DE314211C - - Google Patents

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DE314211C
DE314211C DENDAT314211D DE314211DA DE314211C DE 314211 C DE314211 C DE 314211C DE NDAT314211 D DENDAT314211 D DE NDAT314211D DE 314211D A DE314211D A DE 314211DA DE 314211 C DE314211 C DE 314211C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L25/00Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means
    • F01L25/02Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means
    • F01L25/04Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means by working-fluid of machine or engine, e.g. free-piston machine
    • F01L25/06Arrangements with main and auxiliary valves, at least one of them being fluid-driven
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L21/00Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
    • F01L21/02Piston or piston-rod used as valve members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Actuator (AREA)

Description

Schwungradlose Dampfmaschinen, bei - denen die Umsteuerung durch den Dampf aus dem Arbeitszylinder bewirkt wird, zeigen den Übelstand, daß die Steuerung leicht in einer Zwischenstellung stehen bleibt und damit die Pumpe zu arbeiten aufhört, wenn der Arbeitsdampfdruck sinkt entweder durch Drosselung oder weil der Kesseldruck durch irgendwelche Umstände gesunken ist. . Ks
ίο rührt dies davon her, daß die Verbindung zwischen dem· Arbeitszylinder und dem Steuerraum der Umsteuerung durch den Steuerkolben 'unterbrochen werden muß, bevor dieser.sein Hubende erreicht hat. Es ist dann nicht mehr genügend Druck im Umsteuerraum vorhanden, um die Umsteuerung zu beenden/ Dieser Mangel wird nach dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt, daß der Arbeitskolben im
ao Hubende eine von beiden Kolbenseiten getrennte Verbindung d.er Frischdampfleitung mit dem Umsteuerraum des Steuerkolbens herstellt, die durch den Steuerkolben erst nach Beginn der Umsteuerbewegung geöffnet und. wieder abgeschlossen, ist, wenn dieser seinen vollen Umsteuerhub ausgeführt hat.
Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schema-. tischer Darstellung, und zwar zeigt die Fig. 1 den Zustand vor Beginn der Umsteuerung, Fig. 2 in einer Mittelstellung des Steuerkolbens und Fig. 3 nach beendeter Umsteuerung. Im Dampfzylinder α bewegt sich der Arbeitskolben b, im Steuergehäuse c befindet sich der als Doppeldifferentialkolbensatz d1} d2, ds, d± ausgebildete Umsteuerkolben. Der Eintritt des Frischdampfes in das Gehäuse c geschieht durch den Anschluß E zwischen den beiden großen Kolben dlt d2 (Raum I). Die Verbindung mit der freien Luft ist an beiden Enden des Steuergehäuses bei A angeordnet. Die Endflächen der kleinen Kolben d3 und d4 (Räume IV und V) sind also ständig mit der freien Luft verbunden. Die Räume zwischen den großen und kleinen Kolben II und III sind die Umsteuerräume, welche abwechselnd unter Druck gesetzt werden.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die folgende: Während der Kolben b von seiner linken Stellung in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung rechts überging, war der linke Zylinderraum durch die Leitung 1 mit der Frischdampfkammer I verbunden. Der Raum rechts des Arbeitskolbens b dagegen stand durch Leitung 2 und 4 mit dem Raum IV und damit mit der freien Luft in Verbindung". Dasselbe gilt für den Umsteuerraum II über die Leitung 21 und 4, Da auch der Raum III während dieser Zeit sowohl durch die feine Öffnung 7 im Kolben d-a als durch die Leitungen 5 und 16 und den rechten Zylinderraum mit der. freien Luft in Verbindung1 stand, war keine Kraft für die Verschiebung des Kolbens dt, d2l ds, di aus seiner in Fig. 1 dargestellten Lage vorhanden.
Mit dem Eintritt der in Fig. 1 gezeichneten Stellung, des Arbeitskolbens b wird nun
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' der mit Frischdampf gefüllte linke Zylinderraum über die Leitung 5 mit dem Umsteuerraum III verbunden. Der Umsteuerkolben wird deshalb nach links verschoben. Hierbei gelangt er in die in Fig. 2 dargestellte Lage. In ihr ist der linke Zylinderraum durch Leitung ι und 3 mit Raum V und der Atmosphäre verbunden, so daß der Arbeitsdampf entweicht. Auch der rechte Zyllinderratim ist noch über Leitung 2 und 4 mit der freien Luft in Verbindung. Da außerdem der Kanal 5 durch den Kolben d~ abgesperrt wurde, so tritt kein Dampf mehr in den Raum III ein. War der vorher eingeströmte Dampf von geringer Spannung, so bleibt der Steuerkolben in der gezeichneten Lage stehen. In dieser Lage nun ist nach der Erfindung eine enge Kanalverbindung 18—16 geschaffen, die bei der gezeichneten Kolbenstellung durch einen im Kolben selbst angeordneten Kanal eröffnet wird. Infolgedessen tritt aus dem Raum I über Kanal 18, Kolben b und Kanal 16 Frischdampf in den Umsteuerraum III, der Umsteuerkolben bekommt erneut einen Anstoß nach links, so daß er in die in Fig. 3 dargestellte Endstellung übergeht. In dieser ist nun die rechte Zylinderseite über die Leitung 2 mit dem F/ischdampfraum I verbunden, während die Umsteuerverbindung 16 durch den Kolben ds abgeschlossen wurde; Der Arbeitskolben b wird dadurch bis- in seine linke Endstellung" getrieben, in welcher genau dasselbe Umsteueruiigsspiel erfolgt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Steuerung von schwungradlosen Dampfmaschinen mittels Doppeldifferentialkolbens, . bei der die Umsteuerung durch den Dampf aus. dem Arbeitszylinder bewirkt \vird, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskolben (b) im Hubende (Fig. ι) eine von beiden Ivolbenseiten getrennte Verbindung einer .Frischdampfleitung (18, 16) mit dem Umsteuerraum (III) des Steuerkolbens (du d2, da, c?4) herstellt, die durch den Steuerkoiben erst nach Beginn der Umsteuerbewegung (Fig. 2) geöffnet und' wieder abgeschlossen ist, λνεηη dieser seinen vollen Umsteuerhub (Fig. 3) ausgeführt hat.
2. Steuerung von schwungradlosen Dampfmaschinen nach Anspruch 1 mit einem Doppeldiffercntialkolben, bei dem der Raum zwischen den innen liegenden großen Kolben ständig mit Frischdampf . beaufschlagt ist, während die Räume zwischen den großen und den beiden an den Enden des Kolbensatzes angeordneten kleinen Kolben die abwechselnd mit dem Dampf des Arbeitszylinders beaufschlag·- ten Steuerräume bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Frischdampfleitung (18, ■ 16) zu Beginn der Umsteuerung (Fig. 1) vor einem der großen Kolben (d2) und am Ende der Umsteuerung (Fig. 3) von einem der kleinen Kolben (dx) überdeckt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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