DE31448C - Füllung aus zusammengesetzten Korkstücken für industrielle Zwecke - Google Patents
Füllung aus zusammengesetzten Korkstücken für industrielle ZweckeInfo
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- DE31448C DE31448C DENDAT31448D DE31448DA DE31448C DE 31448 C DE31448 C DE 31448C DE NDAT31448 D DENDAT31448 D DE NDAT31448D DE 31448D A DE31448D A DE 31448DA DE 31448 C DE31448 C DE 31448C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
- E04F13/07—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
- E04F13/08—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
- E04F13/0862—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements composed of a number of elements which are identical or not, e.g. carried by a common web, support plate or grid
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- Floor Finish (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. October 1884 ab.
Diese Korkfüllungen werden aus kleinen Korkstücken gebildet, welche durch eine Schicht
von Erdharz verbunden sind, die mit einer Zwischenlage von metallischem Gewebe oder
irgend einer filzartigen Masse versehen ist.
Das Verfahren zur Herstellung der Füllung und die Art ihrer Verwendung zur Anfertigung
und zur Verlegung von getäfelten Böden und Decken ist folgendes:
Korkstücke A, Fig. 1, deren Dicke von 12
bis 18 mm z. B. variiren kann, von irgend welcher Gestalt und Ausdehnung, aber homogen
und eine ihrer grofsen Aufsenseiten vollkommen eben zeigend, werden auf einer vollständig
ebenen Fläche B, einer Glasplatte z. B., gruppirt, die andere Aufsenseite der Korkstücke kann
rauh sein und nicht parallel zu der ersten, wenn sie nur das vorhergesehene Minimum
oder Maximum der Höhe nicht überschreitet. Diese Elemente A A werden in einem Prefsrahmen
C oder jeder anderen Einrichtung ähnlicher Art in der Weise vereinigt, dafs sie einfach
neben einander gestellt oder mosaikartig gruppirt werden, aber immer fugendicht an
einander stofsen. Die unebene Oberfläche wird alsdann mit einer Schicht Bergharz D oder
jeder anderen Masse derselben Gattung bedeckt, welche in einer vollkommenen Weise auf der
mehr oder weniger rauhen Korkfläche haftet. Mit dieser Lage kann, so lange sie noch teigartig
ist, ein grobes Gewebe E, ein Drahtgeflecht, eine Schicht von Fäden, ein Netz
oder dergleichen · vereinigt werden, welches die Theile des Ueberzuges derart verbindet, dafs
der letztere eine so hinreichende Cohäsion erhält, dafs ein Zerreifsen der Füllung nicht eintreten
kann. Irgend welche mit dem Ueberzug verbundenen Fasern würden dieselbe Wirkung erzeugen. Die Bergharzschicht wird parallel
der Aufsenseite der Füllung gemacht, ihre Oberfläche wird einfach geebnet, Fig. 2, oder
gekörnt, geriffelt, Fig. 3, mit Laufrinnen oder schwalbenschwanzartigen Nuthen a, Fig. 4,
versehen, derart, dafs die Füllung regelrecht auf ein schon vorhandenes Parquet gelegt oder
innig mit einer Grundfläche E, Fig. 5, aus Gyps, Cement oder Bergharz vereinigt werden
kann.
Sobald die Bergharzschicht erhärtet ist, kann die Tafel verlegt werden, man kann ihre sichtbare
Oberfläche durch ein mit Leim versehenes Papierblatt schützen, welches sich nach der
Verlegung leicht entfernen läfst.
Die Fülltafeln werden neben einander gelegt und auf den Boden geklebt oder auf
demselben durch Nägel ρ befestigt, welche durch die Erdharzschicht und das eventuell
damit verbundene Netzwerk gegen ein Ausreifsen hinreichend gesichert sind. Man kann
diese Füllungen auf Holzböden oder -Decken nageln oder, wie schon vorhin erwähnt, auf
Cement, Gyps verlegen. Dieselben Füllungen können zur Verkleidung feuchter Wände verwendet
werden; zu diesem Zwecke können die Korkstückchen, aus denen sie bestehen, viel dünner sein. Man kann sie ebenfalls zu
Wohnzimmerbehängen, an Stelle der Tapeten, zu Zwischenwänden u. s. w. benutzen.
Die verschiedenen Korkstücke können durch passend präparirte Bäder gefärbt werden und
die ganze Füllung der besseren Erhaltung wegen mit Bohnwachs oder Leinölfirnifs überzogen
werden.
Mit diesen Fülltafeln kann man einen feuchten Boden, ein sehr kaltes Pflaster von Steinplatten,
ein abgenutztes Parquet u. s. w. so verkleiden, dafs sie dauerhaft, undurchdringlich
gegen Feuchtigkeit, gut isolirend, angenehm für das Gehen, das Geräusch des Schrittes abschwächend,
leicht zu verlegen und nicht zu th^uer den Teppichen gegenüber sind, welche
schnell Sammelstätten von Unreinigkeiten* jeder Art werden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Die Herstellung einer Füllung durch die Zusammenfügung von neben einander gesetzten Korkstückchen mit Hülfe einer1 Schicht von Bergharz oder jedem anderen Klebmittel, in welche Schicht ein metallisches oder ein aus einem filzartigen Stoffe bestehendes Netzwerk zur Vereinigung des Korkes mit dem Bergharz eingebettet sein kann oder nicht.
Die Anwendung dieser Füllungen als getäfelte Böden, getäfelte Decken, Zwischenwände, Behänge, Verkleidungen jeder Art und für jeden Gegenstand, wobei diese Füllungen eine beliebige Dicke haben können, von der Biegsamkeit eines Stoffes bis zur Steifheit einer Wand.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31448C true DE31448C (de) |
Family
ID=307526
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31448D Expired - Lifetime DE31448C (de) | Füllung aus zusammengesetzten Korkstücken für industrielle Zwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31448C (de) |
-
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