DE3138732C2 - Automatischer Fernbankschalter - Google Patents

Automatischer Fernbankschalter

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DE3138732C2 DE3138732A DE3138732A DE3138732C2 DE 3138732 C2 DE3138732 C2 DE 3138732C2 DE 3138732 A DE3138732 A DE 3138732A DE 3138732 A DE3138732 A DE 3138732A DE 3138732 C2 DE3138732 C2 DE 3138732C2
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Abstract

Ein automatischer Fernbankschalter (1) hat mehrere, verschiedenen Funktionen dienende, gesicherte und unerlaubte Eingriffe anzeigende Sicherheitsbehälter, darunter einen Depositen-Sicherheitsbehälter (14), einen Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter (13) und einen oder mehrere Banknoten-Sicherheitsbehälter (9), die beim Einsetzen in den Fernbankschalter (1) zugeschlossen sind. Die Sicherheitsbehälter (9, 13, 14) weisen Türen (35) für Zugangsöffnungen auf, die beim Einsetzen der Sicherheitsbehälter (9, 13, 14) in den Fernbankschalter (1) geöffnet werden, um letzteren bei in ihm verriegelten Sicherheitsbehältern (9, 13, 14) in betriebsfähigen Zustand zu versetzen. Die Sicherheitsbehälter (9, 13, 14), ihre Schlösser (16, 22, 55) und der Fernbankschalter (1) sind so miteinander verriegelt, daß beim Einsetzen oder Herausnehmen der Sicherheitsbehälter (9, 13, 14) eine im voraus festgelegte Reihenfolge von zugehörigen Arbeitsschritten ohne Änderung oder Auslassung ausgeführt werden muß.

Description

Die Erfindung betrifft einen automatischen Fernbankschalter laut Oberbegriff des Hauptanspruches.
Fernbankschalter mit mehreren Sicherheitsbehältern, die durch Verriegelungsvorrichtungen im eingesetzten Zustand verriegelt und geöffnet werden können, sind bekannt (OS 28 31 079). Hierbei ist beispielsweise ein Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter zur Aufnahme auszuscheidender Banknoten vorgesehen, möglicherweise mehrere Banknotensicherheitsbehälter für auszugebende Banknoten sowie ein Depositen-Sicherheitsbehälter zur Aufnahme von zu hinterlegenden Gegenständen. Die einzelnen Behälter sind beispielsweise durch Schlösser verschlossen, die bei richtig eingesetztem Behälter durch am Bankschalter unverlierbar vorgesehene Schlüssel entriegelbar sind.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die Sicherheit eines Fernbankschalters dieser Art beim Einsetzen und Öffnen der einzelnen Sicherheitsbehälter zu erhöhen.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Fernbankschalter laut Oberbegriff des Hauptanspruches durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Bei einem erfindungsgemäßen Fernbankschalter können die einzelnen verriegelbaren Sicherheitsbehälter nur in einer vorbestimmten Reihenfolge nacheinander eingesetzt und geöffnet werden und damit ist sichergestellt, daß beim Beschicken des Fernbankschalters kein Fehler gemacht wird, vor allem kein Fehler, der unbemerkt bleibt. Beim erfindungsgemäßen Fernbankschalter darf kein Arbeitsschritt in der vorbestimmten Reihenfolge beim Einsetzen oder Herausnehmen der Sicherheitsbehälter ausgelassen werden und dadurch wird die Sicherheit solcher Fernbankschalter gegen unberechtigte Eingriffe wesentlich erhöht. Die einzelnen Sicherheitsbehälter blockieren sich gegenseitig, wenn sie nicht in der vorgegebenen Reihenfolge ohne Änderung oder Auslassung eingesetzt oder herausgenommen werden. Damit wird nicht nur eine maximale Sicherheit für den Inhalt der einzelnen Behälter erreicht, sondern auch eine Betätigung des Fernbankschalters verhindert, solange die Sicherheitsbehälter nicht ordnungsgemäß eingesetzt sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen automatischen Fernbankschalter in Schrägansicht, bei dem die erfindungsgemäße Verriegelungsvorrichtung eingebaut ist;
F i g. 2 eine Seitenansicht davon.
F i g. 3 eine Ansicht des in F i g. 2 dargestellten Fernbankschalters mit Blick in Richtung der Pfeile 3-3 in Fig.2,
F i g. 4 eine Teilschrägansicht eines Depositen-Sicherheitsbehälters in der in F i g. 3 dargestellten Betriebsstellung, in der er mit einem am Fernbankschalter un-
verlierbar gehaltenen Schlüssel noch nicht geschlossen worden ist,
Fig.5 eine Fig.4 ähnliche Teilschrägansicht, die zeigt, daß das Schloß des Depositen-Sicbsrheitsbehälters mit dem unverlierbar gehaltenen Schlüssel zugesperrt, der Schlüssel an seiner schwenkbaren Halterung aus der Bewegungsbahn des Deposken-Sicherheitsbehälters entfernt und der Depositen-Sicherheitsbehälter nahezu völlig aus dem Mechanismus herausgenommen worden ist,
F i g. 6 eine Teilschrägansicht des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters, dessen eingesteckter, unverlierbar gehaltener Schlüssel in der Behälteroffenstellung, aber wegen der Herausnahme des zugeschlossenen Depositen-Sicherheitsbehälters (s. F i g. 5) zugänglich ist,
Fig.7 eine Fig.6 ähnliche Ansicht, bei der der Schlüssel für den Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter in d'e Stellung gedreht worden ist, in der er den Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter zugeschlossen hat und aus dem Behälterschloß herausgezogen werden kann und der Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter dann aus dem Fernbankschalter entfernt werden kann,
F i g. 8 eine F i g. 6 und 7 ähnliche Ansicht, bei welcher der Schlüssel für den Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter durch Schwenken seiner Halterung, mittels der er am Fernbankschalter unverlierbar gehalten wird, aus dem Behälterschloß herausgezogen worden ist,
F i g. 9 eine F i g. 6, 7 und 8 ähnliche Ansicht, die das Herausnehmen des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters aus dem Fernbankschalter zeigt,
F i g. 10 eine einem Teil der F i g. 3 ähnliche Seitenansicht nach dem Entfernen des zugeschlossenen Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters, die ein schwenkbares, Banknoten-Sicherheitsbehälter umschließendes Abdeckgehäuse in verriegelter Schließstellung und mit verriegelter Betätigungshandhabe zeigt,
F i g. 11 eine F i g. 10 ähnliche Ansicht, bei der die Betätigungshandhabe in eine Stellung bewegt worden ist, in der am Abdeckgehäuse unverlierbar gehaltene und in aufgesperrte Schlösser der Banknoten-Sicherheitsbehälter eingesteckte Schlüssel in die Sperrstellung bewegt werden können, wonach die Schlüssel aus den zugehörigen Schlössern herausgezogen werden können,
F i g. 12 eine Teilschrägansicht einiger in F i g. 10 und 11 dargestellter Bauteile, bei der die Betätigungshandhabe in eine Abdeckgehäuse-Entriegelungsstellung bewegt worden ist und ein Anfangsstadium der dadurch möglich gewordenen Öffnungsbewegung des Abdeckgehäuses dargestellt ist,
Fig. 13 eine Fig. 12 ähnliche Teilschrägansicht bei geöffnetem Abdeckgehäuse, wodurch die zugeschlossenen Banknoten-Sicherheitsbehälter zugänglich sind und herausgenommen werden können,
Fig. 14 den Schnitt 14-14 in Fig. 3 durch den mit der BiMätigungshandhabe des Abdeckgehäuses betätigbaren Betätigungsmechanismus,
Fig. 14a den vergrößerten Teilschnitt 14a-14a in Fig. 14.
Fig. 15 eine Teildraufsicht mit Bück in Richtung der Pfeile 15 15in Fig. 14,
Fig. 16 den Teilschnitt 16-16 in Fig. 14,
F i g. 17 eine F i g. 14 ähnliche Ansicht, bei der die Betätigungshandhabe in eine Zwischenstellung bewegt worden ist,
Fig. 18 eine Teildraufsicht mit Blick in Richtung der Pfeile 18-18in Fig. 17,
F i g. 19 eine F i g. 17 ähnliche Ansicht, in welcher der gegenseitige Eingriff zwischen einer Tastplatte und einem Schlüsselbetätigungsglied dargestellt ist der zustande kommt beim Versuch, die Betätigungshandhabe über die Zwischenstellung hinaus zu bewegen,
Fig.20 eine Fig. 17 ähnliche Ansicht von Knöpfen und Halterungen für die Schlüssel der Banknoten-Sicherheitsbehälter nach einer 90° -Drehung der Schlüssel zum Zusperren der Schlösser der Banknoten-Sicherheitsbehälter, und bei aus den Schlössern herausgezogenen Schlüsseln,
to Fig.21 eine Teildraufsicht mit Blick in Richtung der Pfeile 21-21 in F ig. 20,
F i g. 22 eine F i g. 20 ähnliche Ansicht, bei der die Betätigungshandhabe in eine Endstellung bewegt worden ist, um die Verriegelung des Abdeckgehäuses mit dem Fernbankschalter aufzuheben,
F i g. 23 eine F i g. 22 ähnliche Ansicht bei in die Offenstellung geschwenktem Abdeckgehäuse, in der die zugeschlossenen Banknoten-Sicherheitsbehälter freiliegen und aus dem Fernbankschalter entfernt werden können,
F i g. 24 den Teilschnitt 24-24 in F i g. 22 und
Fig.25 eine Teilansicht mit Blick in Richtung der Pfeile25-25in Fig. 24.
In allen Figuren wurden einander entsprechende Bauteile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
In F i g. 1 ist ein üblicher automatischer Bankschalter 1 dargestellt, der gegen Vorlage einer kodierten Automaten- oder Bedienungskarte durch einen Bankkunden Geld ausgibt. Der Bankschalter 1 läßt sich einschalten, wenn ein Kunde eine Bedienungskarte vorhalt oder in einen Schlitz 2 einsteckt. Die kodierte Bedienungskarte wird von einem Kartenleser oder von anderen bekannten Vorrichtungen, die im Bankschalter 1 enthalten oder mit ihm elektrisch verbunden sind, überprüft, um zu bestätigen, daß es sich um eine autorisierte Karte handelt und daß ihr Benutzer der befugtt Benutzer ist.
Nach Überprüfung der Bedienungskarte und des Kunden kann letzterer mittels einer Tastatur 3 in Übereinstimmung mit Anweisungen, die ihm an einer Anzeigetafel 4 vorgehalten werden. Eingaben machen. Die Eingaben können u. a. die Angabe des Geldbetrages betreffen, den der Kunde ausgezahlt bekommen möchte, oder anzeigen, daß der Kunde eine andere Art von Bankgeschäft vorzunehmen wünscht.
Wenn Geld ausgegeben werden soll, kann es aus einer im Bankschalter 1 angeordneten Ausgabevorrichtung heraus an einer Bargeldausgabestation oder einem für den Kunden zugänglichen Banknotenabgabebehälter 5 ausgegeben werden. Eine Aufzeichnung des Geschäftsso Vorganges oder eine Quittung hierüber kann in einigen Fällen an den Kunden an einem Quittungsausgabeschlitz 6 ausgegeben werden. Der Karteneingabeschlitz 2. die Tastatur 3, die Anzeigetafel 4, die ein Fernsehbildschirm sein kann, der Geldausgabebehälter 5 und der Quittungsausgabeschlitz 6 sind alle vorzugsweise in einer zurückgesetzten Front- oder Bedienungstafel 7 ausgebildet oder von ihr getragen, !n der Bedienungstafel 7 kann auch ein Umschlageinwurfschlitz 8 für im Bankschalter 1 zu hinterlegende Gegenstände ausgebildet sein.
In F i g. 2 und 3 sind eine Bargeldausgabevorrichtung und mögliche zugehörende Baugruppen oder Bauteile schematisch dargestellt. Zu ihnen können gehören ein odfc. mehrere Behälter 9 für Vorratsstapel von Papiergeld in Form von Banknoten eines oder mehrerer Nennwerte, die in dem oder den Behältern 9 geschützt bereitgehalten werden. Derartige Behälter können entsprechend der Patentanmeldung P 28 02 501.6 ausgebildet
sein, in der die Behälter als geschlossen*., unerlaubte Eingriffe anzeigende Geldausgabebehälter bezeichnet sind. In einem automatischen Bankschalter kann eine beliebige Zahl derartiger Behälter für Zahlungsmittel verschiedener Nennwerte enthalten sein. Mit dem oder den Geldausgabebehältern 9 ist eine in einem Abdeckgehäuse 10 angeordnete Entnahmevorrichtung verbunden, als die jeder beliebige Mechanismus vorgesehen sein kann, der in der Lage ist, Papierbanknoten einzeln einem gestapelten Vorrat, z. B. in Behältern 9, zu entnehmen und sie einzeln anderen Baugruppen des Bankschalters 1 zuzufördern.
Zu den in F i g. 2 und 3 dargestellten Baugruppen des Bankschalters 1 kann auch eine nicht dargestellte Banknotendoppel-Feststellvorrichtung gehören, die der Vorrichtung ähnlich ist, welche in der Patentanmeldung P 28 31 079.4 dargestellt und beschrieben ist, gegenüber der die vorliegende Erfindung Verbesserungen aufweist, wobei die F i g. 1,2 und 3 im wesentlichen ähnlich den entsprechenden Ansichten in der genannten Patentanmeldung sind.
Gemäß der Patentanmeldung P 28 31 079.4 werden auszugebende Banknoten von der Entnahmevorrichtung an eine Fördervorrichtung 11 abgegeben, um sie dem Banknotenausgabebehälter 5 zuzufördern. Bei Oe? Abgabe der Banknoten an die Fördervorrichtung 11 wandern sie durch eine Doppelfeststellstation hindurch, die das Vorhandensein von Banknotendoppels feststellt. Werden solche festgestellt, wird die Fördervorrichtung 11 umgeschaltet und die festgestellten Banknotendoppels werden so umgelenkt, daß sie von der Fördervorrichtung 11 in die entgegengesetzte Richtung transportiert werden, und an dem eine Abgabestaf.on 12 für ausgeschiedene Banknoten bildenden Ende der Fördervorrichtung 11 in einen Ausscheidungsbehälter 13 abgegeben. Der Aufbau und die Arbeitsweise eines solchen Ausscheidungsbehälters können dem Aufbau und der Arbeitsweise entsprechend der Patentanmeldung P 31 27 167.7 ähnlich sein und die Änderungen gemäß der vorliegenden Erfindung aufweisen.
Gegenstände, die ein Kunde im Bankschalter 1 zu hinterlegen wünscht, werden vorzugsweise in Umschlägen durch den Umschlageinwurfschlitz 8 eingeworfen, von einer Fördervorrichtung im Bankschalter 1 weitertransportiert und in einen Depositenbehälter 14 abgegeben. Der Depositenbehälter 14 kann von dem aus der Patentanmeldung P 31 22 777.5 bekannten allgemeinen Typ sein, und seine Arbeitsweise kann mit einer Fördervorrichtung und einer Sperren- oder Ablenkvorrichtung entsprechend derselben Patentanmeldung koordiniert sein, um die hinterlegten Gegenstände in den Depositenbehälter 14 abzugeben. Wie in der Patentanmeldung P 31 22 777.5 beschrieben kann der Depositenbehälter 14 mittels eines unverlierbar gehaltenen Schlüssels oder eines anderen Schloßbetätigungsgliedes beim Herausnehmen oder Einsetzen aus bzw. in den Bankschalter 1 zu- oder aufgeschlossen werden.
Die Lösungsgedanken der vorliegenden Erfindung betreffen Änderungen der Weise, in der in einen automatischen Bank-, insbesondere Fernbankschalter ein oder mehrere Banknotenbehälter, ein Ausscheidungsbehälter für ausgeschiedene Banknoten, ein Depositenbehälter und ein Abdeckgehäuse für den oder die Banknotenbehälter eingebaut werden. Wichtige Aspekte der Lösungsgedanken beziehen sich auf die Wechselbeziehungen und die gegenseitigen Verriegelungen, die zwischen solchen Banknoten-, Ausschcidungs- und Depositcnbehäliern und dem Abdeckgehäuse bestehen und hergestellt werden. Solche Beziehungen etc. machen es erforderlich, daß die Behälter nur in einer Weise so eingesetzt und herausgenommen werden, daß nur zugeschlossene gesicherte, unerlaubte Eingriffe anzeigende Sicherheitsbehälter in einer bestimmten Montagereihenfolge in den Fernbankschaiter eingebaut werden können und nach ihrer Herausnahme zugeschlossen sein müssen, damit ihre Unversehrtheit als Sicherheitsbehälter zum Transportieren von Geld in Form von Banknoten oder Depositen zwischen einer Bankzentrale und Fernbankschaltern erhalten bleibt. Zu einem solchen System gehört, daß gesicherte Banknotenbehälter in gewünschten Zeitabständen von Sicherheitspersonal von einer Bankzentrale zu Fernbankschaltern transportiert werden. Im Zeitpunkt der Beschickung eines Fernbankschalters mit gefüllten Banknotenbehältern werden die im Fernbankschalter zu ersetzenden Banknotenbehälter herausgenommen. Es ist zweckmäßig, wenn zur gleichen Zeit die in dem bestimmten Fernbankschalter enthaltenen Ausscheidungs- und Depositenbehälter ebenfalls eingesammelt und ausgetauscht und bei der Bankzentrale abgegeben werden, so daß hinsichtlich der wertvollen Papierbanknoten in den Banknoten- und Ausscheidungsbehältern und der wertvollen Depositen im Depositenbehälter stets maximale Sicherheit gewährleistet ist.
Im allgemeinen ist es beim Herausnehmen der verschiedenen Behälter aus einem automatischen Fernbankschalter erforderlich, daß an der Rückseite des Fernbankschalters 1 eine nicht dargestellte, einer Safeoder Tresortor ähnliche Tür geöffnet wird, wodurch die Behälter im Fernbankschalter 1 entsprechend F i g. 3 zugänglich werden.
Der erste Arbeitsschritt besteht darin, den Depositen-Sicherheitsbehälter 14 entlang seiner Gleitführung in die in F i g. 4 gezeichnete Stellung zu ziehen, wodurch die Tür für die Zugangsöffnung zum Depositen-Sicherheitsbehälter 14 gemäß der Patentanmeldung P 31 22 777.5 geschlossen wird. Zu diesem Zeitpunkt nimmt ein für den Depositen-Sicherheitsbehälter 14 vorgesehener unverlierbar gehaltener Schlüssel 15, der gegen nicht feststellbare Entfernung von einer Halterung 17 in geeigneter Weise, beispielsweise durch eine Plombierung aus Draht und Bleiplombe, gesichert ist, die in F i g. 4 gezeichnete Stellung ein, in der sein Handhabenteil waagerecht steht und das Schloß aufgesperrt ist Der Schlüssel 15 wird so gedreht, daß sein Handhabenteil entsprechend F i g. 5 vertikal steht, um das Schloß 16 des Depositen-Sicherheitsbehälters 14 zuzusperren, wodurch es möglich wird, den Schlüssel 15 aus dem Schloß 16 herauszuziehen. Der Schlüssel 15 bleibt dennoch an seiner schwenkbaren Halterung 17 unverlierbar gehalten. Die Halterung 17 wird dann in die in F i g. 5 gezeichnete Stellung bewegt, in der sie genügenden Abstand vom Schloß 16 hat Der zugeschlossene Depositen-Sicherheitsbehälter 14 kann dann ganz aus dem Fernbankschalter 1 entfernt werden. Soweit ist die Vorgehens- und Arbeitsweise beim Herausnehmen des Depositen-Sicherheitsbehälter 14 wie in der Patentanmeldung P 31 22 777.5 beschrieben.
Der Aufbau des Depositen-Sicherheitsbehälters 14 ist jedoch insoweit geändert, als eine Schiene 18 vorgesehen ist Diese weist eine Schulter 19 auf, welche eine Verriegelungs- oder Blockiernut 20 bildet.
Solange der Depositen-Sicherheitsbehälter 14 im Fernbankschalter 1 eingebaut ist, verhindert gemäß F i g. 3 die Blockiernut 20, daß das Handhabenteil eines Schlüssels 21, der in ein Schloß 22 des Ausscheidungs-Si-
cherheitsbehälters 13 eingesteckt ist, bewegt wird, um den aufgesperrten Zustand des Schlüssels 21 und des Schlosses 22 zu ändern. Gemäß F i g. 13 ist das Handhabenteil des Schlüssels 21 waagerecht ausgerichtet, wenn das Schloß 22 aufgesperrt ist, wenn also ein Verschlußteil des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters 13 in der Offenstellung ist, damit ausgeschiedene Banknoten aufgenommen werden können, die, wie in der Patentanmeldung P 31 27 167.7 dargestellt und beschrieben, in den Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 abgegeben werden.
Der Schlüssel 21 für den Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 der wie der Schlüssel 15 gegen nicht feststellbare Entfernung durch eine Plombierung aus Draht und Bleiplombe gesichert sein kann, ist am oberen Ende einer schwenkbaren Halterung 23 angeordnet, wodurch es bei geschlossenem und zugesperrtem Verschlußteil des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters 13 möglich ist, den Schlüssel 21 aus dem Schloß 22 herauszuziehen. Die Halterung 23 ist mittels eines Schwenklagers 24 an einem Gestell- oder Gehäuseteil des Fernbankschalters 1 schwenkbar angeordnet.
Auf diese Weise sind die Schiene 18 und ihre Blockiernut 20 am Depositen-Sicherheitsbehälter 14 und der Schlüssel 21 des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters 13 gegenseitig so verriegelt, daß der Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters 13 nicht herausgenommen werden kann, bis der Depositen-Sicherheitsbehälter 14 entfernt worden ist, und daß der Depositen-Sicherheitsbehälter 14 entfernt werden muß, bevor Bauteile des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters 13 zum Zwecke der Entfernung des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters 13 zugänglich sind.
Entsprechend der vorstehenden Beschreibung des Vorgehens beim Herausnehmen der verschiedenen Sicherheitsbehälter aus dem Fernbankschalter 1 ist der Depositen-Sicherheitsbehälter 14 entfernt worden, wogegen andere Baugruppen oder Bauteile des Fernbankschalters 1 die in F i g. 6 gezeichneten Stellungen einnehmen. Das Handhabenteil des Schlüssels 21 für den Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 ist gemäß F i g. 6 waagerecht ausgerichtet und wird in dieser Stellung von der Schiene 18 am Depositen-Sicherheitsbehälter 14 gehalten, bis letzterer aus dem Fernbankschalter 1 entfernt worden ist
Danach ist es möglich, den Schlüssel 21 in die in F i g. 7 gezeichnete Stellung zu drehen, in der sein Handhabenteil vertikal ausgerichtet ist und der Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 im geschlossenen Zustand zugesperrt ist. Der Schlüssel 21 kann nunmehr aus dem Schloß 22 des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters 13 herausgezogen werden, indem seine Halterung 23 gemäß F i g. 8 vom Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 weg seitlich nach außen und abwärts geschwenkt wird. Der Schlüssel 21 hat nun genügenden Abstand vom Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13, der gemäß F i g. 9 in eine Schräglage gebracht werden und danach durch Absenken weg von einem Rückhalteglied 25 aus dem Fernbankschalter 1 entfernt werden kann. Dieses vorstehend beschriebene Verfahren zum Herausnehmen des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters 13 aus dem Fernbankschalter 1 und zu seinem Lösen vom Rückhalteglied 25 entspricht ebenso wie der Aufbau des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters 13 der Patentanmeldung P 31 27 167.7.
Der auf diese Weise aus dem Fernbankschalter 1 herausgenommene Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 ist verschlossen und gesichert und zeigt unerlaubte Eingriffe an. Die übrigen zugehörigen Baugruppen oder Bauteile des Fernbankschalters 1 nehmen die in F i g. 10 gezeichneten Stellungen ein, wobei das Abdeckgehäuse 10 völlig freiliegt und zugänglich ist.
Solange der Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 nicht in der beschriebenen Weise völlig herausgenommen ist, blockiert er größtenteils den Zugang zum Abdeckgehäuse 10 und verhindert eine Bewegung dessen Betätigungshandhabe 26 im Sinne einer Entriegelung des Abdeckgehäuses 10. Verschiedene Phasen in der Bewegung der Betätigungshandhabe 26 aus der in Fig. 10 gezeichneten Stellung in die Entsperrstellung gemäß F i g. 12 und 16 werden nachfolgend beschrieben. Wenn das Abdeckgehäuse 10 entsperrt bzw. entriegelt ist, läßt es sich in die Offenstellung bewegen. Die Anfangsphase der vjffnungsbewegung isi in Fig. 12, die volle Offenstellung in F i g. 13 dargestellt.
Folglich erzeugt der Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 bis zu seiner Herausnahme eine Verriegelung mit bzw. eine Blockierung des Abdeckgehäuses 10 und seiner Betätigungshandhabe 26, wobei er bis zu seiner Entfernen eine zum öffnen des Abdeckgehäuses 10 notwendige Entsperrung desselben verhindert und entfernt werden muß, bevor verschiedene Bauteile des Abdeckgehäuses 10, einschließlich dessen Betätigungshandhabe 26, manipuliert werden können, um vom Abdeckgehäuse 10 umschlossene Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 zugänglich zu machen.
Einzelheiten des Betätigungs- bzw. Abdeckgehäuses 10 und verschiedener an ihm angeordneter Vorrichtungen sind in Fig. 14 dargestellt, die auch den Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 in dem Zustand vor der vorstehend beschriebenen Herausnahme zeigt Die Betätigungshandhabe 26 ist darin in ihrer Normalstellung gezeichnet
Das Abdeckgehäuse 10 hat mit Zwischenabstand angeordnete Seitenwände 28, in denen je eine Lagerbüchse 27a angeordnet ist zur drehbaren Lagerung der Enden einer Welle 27. Die Betätigungshandhabe 26 ist außerhalb, entsprechend F i g. 3 rechts von einer der Seitenwände 28 an einem Endabschnitt der Welle 27 befestigt An der Welle 27 sind in der Nähe der Seitenwände 28 im Innern des Abdeckgehäuses 10 Hebelarme 29 befestigt an deren äußere Enden Enden von Winkelhebein 30 mittels Schwenklagern 31 schwenkbar angeschlossen sind. Die anderen Enden der Winkelhebel 30 tragen Zapfen 32, die im Innern des Abdeckgehäuses 10 aufeinander zu ragen. Jeder der Zapfen 32 durchdringt mit einem Ende einen in der zugehörigen Seitenwand 28 des Abdeckgehäuses 10 ausgebildeten Führungsschlitz 33. Die anderen Zapfenenden dringen in zugehörige kastenähniiche Vertiefungen 34 ein und stehen mit diesen in Eingriff. Die Vertiefungen 34 sind in Schiebetüren 35 für die beiden Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 ausgebildet Der eine Zapfen 32 greift mit seinem entsprechenden Ende in eine Vertiefung 34 ein, die in einer Ecke 34a nahe einer Seitenwand 28 des Abdeckgehäuses 10 der Schiebetür 35 für einen der Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 ausgebildet ist Der Zapfen 32 am anderen Winkelhebei 30 dringt in eine ähnliche kastenförmige Vertiefung 34b in einer Ecke 34c der Schiebetür 35 für den anderen Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 nahe der anderen Seitenwand 28 des Abdeckgehäuses 10 ein. Dies verhindert daß einer der Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 an der falschen Stelle in den Fernbankschalter 1 eingesetzt wird.
Auch das Abdeckgehäuse 10 ist mit drehender Öffnungs- und Schließbewegung um die Achse der Welle
27 drehbar gelagert. Hierzu ist am Gestell bzw. Gehäuse 38 des Fernbankschalters 1 an einem Ende der Welle 27 eine Halterung 36 angeordnet, in welcher die Lagerbüchse 27a für das zugehörige Ende der Welle 27 außerhalb drehbar gelagert ist Das andere Ende der Welle 27, an welchem die Betätigungshandhabe 26 angeordnet ist, trägt gemäß F i g. 3 eine Lagerbüchse 37, die außerhalb in einer am Gehäuse 38 angeordneten Halterung 36a drehbar gelagert ist. Auf diese Weise ist die Welle 27 am Gehäuse 38 des Fernbankschalters 1 drehbar gelagert, und das Abdeckgehäuse 10 ist an der Welle 27 um deren Achse drehbar gelagert, wobei die Wellenbewegung mittels der Betätigungshandhabe 26 erzeugt wird.
Mit der Betätigungshandhabe 26 ist ein unteres, L-förmiges Endstück 40 einer Schubstange 39 verbunden, deren oberes Ende 41 durch einen Führungsrahmen 42 hindurch in Längsrichtung auf- und abwärts bewegbar ist. Wenn die Schubstange 39 mittels der Betätigungshandhabe 26 bewegt wird, hebt sie in der nachstehend beschriebenen Weise die Verriegelung des Abdeckgehäuses 10 auf.
Für jeden der Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 ist eine Montage- und Führungsvorrichtung 43 an und innerhalb des Abdeckgehäuses 10 angeordnet (s. Fig. 14). Jede Montage- und Führungsvorrichtung 43 weist eine Längsbohrung 43a auf, die von einem stangenförmigen Schlüsselbetätigungsglied 44 durchdrungen wird. Das äußere Ende jedes Schlüsselbetätigungsgliedes 44 ist außerhalb des Abdeckgehäuses 10 angeordnet und mit einem Betätigungsknopf 45 versehen, der an seiner Außenseite eine als Anzeige wirkende Handhabe 46 aufweist. Zwischen einer Wand des Abdeckgehäuses 10 und dem Betätigungsknopf 45 ist eine Feder 47 eingespannt, welche das Schlüsselbetätigungsglied 44 normalerweise in der mit einem Pfeil 47a angegebenen Richtung aus dem Abdeckgehäuse 10 heraus vorspannt.
In die innenliegenden Enden der Montage- und Führungsvorrichtungen 43 sind Schlitze 48 eingearbeitet, die gemäß Fig. 14a im Querschnitt kreuzweise angeordnet sind und lange Finger 49 und kurze Finger 50, je in diagonaler Anordnung, bilden. Jedes Schlüsselbetätigungsglied 44 weist in seinem innenliegenden Ende einen Schlitz 51 auf, in den das Handhabenteil eines Schlüssels 52 für den zugehörigen Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 eingesetzt und in seiner Stellung von einer unerlaubte Eingriffe anzeigenden Schraube 53 gehalten wird, die mit beispielweise einer an ihr befestigten Plombierung aus Draht und Bleiplombe gesichert ist Der Schlüssel 52 kann somit vom Schlüsselbetätigungsglied 44 nicht entfernt werden, ohne daß dieser unerlaubte Eingriff angezeigt wird. Gemäß Fig. 14 durchdringt im Abstand rechts von der Schraube 53 ein Zapfen 54 das Schlüsselbetätigungsglied 44 vertikal im rechten Winkel zur waagerechten Ebene des Handhabenteils des Schlüssels 52. Die Ausrichtung dieser Ebene ist die gleiche wie die der Ebene der Handhabe 46 des Schlüsselbetätigungsknopfes 45.
Gemäß Fig. 14, die das Abdeckgehäuse 10 in der Schließstellung bei zur Ausgabe von Banknoten aus den Banknoten-Sicherheitsbehältern 9 betriebsbereitem Fernbankschaiter 1 darstellt, ist der Schlüssel 52 in ein Behälterschloß 55 eingesteckt Das Schloß 55 ist aufgesperrt und die Schiebetür 35 ist geöffnet, um eine Zugangsöffnung 56a zum Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 freizugeben, damit durch die Zugangsöffnung 56a hindurch nicht dargestellte, im Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 gestapelte Papierbanknoten von einer nicht dargestellten, im Abdeckgehäuse 10 angeordneten Entnahmevorrichtung eines beliebigen Typs entnommen werden können. Die Banknoten-Sicherheitsbehälter, ihre Arbeitsweise und ihr Einbau an sich in einem automatischen Fernbankschalter können von der in der Patentanmeldung P 28 02 501.6 beschriebenen allgemeinen Art sein.
Fig. 14 zeigt die Anordnung der Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 in bezug auf das Abdeckgehäuse 10, wenn dieses geschlossen und zur Geldausgabe betriebsbereit ist und die Betätigungshandhabe 26 ihre untere oder Normalstellung einnimmt. Dieser Betriebszustand ist hergestellt, wenn die Betätigungshandhabe 26 ihre untere oder Normalstellung einnimmt und die Winkelhebel 30 und ihre Zapfen ?<? an den unteren Enden der Führungsschlitze 33 angeordnet sind. Dabei haben die inneren herausragenden Enden der Zapfen 32, die in die Vertiefungen 34 und 34ö in den Schiebetüren 35 der Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 eingreifen, in nachstehend näher erläuterter Weise die Schiebetüren 35 nach unten in die Offenstellung bewegt (s. F i g. 14).
Ferner wird in diesem Betriebszustand jeder Schlüssel 52 für die Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 gegen eine Bewegung zum Entsperren des zugehörigen Schlosses 55 dadurch gesichert, daß der Zapfen 54 in die oberen und unteren Schlitze 48 in der Montage- und Führungsvorrichtung 43 eingreift, wobei deren Finger 49 und 50 eine Drehbewegung des stangenförro^i.
Schlüsselbetätigungsgliedes 44 verhindern.
Ferner ist im Abdeckgehäuse 10 eine Schlüsseltastplatte 56 angeordnet, die mittels eines Schwenklagers 57 an der Vorderwand des Abdeckgehäuses 10 schwenkbar gelagert ist und an ihrem äußeren Rand einen ungefähr vertikal nach oben wegragenden Tastflansch 58 aufweist An der Schlüsseltastplatte 56 liegt eine Schubhebelplatte 59 an, die an einer die Weile 27 umschließenden Hülse 60 angeordnet ist und sich zwischen den Hebelarmen 29 erstreckt. Die Hülse 60 wird zusammen mit einer Bewegung der Betätigungshandhabe 26 gedreht Es wird nun weiter der Zustand des Fernbankschalters 1 beim Herausnehmen der Sicherheitsbehälter beschrieben. Nachdem der Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 in der beschriebenen Weise entfernt worden ist, kann die Betätigungshandhabe 26 in die in Fig. 17 dargestellte Zwischenstellung bewegt werden. Dabei wird durch die Bewegung der Betätigungshandhabe 26 der Zapfen 32 am Ende des Winkelhebels 30 zum oberen Ende des Führungsschlitzes 33 bewegt (s. F i g. 20) und die Schiebetür 35 des Banknoten-Sicherheitsbehälters 9 in die Schließstellung hochgefahren, in der ein umgebogener Rand 61 am unteren Flansch 62 der Schiebetür 35 in der Nähe des Schlosses 55 des zugehörigen Banknoten-Sicherheitsbehälters 9 in eine Ausnehmung 63 im Behälterboden eingedrungen ist
Wenn sich der Zapfen 32 bei Eingriff mit der Vertiefung 34 im Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 entlang dem Führungsschlitz 33 bewegt wird der Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 aus der in Fig. 14 gezeichneten Stellung nach links in die in Fig. 17 gezeichnete Stellung bewegt Dabei zieht bei jedem Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 der Schlüssel 52, der in das zugehörige, aufgesperrte Schloß 55 eingesteckt ist, das zugehörige Schlüsselbetätigungsglied 44 aus der in F i g. 14 gezeichneten Stellung in die in Fig. 17 gezeichnete Stellung, in welcher der zugehörige Betätigungsknopf 45 näher an der Vorderwand des Abdeckgehäuses 10 angeordnet ist Somit geht mit der axialen Bewegung des Schlüsselbetätigungsgliedes 44 entsprechend Fig. 17 nach links eine Trennbewegung des Zapfens 54 weg von den En-
den der kurzen Finger 50 der Montage- und Führungsvorrichtung 43 einher (s. Fig. 18), so daß sich mit der Handhabe 46 des Betätigungsknopfes 45 das Schlüsselbetätigungsglied 44 drehen läßt, um den Schlüssel 52 aus der Aufsperr- in die Zusperrstellung zu bewegen.
Ferner wird durch die Bewegung der Betätigungshandhabe 26 in die in F i g. 17 dargestellte Zwischenstellung die Schlüsseltastplatte 56 in die Stellung gemäß Fi g. 17 bewegt. Diese Bewegung der Schlüsseltastplatte 56 ergibt sich aus einer Bewegung der Schubhebelplatte 59, die sich zusammen mit der Betätigungshandhabe 26 um die Welle 27 dreht und sich an die Schlüsseltastplatte 56 anlegt Zu diesem Zeitpunkt wird eine Bewegung des Tastflansches 58 weiter nach oben durch die Schlüsselbetätigungsglieder 44 verhindert, die gemäß F i g. 19 die Bewegungsbahn des Tastflansches 58 kreuzen und eine weitere Aufwärtsbewegung der Betätigungshandhabe 26 verhindern.
Zu diesem Zeitpunkt können mittels der Betätigungsknöpfe 45 die Schlüsselbetätigungsglieder 44 und die von ihnen getragenen Schlüssel 52 im Uhrzeigersinn, bei Blickrichtung auf die Enden der Betätigungsknöpfe 45, gedreht werden. Dadurch werden die Handhaben 46 der Be*3tigungsknöpfe 45 vertikal ausgerichtet (s. Fig.20) und die Schlösser 55 zugesperrt, wonach die Schlüsselbetätigungsglieder 44 von den Federn 47 automatisch zurückgezogen werden, um die Schlüssel 52 aus den Schlössern 55 zu entfernen und die Schlüsselbetätigungsglieder 44 in die Stellung gemäß F i g. 20 zu verbringen.
Beim Zurückziehen der Schlüsselbetätigungsglieder 44 dringen die Zapfen 54 in die waagerechten Schlitze 48 der Montage- und Führungsvorrichtungen 43 ein, um die Schlüsselbetätigungsglieder 44 in den in F i g. 20 und 21 gezeichneten Stellungen zu halten, in denen die Handhaben 46 der Betätigungsknöpfe 45 vertikal ausgerichtet sind und anzeigen, daß die Schlösser 55 der Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 zugesperrt sind.
Zu diesem Zeitpunkt kann die Betätigungshandhabe 26 aus der in F i g. 20 gezeichneten Stellung in die Stellung gemäß F i g. 22 bewegt werden. Diese Bewegung ist möglich, weil die Enden der Schlüssel 52 zu den Banknoten-Sicherheitsbehältern 9, die von den stangenförmigen Schlüsselbetätigcngsgliedern 44 getragen werden, genügenden Abstand vom Tastflansch 58 haben, so daß die Schlüsseltastplatte 56 von der Schubhebelplatte 59 in die in Fig.22 gezeichnete waagerechte Stellung bewegt werden kann und somit die Verstellung der Betätigungshandhabe 26 in die in F i g. 22 gezeichnete Stellung ermöglicht.
Das Abdeckgehäuse 10 wird in der in Fig.20 gezeichneten Schließstellung normalerweise von einer Sperrblattfeder 64 verriegelt gehalten, die am Fernbankschalter-Gehäuse 38 (s. F i g. 3 und 20) angeordnet ist und an einem Winkelflansch 65 anliegt, der am Führungsrahmen 42 für die Schubstange 39 ausgebildet ist Bei der Bewegung der Betätigungshandhabe 26 aus der Zwischenstellung gemäß F i g. 20 in die Entsperrstellung gemäß F i g. 22 wird die Schubstange 39 so nach oben bewegt, daß sich ihr oberes Ende 41 an die Sperrblattfeder 65 anlegt und sie in eine Entsperrstellung bewegt, in der sie gemäß F i g. 22 vom Winkelflansch 65 gelöst ist Nach dem Entriegeln des Abdeckgehäuses 10 kann es mittels des Rückhaltegliedes 25 oder mittels seiner Betätigungshandhabe 26 um seine von der Welle 27 gebildete Schwenkachse in die in F i g. 23 gezeichnete Offenstellung bewegt werden. Dadurch werden die Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 freigelegt und können aus dem Fernbankschalter 1 in zugeschlossenem, gesichertem Zustand, der unerlaubte Eingriffe anzeigt, herausgenommen werden.
Wie schon erwähnt, ist das Schloß 55 des Banknoten-Sicherheitsbehälters 9 zugesperrt worden, nachdem die zugehörige Schiebetür 35 beim Bewegen der Betätigungshandhabe 26 aus der in F i g. 14 gezeichneten Normalstellung in die in Fig. 17 und 20 gezeichnete Zwischenstellung mittels des Zapfens 32, der am Winkelhebei 30 angeordnet ist und in die Vertiefung 34 an der Schiebetür 35 eingreift, in die Schließstellung bewegt worden ist. Sobald beim Umlegen der Betätigungshandhabe 26 in die Zwischenstellung die Schiebetür 35 des Banknoten-Sicherheitsbehälters 9 die volle Schließstellung erreicht, können die Zapfen 32 beim Öffnen des entriegelten Abdeckgehäuses 10 aus den kastenförmigen Vertiefungen 34 und 34£> gelöst werden.
Gemäß F i g. 14 und 20 weist jeder Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 eine zusätzliche Sicherung auf. Im Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 ist an einer Behälterwand 68 ein Schieber 67 angeordnet, der von einer Feder 69 nach rechts vorgespannt wird. Der Schieber 67 weist einen Blockierfinger 70 und einen diesem benachbarten schrägen Abschnitt 71 auf. Gemäß F i g. 20 ist ein Riegel 72 des Schlosses 55 mit einer hakenförmigen Zunge 74 versehen, deren Bewegung durch den Blockierfinger 70 des Schiebers 67 blockiert ist, wenn die Behältertür 35 in der Offenstellung gemäß F i g. 14 ist.
Wenn die Tür 35 in die Schließstellung gemäß F i g. 20 bewegt wird, dringt der umgebogene Finger bzw. Rand 61 des unteren Türflansches 62 durch eine öffnung 73 in der Behälterwand 68 hindurch und greift am schrägen Abschnitt 71 des Schiebers 67 an, um letzteren so nach links zu bewegen, daß sein Blockierfinger 70 die Bewegung des Schloßriegels 72 in die Sperrstellung nicht blockiert.
Auf diese Weise läßt sich die hakenförmige Zunge 74 des Riegels 72 des Behälterschlosses 55 so bewegen, daß sie sich, wenn sie beim Zusperren des Schlosses 55 gedreht wird, an die Unterseite des Randes 61 des unteren Türflansches 62 anlegen kann und dadurch die Tür 35 in der Schließstellung verriegelt.
Diese Sicherungsmaßnahme bildet wirkungsmäßig eine gegenseitige Verriegelung zwischen dem Abdeckgehäuse 10 und seiner Betätigungshandhabe 26, so daß, wenn diese Bauteile schließlich manipuliert werden, um das Abdeckgehäuse 10 zum Entfernen der Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 zu öffnen, die Behältertür 35 die Schließstellung vollständig einnehmen muß, wobei sie
so den Schieber 67 betätigt, um den Schloßriegel 72 freizugeben, damit dieser aus der Aufsperrstellung in die Sperrsteili.ing gemäß F i g. 20 bewegt werden kann.
Mit anderen Worten, die Wechselbeziehungen und Verriegelungen zwischen verschiedenen Bauteilen, darunter die Banknoten-Sicherheitsbehälter 9, das Abdeckgehäuse 10, die Betätigungshandhabe 26 u. a., machen es erforderlich, daß die Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 zugeschlossen werden, bevor das Abdeckgehäuse 10 zum Herausnehmen der Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 aus dem Fernbankschalter 1 geöffnet werden kann.
Im Vorstehenden wurden also im einzelnen Arbeitsschritte beschrieben, die in der angegebenen Reihenfolge ausgeführt werden müssen, um verschiedene Sicherheitsbehälter in zugeschlossenem Zustand aus dem Fernbankschalter 1 herauszunehmen.
Die Arbeitsschrittfolge beim Herausnehmen der Sicherheitsbehälter wird nachstehend kurz beschrieben. Anfänglich ist jede Betätigungsvorrichtung für jeden
der Sicherheitsbehälter 9, 13 und 14 blockiert, und als einziger läßt sich der Depositen-Sxherheitsbehälter 14 in die in Fig.4 dargestellte Stellung halb herausziehen. Er läßt sich erst dann weiterbewegen, wenn seine Tür zugesperrt ist Wenn der Schlüssel 15 aus der in F i g. 4 gezeichneten Stellung heraus gedreht wird, sperrt das Behälterschloß 16 die Tür. und der Schlüssel 15 kann aus dem Schloß 16 herausgezogen und in die in Fig.5 gezeichnete Stellung geschwenkt werden.
Sodann kann, wie in F i g. 5 dargestellt, der Depositen-Sicherheitsbehälter 14 entfernt werden, wodurch der Schlüssel 21 zum Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 freigelegt wird (s. F i g. 6). Der Schlüssel 21 muß zum Zusperren des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters 13 aus der in F i g. 6 gezeichneten Stellung in die Stellung gemäß F i g. 7 bewegt werden und wird dann in die Stellung gemäß F i g. 8 gebracht, wodurci. die Herausnahme des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters 13 ermöglicht wird (s. F i g. 9).
Die Herausnahme des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters 13 ermöglicht es, die Betätigungshandhabe 26 aus der in Fi g. 9 und 10 gezeichneten Normalstellung in die Zwischenstellung gemäß Fig. 11 und 17 zu bewegen, über die hinaus sie nicht bewegt werden kann. Wenn die Betätigungshandhabe 26 die Zwischenstellung einnimmt, können die Schlüssel 52 zu den Banknoten-Sicherheitsbehäitern 9 in ihren Schlössern 55 gedreht werden, um die Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 zuzusperren. Sodann werden die Schlüsse! 52 aus den Schlössern 55 herausgezogen (s. F i g. 20). Danach kann die Betätigungshandhabe 26 in die in F i g. 22 gezeichnete Stellung hochgeschwenkt werden, wodurch das Abdeckgehäuse 10 entriegelt wird. Das Abdeckgehäuse 10 kann dann entsprechend F i g. 23 geöffnet werden, wonach dann die Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 entfernt werden können.
Die vorstehend beschriebene Reihenfolge der Arbeitsschritte beim Herausnehmen der Sicherheitsbehälter 9, 13 und 14 muß ohne Änderung oder Auslassung ausgeführt werden.
Es wird nun die Reihenfolge der Arbeitsschritte beim Einsetzen der verschiedenen Sicherheitsbehälter 9, 13 und 14 in den unbeschickten Fernbankschalter 1 beschrieben.
Die durch einen Boten angelieferten und mit Banknotenvorräten neu gefüllten Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 werden bei geöffnetem Abdeckgehäuse 10 an den in Fi g. 13 verdeutlichten Stellen eingesetzt. Weder der Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 noch der Depositen-Sicherheitsbehälter 54 kann vor den Banknoten-Sicherheitsbehältern 9 eingesetzt werden.
Als nächstes wird das Abdeckgehäuse 10 geschlossen und verriegelt und die Betätigungshandhabe 26 in die in F i g. 11 und 20 gezeichnete Zwischenstellung bewegt, aus der sie aber zu diesem Zeitpunkt nicht weiter nach unten bewegt werden kann, weil des obere Ende des über den Hebelarm 29 mit der Betät.gungshandhabe 26 verbundenen Winkelhebels 30 nicht nach unten bewegt werden kann. Eine solche Bewegung wird von den an den oberen Enden der Winkelhebel 30 angeordneten Zapfen 32 verhindert, welche in die Vertiefungen 34 und 346 in den Türen 35 der Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 eingreifen und, weil die Türen 35 in ihrer Schließstellung blockiert sind, die Winkelhebel 30 in der in F i g. 20 gezeichneten Stellung hüllen.
Mit anderen Worten, die Türen 35 der Banknotcn-Sicherheitsbehälter 9 werden bis zum Aufsperren der zugehörigen Schlösser 55 geschlossen gehalten, und solange sie geschlossen sind, verhindern sie eine Bewegung der Winkemebel 30 aus der in Fig.20 gezeichneten Stellung heraus und dadurch eine Bewegung der Betätigungshandhabe 26 aus der Zwischenstellung heraus.
Sodann können die Betätigungsknöpfe 45 und die Schlüsselbetätigungsglieder 44 aus der in Fig.20 gezeichneten Stellung nach innen in die Stellung gemäß Fig. 17 gedrückt werden, um die Schlüssel 52 in die Schlösser 55 der Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 einzustecken. Durch Drehen der Betätigungsknöpfe 45 werden dann die Schlösser 55 aufgesperrt Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Betätigungshandhabe 26 in der Zwischenstellung gehalten, in der sie das Einsetzen des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters 13 verhindert Zur gleichen Zeit verhindert der Schlüssel zum Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 das Einsetzen des Depositen-Sicherheitsbehälters 14 (s. F i g. 8 und 9).
Sodann wird durch Öffnen der Türen 35 der Banknoten-Sicherheitsbehälter 9 die Betätigungshandhabe 26 nach unten in die Normalstellung gemäß Fig. 14 bewegt
Diese Verstellung der Betätigungshandhabe 26 ermöglicht das Einsetzen des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters 13 (s. Fig. 14 und 8). Dessen am Fernbankschalter 1 unverlieibar gehaltener Schlüssel 21 kann dann eingesteckt und in die in Fi g. 6 gezeichnete Stellung gedreht werden, um den Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 aufzuschließen und das Einsetzen des Depositen-Sicherheitsbehälters 14 zu ermöglichen.
Gemäß F i g. 4 kann der Depositen-Sicherheitsbehälter 14 nur halb eingeschoben werden; in dieser Stellung muß der zugehörige Schlüssel 15 in sein Schloß 16 eingesteckt und letzteres aufgesperrt werden, so daß der Depositen-Sicherheitsbehälter 14 ganz in den Fernbanksrhalter 1 eingeschoben werden kann (s. F i g. 3). Ua. :,.».!■. dargestellte Sicherheitstür des Fernbankschalters 1 kann nur dann geschlossen und verriegelt werden, wenn der Depositen-Sieherheitsbehälter 14 seine Endstellung im Fernbankschalter 1 einnimmt, weil er andernfalls, in der Stellung gemäß F i g. 4, das Schließen der Sicherheitstür behindert.
Ferner kann der Depositen-Sieherheitsbehälter 14 nur dann ganz in seiner betriebsmäßigen Endstellung im Gehäuse 38 des Fernbankschalters 1 sein, wenn jeder der anderen Sicherheitsbehälter 9 und 13 seine ord nungsgemäße Betriebsstellung einnimmt.
Bei einem Fernbankschalter 1 mit einem Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 oder/und einem Depositen-Sieherheitsbehälter 14, zusätzlich zu einem oder mehreren Banknoten-Sicherheitsbehältern 9, ist noch eine weitere Sicherheitsmaßnahme verwirklicht. Die Ausscheidungs und Depositen Sicherheitsbehälter 13 und 14 haben andere Funktionen als die Banknoten-Sicherheitsbehälter 9. Letztere enthalten Papierbanknoten, die bei normalere Betrieb des Fernbankschalters 1 aus ihnen entnomm?:! und ausgegeben werden. Die Ausscheidungs- und Depositen Sicherheitsbehälter 13 und 14 dagegen nehmen in sie abgegebene Gegenstände auf und verwahren sie.
Wenn nicht Schutzmaßnahmen verwirklicht sind, kann sich aus diesem Funktionsunterschied die Möglichkeit für einen unehrlichen Sicherheitsboten ergeben, beim Beschicken des Fernbankschalters 1 mit neuen Banknoten-Sicherheitsbehäätfirn 9 die Sicherheitsvorrichtungen zumindest einmal zu überwinden, indem er es unterläßt, den Ausschcidungs-Sicherheitsbehälter 13 oder/und den Depositen-Sieherheitsbehälter 14 einzusetzen.
15 16
Wenn der Bote es unterläßt, Ausscheidungs- oder/ und Depositen-Sicherheitsbehälter in einen automatischen Fernbankschalter einzusetzen, werden beim nachfolgenden Betrieb des Fernbankschalters ausgeschiedene oder/und hinterlegte Gegenstände vom zügehörigen Mechanismus direki ins Innere des Fernbankschalter-Schutzgehäuses abgegeben. Zu einem späteren Zeitpunkt kann dann der unehrliche Sicherheitsbote zum Fernbankschalter zurückkehren, das Gehäuse öffnen, die ungeschützt daliegenden ausgeschiedenen oder/und hinterlegten Gegenstände entnehmen, einen Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 oder/und einen Depositen-Sicherheitsbehälter 14 ordnungsgemäß in den Fernbankschalter einsetzen und mit den entwendeten Gegenständen verschwinden. is
Zum Schutz gegen solche Unterschlagungen kann gemäß F i g. 5 am Gehäuse 38 des Fernbankschalters 1 ein Depositenbehälter-Meldeschalter 75 angeordnet sein, der beim gezeigten Beispiel beim Einsetzen eines Depositen-Sicherheitsbehälters 14 in den Fernbankschalter 1 durch Anstoßen der Behältertür an sein Betätigungsglied in eine Melde-, Anzeige- oder Kontrollstellung gemäß F i g. 4 umgelegt wird.
In ähnlicher Weise kann gemäß Fig. 12 am Abdeckgehäuse 10 ein Ausscheidungsbehälter-Meldeschalter 76 angeordnet sein, der von einem Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 beim Einsetzen in den Fernbankschalter 1 berührt und betätigt wird.
Die Meldeschalter 75 und 76 sind vorzugsweise an die Steuerschaltung des Fernbankschalters 1 so angeschlossen, daß der Fernbankschalter 1 nicht betriebsfähig ist, wenn nicht ein oder beide Meldeschalter 75 und 76 in Stellungen geschlossen sind, die anzeigen, daß der Depositen-Sicherheitsbehälter 14 und der Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter 13 in den Fernbankschalter 1 tatsächlich eingesetzt worden sind.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß die verschiedenen Funktionen dienenden Sicherheitsbehälter 9, 13 und 14 Verriegelungsvorrichtungen aufweisen und in Wechselbeziehungen stehen, die beim Einsetzen oder Herausnehmen in bzw. aus dem Fernbankschalter 1 ein schrittweises Vorgehen nach einer im voraus festgelegten Reihenfolge erforderlich machen, die ohne Änderung oder Auslassung eingehalten werden muß. Durch diese sich gegenseitig verriegelnden Wechselbeziehungen wird für den Betrieb und die Benutzung des Fernbankschalters 1 maximale Sicherheit gewährleistet.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
50
55

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Automatischer Fernbankschalter mit mehreren Sicherheitsbehältern, die durch Verriegelungsvorrichtungen im eingesetzten Zustand verriegelt und geöffnet werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtungen (15, 16, 17; 21, 22 23; 10, 45, 52, 55) der einzelnen Behälter (9,13,14) so zusammenwirken, daß die Behälter nur in einer vorbestimmten Reihenfolge nacheinander eingesetzt und geöffnet werden können.
2. Fernbankschalter nach Anspruch 1 mit einem Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter zum Aufnehmen auszuscheidender Banknoten, mindestens einem Banknoten-Sicherheitsbehälter für auszugebende Banknoten und einem Depositen-Sicherheitsbehälter zur Aufnahme von zu hinterlegenden Gegenständen, wobei die einzelnen behälter jeweils durch Schlösser verschlossen sind, die bei richtig eingesetztem Behälter durch am Bankschalter unverlierbar vorgesehene Schlüssel enlriegelbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß am Bankschalter (1) eine schwenkbare Abdeckung (10) angebracht ist, die aus einer das Einsetzen des oder der Banknoten-Sicherheitsbehälter (9) ermöglichenden Offenstellung (Fig. 13) in eine Zwischenstellung verschwenkbar ist, in welcher ein oder mehrere an ihr angebrachte Schlüssel (52) in das bzw. die entsprechenden Schlösser (55) der eingesetzten Banknoten-Sicherheitsbehälter (9) einsteckbar sind und in welcher das Einsetzen des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters (13) in den Bankschalter (1) verhindert ist, und diese Abdekkung (10) aus dieser Zwischenstellung in eine die Banknoten-Sicherheitsbehäker (9) abdeckende Schließstellung verschwenkbar ist, in welcher der Ausscheidungs-SicherheitsbehälteriO) in den Bankschalter (1) einsetzbar ist und in welcher dann ein am Bankschalter (1) angebrachter Schlüssel (21) in das Schloß (22) dieses eingesetzten Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters (13) einsteckbar ist, und der Depositen-Sicherheitsbehälter (14) durch eine Schiene (18) so ausgebildet ist, daß er nur bei eingestecktem und betätigtem Schlüssel (21) des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters (13) in den Bankschalter (1) eingesetzt und dann durch einen am Bankschalte"· (1) angebrachten Schlüssel (15) geöffnet werden kann.
3. Fernbankschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (10) durch eine Handhabe (26) verschwenkbar ist, durch die eine Verriegelungsvorrichtung (64, 65) für die Abdekkung (10) betätigbar ist, und der Ausscheidungs-Sicherheitsbehälter (13) so vor der Abdeckung (10) im Bankschalter (1) einsetzbar ist, daß er in seiner richtigen Einsetzstellung eine Betätigung der Handhabe (26) verhindert.
4. Fernbankschalter nach Anspruch 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung für die Abdeckung (10) eine Blattfeder (64) und einen an der Abdeckung (10) angebrachten Winkelflansch (65) aufweist und an der Abdeckung (10) eine Schubstange (39) vorgesehen ist. die beim Verschwenken der Handhabe (26) in die Entsperrstellung die Verriegelung zwischen Blattfeder (64) und Winkelflansch (65) zum öffnen der Abdeckung (10) freigibt.
5. Fernbankschalter nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Depositen-Sicherheitsbehälter (14) die Schiene (18) so angebracht ist, daß dieser Depositen-Sicherheitsbehälter(14) nur dann in seine richtige Endstellung im Bankschalter (1) einsetzbar ist, wenn das Schloß (22) des Ausscheidungs-Sicherheitsbehälters (13) entriegelt ist und bei voll eingesetztem Depositen-Sicherheitsbehälter (14) ein Betätigen des Schlüssels (21) für den Ausscheidungs-Sicherheilsbehälter (13) verhindert.
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