DE314490C - - Google Patents

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DE314490C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/02Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
    • D02G3/08Paper yarns or threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

Die im wesentlichen aus Leinen bestehenden Heft- und Nähfäden sind bekanntlich so selten geworden, daß es eines Ersatzes dringend bedarf. Die vorliegende Erfindung hat daher zum Gegenstand ein Verfahren zur Herstellung eines Nähfadens, der im wesentlichen aus Papiergarn besteht. Papiergarne sind bisher zu den verschiedensten Geweben und Geflechten verarbeitet worden, als Bindfäden
ίο waren sie aber bisher nicht benutzbar, weil ihnen die Festigkeit und infolgedessen die Haltbarkeit mangelte. Erst recht war aus diesem Grunde ein dünner Papiergarnfaden als Nähfaden nicht verwendbar. Die vorliegende Erfindung hat daher eine besondere Herstellungsweise von Papiergarnfäden zum Gegenstand, durch welche die Festigkeit derart erhöht werden soll, daß ein brauchbarer Näh- ' faden erzeugt werden kann. Zu dem Zwecke dient nach der Erfindung ein Gemisch aus Paraffin oder Stearin mit Leinöl und Mineralöl und einem Zusatz von Firnis. Eine .. brauchbare Mischung besteht beispielsweise aus 60 Teilen Mineralöl, 30 Teilen. Paraffin, 5 Teilen Firnis und 5 Teilen Leinöl. An sich sind die genannten Stoffe teils allein, teils auch in verschiedenen Vermischungen zum Imprägnieren von Geweben aus Baumwolle und Seide bekannt. Die beschriebene Mischung indes in ihrer Anwendung zur Tränkung von dünnen Papiergarnfäden bildet das Wesen und das Neue des Verfahrens, welchem zufolge. die getränkten Fäden in bekannter Weise durch Klammern aus Holz oder sonstigem geeigneten Material hindurchlaufen, so daß die überschüssige Tränkungsmasse abgestreift wird, worauf der so getränkte Faden, durch Korke hindurchlaufend, geglättet wird. Nach einem derartigen Verfahren hergestellte Fäden besitzenjeine erhebliche Zugfestigkeit, erlangen ein verhältnismäßig günstiges Dehnungsvermögen sowie bei doppelter Lage im Nadelöhr einen ziemlich bedeutenden Widerstand gegen Durchreißen, so daß ein für den praktischen if Gebrauch ausreichender Näh- und Heftfaden geschaffen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    . Verfahren zur Herstellung eines Näh- und Heftfadens, "dadurch gekennzeichnet, daß Papiergarne von entsprechender Stärke mit einer Mischung behandelt werden, die aus Paraffin oder Stearin, Leinöl, Mineralöl und einem Zusatz von Firnis besteht.
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