DE317809C - - Google Patents
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- DE317809C DE317809C DENDAT317809D DE317809DA DE317809C DE 317809 C DE317809 C DE 317809C DE NDAT317809 D DENDAT317809 D DE NDAT317809D DE 317809D A DE317809D A DE 317809DA DE 317809 C DE317809 C DE 317809C
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- 238000004804 winding Methods 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 3
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- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/64—Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
- A01B3/66—Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems with motor-driven winding apparatus mounted on the plough
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Agricultural Machines (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine an einem Seil sich entlang windende Maschine
zum Ziehen von Pflügen und anderen landwirtschaftlichen Geräten. Wesentlich für den
Erfindungsgegenstand ist die Kombination einiger Merkmale, welche zur Folge hat, daß
ein außerordentlich leichter und lenkbarer Zugwagen für einen Seilgangpflug geschaffen
wird, der den erheblichen Vorteil hat, daß
ίο Schlingerbewegungen · infolge Unebenheiten
des Geländes nicht auftreten können. Vorausgesetzt ist die Anordnung einer an einem
Seil sich entlang windenden Maschine zum Ziehen von Pflügen u. dgl. landwirtschaftlichen
Geräten, bei welcher' der den Motor tragende Rahmen mit einem einrädrigen oder mehrrädrigen
Steuergestell versehen ist. Bei einer derartigen Maschine besteht das erste wesentliche
Merkmal darin, daß die Seiltrommel des Motorwagens in Form eines die Aufnahme und Abnahme des. Seils von der Seite aus
ermöglichenden Spills angeordnet ist. Diese Anordnung wird durch die besondere Arbeitsweise
der neuen Maschine bedingt, indem nach Beendigung der Fahrt von einem Ende des Feldes nach dem anderen das Zugseil
von dem Spill abgenommen werden muß, um den Wagen zu wenden und ein am anderen
Ende des Feldes verankertes Seil wieder auf das Spill zu legen. Hierdurch erübrigt sich
die Verwendung der schweren Kipppflüge.
. Die Seiltrommel des Motorwagens muß also in der Form eines die Aufnahme und Abnahme
des Seils von der Seite aus ermöglichenden Spills angeordnet sein. Dies geschieht praktischerweise
durch seitliche Verlegung des Spills von der Wagengestellmitte. Hierdurch wird dem Wagen zunächst ein starkes Drehmoment
gegeben, das ein Geradeausfahren damit verhindern würde.1 Die weiteren Merkmale
der Erfindung dienen dazu, dieses Drehmoment auszugleichen. Zu diesem Zweck
wird der Auflagerpunkt des Seils auf dem Spill mit dem Drehpunkt des Steuergestells
und dem Anhängepunkt für das Ackergerät auf eine Längslinie der Maschine gelegt. Es
ist hierbei wesentlich, daß der Anhängepunkt des Ackergeräts hinter der Auflage des Seils
in einem solchen Abstand angeordnet ist, daß die Geradführung des Ackergeräts gewährleistet
und die Steuerung noch gut möglich ist. Würde man den Zugpunkt für das Ackergerät in unmittelbarer Nähe des
Spills oder gar davor anordnen, so würde ein unerträgliches Schlingern des Wagens die
Folge sein.
Man kann, besonders wenn man das Zugseil in mehreren Windungen über das Seilspill
gehen läßt, eine Anordnung treffen, welche das leicht vorkommende Übereinanderwickeln
der einzelnen Seilwindungen vermeidet. Hierzu kann beispielsweise ein Rollenpaar
dienen, welches, vor dem Seilspill angeordnet, das Seil ein wenig zur Seite zieht. Das
hierdurch entstehende kleine Drehmoment kann dadurch ausgeglichen werden, daß der
Drehpunkt des Vorderkarrens ein klein wenig nach der anderen Seite hin verschoben wird.
Praktisch wirkt aber diese Anordnung gerade so, als ob der Drehpunkt des Vorderwagens
genau in der Zugrichtung des Seils läge.
Einzelne Merkmale der unter Schutz gestellten Kombination sind bereits früher
bekanntgeworden, jedoch kann die verlangte Wirkung nur dann eintreten, wenn sämtliche
Merkmale der Kombination zusammenwirken.
In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der neuen Maschine von
oben dargestellt.
Der Motorwagen besteht aus einem Rahmen a mit zwei Fahrrädern b, die so angeordnet
sind, daß sie den größten Teil des Gewichts von Motor, Getriebe und Führer tragen. Das
rechts gezeichnete Rad b kann vorteilhaft in der bei Pflügen o. dgl. bekannten Weise auswechselbar
oder höher oder tiefer verstellbar angeordnet sein, so daß es beim Antrieb eines
Pfluges in der zuletzt gezogenen Furche laufen kann. Will man vermeiden, daß beim Tiefpflügen
ein Rad von größerem Umfang aufgesteckt werden muß, so kann man auch das rechte Hinterrad unmittelbar neben dem
Rahmengestell anordnen, so daß es stets auf dem gewachsenen Boden läuft. Der Vorderteil
des Gestells α ruht mittelst Drehzapfens c auf einem Vorderkarren d, der im Ausführungsbeispiel zwei Räder e besitzt. Der Drehpunkt
des Vorderkarrens liegt ungefähr in der Zuglinie des Seils. Da aber das linke Hinterrad
eine drehende Bewegung des Vorderwagens nach links ausübt, kann man auch, wie in
der Zeichnung angegeben, den Zapfen c ein wenig rechts von der Seillinie verschieben;
diese Anordnung wirkt dann praktisch so, als ob der Drehpunkt vollständig in der Zuglinie
des Seils läge.
Der Vorderkarren kann so eingerichtet sein, daß die Achse sich auseinanderschieben und
zusammenziehen läßt, je nach der Arbeitsweise des Tiefpflugs. Das rechts gezeichnete Rad β
kann ebenso wie das rechte Rad b auswechselbar oder in seiner Höhe verstellbar sein.
Der Vorderwagen könnte auch auf einem einzigen Rad laufen; er ist um den Zapfen c
drehbar und zum Zweck des Lenkens mit einem Schneckenrad f versehen, in welches
eine Schnecke g eingreift. Diese Schnecke sitzt auf einer Stange h, auf der in der Nähe
des Führerstands ein Steuerrad i angebracht
■ ist, so daß der Wagenführer den Vorderkarren
und hiermit den ganzen Wagen und das von ihm geschleppte Gerät lenken kann. Der Vorderkarren könnte aber auch mit einer an
Kraftwagen gebräuchlichen Steuerung ausgestattet sein, bei der jedes einzelne der beiden
- Räder für sich in oder in der Nähe des Unterstützungspunkts gedreht werden kann.
Die Achse des Vorderkarrens ist dann um c nicht in einer wagerechten Ebene verschwenkbar,
sie gibt aber gelenkig in c den Boden-Unebenheiten nach, so daß immer alle vier
Räder, sofern vier Räder vorhanden sind, den Boden berühren. lit am vorderen Wagen nur
ein Rad, so berühren alle drei Räder den Boden. Der Motor k treibt unter Verwendung von
' Zwischengetrieben ein Seilspill m, über welches J das Zugseil η einmal oder auch mehrmals geführt
! ist. Das Zugseil wird an dem einen Ende in bekannter Weise in dem Boden verankert
oder mit einem Ankerseil verankert. Das Übersetzungsverhältnis der Motorumdrehung auf
das Seilspill kann durch das Zwischengetriebe in beliebiger Weise geändert werden.
Am Gestellrahmen hinter der Seilscheibe ist bei 0 der Anhängepunkt für das Ackergerät
angeordnet. Der Anhängepunkt wird so gewählt, daß er im wesentlichen mit dem Auflagepunkt des Zugceils auf dem Spill und
dem Drehpunkt des Vprderkarrens c auf einer Längslinie des Wagens liegt. Wesentlich ist
auch, daß der Anhängepunkt für das Ackergerät in einem solchen Abstande von der
Seilauflage auf dem Spill angeordnet ist, daß j die Geradführung des Ackergeräts gewährleistet
ist; hierdurch wird ein schädliches Schlingern vermieden.
Beim Antreiben anderer Ackergeräte, wie Eggen und Walzen, kufen die sämtlichen
Räder des Motorwagens auf dem gewachsenen Boden. Der Wagen wird dann so gesteuert,
daß das Ackergerät an die bereits bearbeitete Linie Anschluß hat.
Das Seilspill m ist so gelagert, daß das Seil bequem von der Seite aus aufgebracht
und abgenommen werden kann. Am Gestell können noch Vorrichtungen, beispielsweise
Rollen o. dgl., angeordnet sein, welche das Seil so führen, daß es an richtiger Stelle auf
das Spill aufläuft und ebenso davon abläuft. Die das Auflaufen des Seils regelnden Rollen
ziehen dann das vordere Seilende ein wenig nach innen nach der hohen Seite des Spills
(links auf der Zeichnung). Man kann dann zum Ausgleich den Anhängepunkt des Ackergeräts
ein wenig nach außen verschieben, wie in der Zeichnung gezeigt. Wenn ein einmaliges
Umlegen des Seils um das Seilspill nicht genügt, kann man es mehrmals darumlegen.
Seitlich vom Anhängepunkt f für das Ackergerät können noch weitere Anhängeösen
für andere Zwecke angeordnet sein, Z. B. ein Anhängen von breiten Eggen, Kultivatoren.
Am hinteren Ende des Rahmens sind beim gezeigten Ausführungsbeispiel gelenkig bei q
Arme r gelagert, in deren freien Enden ein in den Boden eingreifendes Treibrad s drehbar
gelagert ist. Das Rad s ist mit einem Kettenrad t auf einer Welle befestigt; das Kettenrad
kann unter Einschaltung eines Vorgeleges u von der Motorwelle aus angetrieben werden.
Der Widerstand des Treibrades auf dem Erdboden wird vorteilhaft dadurch vergrößert,
daß man sein an das Wagengestell angelenktes Traggestell durch zusätzliches Gewicht oder
Hebeldruck o. dgl. belastet. Bei dem dargestellten Beispiel ist der eine Tragarm mit
einer Trittplatte c beschwert, auf welcher sich vorübergehend eine Person stellen kann.
Das Vorgelege und die Arme r sind so angeordnet, daß das Rad vom Boden abgehoben und demgemäß ausgeschaltet werden kann. Anderseits aber kann es auch niedergelassen werden, so daß es in den Erdboden eingreifen kann, wobei durch Belastung der Trittplatte ν noch die Zugwirkung dieses Rades s vergrößert wird. Das Rad s kommt namentlich in Verwendung, wenn am Ende des Feldes die Maschine gewendet werden soll und das Seil von seiner Verankerung gelöst ist. Das Rad wirkt dann schiebend auf den Wagen. Die Anwendung des einzelnen hinteren Triebrades ist aber nicht Bedingung, man kann die Maschine auch anders durch Motorkraft, z. B. durch Antrieb der beiden Hinterräder bei Nichtbenutzung des . Seils, sich fortbewegen lassen.
Das Vorgelege und die Arme r sind so angeordnet, daß das Rad vom Boden abgehoben und demgemäß ausgeschaltet werden kann. Anderseits aber kann es auch niedergelassen werden, so daß es in den Erdboden eingreifen kann, wobei durch Belastung der Trittplatte ν noch die Zugwirkung dieses Rades s vergrößert wird. Das Rad s kommt namentlich in Verwendung, wenn am Ende des Feldes die Maschine gewendet werden soll und das Seil von seiner Verankerung gelöst ist. Das Rad wirkt dann schiebend auf den Wagen. Die Anwendung des einzelnen hinteren Triebrades ist aber nicht Bedingung, man kann die Maschine auch anders durch Motorkraft, z. B. durch Antrieb der beiden Hinterräder bei Nichtbenutzung des . Seils, sich fortbewegen lassen.
Beim Beginn der Arbeit am einen Ende des Feldes wird das Seil auf das Spill aufgelegt,
während an dem anderen Ende des Feldes das Seil im Boden verankert ist. Zunächst
muß man auf das ablaufende Seil einen gewissen Zug ausüben, um die nötige
Adhäsion zu bewirken. Später bietet das Eigengewicht des auf dem Boden liegenden
Seils genügend Widerstand, um die notwendige Reibung auf dem Spill zu sichern. Unter
Umständen kann durch zusätzliche Mittel, wie Rollen, Federn, Gewichte o. dgl., eine dauernd
wirkende Zugkraft auf das ablaufende Seilende ausgeübt werden, um einen konstanten Zug
auf das Seil behufs Adhäsion zu erreichen. Sobald die Maschine am anderen Ende des
Feldes angelangt ist, wird das Seil gelöst und der Wagenführer schaltet das Treibrad s ein
oder auch eine andere motorische Fortbewegungsvorrichtung, um dorthin zu gelangen,
wo das nicht verankerte Ende des Seils auf das Spill gelegt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine an einem Seil sich entlang windende Maschine zum Ziehen von Pflügen und anderen landwirtschaftlichen Geräten, bei welcher der den Motor tragende Rahmen mit einem einrädrigen oder mehrrädrigen Steuergestell versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiltrommel des Motorwagens in der Form eines die Aufnahme und Abnahme des Seils von der Seite aus ermöglichenden Spills "mit Bezug auf den Drehpunkt des Steuergestells bzw. Achsmittelpunkts und den Anhängepunkt für die Ackergeräte so angeordnet ist, daß sowohl der Tragpunkt des Steuergestells als auch die Auflage des Seils auf dem Spill und der Anhängepunkt für das Ackergerät wesentlich in einer Längslinie der Maschine liegen, wobei der Anhängepunkt des Ackergeräts hinter der Auflage des Seils in einem solchen Abstand angeordnet ist, daß die Geradführung des Ackergeräts gewährleistet und die Steuerung noch gut möglich ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE317809C true DE317809C (de) |
Family
ID=570441
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT317809D Active DE317809C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE317809C (de) |
-
0
- DE DENDAT317809D patent/DE317809C/de active Active
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