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. Fräswalze Die Erfindung betrifft eine Fräswalze für eine Straßenfräse,
die mittels einer von einem Stützrahmen getragenen Walzenlager-und Antriebseinrichtung
gestützt und angetrieben wird.
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Eine derartige Fräswalze wird in der deutschen Patentanmeldung P
30 19 058.0 der Anmelderin bereits vorgeschlagen.
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Die in dieser Anmeldung verwendete Fräswalze wird mittels des Stützrahmens
von einem Großserienfahrzeug gehalten, wie beispielsweise von einem Unimog, wodurch
bereits ein recht vielseitiger Einsatz möglich wird.
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Aufgabe der Erfindung ist es, diese Vielseitigkeit noch weiter zu
steigern, insbesondere durch die Möglichkeit, die Arbeitsbreite der Fräswalze zu
verändern und ggf. sogar aufzuteilen.
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Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß die Fräswalze aus einem zylindrischen
Grundkörper besteht, innerhalb dessen einem Ende der Antrieb der Walzenlager- und
Antriebseinrichtung sich beEindet, und der an diesem Ende eine Ringschulter aufweist,
gegen die sich auf dem Grundkörper von dem anderen Ende her aufgeschobene
Fräsrohre
abstützen können, und daß auf das andere Ende ein Halteflansch aufsetzbar ist, der
ein Abgleiten der Fräsrohre von diesem anderen Ende verhindert.
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Auf diese Weise ergibt sich eine Fräswalze, deren Fräsbreite je nach
Anzahl der aufgesetzten, mit Fräszähnen versehenen Fräsrohre unterschiedlich ist.
Außerdem ergibt sich die Möglichkeit, zwischen Fräsrohren, die mit Fräszähnen ausgestattet
sind, auch Fräsrohre ohne derartige Fräszähne anzuordnen, so daß sich beim Fräsbetrieb
ein ausgesparter Bereich zwischen zwei abgefrästen Bereichen ergibt, was z. B. zur
Herstellung von Zebrastreifen zweckmäßig sein kann.
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Aus Gründen der Kompaktheit ist es zweckmäßig, die Lagerung und den
Antrieb, günstigerweise einen hydraulischen Antrieb, in das Innere des hohlen zylindrischen
Rundkörpers der Fräswalze hinein zu legen. Aus Gründen der Stabilität und Kompaktheit
ist es günstig, die Ringschulter an das Ende zu legen, an dem sich auch die Antriebseinrichtung
befindet, weil über dieses Ende die Fräsrohre nicht geschoben werden müssen und
der Grundkörper daher hier einen größeren Innendurchmesser für die Unterbringung
der Antriebseinrichtung zur Verfügung stellen kann.
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Es ist jedoch gemäß einer Weiterbildung besonders günstig, der Ringschulter
den gleichen Außendurchmesser zu geben, wie ihn die Fräsrohre aufweisen. Dies hat
noch den zusätzlichen Vorteil, daß gemäß einer noch anderen Weiterbildung der Erfindung
auch diese Ringschulter in ganz analoger Weise mit Fräszähnen bestückbar ist, wie
die Fräsrohre selbst.
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Die axiale Länge der einzelnen Fräsrohre kann gleich groß sein, was
die Lagerhaltung für diese Fräsrohre erleichtert, und in diesem Falle ist es günstig,
die Ringschulter mit der gleichen axialen Erstreckung zu versehen, wie sie auch
die Fräsrohre aufweisen, so daß Ringschulter und die einzelnen Fräsrohre jeweils
einen gleichen Anteil an der Fräsarbeit leisten, sofern durchgängig Fräszähne aufgebracht
sind.
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Für besondere Zwecke kann es aber auch günstig sein, für die einzelnen
Fräsrohre unterschiedliche axiale Längen vorzusehen, so daß sich die Fräsbreiteneinstellung
feinstufiger vornehmen läßt, beispielsweise dadurch, daß neben Fräsrohren mit der
normalen Länge A auch noch Fräsrohre vorgesehen werden, die Bruchteile der Länge
A, wie A aufweisen.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher
erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind.
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Es zeigt Fig. 1 in einer Seitenansicht eine Fräswalze, die an dem
Hinterende eines Antriebsfahrzeugs gehalten wird; Fig. 2 eine Ansicht von hinten
auf die in Fig. 1 dargestellte Anordnung; und Fig. 3 eine Schnittansicht durch eine
gemäß der vorliegenden Erfindung ausgebildete Fräswalze.
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In Fig. 1 ist im wesentlichen schematisch der hintere Teil eines Antriebsfahrzeugs
2 mit einem Teil des Fahrzeugrahmens 4 zu erkennen, der seinerseits, siehe Fig.
2, beispielsweise einen Fahrzeugpritschenaufbau 6 trägt. Nur angedeutet ist in dieser
Fig. 1 die Hinterradachse 8 mit Hinterrädern 10.
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Am hinteren Ende des Fahrzeugrahmens 4 ist ein Tragrahmen 14 für die
Fräseinrichtung 16 befestigt, die ihrerseits eine Fräswalze 18 aufweist, die in
noch näher darzustellender Weise hydraulisch (z. B. mittels eines Hydraulikmotors
19) antreibbar gelagert ist und auf ihrer Walzenoberfläche Fräszähne 20 trägt.
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Die Fräswalze einschließlich Lagerung und Antrieb ist um eine Achse
22 schwenkbar, so daß beispielsweise zum Zwecke des Vcrfahrens der Gesamtanordnung
die Fräseinrichtung 16 nach oben geschwenkt und dadurch die Fräswalze 18 von der
Straßendecke 28
abgehoben werden kann, beispielsweise mit Hilfe
eines Hubzylinders 24. Zu Versteifungszwecken kann zusätzlich eine Stützstrebe 42
vorgesehen werden. Auch die Anordnung einer Stützrolleneinrichtung 52 kann gemäß
Fig. 1 vorgesehen whrden, um eine möglichst genaue Frästiefenfixierung zu ermöglichen.
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Das in den Figuren dargestellten Trägerfahrzeug ist der bekannte Unimog,
jedoch lassen sich auch andere Trägerfahrzeuge und andere Trägereinrichtungen in
gleicher Weise zur Lagerung der nunmehr näher zu beschreibenden Fräseinrichtung
16 verwenden.
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Die Fräseinrichtung 16 ist in einer Axialschnittansicht in Fig. 3
näher dargestellt. Zunächst ist wieder ein Rahmenteil 14 zu erkennen, das auf der
einen (hier links dargestellten) Seite eine Stützkonsole 6 trägt, beispielsweise
mit Hilfe von Schrauben 8, an welcher Stützkonsole seinerseits der bereits erwähnte
Hydraulikmotor 19 angeflanscht ist, beispielsweise mittels Schrauben 12. Der Hydraulikmotor,
der mit seinen Getriebeeinrichtungen 24 in das Innere des zylindrischen Rundkörpers
26 hineinragt, weist einen Antriebs- und Lagerflansch 30 auf, an dem der Hohlzylinder
26 mit einem nach innen vorspringenden Flanschring 32 befestigt ist, beispielsweise
mit Bolzen oder Stiften 34.
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Am anderen (rechten) Ende des Rahmens 14 wird eine Lagerplatte 36
abnehmbar (beispielsweise mit Hilfe von Schraubbolzen 38) gehalten, die ihrerseits
ein Abstützlager 40 trägt, das aus einem drehfesten Wellenstumpf 44 besteht, auf
dem eine Stützscheibe 48 mit Hilfe von Wälzkörpern 46 drehbar gelagert ist. Auf
die Stützscheibe ist der Hohlzylinder 26 aufgeschoben, wobei mittels einer Durchmesservergrößerung
des Hohlzylinders eine Anlageschulter 50 zum Anliegen der Stützscheibe gebildet
ist.
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Wie zu erkennen ist, sind auf den Hohlzylinder 26 mehrere Fräswalzenrohre
54 aufgeschoben, deren Axialerstreckung A nur einen Bruchteil der Gesamtaxiallänge
des Hohlzylinders 26 bildet, bei der dargestellten Ausführungsform ist die Erstreckung
B
etwa das Sechsfache der Erstreckung A.
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Die einzelnen Fräswalzenrohre 54 tragen ihrerseits Fräszähne der jeweils
für die zu verarbeitende Fläche gewünschten Art, in Fig. 1 sind derartige Fräszähne
20 zu erkennen. Diese Fräszähne sind beispielsweise auf die Fräswalzenrohre 54 aufgeschraubt,
wie es Fig. 1 auch erkennen läßt. Die Fräszähne überragen die Umfangsfläche der
Fräswalzenrohre 54 in einem bestimmten Ausmaß, wobei die gestrichelte Linie 56 die
Radialentfernung der Fräszahnspitzen von der Fräswalzenachse veranschaulichen soll.
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Das in Fig. 3 am weitestens links liegende Fräswalzenrohr stützt sich
mit seiner seitlichen Ringfläche an einer Ringschulter 58 ab, die sich an dem Ende
des Hohlzylinders 26 befindet, der den Hydraulikmotor 19 umschließt. Die Ringschulter
58 wird einfach durch eine Durchmesservergrößerung des Hohlzylinders 26 gebildet,
die gleichzeitig einen größeren Innendurchmesser für den Hohlzylinder ermöglicht
und daher dem Hydraulikmotor, insbesondere dessen Antriebsflansch 30 wie auch dessen
Befestigungsflansch 60 ausreichend Raum gibt.
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Es ist zweckmäßig, den Außendurchmesser des Hohlzylinders 26 in diesem
Bereich gleich dem Außendurchmesser der Fräswalzenrohrstücke 54 zu machen, so daß
sich eine gleichförmige, absatzfreie Oberfläche für die gesamte Außenzylinderfläche
des Hohlzylinders 26 einschließlich aufgeschobener Fräswalzenrohre 54 ergibt, wie
in Fig. 3 auch zu erkennen ist. Dies ermöglicht in vorteilhafter Weise, auch das
nicht von Fräswalzenrohren überdeckte Ende 62 des Hohlzylinders 26 mit Fräszähnen
zu bestücken, wie es auch für die Fräswalzenrohre 54 der Fall ist. Es ist somit
möglich, die gesamte Hohlzylindererstreckung B mit Fräszähnen zu versehen und damit
eine maximale Fräsbreite zu erreichen, die dem Maß B entspricht. Der große Vorteil
der erfindungsgemäßen Anordnung ist jedoch der, daß im Bedarfsfalle die Fräsbreite
auch in sehr einfacher Weise geändert werden kann. Dazu braucht nämlich nur zunächst
die Lagerplatte 36 durch Entfernen der
Schraubbolzen 36 vom Rahmen
14 abgezogen zu werden, wobei beispielsweise die Welle 44 sich einfach aus den übrigen
Teilen des Lagers 40 herausziehen läßt, oder aber das gesamte Lager 40 einschließlich
einem mit Schrauben 64 befestigten Lagerblech 66, das gleichzeitig als Widerlager
für das am weitesten rechts liegende Fräswalzenrohr 54a dient, läßt sich beispielsweise
mit Hilfe von Richtwerkzeugen abziehen. Anschließend können dann die einzelnen Fräswalzenrohre
54 von dem Grundkörper oder Hohlzylinder 26 abgezogen und beispielsweise durch nicht
mit Fräszähnen versehene Rohrstücke 54 ersetzt werden. Auf diese Weise läßt sich
die Arbeitsbreite der Fräseinrichtung 16 in Stufen von A verändern, von einer minimalen
Breite, die der Breite eines Fräswalzenrohrs 54 entspricht. Es ist auch ohne weiteres
möglich, Fräswalzenrohre 54 mit Zähnen und ohne Zähne wechselweise aufzuschieben,
so daß sich ein Fräsbild ergibt, das aus einzelnen nebeneinanderliegenden Vertiefungen
besteht, wie es beispielsweise bei der Herstellung von Zebrastreifen zweckmäßig
sein kann.
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Mit Hilfe der in Fig. 3 dargestellten Anordnung können somit Fräsbreiten
zwischen A und 5A bzw. (wenn die Befestigungsfläche 62 ebenfalls mit Fräszähnen
besetzt ist) 6A verwirklicht werden, jeweils in Stufen von A. Teilt man eines der
Fräswalzenrohre 54 A weiter auf, beispielsweise in Fräswalzenrohre mit der Länge
, ist auch eine Stufung von Aa denkbar, wie natürlich auch noch kleinere Stufungen
in ähnlicher Weise durch weitere Aufteilung verwirklicht werden kann.
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Die erfindungsgemäße Konstruktion hat noch den weiteren Vorteil, daß
in sehr einfacher Weise die Fräszahnart geändert werden kann, indem einfach die
Fräswalzenrohre ausgewechselt werden.
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(Nur ggf. auf der Befestigungsfläche 62 angebrachte Fräszähne müssen
einzeln abgeschraubt und ausgewechselt werden-.) Um ein Beispiel für die Ausmaße
der Fräswalzenrohre zu geben, sei angemerkt, daß die Länge A beispielsweise 20 cm
betragen
könnte, so daß sich für die Länge B bei der dargestellten
Ausführungsform eine Länge in der Größenordnung von 1200 cm ergeben würde.
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Andere Längen sind selbstverständlich genauso gut möglich.