DE313684C - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/50—Self-propelled ploughs
- A01B3/58—Self-propelled ploughs with two wheels
- A01B3/60—Alternating ploughs
- A01B3/62—Balance ploughs
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Description
Das Umschalten des Kipprahmens von Kipp-Pflügen geschieht in der Regel in der Weise,
daß nach Umstellung des Motors oder Getriebes in die neue Fahrrichtung durch ein und dieselbe
Hand- oder Fußbewegung das Triebwerk mit dem Kipprahmen so gekuppelt wird, daß der
Kipprahmen jeweilig in die der neuen Fahrrichtung entsprechende Stellung umgelegt wird,
ohne daß es einer sonstigen Umsteuerung oder
ίο wechselnden Handhabung von Steuergliedern
bedürfte. Befindet sich der Motor selbst auf dem Kipprahmen, so kann die Verbindung
der Teile in bekannter Weise so vorgenommen werden, daß bei Einschaltung der Kupplung
zwischen dem Motor und dem Triebrad der Widerstand, des Triebrades gegen Verdrehung
ausgenutzt wird, um ein Kippen hervorzurufen, bis der Pflugkörper so weit in das Erdreich
• eingedrungen ist, daß der wachsende Widerstand gegen dieses Eindringen den Widerstand
des Triebrades gegen Verdrehen überwiegt, worauf sich der Pflug von selbst durch Verdrehung
der Triebräder in Bewegung setzt. Die vorliegende Neuerung betrifft eine Umschaltvorrichtungfür
Kipp-Pflüge, bei denen der Motor auf einem festen Gestell ruht und nur
der die Pflugschare tragende Rahmen kippbar angeordnet ist.
Hier wird auch die Kippbewegung in die jeweils richtige Stellung, durch stets gleichartige
Bewegung eines Handhebels oder Fußtritts hervorgebracht, jedoch ist diese Betätigung
nicht derart von der Fahrbewegung abhängig gemacht, daß die Fahrbewegung erst eintreten
kann, dann aber auch selbsttätig eintreten muß, wenn die Kippbewegung stattgefunden
hat, sondern die Kippbewegung wird erst nach begonnener Fahrbewegung willkürlich vorgenommen.
Dadurch wird vermieden, daß die Eingrifftiefe nicht vom Fahrzeugwiderstand abhängig ist, wie bei der Verbindung der Fahrun
d Kippbewegung, daß vielmehr die Eingrifftiefe nach Belieben vorher eingestellt werden
kann.
Gemäß der Erfindung ist der Scharbalken, der die Pflugschare trägt, mit einer Steuerscheibe
verbunden, die durch Reibung mit der ■Triebachse oder mit einer ständig mit der
Triebachse umlaufenden und mit dieser ihren Drehsinn ändernden Welle gekuppelt werden
kann.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel dar. Fig. 1 gibt einen Längsschnitt
durch den Kipp-Pflug gemäß Linie I— II der Fig. 2 in der einen Lage, Fig. 3 in der andem
Lage; Fig. 2 gibt einen Grundriß.
Der Kipprahmen b, V ist durch verstellbare Schrauben mit den Stangen c, c' verbunden,
die an Winkelhebeln d, β und d', e' aufgehängt
sind; diese sind durch Stangen f, f mit der " Reibscheibe g verbunden. Eine auf der Achse
des Triebrades α angebrachte »treibende« Reibscheibe
h kann dadurch mit g in Berührung gebracht werden, daß die Scheibe g auf dem
Zapfen einer Kurbel oder eines Exzenters gegelagert ist, das mit einem· Hebel k verbunden
ist. Der Hebel k wird für gewöhnlich durch eine Feder 0 in einer solchen Lage gehalten,
daß keine Berührung zwischen den beiden Reibscheiben stattfindet, die Reibscheibe g vielmehr
an einem festen Bremsklotz i anliegt. Durch Anziehen des Hebels k durch Treten auf einen Fuß-
tritt m unter Vermittlung einer Stange I kann
aber die Scheibe g von dem Bremsklotz entfernt und an die Reibscheibe h angepreßt werden. Sie
. wird dann von dieser mitgenommen und in diejenige Dfehrichtung gedreht, die eine Umlegung
des Scharbalkens in die der Fahrrichtung entsprechende richtige Pfluglage bewirkt. In der
Lage der Teile nach Fig. ι dreht sich das Treibrad«
in der Pfeilrichtung. Der Rahmen^,^>, ^,/>,
ίο gestützt auf das Treibrad β und die beiden
Lenkräder η, η nimmt den Pflugscharkipprahmen b, V durch Mitnehmereisen r, die sich
gegen Querstege s des Kipprahmens b, b' legen, mit.
Wenn die Furche gezogen ist und das Triebrad α umgesteuert worden ist, so daß es
entgegen der Pfeilrichtung in der Fig. 1 (also rechts herum) umläuft, wird durch Niedertreten
des Fußhebels m das Rad g an die Reibscheibe h
gedrückt. Die Scheibe g dreht sich dann links herum und zieht durch Stange f, Winkelnebel
d', e' und Stange c das rechte Ende V des Pflugscharkipprahmens hoch, während durch
Nachlassen der Stange f das linke Ende dem Eigengewicht folgend sich senken kann. Der
Scharbalken b, V legt sich also in die Lage nach Fig. 3 und wird durch den Mitnehmer r',
der auf den Quersteg s' wirkt, in der neuen Fahrrichtung mitgenommen. Nach Loslassen
des Fußtritts wird das Rad g durch Anlegen an den ■ Bremsklotz i in seiner Lage festgehalten.
Ein erneutes etwa versehentliches Treten auf den Fußtritt m kann kein Umlegen des
Scharbalkens bewirken, bis wiederum die Drehrichtung des Triebrades α geändert ist, worauf
alsdann beim Anpressen des Rades g dieses in entgegengesetzter Richtung angetrieben den
Scharbalken in die Lage nach Fig. 1 zurücklegt.
Die Furchentiefe bestimmt sich einesteils durch die Hubbegrenzung der Hebel d, e, d', e',
anderseits durch die von Hand verstellbare Verbindung zwischen Hängeeisen c, c' und den
Rahmen b, b'. Durch die Einschaltung dieser Hängeeisen c, c' zwischen die Hebel d, d' und
den Pflugrahmen b, V ist der Pflugrahmen in wagerechter Richtung unabhängig von den
Hebeln beweglich, kann also auf diese infolge des wechselnden Bodenwiderstandes keinen
Rückdruck ausüben. Der ganze wagerechte Zug wird vielmehr durch die Quereisen s, s' auf
die Sporne r, r' ausgeübt. Dadurch ist es ermöglicht, das Gestänge f, d, e, f, d', e' leicht
auszuführen, ohne Brüche zu befürchten.
Statt die beiden Teile b und V des Pflugscharkipprahmens einzeln mit der Reibscheibe g zu verbinden, können sie auch untereinander verbunden sein und die Reibscheibe g nur auf einen der beiden Rahmenteile oder auf einen gemeinsamen, mit dem Scharrahmen verbundenen Teil einwirken. Die Reibscheibe h kann statt auf der Triebradachse auf einer beliebigen andern Welle des Triebwerks angebracht sein, · wenn sie nur stets mit dem Triebrad oder den Lenkrädern ihren Drehsinn ändert und mit Sicherheit dann umläuft, wenn .umgeschaltet Werden soll. Statt eines Reibrädergetriebes h, g, wie in der Zeichnung dargestellt, kann auch eine Schleif kupplung angewandt werden, indem etwa die Räder g und h als Zahnräder ständig miteinander umlaufen, das Rad h jedoch lose auf der Triebradwelle sitzt und nur durch einen Fußtritt mittels einer Schleifkupplung mit der Welle gekuppelt wird.
Statt die beiden Teile b und V des Pflugscharkipprahmens einzeln mit der Reibscheibe g zu verbinden, können sie auch untereinander verbunden sein und die Reibscheibe g nur auf einen der beiden Rahmenteile oder auf einen gemeinsamen, mit dem Scharrahmen verbundenen Teil einwirken. Die Reibscheibe h kann statt auf der Triebradachse auf einer beliebigen andern Welle des Triebwerks angebracht sein, · wenn sie nur stets mit dem Triebrad oder den Lenkrädern ihren Drehsinn ändert und mit Sicherheit dann umläuft, wenn .umgeschaltet Werden soll. Statt eines Reibrädergetriebes h, g, wie in der Zeichnung dargestellt, kann auch eine Schleif kupplung angewandt werden, indem etwa die Räder g und h als Zahnräder ständig miteinander umlaufen, das Rad h jedoch lose auf der Triebradwelle sitzt und nur durch einen Fußtritt mittels einer Schleifkupplung mit der Welle gekuppelt wird.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Umschalten des Scharbalkens bei Kipp-Pflügen beini Fahrrichtungswechsel,
dadurch gekennzeichnet, daß der Scharbalken (δ, b') durch Hebelgestänge
(c, d, e, f und c', d', e', f) mit einer Steuerscheibe (g) verbunden ist, die durch
eine einschaltbare Reibungsübertragung mit der Triebradachse oder einer mit dieser
ihren Drehsinn ändernden Welle in reibende1 Berührung gebracht werden kann, so daß
bei Einschaltung der Reibungsübertragung der Scharbalken jeweilig in diejenige Lage
umgelegt wird, die der augenblicklichen Fahrrichtung entspricht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Reibscheibe
ausgebildete Steuerscheibe (g) auf einem
. Exzenter- oder Kurbelzapfen gelagert ist, so daß sie bei Drehung eines mit dem
Exzenter oder der Kurbel verbundenen Hebels (A) an eine auf der Triebradachse festgelagerte oder sonst mit dieser sich
ständig mitdrehende Scheibe (h) angepreßt werden kann, beim Loslassen des Hebels χ00
jedoch durch Feder von der Scheibe (h) abgezogen und durch Bremswirkung in der
Ruhelage festgehalten wird.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Zwischenschaltung von
Hängeeisen (c, c') zwischen die Umsteuerhebel (d, d') und den Scharbalken (b, b'), so
daß dieser wagerechte Bewegungen ausführen kann, ohne das Umsteuergestänge
zu belasten. no
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313684C true DE313684C (de) |
Family
ID=566542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313684D Active DE313684C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313684C (de) |
-
0
- DE DENDAT313684D patent/DE313684C/de active Active
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