DE314735C - - Google Patents
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- DE314735C DE314735C DENDAT314735D DE314735DA DE314735C DE 314735 C DE314735 C DE 314735C DE NDAT314735 D DENDAT314735 D DE NDAT314735D DE 314735D A DE314735D A DE 314735DA DE 314735 C DE314735 C DE 314735C
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- Germany
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- coupling
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H48/00—Differential gearings
- F16H48/12—Differential gearings without gears having orbital motion
- F16H48/14—Differential gearings without gears having orbital motion with cams
- F16H48/142—Differential gearings without gears having orbital motion with cams consisting of linked clutches using axially movable inter-engaging parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Differential für Kraftwagen u. dgl., bei dem die
Differentialwellen während der normalen Fahrt kraftschlüssig angetrieben werden, während
beim Fahren von Kurven, die infolge des größeren zu befahrenden Kreisbogens sich
schneller drehende Differentialwelle sich von dem Antriebsgliede für die Differentialwellen
selbsttätig entkuppelt.
ίο Zu dem angegebenen Zweck sind mit den Enden der Differentialwellen mit Kupplungslappen versehene Kupplungshülsen befestigt,
die mit Kupplungsklauen einer im Differentialgehäuse gegen Drehung gesicherten, jedoch
in achsialer Richtung längs verschiebbaren Kupplungsmuffe zusammenarbeiten.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in den Fig. 1 bis 4 beispielsweise
veranschaulicht, in denen
Fig. ι eine Schnittansicht des Differentials darstellt.
Fig. 2 zeigt in schaubildlicher Darstellung die wirksamen Teile des Differentials und die
PIg. 3 und 4 veranschaulichen die gesamten Teile in verschiedenen Arbeitsstellungen.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist in dem Differentialgehäuse m, an welchem das
in üblicher Weise mit der Motorwelle in Eingriff stehende Kegelrad η befestigt ist, eine
Kupplungsmuffe 0 angeordnet. Letztere ist in dem. Gehäuse m gegen Drehung gesichert,
jedoch in achsialer Richtung verschiebbar. Zu dem angegebenen Zweck ist an der Kupplungsmuffe
0 eine Feder p befestigt, die in eine längliche Nut in der Innenwand des Differentialgehäuses
m eingreift. Die Kupplungsmuffe ist auf jeder Seite mit einer Anzahl
Kupplungsklauen 0', bei der Darstellung 3 versehen, die an ihren äußeren Enden je eine Abschrägung
aufweisen. Mit diesen Kupplungsklauen 0' treten entsprechend ausgebildete
: Kupplungsklauen q, q' in Eingriff, die an je
einem Hülsenteil r bzw. r' sitzen. Diese Hülsenteile r, r' sitzen ebenfalls in dem Differentialgehäuse,
wobei zwischen ihnen und der mittleren Kupplungsmuffe je eine Schrauben- "■
feder 5 eingeschaltet ist, die im Innern der •Hülsenteile und der Muffe 0 liegt. Der eine
Hülsenteil r stützt sich mittels der hervorragenden Kanten t von Seiten der Kupplungslappen
q gegen einen Bund oder einen Ansatz des einen Differentialgehäuseteiles, während
der andere Hülsenteil r sich in entsprechender Weise mit den hervorragenden Kanten t' seiner
Kupplungslappen q' gegen einen Ansatz des anderen Gehäuseteiles abstützt. Die beiden
Gehäuseteile werden in geeigneter Weise wie beispielsweise durch Schrauben u o. dgl.
miteinander vereinigt.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, steht die mittlere Kupplungsmuffe 0 unter der Wirkung der
beiden Federn s, s' und kann bei erhöhter Zusammendrückung der einen oder anderen Feder
in achsialer Richtung verschoben werden.
Bei normaler Fahrt nimmt die Kupplungsmuffe ο die in der Fig. ι dargestellte mittlere
Lage ein, wobei die Kupplungslappen q,q' der Hülsenteile r, r' sich in den Lücken zwischen
den Kupplungslappen o' der Muffe ο befinden. Letztere nimmt somit zwangsläufig die Hülsenteile
r, r' mit, mit welchen die Hinterradachsen in geeigneter Weise verbunden sind.
Das Differential wirkt hierbei wie .ein blokkiertes Differential. Tritt nun beim Fahren
einer Kurve beispielsweise nach links eine erhöhte Geschwindigkeit des den größeren
Kreisbogen durchlaufenden Rades ein, so wird die mit diesem Rade verbundene Differential-"
welle und somit der Hülsenteil r' sich mit erhöhter Geschwindigkeit drehen. Die Folge
hiervon ist, daß durch Vermittlung der Schrägflächen an den Enden der Kupplungsklauen
q' und der Lappen 0' die mittlere Kupplungsmuffe 0 gegen die Wirkung der anderen
Feder zurückgedrängt und die eine Differentialwelle freigegeben wird, so daß sie
sich mit ihrem Hülsenteil r' unabhängig von der anderen Differentialwelle und dem Hülsenteil
r' drehen kann.
Claims (2)
1. Differentialgetriebe, insbesondere für
Kraftwagen, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Enden der Differentialwellen mit
Kupplungslappen (q, q') versehene Kupplungshülseh
(r, r') befestigt sind, die mit Kupplungsklauen (0') einer gegenüber dem Differentialgehäuse gegen Drehung
.. gesicherten, jedoch in achsialer Richtung längs verschiebbaren Kupplungsmuffe (0)
zusammen arbeiten.
2. Differentialgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den
Differentialwellen befestigten Kupplungshülsen (r, r') durch Anschläge des Diffetialgehäuses
gegen eine Auswärtsbewegung gesichert sind und zwischen diesen Kupplungshülsen und der mittleren Kupplungsmuffe
(0) Federn (s, s) angeordnet sind. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE314735C true DE314735C (de) |
Family
ID=567532
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT314735D Active DE314735C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE314735C (de) |
-
0
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