DE3139999C2 - "Vorrichtung zum Verlegen von Sperrwaffen" - Google Patents
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Abstract
Die Vorrichtung zum Verlegen von Sperrwaffen, insbesondere von Seeminen, besteht aus einer zur Wasseroberfläche angewinkelten Wurframpe (7) mit einer darin angeordneten Gleisanlage und darin fahrbaren und daraus abwerfbaren, wahlweise mit Grund- oder Ankertauminen (5, 15) bestückten Wurfwagen (6). Die Gleisanlage ist aus einem oberen und einem unteren Gleiskanal (2, 2Δ) zusammengesetzt, in welchem im oberen Ablaufgleise (3) und im unteren Rücklaufgleise (3Δ) angeordnet sind. Beide Gleiskanäle (2, 2Δ) sind, die Ablauf- und Rücklaufgleise (3, 3Δ) miteinander verbindend, durch einen am Ende der Wurframpe (7) angeordneten und mit teilweise ab- oder wegklappbaren Schleifenkanal (9) verbunden. Der Schleifenkanal (9) ist mit einer Radschleuse und Klappen (12, 12Δ) sowie mit Signalgebern (17, 18, 19, 20, 21, 22) versehenen Brems- und Trennvorrichtungen (13, 13Δ, 14, 14Δ) ausgerüstet, worin der obere Schenkel des Rücklaufgleises (3Δ) gegenüber der Radschleuse (12, 12Δ) eine Aussparung (12ΔΔ) aufweist.
Description
Automatik- und Antriebsausfall oder nur Antriebsausfall
ein manuelles Minen-Weiterlegen gewährleistet ist
Die Gleisanlage besteht aus einem oberen und einem unteren Gleiskanal mit Gleisen üblicher Spurweite und
Profile. Im oberen Gleiskanal sind die zu verlegenden und auf Wurfwagen gehalterten Minen gelagert, wobei
ihr Transport zur Wurframpe hin durch ein zwischen dem oberen und unteren Gleiskanal angeordnetes endlos
umlaufendes Transportkettensystem erfolgt Der Rücktransport bei der Bergung der leeren Grundminen-Wurfwagen
vollzieht sich nach Abwurf der Grundmine im unteren Gleiskanal gleichfalls durch ein Kettensystem.
Von der im Wurframpenbereich liegenden und zur Wasseroberfläche geneigten Wurframpe fällt die
Grundmine nach Lösen ihrer Halterung vom Wurfwagen ins Wasser; während des Lösevorgangs der Mine
vom Wurfwagen fährt der Wurfwagen mit seinem Vorderräderpaar in die ümkehrschleife des Umkehrkanals,
sein Hinterräderpaar hat die im oberen Gleiskanal angeordnete Radschleuse erreicht, die sich öffnet, wodurch
der hintere Wagenteil teils fällt und teils durch den Druck der Bremsvorrichtung in den unteren Gleiskanal
gelangt Die Radschleuse schließt sich automatisch unmittelbar nach dem Durchgang des Hinterräderpaares.
Der leere Wurfwagen ist zwangsläufig zur Umkehr gezwungen und befindet sich im unteren Gleiskanal.
Er wird durch ein eigenständiges Transportkettensystem erfaßt und in seine Ausgangsstellung rücktransportiert.
1st der Wurfwagenstand eine Ankertaumine mit Wagen, verlassen Mine und Wagen zusammen die Würframpe,
weil sie als System auch im Wasser zusammen · gehören; der Wagen wird zum Minenanker. Den Ablauf
des Wagens ermöglichen etwa auf Höhe des oberen Gleiskanals befindliche ab- oder wegklappbare Schleifenteile
der Umkehrschleife am Schleifenkanal, welche den Gleiskanal bzw. die Ablaufgleise in diesem Fall
durch automatische Wurfklappen nach außen freilegt. Der dem Wurframpenbereich entgegengesetzt liegeride
Endbereich erlaubt das Einsetzen und Herausnehmen der einzelnen Minenwagen in das bzw. aus den Gleiskanälen.
Der Antrieb zum Transport und Wurf der Minen erfolgt
durch zwei im oberen Gleiskanal synchron laufende Transport- bzw. Förderketten mit Antrieb im Endbereich.
Der Berge- bzw. Rücktransport der leeren Wurfwagen wird durch eine im unteren Gleiskanal mit eigenem
Antrieb laufende separate Transport- bzw. Förderkette besorgt Die Ein- und Ausfädelung in bzw. aus den
Kettensystemen erfolgt selbständig.
Ausführungsbeispiele sind nachstehend beschrieben und durch Skizzen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 bis 4 Vorrichtung zur Verlegung von Sperrwaffen im Schema, wobei links der Gleiskanai mit darin
gelagerten Wurfwagen im Längsschnitt und rechts der Querschnitt des Gleiskanals und der Wurfwagen in verschiedenen
Funktionsstellungeis dargestellt ist
Ein aus F i g. 1 links schematisch dargestellter Wurframpenbereich
I beinhaltet einen oberen und einen unteren Gleiskanal 2, 2' mit darin auf Ab- und Rücklaufgleisen
3,3' gelagerten Räderpaaren 4 von mit Grundminen 5 bestückten Wurfwagen 6. Der Gleiskanal 2, 2'
ist mit seinen darin angeordneten Ab- und Rücklaufgleisen 3, 3' über dem Heck eines Mineniegefahrzeuges (in
der Figur nicht näher gezeigt) als Wurframpe 7 ausgebildet und entsprechend der Wurfrichtung nach unten
(zur Wasseroberfläche) hin abgewinkelt. Der obere Gleiskanal 2 geht am Ende der Wurframpe 7 durch
einen mit einer 180°-Umkehrschleife 8 versehenen Schleifenkanal 9 in den unteren Gleiskanal 2' über.
Der aus F i g. 1 rechts ersichtliche Schnitt A-A (entsprechend F i g. 1 links) zeigt den oberen und unteren Gleiskanal 2,2* mit den darin angeordneten profilartig gestaltetem Ab- und Rücklaufgleisen 3,3' und darin geführten Räderpaaren 4 eines Wurfwagens 6. Während im oberen Gleiskanal 2 die Wurfwagen 6 mit den darauf gehalterten Grundminen 5 durch zwei darin synchron endlos
Der aus F i g. 1 rechts ersichtliche Schnitt A-A (entsprechend F i g. 1 links) zeigt den oberen und unteren Gleiskanal 2,2* mit den darin angeordneten profilartig gestaltetem Ab- und Rücklaufgleisen 3,3' und darin geführten Räderpaaren 4 eines Wurfwagens 6. Während im oberen Gleiskanal 2 die Wurfwagen 6 mit den darauf gehalterten Grundminen 5 durch zwei darin synchron endlos
ίο umlaufenden Transport- bzw. Förderketten 10, 10' in
Richtung Wurframpe 7 gezogen werden (siehe Richtungspfeil), werden, nach Abwurf der Grundminen 5, die
leeren Wurfwagen 6 im unteren Gleiskanal 2' durch eine mit eigenem Antrieb endlos umlaufende separate
Transport- bzw. Förderkette 11 geborgen und in ihre entgegengesetzt der Wurframpe 7 liegende Ausgangsstellung
zurückgezogen (siehe Richtungspfeil).
Am Anfang der Abwinkelung der Wurframpe 7 sind zwischen dem oberen und unteren Gleiskanai 2, 2' auf beiden Seiten die Gleise 3 als Radschleusen mit Klappen 12, YZ' ausgebildet und in ihrer Aussparung 12" angeordnet (siehe Schnitt B-B in F i g. 2 links und rechts und Schnitt C-C in F i g. 3 links und rechts). Der obere Gleiskanal 2 ist bzw. die darin geführten Ab- und Rücklaufgleise 3 sind auf beiden Seiten mit jeweils über den Klappen 12,12' der Radschleusen angeordneten Bremse mit Brenisleisten 13, 13' ausgerüstet wobei einem jeden Gleiskanal 2 angeordneten Ab- und Rücklaufgleis 3 seitliche Trennvorrichtungen 14, 14' zugeordnet sind (siehe F i g. 3 und 4 links) und wodurch die Grundminen 5 von den Wurfwagen lösbar sind, um von der Wurf rampe 7 bzw. den Ab- und Rücklaufgleisen 3 frei abzufallen. Zum Werfen von Ankertauminen 15 sind zwei am Ende der Umkehrschleife 8 im Schleifenkanal 9 angeordnete Schleifenteile 16, 16' nach außen klappbar — siehe Ansicht D von F i g. 4 links und rechts — um die im oberen Gleiskanal 2 angeordneten Ab- und Rücklaufgleise 3 freizugeben, damit der Wurfwagen 6 zusammen mit der darauf gehalterten Ankertaumine 15 die Wurframpe 7 verlassen und mitgeworfen werden kann.
Am Anfang der Abwinkelung der Wurframpe 7 sind zwischen dem oberen und unteren Gleiskanai 2, 2' auf beiden Seiten die Gleise 3 als Radschleusen mit Klappen 12, YZ' ausgebildet und in ihrer Aussparung 12" angeordnet (siehe Schnitt B-B in F i g. 2 links und rechts und Schnitt C-C in F i g. 3 links und rechts). Der obere Gleiskanal 2 ist bzw. die darin geführten Ab- und Rücklaufgleise 3 sind auf beiden Seiten mit jeweils über den Klappen 12,12' der Radschleusen angeordneten Bremse mit Brenisleisten 13, 13' ausgerüstet wobei einem jeden Gleiskanal 2 angeordneten Ab- und Rücklaufgleis 3 seitliche Trennvorrichtungen 14, 14' zugeordnet sind (siehe F i g. 3 und 4 links) und wodurch die Grundminen 5 von den Wurfwagen lösbar sind, um von der Wurf rampe 7 bzw. den Ab- und Rücklaufgleisen 3 frei abzufallen. Zum Werfen von Ankertauminen 15 sind zwei am Ende der Umkehrschleife 8 im Schleifenkanal 9 angeordnete Schleifenteile 16, 16' nach außen klappbar — siehe Ansicht D von F i g. 4 links und rechts — um die im oberen Gleiskanal 2 angeordneten Ab- und Rücklaufgleise 3 freizugeben, damit der Wurfwagen 6 zusammen mit der darauf gehalterten Ankertaumine 15 die Wurframpe 7 verlassen und mitgeworfen werden kann.
Der Bewegungsvorgang der Wurfwagen 6,6' in dem System der Gleiskanäle 2,2', 8 und 9 ist wie folgt:
Bei Grundminen 5, bei denen nach Abwurf die Wurfwagen 6' geborgen werden sollen und dabei in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt werden, trennen die Trennvorrichtungen 14,14' die Halterung der Grundmine 5 vom Wurfwagen 6 kurz bevor dessen Räderpaare 4 der Vorderachse in den Schleifenkanal 9 einspuren. Dabei werden die Bremsleisten der Bremsen 13,13' automatisch durch die Wagenfahrt ausgelöst und wirken auf die Radkränze der hinteren Räderpaare 4 der Wurfwagen 6.
Bei Grundminen 5, bei denen nach Abwurf die Wurfwagen 6' geborgen werden sollen und dabei in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt werden, trennen die Trennvorrichtungen 14,14' die Halterung der Grundmine 5 vom Wurfwagen 6 kurz bevor dessen Räderpaare 4 der Vorderachse in den Schleifenkanal 9 einspuren. Dabei werden die Bremsleisten der Bremsen 13,13' automatisch durch die Wagenfahrt ausgelöst und wirken auf die Radkränze der hinteren Räderpaare 4 der Wurfwagen 6.
Während die Räderpaare 4 der ersten Wagenachse beim beginnenden Minenwurf zur Einleitung des Wagenwende-Vorganges
durch die Umkehrschleife 8 des Schleifenkanals 9 geführt werden, werden die Räderpaare
4 der zweiten Wagenachse beim öffnen der Klappen 12, 12' der Radschleuse durch den anliegenden
Druck der Bremsleisten der Bremse 13,13' in den unteren Gleiskanal 2' gestoßen (siehe F i g. 2 links und rechts
Schnitt B-B mit F i g. 3 links und rechts Schnitt C-C), wobei die Schwerkraft des Wurfwagens mitwirkt. Nach
Durchgang der Räderpaare 4 schließen bzw. gehen die Klappen 12,12' der Radschleuse selbständig in ihre Ausgangsposition.
Der Wurfwagen 6' ist somit in den Berge-Gleiskanal 2' gelangt, wo er von der unter ihm laufenden
Transport- bzw. Förderkette 11 zum Ausgangsort zurückgezogen wird. Inzwischen kann ein nächster
Wurfwagen 6 in die Wurframpe 7 über die geschlossene Klappe 12,12' der Radschleuse zum Minenwurf einfahren.
Bei Ankertauminen 15, bei welchen die Wurfwagen 6 mitgeworfen werden müssen, bleiben die Klappen 12,
12' der Radschleuse geschlossen, dafür werden die Schleifenteiie 16,16' der Umkehrschleife 8 geöffnet. Dabei
bleiben die Bremsen mit Bremsleisten 13, 13' und Trennvorrichtungen 14, 14' außer Funktion. In den
F i g. 1 bis 4 links sind im Wurframpenbereich 1 für die Durchschleusung der Wurfwagen 6, gleich, ob Grund-
oder Ankertaumine 5, 15, sechs Signalgeber 17, 18, 19, 20, 21, 22 vorgesehen und jeweils an entsprechenden
Funktionsstellen angeordnet. Die Signalgeber 18,19,20,
22 werden durch entsprechend ihrer Wurfaufgabe, GninH- und Ankertauminen 5, 15 zu werfen, an den
Wurfwagen 6 (in den Figuren nicht näher gezeigt) angeordnete Vorrichtungen sinngemäß zur Funktion der
Bremsen 13,13', der Trennvorrichtungen 14,14' und der
Schleifenteile 16,16' ausgelöst. Die Signalgeber 17 und 21 wirken auf Radschleusen mit Klappen 12, 12', sowie
auf Bremsen mit Bremsleisten 13,13 und sind mit den anderen Signalgebern 18, 19, 20, 22 funktionsgerecht
verschaltet.
Hat ein Wurfwagen 6 den Anfang des Wurframpenbereiches 1 bzw. die Wurframpe 7 erreicht, so hakt ein
von mehreren auf den Transport- bzw. Förderketten 10, 10' angeordneten Transportmitnehmer 23 über dem
Umlenkrad 24 der Transport- bzw. Förderketten 10,10' aus den Mitnehmerklauen 25 des Wurfwagens 6 aus, der
bzw. die anschließend in teilweise selbständiger Bewegung in die Wurframpe 7 einfahren und die Grundminen
5 werfen bzw. bei Ankertauminen 15 mit ihnen die Wurframpe 7 verlassen (siehe F i g. 1 bzw. F i g. 4 links).
Gelangen die Wurfwagen 6 anschließend durch den Schleifenkanal 9 und durch die Radschleuse in den unteren
Gleiskanal 2', so greifen Mitnehmerhaken 26 (F 1 g. 1 links) automatisch in die Transport- bzw. Förderkette
11 ein, welche die leeren Wurfwagen 6 aus dem Wurframpenbereich 1 an die Ausgangsstelle zurückziehen
bzw. bergen, wo sie, nach Lösen einer in den Figuren nicht näher gezeigten Sperre, aus dem unteren
Gleiskanal 2' entnommen werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
45
50
65
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Verlegen von Sperrwaffen, würfen jeder Wurfwagen zusammen mit seiner Mine
insbesondere Seeminen, von einem mit zur Wasser- 5 abgeworfen werden muß. Beim Wurf löst sich der Waoberfläche
abgewinkelten und bis zu einer im Wurf- gen von der Mine, welcher auf dem Meeresgrund ein
rampenbereich angeordneten Wurframpe auslau- Ortimgsobjekt darstellen kann und einem suchenden
fenden Gleiskanalanlage und darin fahrbaren und Gegner anzeigt, daß an diesem Ort Grundminen vordaraus
abwerfbaren, wahlweise mit Grund- oder banden sind. Sollen die Wurfwagen an Bord des Fahr-Ankertauminen
bestückten Wurfwagen versehenen io zeugs zurückbleiben, so ist nur ein manuelles Werfen
Wasserfahrzeug, gekennzeichnet durch die möglich. Dies bedingt aber eine sehr kleine Schiffsge-Anordnung
eines weiteren unteren Gleiskanals (2, schwindigkeit, sollen die Minen direkt gelegt werden.
2% in welchem ein Rücklaufgleis (3') angeordnet ist. Nachteilig ist hierbei ferner, daß eine exakte Intervalldas
mit einem am Ende der Wurf rampe (7) angeord- steuerung beim Minenlegen personalaufwendig, körneten,
das Ablauf- und das Rücklaufgleis (3,3') mit- 15 pergefährdend und mit sehr großen körperlichen Aneinander
verbindenden und mit teilweise ab- oder strengungen verbunden ist
wegklappbaren Schleifenteilen (16, 16') einer Um- Davon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, eine
kehrschleiie (8) versehenen Schleifenkanal (9) mit Vorrichtung der eingangs genannten Gattung so zu ver-Radschleuse
und Klappen (12, 1?) und damit ver- bessern, daß mit ihr bei hohen Schiffsgeschwindigkeiten
bundenen mit Signalgebern (17, 18, 19, 20, 21, 22) 20 ein automatischer Minelege-und Wurf wagenberge-Abversehenen
Brems- und Trennvorrichtungen (13,13', lauf sichergestellt und das Legen bzw. Werfen von
14, 14') versehen ist und der obere Schenkel des Grund- und Ankertauminen aus gemischter Reihenfol-Rücklaufgleises
(3') gegenüber der Radschleuse (12, ge im gleichen Arbeitsgang und ohne Unterbrechung
\2) eine Aussparung (12") aufweist möglich ist, wobei die Wurfwagen der Grundminen au-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 25 tomatisch an Bord zurückbehalten werden und die
zeichnet, daß die Wurfwagen (6) der Grundminen (5) Wurfwagen der Ankertauminen über Bord gehen. Die
durch den unteren Gleiskanal (?) in ihre Ausgangs- Vorrichtung sollte robust einfach und seegangsbestellung
rückfahrbar sind. triebssicher und bei Ausfall der Automatik manuell be-
tätigba^· sein.
30 Zur Lösung der gestellten Aufgabe sind gemäß der
Erfindung bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art. die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verle- vorgesehen. Eine vorteilhafte weitere Ausgestaltung
gen von Sperrwaffen, insbesondere Seeminen, von ei- der Erfindung ist im Unteranspruch gekennzeichnet
nem mit zur Wasseroberfläche abgewinkelten und bis 35 Der Vorteil besteht darin, daß gegenüber den herzu einer im Wurframpenbereich angeordneten Wurf- kömmlichen Minenwurfanlagen die Wurfwagen der rampe auslaufenden Gleiskanalanlage und darin fahrba- Grundminen nicht mitgeworfen und im Wurfverfahren ren und daraus abwerfbaren, wahlweise mit Grund- geborgen werden, so daß einerseits die Nachteile einer oder Ankertauminen bestückten Wurfwagen versehe- gegnerischen Wurfwagenortung ausgeschlossen wernen Wasserfahrzeug. 40 den und andererseits in kürzester Zeit (z. B. alle 4 see) Derartige Vorrichtungen bzw. Einrichtungen sind aus eine Mine dieselbe Wurframpe verlassen kann. Dies gilt der Marinetechnik, insbesondere der für den Minepein- auch für gemischt vorbereitete Wurfreihen, welche aus satz speziell dazu ausgelegten oder umgebauten Ober- Grund- und Ankertauminen bestehen, wobei im Gegen- und Unterwasserfahrzeuge hinreichend bekannt (siehe satz zu den Grundminen-Wurfwagen die Ankertaumiz. B. FR-PS 6 11 134). 45 nen-Wagen automatisch die Rampe passieren und als Im allgemeinen werden hierbei die Minen nicht mehr Anker mitgeworfen werden müssen. Dadurch wird beim wie früher mittels Kräne, Davits u. a. Einrichtungen an- Verlegen der Minen die notwendige Legedichte in begehievt sondern über Bord gestoßen. Dazu werden die liebiger Minenmischung bei hohen Geschwindigkeiten Minen meist an Oberdeck der Wurfeinheiten auf offe- des Wurffahrzeugs erreicht Durch die Anordnung eines nen, in Gleis-Kanalanlagen geführten Wurfwagen ge- 50 mit Radschleusen versehenen Schleifenkanals an der haltert und fahren so auf vier Rädern auf dem Deck des Wurframpe und einem damit erzielten Ineinanderüber-Wurffahrzeuges. Die Gleisanlagen bzw. Schienen sind gehen der oberen und unteren Gleiskanäle, verbunden bei größeren Einheiten auf dem Oberdeck links und mit einem Transport- und automatischen Schaltsystem, rechts der Aufbauten oder in mehreren Reihen neben- ist die Bergung der Wurfwagen für Grundminen ereinander angeordnet und enden am Heck der Wurfein- 55 reicht und sichergestellt. Das heißt, daß u. a. mit der heit bzw. des Schiffes in einer leichten Krümmung nach Anordnung der Gleiskanäle ein vollkommener automaunten zur Wasseroberfläche und sind nach hinten offen. tischer, schneller und praktisch personalloser Minenle-Ein auf den Schienen angelegter Block hindert den Mi- ge- und Wurfwagenberge-Ablauf möglich ist und die nen- bzw. Wurfwagen bzw. die Mine, vor Erreichen des Steuerung der Vorrichtung von jedem Ort an Bord des Wurfzieles bzw. Wurfzeitpunktes aus der Schiene bzw. 60 Wurffahrzeugs durch nur eine Person durchführbar ist. über die Wurframpe zu rollen. Zum Wurf wird dieser Damit ist es möglich, schnell oder langsam ungemischte Block entfernt und der Wagen samt Mine mit der For- oder gemischte Wurfreihen von Grund- und Ankertaudereinrichtung über die Wurframpe bzw. das Heck ge- minen für jede Lage vorzunehmen, wobei im Falle von schoben und ins Wasser gestoßen; Mine und Wagen Ankertauminen die Wagen die gemeinsame Wurframpe fallen dann aufgrund ihres Eigengewichts. Der Wurfort 65 passieren und als Minenanker mitgeworfen werden. Das und Wurfzeitpunkt wird vom verantwortlichen Offizier Minenlegen erfolgt in exakt steuerbaren Intervallen, entsprechend der ihm gegebenen Weisungen bestimmt, wobei bei einem eventuellen Ausfall der Wurfwagender dem Wurfpersonal dazu entsprechende Zeichen bergung ein automatisches Minen-Weiterlegen und bei
nem mit zur Wasseroberfläche abgewinkelten und bis 35 Der Vorteil besteht darin, daß gegenüber den herzu einer im Wurframpenbereich angeordneten Wurf- kömmlichen Minenwurfanlagen die Wurfwagen der rampe auslaufenden Gleiskanalanlage und darin fahrba- Grundminen nicht mitgeworfen und im Wurfverfahren ren und daraus abwerfbaren, wahlweise mit Grund- geborgen werden, so daß einerseits die Nachteile einer oder Ankertauminen bestückten Wurfwagen versehe- gegnerischen Wurfwagenortung ausgeschlossen wernen Wasserfahrzeug. 40 den und andererseits in kürzester Zeit (z. B. alle 4 see) Derartige Vorrichtungen bzw. Einrichtungen sind aus eine Mine dieselbe Wurframpe verlassen kann. Dies gilt der Marinetechnik, insbesondere der für den Minepein- auch für gemischt vorbereitete Wurfreihen, welche aus satz speziell dazu ausgelegten oder umgebauten Ober- Grund- und Ankertauminen bestehen, wobei im Gegen- und Unterwasserfahrzeuge hinreichend bekannt (siehe satz zu den Grundminen-Wurfwagen die Ankertaumiz. B. FR-PS 6 11 134). 45 nen-Wagen automatisch die Rampe passieren und als Im allgemeinen werden hierbei die Minen nicht mehr Anker mitgeworfen werden müssen. Dadurch wird beim wie früher mittels Kräne, Davits u. a. Einrichtungen an- Verlegen der Minen die notwendige Legedichte in begehievt sondern über Bord gestoßen. Dazu werden die liebiger Minenmischung bei hohen Geschwindigkeiten Minen meist an Oberdeck der Wurfeinheiten auf offe- des Wurffahrzeugs erreicht Durch die Anordnung eines nen, in Gleis-Kanalanlagen geführten Wurfwagen ge- 50 mit Radschleusen versehenen Schleifenkanals an der haltert und fahren so auf vier Rädern auf dem Deck des Wurframpe und einem damit erzielten Ineinanderüber-Wurffahrzeuges. Die Gleisanlagen bzw. Schienen sind gehen der oberen und unteren Gleiskanäle, verbunden bei größeren Einheiten auf dem Oberdeck links und mit einem Transport- und automatischen Schaltsystem, rechts der Aufbauten oder in mehreren Reihen neben- ist die Bergung der Wurfwagen für Grundminen ereinander angeordnet und enden am Heck der Wurfein- 55 reicht und sichergestellt. Das heißt, daß u. a. mit der heit bzw. des Schiffes in einer leichten Krümmung nach Anordnung der Gleiskanäle ein vollkommener automaunten zur Wasseroberfläche und sind nach hinten offen. tischer, schneller und praktisch personalloser Minenle-Ein auf den Schienen angelegter Block hindert den Mi- ge- und Wurfwagenberge-Ablauf möglich ist und die nen- bzw. Wurfwagen bzw. die Mine, vor Erreichen des Steuerung der Vorrichtung von jedem Ort an Bord des Wurfzieles bzw. Wurfzeitpunktes aus der Schiene bzw. 60 Wurffahrzeugs durch nur eine Person durchführbar ist. über die Wurframpe zu rollen. Zum Wurf wird dieser Damit ist es möglich, schnell oder langsam ungemischte Block entfernt und der Wagen samt Mine mit der For- oder gemischte Wurfreihen von Grund- und Ankertaudereinrichtung über die Wurframpe bzw. das Heck ge- minen für jede Lage vorzunehmen, wobei im Falle von schoben und ins Wasser gestoßen; Mine und Wagen Ankertauminen die Wagen die gemeinsame Wurframpe fallen dann aufgrund ihres Eigengewichts. Der Wurfort 65 passieren und als Minenanker mitgeworfen werden. Das und Wurfzeitpunkt wird vom verantwortlichen Offizier Minenlegen erfolgt in exakt steuerbaren Intervallen, entsprechend der ihm gegebenen Weisungen bestimmt, wobei bei einem eventuellen Ausfall der Wurfwagender dem Wurfpersonal dazu entsprechende Zeichen bergung ein automatisches Minen-Weiterlegen und bei
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813139999 DE3139999C2 (de) | 1981-10-08 | 1981-10-08 | "Vorrichtung zum Verlegen von Sperrwaffen" |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813139999 DE3139999C2 (de) | 1981-10-08 | 1981-10-08 | "Vorrichtung zum Verlegen von Sperrwaffen" |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3139999A1 DE3139999A1 (de) | 1983-04-28 |
| DE3139999C2 true DE3139999C2 (de) | 1984-11-29 |
Family
ID=6143667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813139999 Expired DE3139999C2 (de) | 1981-10-08 | 1981-10-08 | "Vorrichtung zum Verlegen von Sperrwaffen" |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3139999C2 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1368075A (en) * | 1918-10-21 | 1921-02-08 | thornycroft | |
| FR611134A (fr) * | 1925-05-26 | 1926-09-21 | Maison Breguet | Dispositif de manutention mécanique pour mouillage automatique de mines sous-marines |
-
1981
- 1981-10-08 DE DE19813139999 patent/DE3139999C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3139999A1 (de) | 1983-04-28 |
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