aufbau des Sideroskops und Fig. 2 eine schematische
Darstellung der optischen Einrichtung.
An einem Seidenfaden f, der in dem turmartigen Aufsatz α untergebracht ist, hängt das
von der Schutzkappe k umschlossene System von Magnetstäbchen in. An diesem System
ist ein mit der spiegelnden Fläche schräg nach unten gerichtetes Spiegelchen sp starr befestigt.
Eine Lichtquelle/, die in den Sockels eingebaut ist, wirft durch den Spalt h hindurch
ihre Lichtstrahlen nach oben auf das
ίο Spiegelehen sp. Dieses wirft die Lichtstrahlen
zurück nach dem Prisma oder festen Spiegel p, letzterer wieder auf die Mattscheibe
M, die in den Sockel s des Apparates eingelassen ist. Trägt -man dafür Sorge, daß
die Mattscheibe durch nicht von außen auftreffende Strahlen hell beleuchtet wird, dann
ist ' die Beobachtung des Ausschlages ohne weiteres in einem hellen Raum möglich. Um
zwei freie Pole verschiedener Polarität an der Beobachtungsstelle im Gesichtsfeld des
die Mattscheibe und die zu untersuchende Körperstelle beobachtenden Arztes zu haben,
kann das schwingende System als astatisches Nadelpaar ausgebildet sein. Es stehen dann
beide Pole auf jeder Seite zur Verfügung. Wegen der Schwierigkeit, mit diesem System zu arbeiten, ist aber davon abzuraten
und die dargestellte Ausführung nach Fig. 2 zu empfehlen. Das System besteht hiernach
aus zwei Magneten SN und NS, die an einem eisernen Joch / befestigt und durch ein an
dem Joch angebrachtes Gegengewicht g so ausbalanciert sind, daß die Magnetnadeln
wagerecht gelagert und frei drehbar um die senkrechte Aufhängeachse sind. An Stelle
des zusammengesetzten Systems kann auch ein aus einem einzigen Stück bestehender
Hufeisenmagnet verwendet werden.
Claims (2)
1. Sideroskop zum Nachweis von Eisensplittern durch Lichtzeichen, da-.
durch gekennzeichnet, daß durch das optische System das Lichtzeichen winklig zur Lotrechten auf eine Mattscheibe
reflektiert wird, die lichtdicht in die Sockelwandung eingebaut ist.
2. Sideroskop nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige An-Ordnung
der Mattscheibe, daß sie sich mit dem Nadelsystem im ungefähren Gesichtsfeld des Beobachters der zu untersuchenden
Körperstelle befindet.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE314784C true DE314784C (de) |
Family
ID=567577
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT314784D Active DE314784C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE314784C (de) |
-
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