DE314112C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE314112C DE314112C DENDAT314112D DE314112DA DE314112C DE 314112 C DE314112 C DE 314112C DE NDAT314112 D DENDAT314112 D DE NDAT314112D DE 314112D A DE314112D A DE 314112DA DE 314112 C DE314112 C DE 314112C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- trough
- ship
- struts
- suspension
- lifting
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 9
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 11
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02C—SHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
- E02C5/00—Mechanisms for lifting ships vertically
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Ship Loading And Unloading (AREA)
Description
Vorliegende Erfindung hat eine Aufhängung der Schifftröge von Schiffhebewerken zum
Gegenstand, bei welcher ohne Zuhilfenahme von Gegengewichten, Gegentrögen u. dgl. ein
selbsttätiger Gewichtsausgleich des Troges in jeder Lage desselben dadurch erreicht wird,
daß der Schifftrog von schrägen, längsverschieblichen und drehbar gelagerten Streben
oder Stangen getragen wird, welche unter dem Druck einer unveränderlichen Menge Druckluft stehen. .
In der Zeichnung zeigt
Fig. ι in senkrechtem Querschnitt die Aufhängung eines Tauchtroges nach vorliegender
Erfindung.
Fig. 2 stellt einen Grundriß der gleichen Anordnung dar, während
Fig. 3 eine Einzelheit einer besonderen Ausführungsform-der
Aufhängung zeigt.
Fig. 4 ist das Schema der Einrichtung für ein Hebewerk großer Staustufe (Senkrechter Schnitt).
Fig. 4 ist das Schema der Einrichtung für ein Hebewerk großer Staustufe (Senkrechter Schnitt).
Fig. 5 ist die gleiche Einrichtung für ein Hebewerk auf schiefer Ebene ,und in
Fig. 6 ist eine Einzelheit einer anderen Ausführungsform der Aufhängung angegeben.
Fig. 6 ist eine Einzelheit einer anderen Ausführungsform der Aufhängung angegeben.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ruht der Schifftrog i, in welchem das zu fördernde Schiff 2
schwimmt, auf schrägliegenden hydraulischen Hubzylindern 3, und zwar derartig, daß die
Kolbenstangen 4 gelenkig am Trog bei 5 befestigt sind, während die' Zylinder 3 drehbar
im Lager 6 gestützt werden, welche Lager in der Grundmauer 8 verankert sind. ' Im Grundriß
Fig. 2 ersieht man, daß beispielsweise vier Hubzylinder den Trog 1 tragen können.
Alle Zylinder 3 sind durch wagerechte Rohr τ leitungen 7 miteinander verbunden, die durch
die Lager 6 hindurch in das Innere der Zylinder 3 führen. Die Rohrleitungen 7 münden
wieder in ein gemeinschaftliches Druckrohr 9. das zum Gefäß 10 führt. Das Druckwasser 11 »
erhält seine Spannung durch die im geschlossenen. Gefäß 10 befindliche Druckluft. In der tiefsten
Stelle des Troges 1 habe der Druckwasserspiegel die Höhenlage 12, wobei die Druckluft
das Maß 13 im Gefäße 10 einnähme.,
Denken wir uns nun den Trog durch die seitlich und außerhalb angebrachten Rollen 14
und Seile 15, die durch Winden und Mo- 50, tor en 16 angetrieben werden, gehoben, bis er
in die im Querschnitt Fig. 1 ersichtlich gemachte punktierte Höchstlage kommt, so
wird infolge der Wirkung der im geschlossenen Gefäß 10 befindlichen Druckluft der Wasserspiegel
von der Kote 12 auf die Kote 17 sinken, die Druckluft sich aber auf das Maß 18
eingestellt und dafür eine geringere Spannung erreicht haben. '
Infolge des während der Troghebung eintretenden Abfalles an Druckluftspannung im
Gefäße 10, wird der damit im unmittelbaren
Zusammenhang stehende Abfall der Druckwasserspannung den Druck in den Hubzylindern
3 gleichmäßig derart beeinflußen, daß auch dieser allmählich geringer wird; während
jedoch die von dem Kolbendruckio, zum Tragen
des Troges dienende senkrechte Kraftkomponente 20 (siehe Kräftedreieck Fig. i) in der
tiefsten Stellung. des Troges den kleinsten Wert erreicht, wird diese senkrechte Komponente
während der Traghebung immer größer, bis sie in der Höchstlage (punktierte Lage
Fig. i) den Höchstwert 21 erreicht, wobei der Druck der Kolbenstange in der Höchstlage
den kleinsten Wert 22 bekommt. Damit die Wandungen des Troges 1 durch die wagerechte
Komponente 23 in der Tiefst- und 24 in der Höchstlage der Kolbenstange nicht auf
Biegung beansprucht werden, sind Quer--, riegel 25 in dem Trog vorgesehen.
Die Druckkraftkomponenten 19 bzw. ,20 in
der Kolbenstange 4 hängen also von der ■ Spannung der Druckluft im Gefäß 10 ab. In
der tiefsten Lage des Hubzylinders 3 ist infolge des kleinsten Druckluftraumes die Spannung
der Luft, dadurch das Druckwasser, also auch der Kolbenstangendruck 19, am
größten. Infolge des flachen Neigungswinkels ist aber die Hubkomponente von 19, das ist
die senkrechte Komponente 20, am kleinsten.
Während der Steigung nach aufwärts kann sich durch die Nachströmung des Druckwassers,
hinter dem Kolben die Druckluft im' Gefäß ausdehnen und verliert an Spannung
nach einem, bekannten Gesetz. Aus diesem Grunde ist der Kolbenstangendruck 22 in der
Höchstlage des Troges am kleinsten, die Hübkomponente
desselben 21 infolge der Steillage am größten. Durch das Wachsen der Hubkompbnente
mit abnehmendem Kolbenstangendruck wird erzielt, daß in jeder Trogläge
nahezu Gleichgewicht zwischen dem Troggewicht und den Hubkomponenten herrscht. Ein vollständiger Gewichtsausgleich wird bei
der in Fig. 1 veranschaulichten Bauart nicht erreicht, weil die beiden Gesetze: Änderung
der Druckluftspannung infolge Volumsänderung und Änderung der Größe der Hubkomponente
infolge der Lageänderung des Zylinders bei senkrechter Bewegung der Gelenke 5 nicht
genau übereinstimmen. Es muß daher die
Winden anlage 14, 15,16 außer der Überwindung
der Reibungswiderstände eine — wenn auch verhältnismäßig geringe :—· Hubarbeit in dem
• Maße leisten, als die Hubkomponente kleiner
wird als das Troggewicht.
■ Es läßt sich jedoch auch eine genaue theoretische Übereinstimmung zwischen den
aus den Lagenverhältnissen des Troges sich ergebenden Größen der Hubkomponente und
des Kolbendruckes erreichen, wenn die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform, gewählt
wird. Hier ist die obere Lagerung der Hubzylinder am Trog nicht fest, sondern in jeder
Trogstellung anders. Dies wird dadurch erreicht, daß an die Trogwandung 26 feste Konsolen
27 mit einer Kurvenbahn 28 angeschlossen werden. In dieser Bahn ist der Kopf der
Kolbenstange mit Rolle 29 beweglich. Beim Steigen des Troges stößt diese Rolle 29 an die
außerhalb befindliche, feststehende Leitbahn 30 und wird entlang derselben verschoben, wo-■
durch der Hubzylinder die Neigung verändert. Bei entsprechender Wahl der Krümmung der
Leitbahn 30 wird in jedem Augenblicke der durch den veränderten Luftraum bedingte
Wasserdruck bzw. Druck im. Kolben so groß sein, daß seine, der jeweiligen Neigung des
Hubzylinders entsprechende Hubkomponente in jedem Augenblick dem Troggewicht das
Gleichgewicht hält. In einem solchen Falle haben die Hubmotoren 16 keine andere Leistung
.'zu vollbringen, als. Reibungswiderstände, wie z. B. Zahnräder, Zylinderreibüng, Lagerreibung,
Luft- und Wasserreibung u. dgl., zu überwinden. Selbstverständlich muß die Einrichtung derart 85'
getroffen werden, daß der Kolbenstangendruck in der Höchstlage genügend groß ist, um dem
Troggewicht das Gleichgewicht zu halten.
Eine andere. Ausführungsform ist in Fig. 4 zur Darstellung gebracht. Bei großen Höhenunterschieden,
würden die Hubzylinder eine baulich nicht mehr geeignet ausführbare Länge erhalten, In diesem Falle wird sich ein
stufenweises Heben des Tauchtroges empfehlen. In Fig. 4 sind beispielsweise zwei Hebestufen
angedeutet. Der Trog 31 wird von den Hubzylindern 34 bis in die mittlere Trogstellung 32
gehoben. Dort lösen sich die oberen Befestigungspunkte
der Zylinder selbsttätig vom Trog ab und dafür werden die in der höheren Stufe 37 eingebauten Hubzylinder 35 eingreifen
und den Trog in seine obere Stellung 33 bringen. Beim Abwärtsgehen, wiederholt sich der
beschriebene Vorgang in umgekehrter Weise. Die Rohrleitungen gehen durch die Zylinderlager
36 und 37, wie früher beschrieben.
Der gleiche Grundgedanke kann auch bei einem Hebewerk auf schiefer Ebene angewendet
werden, wie es beispielsweise in Fig. 5 gezeigt ist. An seiner untersten Stellung wird
der Trog von den Hubzylindern 39 bis in die Stellung 38 gebracht und dort von dem in
42 gelagerten nächsten Zylinder 40 übernommen und nach der'nächsten Stellung '38' weiter geschoben.
So sind der Reihe nach in 41 bis 46 die einzelnen Hubzylinder festgelegt. Auch .·.
hier findet durch die verschiedene Stellung der/Zylinder in Anfang und' Endlage der eingangs
beschriebene Ausgleich zwischen, Luftraum und Kolbendruck statt, so daß das
Heben in gleicher Weise stattfindet.
Um an Rohrleitungslänge bzw. Wasser- und
Luftraum zu sparen, können die Hubzylinder beispielsweise nach Fig. 6 ausgebildet sein.
Sowohl Zylinder wie Kolbenstange- werden hohl ausgeführt. Innerhalb des Zylinders 47
wird ein Hohlzylinder 49 angeordnet, der auch bis in die hohle Kolbenstange 48 im ausgezogenen
Zustande eingreift. Das Druckwasser 50 wird zwischen Hohlzylinder 49 und
Hubzylinder 47 gefüllt, während die Druckluft 51 im Kolben 48 und Hohlzylinder 49 ist.
Die Verbindung aller Kolbenstangen 49 untereinander kann durch das Rohr 52 geschehen.
Das andere Auflager des Hubzylinders ist
•in 53- .
Zum Schluße sei noch darauf hingewiesen, daß man des Zwischenmittels, Druckwasser,
auch gänzlich entbehren kann und den Hubzylinder nur mit Druckluft, die sich beim
Heben des Troges ausdehnt und beim Senken
verdichtet wird, betreiben kann. Diese Ausführunghat j edoch infolge der unvermeidlichen Luftverluste
bei dem Kolben den Nachteil, daß eine selbssttätige Luftpumpe für die gleichbleibende
Luftmenge sorgen muß.
Claims (5)
- Patent-Anspruch ε:ι. Aufhängung der Schifftröge von Schiffhebewerken, dadurch gekennzeichnet, daß der Schifftrog (1) von schrägen, längsverschieblichen und drehbar gelagerten Streben oder Stangen (3, 4) getragen wird, welche unter dem Druck einer unveränderlichen Menge Druckluft stehen, wobei die Schräglage der Streben derart gewählt wird, daß in jeder Lage des Troges zwischen den senkrechten Hubkomponenten der Tragkraft in den Streben und dem Troggewicht nahezu Gleichgewicht herrscht.
- 2.- Ausführungsform der Aufhängung von' Schifftrögen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Ende der Tragstangen oder Streben in einer Bahn (30) von solcher Form geführt wird, daß in jeder Troglage die einem vollständigen Gewichtsausgleich entsprechende Schräglage des Tragstangen oder Streben erzielt wird.
- 3. Ausführungsform der Aufhängung von Schifftrögen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von einem die Druckluft aufnehmenden Behälter (10) mit einer Flüssigkeit gefüllte Rohre (7, 9) zu drehbar angeordneten Zylindern (3) führen, in denen sich die zu Kolben ausgestalteten -Tragstangen oder Streben (4) bewegen.
- 4. Aufhängung von Schifftrögen nach Anspruch 1 bis 3 für größere Staustufen, gekennzeichnet durch die stufenweise Anordnung .zweier oder mehrerer Systeme von Tragstangen oder Streben. *
- 5. Ausführungsform der Aufhängung von Schifftrögen nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubzylinder (47) im Innern einen zweiten Luftzylinder (49) besitzen, der, in die hohle Kolbenstange (48) greift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE314112C true DE314112C (de) |
Family
ID=566946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT314112D Active DE314112C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE314112C (de) |
-
0
- DE DENDAT314112D patent/DE314112C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2258065A1 (de) | Hydraulische vorrichtung zum betrieb insbesondere eines aufzuges | |
| DE2504422C2 (de) | Hubeinrichtung für auswechselbare Fahrzeugaufsätze von Kraftfahrzeugen | |
| DE2320363C3 (de) | Kalander | |
| DE314112C (de) | ||
| DE3306445A1 (de) | Auf ein kraftfahrzeug aufsetzbares, verfahrbares hebewerk zum heben einer mit gegenstaenden und/oder personen beladenen gondel auf verschiedene hubhoehen | |
| DE3726199A1 (de) | Vorrichtung zur umwandlung potentieller energie in nutzbare mechanische arbeit | |
| DE1583491C2 (de) | Lagerung eines geneigten Drehrohres, insbesondere eines Drehrohrofens | |
| EP0406338A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur energiegewinnung durch nutzung des auftriebs von körpern | |
| DE3332520C2 (de) | ||
| DE2227471B2 (de) | Fahrbare Teleskophebeeinrichtung | |
| AT391983B (de) | Standschirm | |
| DE39085C (de) | Wellenkraftmaschine | |
| DE91247C (de) | ||
| DE29907147U1 (de) | Scherenhubtisch | |
| DE604520C (de) | Vorrichtung zur Vermeidung des Wasserverbrauchs bei Schiffahrtsschleusen | |
| DE1923069A1 (de) | Plattform fuer Arbeiten in sehr tiefen Gewaessern | |
| DE202483C (de) | ||
| DE457380C (de) | Wippe fuer Triowalzwerke | |
| DE1939398C3 (de) | Antrieb für das Pumpgestänge einer Bohrlochpumpe | |
| DE253800C (de) | ||
| DE839093C (de) | Ofenbeschickmaschine | |
| DE93216C (de) | ||
| DE167687C (de) | ||
| DE2309220C3 (de) | Einhängerahmen für Filmentwicklungsmaschinen | |
| DE121368C (de) |