DE228900C - - Google Patents
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- DE228900C DE228900C DENDAT228900D DE228900DA DE228900C DE 228900 C DE228900 C DE 228900C DE NDAT228900 D DENDAT228900 D DE NDAT228900D DE 228900D A DE228900D A DE 228900DA DE 228900 C DE228900 C DE 228900C
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- Germany
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- piston
- valve
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D9/00—Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
- B25D9/14—Control devices for the reciprocating piston
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
in GELSENKIRCHEN.
Vorliegende Erfindung bezweckt eine Vereinfachung der Auspuffsteuerung für stoßend
arbeitende Preßluftmotoren und Preßluftwerkzeuge mit unmittelbarem Auspuff ins Freie
nach Patent 228611. Bei dieser Auspuffsteuerung ist für jeden Zylinderraum in der
Zylinderwandung ein mit einem Abschlußorgan versehenes Auspuff loch angeordnet.
Dieses Abschlußorgan wird durch den Kompressionsdruck bzw. den Druck der eintretenden
Arbeitsluft des zugehörigen Zylinderraumes geschlossen und am Ende des Kolbenhubes
auf gleiche Weise von dem anderen Zylinderraume aus geöffnet. Außer den durch je ein Ventil gesteuerten Auspuff löchern ist
noch für jeden Zylinderraum je ein oder für beide Zylinderräume ein gemeinsames Auspuffloch
in der Zylinderwandung angeordnet, welches kein besonderes Abschlußorgan besitzt
und nur durch den Arbeitskolben abgeschlossen und freigegeben wird.
Es hat sich nun gezeigt, daß bei der beschriebenen Anordnung dieses neben den genannten
Auspufflöchern noch angeordnete, vom Kolben gesteuerte Auspuffloch für jede Zylinderseite entbehrt werden kann. Hierdurch
wird eine Vereinfachung im Bau und eine noch bessere Ausnutzung der Preßluft erzielt. Es wird aber gleichfalls erreicht, daß
der Beginn des Auspuffs beim Hingang des Kolbens und der Beginn der Kompression beim Rückgang des Kolbens nicht an derselben
Stelle des Kolbenhubes erfolgen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiele
ist α der Arbeitszylinder, b der Arbeitskolben, 0 das Auspuffloch des linken
Zylinderraumes, p das Auspuffloch des rechten Zylinderraumes. Das Auspuffloch 0 kann
durch ein Ventil m, das Auspuffloch p durch ein Ventil η abgeschlossen werden. Das Ventil
m ist mit einem in dem Zylinder m2 verschiebbaren
Kolben m1 verbunden. Das Ventil η ist mit einem in dem Zylinder «2 verschiebbaren
Kolben n1 verbunden. Der Zylinderraum hinter dem Ventilkolben m1 ist
durch einen Kanal i mit dem benachbarten Ende und der Zylinderraum vor dem Ventilkolben
w1 durch einen Kanal k mit dem
entgegengesetzten Ende des Zylinderraumes verbunden. In gleicher Weise ist der Raum
hinter dem Ventilkolben n1 mit dem benachbarten und der Raum vor dem Ventilkolben
n1 mit dem entgegengesetzten Zylinderräume
verbunden.
Der Arbeitsvorgang ist folgender:
Bei der Vorwärtsbewegung des Kolbens b kann ein Auspuff durch das Auspuffloch 0
nicht stattfinden, da dasselbe durch das Ven-
til m, dessen Kolben durch den Kanal i unter der Wirkung der Arbeitsluft steht, abgeschlossen
ist. Der Kolben wird nun durch die Arbeitsluft, und zwar bei mit Expansion arbeitenden Maschinen zuerst durch die Frischluft
und dann durch die expandierende Luft nach rechts getrieben. Findet am Schluß des Kolbenhubes im rechten Zylinderraume
Kompression statt und wird die Kompression
ίο so groß, daß der Druck vor dem Ventilkolben
m1 größer wird als der Druck hinter dem
Ventilkolben m1, dann wird das Ventil m geöffnet.
Beim Rückgang des Arbeitskolbens b bleibt das Ventil geöffnet und wird erst
wieder in seine Schließstellung gebracht, wenn der Arbeitskolben b das Auspuffloch 0 überschliffen
hat, und wenn der Kompressionsdruck im linken Zylinderraume so groß geworden ist, daß der Druck hinter dem Ventilkolben
m1 den Druck vor dem Ventilkolben m1 überwinden kann. In gleicher Weise
wird das Ventil η geöffnet und geschlossen.
Die Lage des Auspuffloches 0 ist also bestimmend nur für den Schluß der Auspuffperiode
des linken Zylinderraumes beim Rückgang des Arbeitskolbens. Dagegen hängt der Beginn des Auspuffs beim Hingang des Arbeitskolbens
nicht von der Lage des Auspuffloches 0 ab, da das Auspuffloch 0 nach Freigäbe
durch den Arbeitskolben b noch durch das Ventil m geschlossen bleibt, bis bei der
Bewegung des Arbeitskolbens b in der Pfeilrichtung die Luft im rechten Zylinderraume
so weit komprimiert worden ist, daß durch die Differential wirkung auf den Ventilkolben
m1 das Ventil m von seinem Sitz abgehoben
wird. Es läßt sich also bei dieser Anordnung eine sehr weit gehende Expansion
erzielen.
Bei dem in Fig. 2 gezeichneten Ausführüngsbeispiele ist ein zweiteiliger Kolbenschieber
β1, β2 verwandt, welcher sowohl das linke Auspuffloch d1 als das rechte Auspuffloch
d2 abwechselnd öffnet und schließt. Die verbrauchte Luft kann durch den zwischen
den beiden Kolben e1 und e2 verbleibenden
Raum und durch die Öffnung f1 ins Freie entweichen. Der Raum links vom Steuerkolben
e1 ist durch einen Kanal g1 mit dem
linken Ende des Arbeitszylinders, der Raum rechts vom Steuerkolben e2 ist durch einen
Kanal g2 mit dem rechten Ende des Arbeitszylinders verbunden. In der gezeichneten
Stellung befindet sich der Arbeitskolben b auf dem Wege nach rechts, die Frischluft
tritt durch den Kanal g1 links vom Steuerkolben ein und drückt denselben in die rechte
Endlage, in welcher das Auspuffloch d1 durch
den Steuerkolben e1 abgeschlossen und das Auspuffloch d2 freigegeben ist, so daß die
vor dem Kolben befindliche Luft aus dem rechten Zylinderraume ins Freie entweichen
kann. Die Umsteuerung des Steuerkolbens β1, e2 erfolgt, wenn die Kompression im rechten
Zylinderraume so groß geworden ist, daß der Druck, der auf der rechten Seite des
Steuerkolbens e1, e2 ausgeübt wird, größer ist
als der Druck auf der linken Seite des Steuerkolbens e1, e2. Dieser wird nun in die
linke Endlage verschoben, das Auspuffloch d2 des rechten Zylinderraumes wird abgeschlossen
und das Auspuff loch d1 des linken Zylinderraumes
freigegeben. Diese Lage behält der Steuerkolben, bis er nach der Rückkehr des Kolbens von neuem umgesteuert wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Auspuffsteuerung für stoßend arbeitende Preßluftmotoren und Preßluftwerkzeuge mit unmittelbarem Auspuff ins Freie nach Patent 228611, dadurch gekennzeichnet, daß der Auspuff lediglich durch die in bekannter Weise von je einem Ventil (m,n) gesteuerten Auspufflöcher (0, p) erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228900C true DE228900C (de) |
Family
ID=489257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228900D Active DE228900C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228900C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6749645B2 (en) | 2000-09-15 | 2004-06-15 | Wella Aktiengesellschaft | Use of 4-nitro-2,1,3,-benzoxadiazole derivatives as dyes in coloring agents for keratin fibres |
-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6749645B2 (en) | 2000-09-15 | 2004-06-15 | Wella Aktiengesellschaft | Use of 4-nitro-2,1,3,-benzoxadiazole derivatives as dyes in coloring agents for keratin fibres |
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