DE313781C - - Google Patents

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DE313781C
DE313781C DENDAT313781D DE313781DA DE313781C DE 313781 C DE313781 C DE 313781C DE NDAT313781 D DENDAT313781 D DE NDAT313781D DE 313781D A DE313781D A DE 313781DA DE 313781 C DE313781 C DE 313781C
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gas
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gas generator
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hearth
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/002Siemens-Martin type furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

Bei Siemens-Martinöfen mit an den beiden Kopfseiten angebauten Gaserzeugern ist es bereits vorgeschlagen, zur Erzielung einer größeren Ofenhitze die Weißglut:- oder Vergasungszone der Gaserzeuger, d. h. die Zone, in welcher die vollständige Vergasung oder , Verbrennung der Kohle stattfindet, mit dem Herdraum des Siemens-Martinofens zu verbinden, so daß die strahlende Warme dieser
*o Gaserzeugerzone unmittelbar auf den Herdraum deg Ofens einwirkt und so die Temperatur desselben steigert. Zu diesem Zweck hat man die Weißglut- oder Vergasungszone des Gaserzeugers durch besondere Schlitze
»5 mit dem Herdraum des Siemens-Martinofens verbunden. Daraus ergeben sich für den praktischen Betrieb des Ofens erhebliche Nachteile, weil dann in jedem Ofenkopf drei Kanäle Untereinander vorhanden sind, näm-
*>.. lieh der Luftkanal, der Gaskanäl und der Verbindungskanal zwischen der Weißglutzone des Gaserzeugers und dem Herdofen. Der Bau eines Ofenkopfes mit diesen drei übereinanderliegenden Kanälen bietet erhebliche
ä»5 Schwierigkeiten. Außerdem ist; ein solcher Kopf dem Wegbrennen viel leichter ausgesetzt als der übliche Ofenkopf mit einfachen Gas-und Luftkanälen, :''■·■
Gemäß der Erfindung soll nun dieser Ver-
bindungskanal Zwischen der Weißglutzone des Gaserzeugers und dem Herdraum des Martinofens nicht allein wie bei dem bekannten Ofen zum unmittelbaren Überleiten der Hitze der Weißglutzone des Gaserzeugers in den Herdraum des Martinofens, sondern
gleichzeitig auch noch zum Einleiten der Heizgase in diesen Herdraum dienen. Es wird also auch hier auf diesem Wege die unmittelbare Ausnutzung der Vergasungshitze und der Vergasungsprodukte bzw. Flamme des Gaserzeugers zur Steigerung der Hitze des Ofens möglich, jedoch unter Fortfall eines besonderen Gaskanals zwischen Gaserzeuger und Herdraum. Weiter aber ergibt diese Anordnung den Vorteil, daß die Temperatur des Gases, das in dem Gaskanal mit den Verbrennungsprodukten des Gaserzeugers vermischt bzw. der Einwirkung der hohen Temperatur der Vergasungs- oder Weißglutzone des Gaserzeugers ausg'esetzt ist, wesentlich gesteigert wird.
■■Λ Die in· üblicher Weise ,in Wärmespeichern hoch vorgewärmte Luft wird zweckmäßig unter einem ziemlich beträchtlichen Druck schräg von oben in den Herd eingeführt, um einmal das heiße Gas möglichst auf dem Bade zu halten, und zweitens um den kompakten Gasstrom kräftig zu durchdringen, so daß eine innige Mischung von Gas und .Luft und eine restlose . Verbrennung auf dem Herde stattfindet.-
Die- Zeichnung veranschaulicht einen gemäß der Erfindung gebauten Siemens-Martinofen.
ist ein Längsclinitt durch den Ofen,
Fig.
Fig.
A-P,
' Fig·
G-H.
2 ein wagerechter Schnitt nach Linie
3 ein senkrechter Schnitt nach Linie
Unter dem Herdräum α liegen in bekannter
IS. Auflage, autgegeben am si. November 1919J
Weise die zur Luftvorwärmung bestimmten Wärmespeicher b, die mit Hilfe bekannter, hier nicht dargestellter Ventile oder Schieber gesteuert werden. Die Kammern b sind durch die aufsteigenden Kanäle c mit- den in den Ofenköpfen liegenden, am Ende schräg gegen den Herdraum ■ α geneigten Kanälen d verbunden, welche die Verbrennungsluft von oben in den Herdraum einführen. Vor jedem
ίο Brennerkopf ist ein Gaserzeuger e angebaut, dessen Bauart beliebig ist. Das erzeugte Gas wird durch die Rohre f seitlich um den Ofenkopf in die Gassammeli;äume g geleitet, aus. denen es (Fig. 3) mittels der durch Ventile h absperrbaren Knierohre i und durch die sich anschließenden Leitungen k im Mauerwerk des Ofens zu dem bekannten Gaseinführungskanal I geführt wird. Dieser Gaskanal I mündet zweckmäßig möglichst tief , im Herd-
ao raum o, so daß das austretende Gas unmittelbar das Bad bespült:
Gemäß der Erfindung vermischt sich nun in diesem Gaskanal Z das Heizgas mit der aus der Vergasungszone m des Gaserzeugers austretenden Flamme, wodurch es hoch erhitzt wird. Infolge der Weite dieses Gaskanals I wird aber außerdem auch noch die strahlende Wärme der Vergasungszone des Gaserzeugers nicht nur auf das, den Gaskanal I durchstreichende Gas, sondern auch in bekannter Weise, wenn auch in geringerem Maße, den Herdraüm α mitbeheizen, so daß auf diese Weise ein außerordentlich heißer Ofengang erzielt wird.
Um das von beiden· Gaserzeugern kornmende Gas stets nur auf einer Seite in den Ofen einzuführen, sind die Rohre / der beiderseitigen Gasleitungen in bekannter Weise miteinander durch die Rohre η verbunden, so daß ζ. B. nach Fig. 1 das Gas des rechtsliegenden Gaserzeugers e bei geschlossenen Ventilen der dazugehörigen Gasleitungen durch die Rohre η in die Gasleitungen des linksseitigen Gaserzeugers überströmt und mit dem Gas des linksseitigen Gaserzeugers e zusammen in den Ofen eingeführt wird. Es ist nicht notwendig, den.zugehörigen Gaskanal I auf der rechten Seite abzuschiebern oder abzusperren; er wirkt vielmehr in der bisherigen Weise durch Verinittelung des Gaskanals /, zur Erhöhung der Ofentemperatur mit.
Die Umsteuerung der Ventile hj erfolgt gleichzeitig mit der Umsteuerung der hier nicht dargestellten Luftventile.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Siemens-Martinofen mit an den Kopfseiten angebauten Gaserzeugern, deren Weißglut- oder Vergasungszone mit dem Herdraum durch Schlitze unmittelbar ver ^ bunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schlitze zur Einführung des Ver-brennungsgases dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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