DE314082C - - Google Patents

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DE314082C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H35/00Delivering articles from cutting or line-perforating machines; Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices, e.g. adhesive tape dispensers
    • B65H35/02Delivering articles from cutting or line-perforating machines; Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices, e.g. adhesive tape dispensers from or with longitudinal slitters or perforators
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H18/00Winding webs
    • B65H18/08Web-winding mechanisms
    • B65H18/10Mechanisms in which power is applied to web-roll spindle
    • B65H18/106Mechanisms in which power is applied to web-roll spindle for several juxtaposed strips

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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)

Description

Es sind Reibungsantriebe für die Aufwicklung, von Papierbahnen u. dgl. bekannt, in welchen die treibende Scheibe oder das treibende Rad lose drehbar auf der Wickelwelle angeordnet ist und seine Drehbewegung durch Reibscheiben,, welche mit derselben Welle gekuppelt sind und in achsialer Richtung gegen das treibende Rad gepreßt werden, auf die Wickelrolle überträgt.
Die für den Reibungsantrieb in Betfacht kommenden Drehmomente sind beim Anlauf und beim Stillsetzen der Maschine größer als beim Dauerbetrieb, weil die Massen des Reibungsantriebes und des Wickelkörpers beschleunigt oder verzögert werden müssen. Der Anpressungsdruck der Reibscheiben ist aber in den bisher gebräuchlichen Maschinen beim Anlauf und beim Stillsetzen der gleiche wie beim Dauerbetrieb. Die Wickelwelle erhält deshalb beim Anlauf der Maschinen durch Gleitverlust in der Reibung eine geringere Wickelgeschwindigkeit als beim Dauerbetrieb. Sie wickelt aus diesem Grunde beim Anlaufen der Maschine nur einen Teil der Papierlänge auf, welche ihr von den Lieferwalzen zugeführt wird, bis die im Reibungsantrieb enthaltenen Massen auf die Betriebsgeschwindigkeit beschleunigt sind.
Die geschnittenen Bänder laufen 'daher beim Anlaufen der Maschine so lange ohne Spannung, bis vdie Wickelwelle die Betriebsgeschwindigkeit erreicht hat. Ist der letztere Fall eingetreten, so werden die Bänder mit einem plötzlichen Ruck angespannt und die Folge dieser stoßweisen Anspannung ist, daß eine größere Anzahl Bänder, gegebenenfalls die ganze Papierbahn abgerissen wird.
Man hat versucht, diesem Übelstand.e dadurch abzuhelfen-, daß man die Maschine mit einem Antriebe ausrüstete, welcher ermöglicht, sie mit geringer Geschwindigkeit in Gang zu setzen und hierauf eine höhere Geschwindigkeit einzuschalten. Bei der Umschaltung von der niederen auf die hohe Geschwindigkeit ergibt sich jedoch wieder ein Stoß und der vorerwähnte Übelstand des Abreißens der Papierbahn wurde deshalb durch diese Anordnung nicht behoben.
Ein weiterer Übelstand des bisher üblichen Reibungsantriebes besteht darin, daß beim Anhalten der Maschine die Massen des Reibungs antriebes durch die Reibung zwischen den Reibscheiben und dem auf der Wickelwelle lose drehbar angeordneten Antriebskettenrade verzögert werden mußten. Der beim Betrieb der Maschine angewendete Anpressungsdruck der Reibscheiben ist aber nicht stark genug, um die lebendige Kraft der im Reibungsantrieb und im Wickelkörper enthaltenen Massen in der gleichen Zeit zu vernichten, in welcher die Maschine zum Stillstand kommt. Eine Folge davon ist, daß die geschnittene Papierbahn denjenigen Teil der Massenwirkung des Reibungsantriebes, der nicht durch die Reibungsarbeit der Reibscheiben vernichtet wird, aufzunehmen hat. Die daraus ent-
stehende stoßweise Anspannung der geschnittenen Papierbahn verursacht wiederum, daß eine größere Anzahl Bänder, gegebenenfalls die ganze Papierbahn abgerissen werden. Der Zweck der Erfindung ist, es zu ermöglichen, daß der Anpressungsdruck der Reibscheiben beim Anlauf oder Anhalten der Maschine auf einfache Weise vergrößert "werden kann, um eine größere Reibungskraft an den
ίο Reibscheiben während der Beschleunigungsoder Verzögerungszeit der Massen des Reibungsantriebes zu erzielen und dadurch die Dauer dieser Zeitgänge zweckentsprechend zu regeln. Fig. ι zeigt eine Vorderansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht- der Maschine.
'Mit ι sind die Seitengestelle der Maschine, mit 2 ist die1 Wickelwelle mit ihrer bei 4 angekuppelten Verlängerung 3 und mit 5 die geschnittenen, auf die Wickelwelle 2 gewickelten Papierbänder bezeichnet. Die Wickelwelle 2 läuft in den Lagern 6 und 7, und ihre Verlängerung 3 in den Lagern 8 und 9. Die Lager 6 und 7 sind beispielsweise auf den Gestellwänden 1 befestigt, die Lager 8 und 9 auf dem Gehäuse io, welches an dem Seitengestell 1 befestigt ist. Diese Lager 6, 7, 8 und 9 können aber auch in bekannter Weise auf schwingenden Hebeln befestigt werden.
Auf dem in dem Gehäuse 10 gelagerten Wickelwellenende 3 ist lose drehbar das Kettenrad 11 angeordnet, gegen dessen Boden die Reibscheiben 12 und 13 seitlich anliegen,' welche die Filzscheiben 14 und 15 gegen den Boden des Kettenrades 11 pressen. Die Reib-, scheibe 12 ist starr mit der Wickelwelle 3 verbunden. Die Reibscheibe 13 ist in Achsenrichtung verschiebbar auf der Welle 3 angeordnet und läuft infolge der Keilverbindung 17 zwang-
4.0 läufig mit der Welle 3 um. Die Muffe 18 ist in Achsenrichtung verschiebbar auf der Welle 3 angeordnet und erhält die längsachsige Verschiebung durch das Handrad 19, dessen mit Gewinde versehene Nabe 20 von der Gewindemuffe 21 aufgenommen wird, die starr mit dem Gehäuse 10 verbunden ist. In dem Kranze des Handrades 19 ist vorteilhaft eine mit fortlaufenden Nummern versehene Zahlenskala angebracht, welche mit Hilfe des Zeigers 22 ein genaues Einstellen des Handrades ermöglicht. Durch Rechts- oder Linksdrehen des Handrades 19 wird dasselbe in Achse.nricb.tung verschoben und bewirkt eine Vergrößerung oder Verminderung des Anpressungsdruckes der Reibscheiben 12 und 13 gegen das Kettenrad 11 und damit eine festere oder losere Wicklung der Bandrollen 5.
Das Kettenrad 11 erhält mittels einer Treibkette 31 seinen Antrieb von dem auf der Hauptwelle befestigten Kettenrad 24. Die Förderwalzen 25 und 26 ziehen das Papier in bekannter Weise von der Rolle 27 ab. Das Papier durchläuft sodann die Messerwellen 28 und 29, welche das Papier in schmale Streifen 42 schneiden, die über den Bandverteiler 30 gehen und auf die Wickelwelle 2 zu Bandrollen 5 gewickelt werden.
Wenn Papiere von geringer Reißfestigkeit geschnitten werden, müssen die Bandrollen 5 mit möglichst geringer Spannung der Bänder gewickelt werden, d. h. der Anpressungsdruck der Reibscheiben beim Dauerbetrieb muß möglichst gering sein. In einem solchen Falle muß in der Anlaufzeit der Maschine der Anpressungsdruck etwas vergrößert werden, um ein sofortiges Anspannen der geschnittenen Bänder zu sichern; während beim Dauerbetrieb dieser zusätzliche Druck wieder aufgehoben werden muß.
Diese Bedingung wird durch ein Hebelgestänge erfüllt, welches vom Arbeiter durch einen Handgriff 32 bewegt wird und einen zusätzlichen Druck in Achsenrichtung auf die Reibscheibe 13 ausübt. Der Hebelarm 33 hat an seinem oberen Ende Nasen 34, welche sich gegen die Wulst 35 der Muffe 18 legen. Zieht der Arbeiter den im Lager 41 drehbar gelagerten Handhebel 32 nach oben, so schwingt durch Vermittlung des Hebelgestänges 37, 38, 39 der im Lager 40 drehbar gelagerte Hebel 33, 39 mit seinem oberen Ende 33 nach innen und übt durch die Muffe 18 einen zusätzlichen Anpressungsdruck auf die Reibscheibe 13 aus.
Nach Überwindung der Anlaufzeit läßt der Arbeiter den Handhebel wieder los und der Reibungsantrieb läuft mit dem normalen Betriebsdruck weiter. Der gleiche Vorgang spielt sich während der Stillsetzungszeit der Maschine ab und in beiden Fällen wird dadurch ein Abreißen der Bänder oder der ganzen geschnittenen Papierbahn verhindert.
Diese Einrichtung kann auch bei Reibungsantrieben zur Anwendung kommen, die sich nicht auf der Wickelwelle befinden. · ;

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rollenschneidmaschine mit Reibungsantrieb für Papierbahnen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß beim Anlaufen und Anhalten der Maschine der Anpressungsdruck der Reibscheiben (12 und 13) durch ein Hebelgestänge (33, 39, 38, 37, 32) vergrößert wird, das in der Anlauf- und Stillsetzungsperiode in Tätigkeit tritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BKHLlN. GEDRUCKT IN
DENDAT314082D Active DE314082C (de)

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