DE3133440C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Magnetaufzeichnungsmedium
gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Als Bindemittel werden zum Binden der magnetischen oder magnetisierbaren
Pulver an die Trägerunterlage bei der Herstellung konventioneller Magnetaufzeichnungsmedien,
wie z. B. von Magnetbändern, bisher beispielsweise Vinylchlorid/
Vinylacetat/Vinylalkohol-Copolymere oder solche Copolymere verwendet,
in denen die Hydroxylgruppen modifiziert sind. Obgleich diese Copolymeren
durch Einwirkung von Strahlung gehärtet werden, so daß komplizierte
vernetzte Strukturen in den Molekülen oder zwischen den magnetischen oder
magnetisierbaren Pulvern oder Teilchen und den Bindemitteln entstehen, sind
diese Copolymeren so inaktiv in bezug auf die Bewegung der Molekularketten bei
Umgebungstemperaturen, daß durch die Einwirkung von Strahlung keine ausreichende
oder vollständige Aushärtung erzielt wird.
Wenn Oligoester oder Oligourethane mit einem niedrigen Molekulargewicht als
Bindemittel verwendet und durch Einwirkung von Strahlung gehärtet werden,
sind die Überzüge vor dem Aushärten so weich, daß sie an dem Trägerfilm haften,
wenn sie auf eine Rolle aufgewickelt werden, wodurch feine Lunker in den Überzügen
entstehen und manchmal eine große Menge der magnetischen oder magnetisierbaren
Pulver oder Teilchen, die in Form einer Schicht auf den Trägerfilm aufgebracht
sind, während der Kalanderbehandlung entfernt werden.
Die DE-AS-21 00 037 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von magnetischen
Aufzeichnungsträgern durch Herstellen einer Dispersion von Magnetpigment in
einem das Bindemittel bildenden olefinisch ungesättigten polymerisierbaren
Material und Härten einer auf einem Trägermaterial aufgebrachten Schicht dieser
Dispersion mittels ionisierender Strahlen. Das das Bindemittel bildende ungesättigte
polymerisierbare Material besteht aus Acryl- bzw. Methacrylsäureestern.
In der US-PS 39 89 768 wird ein thermoplastisches Pfropfcopolymer beschrieben,
das aus 1 bis 95 Gew.-% eines polymerisierbaren macromolekularen Monomeren
und 99 bis 5 Gew.-% eines copolymerisierbaren Vorpolymeren besteht, wobei an
die Hauptketten Seitenzweige in Gegenwart von Epoxygruppen oder Thioepoxygruppen
aufweisenden Verbindungen in einer Ionenkettenpolymerisation aufgepfropft
sind.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Magnetaufzeichnungsmedium
zu entwickeln, mit dem die Nachteile, die bei den Magnetaufzeichnungsmedien
auftreten, in denen ein oder mehrere konventionelle Bindemittel zusammen mit
magnetischen oder magnetisierbaren Pulvern oder Teilchen verwendet werden,
beseitigt oder teilweise beseitigt werden können. Ziel der Erfindung ist es ferner,
ein Magnetaufzeichnungsmedium anzugeben, das verbesserte Eigenschaften in
bezug auf die physikalische Festigkeit und Haltbarkeit aufweist. Ziel der Erfindung
ist es schließlich, ein Magnetaufzeichnungsmedium mit einer magnetischen
Schicht anzugeben, in dem ein neues Bindemittel mit verbesserten Eigenschaften
verwendet wird.
Aufgabe der Erfindung ist es ferner, ein Magnetaufzeichnungsmedium mit einer
magnetischen Schicht anzugeben, in dem ein neues Bindemittel mit verbesserten
Eigenschaften im Hinblick auf die physikalische Festigkeit und Haltbarkeit verwendet
wird.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des Patentanspruches
1 gelöst.
Weiterbildungen des Gegenstandes des
Patentanspruches 1 sind in den
Patentansprüchen 2-6 angeführt.
Das Symbol X in den Verbindungen, die durch die oben angegebene
allgemeine Formel als Einheit (III) dargestellt werden, kann beispielsweise
stehen für -OCOCH=CH₂, -OCOC(CH₃)=CH₂ oder den Rest
einer Dicarbonsäure. Bei dem durch das Symbol X dargestellten
Rest der Dicarbonsäure kann es sich um den Rest des Reaktionsproduktes
der Dicarbonsäure mit einer Hydroxyacrylsäure oder
einer Hydroxymethacrylsäure handeln. Die Dicarbonsäure kann beispielsweise
umfassen eine aliphatische Dicarbonsäure, wie Bernsteinsäure,
Malonsäure, Zitronensäure, Oxalsäure, Adipinsäure,
Sebacinsäure, Azelainsäure u. dgl. Bei der Hydroxyacryl- und
Hydroxymethacrylsäure kann es sich beispielsweise handeln um die
2-Hydroxyäthylacrylsäure und die 2-Hydroxyäthylmethacrylsäure.
Der Rest des Reaktionsproduktes von beispielsweise Adipinsäure
mit 2-Hydroxyäthylacrylsäure oder mit 2-Hydroxyäthylmethacrylsäure
kann durch die folgenden Formeln dargestellt werden:
-OCO(CH₂)₄-COOC₂H₄OCOCH=CH₂
oder
-OCO(CH₂)₄-COOC₂H₄OCOCH(CH₃)=CH₂.
Diese Reaktionsprodukte können hergestellt werden durch Einführen
eines Chloratoms in das Reaktionsprodukt, das bei der Umsetzung
der Dicarbonsäure mit dem Acrylat oder Methacrylat erhalten
wird unter Bildung der entsprechenden -COOCl-Verbindung, und
anschließendes Eliminieren von Chlorwasserstoffsäure aus dem
Reaktionsprodukt für die Einführung in die Hauptpolymerkette.
Zu den Polymerverbindungen, welche die oben angegebenen wiederkehrenden
Einheiten aufweisen, können beispielsweise gehören
ternäre Copolymere, wie Vinylchlorid/Vinylacetat/Vinylalkohol-
Copolymere oder solche ternären Copolymere, in denen die Vinylacetatkomponenten
teilweise oder vollständig durch Vinylpropionatkomponenten
ersetzt sind. In den Verbindungen der Formel (V)
sind die Hydroxylgruppen vorzugsweise innerhalb des Bereiches
von etwa 20 bis etwa 100% acryliert oder methacryliert. Wenn
der Acrylierungs- oder Methacrylierungsgrad unterhalb des unteren
Grenzwertes liegt, wird die Vernetzungsdichte gering.
In diesem Falle kann jedoch durch Verwendung der Verbindung (B),
die ein niedriges Molekulargewicht pro funktioneller Gruppe aufweist,
wie nachstehend näher beschrieben, der niedrige Acrylierungs-
oder Methacrylierungsgrad kompensiert werden.
Bei der erfindungsgemäß verwendeten Verbindung (B) kann es sich
um eine Verbindung handeln, die in ihrem Molekül mindestens zwei
Doppelbindungen vom Acryl- oder Methacrylsäure-Typ aufweist und
die ein Molekulargewicht innerhalb des Bereiches von etwa 1000
bis etwa 6000 hat, wobei das Molekulargewicht in ihrem Molekül
pro Doppelbindung innerhalb des Bereiches von etwa 80 bis etwa
3000 liegt. Zu solchen Verbindungen können beispielsweise gehören
acrylierte oder methacrylierte Oligoester und Oligourethane mit
einem niedrigen Molekulargewicht. Diese Oligoester können
Polyacrylate oder Polymethacrylate eines Polyhydroxyalkohols
sein. Bei diesen Acrylaten und Methacrylaten ist der Ausdruck
"Poly" so zu verstehen, daß er auch Di- und höhere Derivate umfaßt.
Zu den Polyhydroxyalkoholen können beispielsweise gehören
Diole, wie unsubstituierte aliphatische Diole, z. B. Äthylenglykol,
Propandiol, Butandiol, Pentandiol, Neopentylglykol, Hexandiol,
Heptandiol, Octandiol, Nonandiol, Decandiol, Dodecandiol
oder dgl.; substituierte aliphatische Diole, z. B. 1-
Phenyl-1,2-äthandiol, 1,2-Bis-(4-pyridyl)-1,2-äthandiol, 3-Chlor-
1,2-propandiol, 2,2-Diäthyl-1,3-propandiol, 2-n-Butyl-2-äthyl-
propandiol, 2,2-Dimethyl-1,3-propandiol, 2,2-Diphenyl-1,3-propandiol,
2-Methyl-2-äthyl-1,3-propandiol, 2-Amino-2-äthyl-
1,3-propandiol, 2-Amino-2-methyl-1,3-propandiol, 3-Amino-1,2-
propandiol, 3-Mercapto-1,2-propandiol, 3-Piperidino-1,2-propandiol,
2-(2-Pyridyl)-1,3-propandiol, 2-Methyl-1,4-butandiol,
1,1,4,4-Tetraphenyl-1,4-butandiol, 2-Methyl-2,4-pentandiol,
2,5-Dimethyl-2,5-hexandiol, 2-Äthyl-1,3-hexandiol oder dgl.;
unsubstituierte oder substituierte, ungesättigte aliphatische
Diole, z. B. 2-Buten-1,4-diol, 2,3-Dibrom-2-buten-1,4-diol, 2-
Butin-1,4-diol, 1,1,4,4-Tetraphenyl-2-butindiol, 3-Hexen-2,5-
diol oder dgl.; unsubstituierte, gesättigte
oder ungesättigte alicyclische Diole, z. B. 2,2,4,4-Tetramethyl-
1,3-cyclobutandiol, Cyclohexandiol, 1,4-Cyclohexandimethanol,
3-Cyclohexen-1,1-dimethanol, Decalindiol oder dgl.; unsubstituierte
oder substituierte aromatische Diole, z. B. Xylylendiol,
Di-(β-hydroxyäthoxy)benzol, 1,5-Dihydroxy-1,2,3,4-tetrahydronaphthalin,
2,3,5,6-Tetramethyl-p-xylol-α,α′-diol, 1,1′-Bi-2-
naphthol, Dihydroxynaphthalin, Hydroxybenzylalkohol, Biphenol,
1,1′-Methylen-di-2-naphthol, 1,1-Bis-(4-hydroxyphenyl)cyclohexan,
Bis-(hydroxyphenyl)methan, Brenzkatechin, 4-Chlorresorcin,
Hydrochinon, Methylhydrochinon, Hydroxybenzylalkohol, α-(1-Aminoäthyl)-
p-hydroxybenzylalkohol, α-(1-Aminoäthyl)-p-hydroxybenzylalkohol
oder dgl.; unsubstituierte oder substituierte heterocyclische
Diole, z. B. N,N′-Bis-(2-hydroxyäthyl)piperazin oder dgl.;
Säure- oder Säureesterdiode, z. B. 2,2-Bis-(hydroxymethyl)propionsäure,
3,4-Dihydroxyhydrozimtsäure oder dgl.; Dialkoholamine,
z. B. Diäthanolamin, N-Äthyldiäthanolamin, N-n-Butyldiäthanolamin,
N-(3-Aminopropyl)diäthanolamin oder dgl.; andere Diole,
z. B. Polyäthylenglykol, Polypropylenoxid, Polybutylenoxid,
Polycyclohexenoxid, Polyäthylenoxid, Polypropylenoxid, Polystyroloxid,
Polyoxäthan, Polyoxäthan, Polytetrahydrofuran, 1,3-Bis-(hydroxymethyl)harnstoff
oder dgl.; Triole, wie z. B. Glycerin, Trimethylolpropan,
Triäthylolpropan, Butantriol, 2-Hydroxy-2-
hydroxymethyl-1,3-propandiol, Hydroxyresorcin, 1,2,6-Trihydroxyhexan,
1,2,4-Benzoltriol, Pyrogallol, Floroglucin, Methyl-2,4,6-
trihydroxybenzoat, 2,2-Bis-(hydroxymethyl)2,2′,2″-nitrilotriäthanol,
Triäthanolamin oder dgl.; Tetraole, wie z. B. Diglycerin,
Pentaerythrit, Sorbitan, Meso-erythrit oder dgl.; Pentaole,
wie z. B. Glucose oder dgl.; Hexaole, wie z. B. Dipentaerythrit,
Sorbit oder dgl.; und dgl.
Bevorzugte Beispiele für Acrylsäureester und Methacrylsäureester
können beispielsweise sein Diacrylate, wie Äthylenglykoldiacrylat,
Polyäthylenglykoldiacrylat, 1,3-Propandioldiacrylat, 1,4-
Cyclohexandioldiacrylat, 1,5-Pentandioldiacrylat, Neopentylglykoldiacrylat
und dgl.; Dimethacrylate, wie z. B. Äthylenglykoldimethacrylat,
Diäthylenglykoldimethacrylat, Pentaerythritdimethacrylat,
Diglycerindimethacrylat und dgl.; Triacrylate
und Trimethacrylate, z. B. Pentaerythrittriacrylat, 1,2,4-
Butantrioltrimethacrylat, Äthylenoxid-addiertes Trimethylol-
propantriacrylat, Glycerintriacrylat, 1,2,4-Butantrioltrimethacrylat
und dgl.; Pentaacrylate und Pentamethacrylate, wie z. B.
Dipentaerythritpentaacrylat und dgl.
Beispiele für Acrylamide oder Methacrylamide, die als Acrylsäure-
oder Methacrylsäureverbindungen verwendet werden können,
können beispielsweise sein Methylenbisacrylamid, Methylenbismethacrylamid
und Polyacrylamide und Polymethacrylamide von
Äthylendiamin, Diaminopropan, Diaminobutan, Pentamethylendiamin,
Hexamethylendiamin, Bis-(2-aminopropyl)amin, Diäthylentriamindiamin,
Heptamethylendiamin, Octamethylendiamin, Polyamin, unterbrochen
durch ein oder mehrere Heteroatome, cyclisches Polyamin,
wie Phenylendiamin, Xylylendiamin, β-(4-Aminophenyl)äthylamin,
Diaminobenzoesäure, Diaminotoluol, Diaminoanthrachinon oder Diaminofluoren
oder dgl.
Verbindungen mit zwei oder mehr als zwei verschiedenen additionspolymeren
ungesättigten Bindungen, wie z. B. N-β-Hydroxyläthyl-
b-(methacrylamido)äthylacrylat, N,N-Bis-(β-methacryloxyläthyl)-
acrylamid, Allylmethacrylat und dgl., können bevorzugt als
Acryl- und Methacrylsäureverbindungen eingesetzt werden, die erfindungsgemäß
verwendet werden.
Es können auch Polyestercopolymere mit verschiedenen Polymerisationsgraden
als Acryl- oder Methacrylsäureverbindungen erfindungsgemäß
verwendet werden, bei denen es sich um das Reaktionsprodukt
handelt, das erhalten wird bei der Umsetzung des Monoacrylats
oder Monomethacrylats und eines Diols mit einer Dicarbonsäure.
Die Monoacrylate und Monomethacrylate, die für diesen Zweck verwendet
werden können, können beispielsweise sein Trimethylolpropanmonoacrylat
oder -monomethacrylat. Anstelle des Monoacrylats
oder Monomethacrylats können Diacrylate oder Dimethacrylate
eines aliphatischen Polyols, wie Pentaerythrit oder
dgl., oder eines alicyclischen Diglycidylesters oder dgl. verwendet
werden. Zu den Diolen können beispielsweise gehören
Äthylenglykol, Propylenglykol, 1,3-Propandiol, 1,4-Butandiol,
1,5-Pentandiol, Neopentylglykol, Diäthylenglykol, Dipropylenglykol,
2,2,4-Trimethyl-1,3-pentandiol, 1,4-Cyclohexandimethanol,
das Äthylenoxid-Addukt oder Propylenoxid-Addukt von Bisphenol A
oder hydriertem Bisphenol A, Polyäthylenglykol, Polypropylenglykol,
Polytetramethylenglykol und andere Diole, wie sie oben
beispielhaft angegeben worden sind. In diesem Falle kann eine
geringe Menge eines Triols und/oder eines Tetraols zugegeben
werden. Zu den verwendbaren Dicarbonsäuren können beispielsweise
gehören eine aliphatische Dicarbonsäure, wie Bernsteinsäure,
Azelainsäure, Sebacinsäure, Dodecandicarbonsäure oder dgl.; eine
aromatische Dicarbonsäure, wie z. B. Adipinsäure, Terephthalsäure,
Isophthalsäure, Orthophthalsäure, 1,5-Naphthalinsäure oder dgl.;
oder eine aromatische Oxycarbonsäure, wie z. B. p-Oxybenzoesäure,
p-(Hydroxyäthoxy)benzoesäure oder dgl. Wenn die aromatische Dicarbonsäure
im Gemisch mit der aliphatischen Säure verwendet
wird, kann das Molverhältnis zwischen der ersteren und der
letzteren vorzugsweise innerhalb des Bereiches von etwa 50 : 50
bis etwa 100 : 0 liegen. Wenn die aromatische Dicarbonsäure im
Gemisch mit einer anderen aromatischen Dicarbonsäure verwendet
wird, wird vorzugsweise Terephthalsäure in einer Menge von mindestens
etwa 30 Mol-% verwendet. Im Gemisch mit der anderen Carbonsäure
kann auch eine Tri- und/oder Tetracarbonsäure verwendet
werden. Zu solchen Tri- und Tetracarbonsäuren können beispielsweise
gehören Trimellithsäure, Trimelisinsäure, Pyromellithsäure
oder dgl.
Es können auch Polyurethane verwendet werden, die hergestellt
werden können durch Umsetzung des Monoacrylats oder Monomethacrylats
und eines Diols mit einem Diisocyanat. Die Monoacrylate
und Monomethacrylate sowie das Diol können zusammen mit dem
anderen entsprechenden Komponenten, die für die Herstellung der
Polyester verwendet werden können, auch für die Herstellung
der Polyurethane eingesetzt werden, die ebenfalls für diesen
Zweck verwendet werden können. Zu den Diisocyanaten können beispielsweise
gehören aliphatische Diisocyanate und aromatische
Diisocyanate, wie Tolylendiisocyanat und dgl. Das Verhältnis zwischen
den Acrylaten und/oder den Methacrylaten und den Polyolen
kann in Abhängigkeit von den Arten der Acrylate oder Methacrylate
variieren. Wenn die Monoacrylate oder Monomethacrylate als Acrylat-
oder Methacrylatkomponenten verwendet werden, kann das Molverhältnis
zwischen den Monoacrylaten und/oder Monomethacrylaten
und den Polyolen innerhalb des Bereiches von etwa 80 : 20 bis
etwa 10 : 90 liegen. Wenn es sich bei den Acrylaten oder Methacrylaten
um die Diacrylate oder Dimethacrylate handelt, kann
das Molverhältnis zwischen den Diacrylaten oder Dimethacrylaten
und den Polyolen innerhalb des Bereiches von etwa 40 : 60 bis
etwa 5 : 95 liegen.
Bei den Oligourethanen, die als Verbindung (B) verwendet werden
können, handelt es sich um Urethane, die erhalten werden durch
Umsetzung der obengenannten Polyole mit dem Diisocyanat, wie z. B.
Toluoldiisocyanat oder 1,6-Hexandiisocyanat, und anschließende
Umsetzung der dabei erhaltenen Polyisocyanate mit Acrylaten oder
Methacrylaten, wie z. B. 2-Hydroxyäthylacrylat oder -methacrylat,
2-Hydroxypropylacrylat oder -methacrylat oder dgl.
Die erfindungsgemäß als Bindemittel verwendbaren Zusammensetzungen
bzw. Mischungen enthalten die Verbindung (A) in einer
Menge innerhalb des Bereiches von etwa 20 bis 80 Gew.-% und
sie enthalten die Verbindung (B) in einer Menge innerhalb des
Bereiches von etwa 80 bis etwa 20 Gew.-%. Wenn die Konzentration
der Verbindung (A) weit oberhalb des oberen Grenzwertes liegt,
reicht die Vernetzung mit der Verbindung (B) nicht aus, so daß
die Flexibilität und die Haltbarkeit, beispielsweise die Abriebsbeständigkeit,
beeinträchtigt werden. Wenn die Konzentration
der Verbindung (A) zu niedrig ist, treten Probleme in bezug
auf die Bildung von Feinlunkern und das Abreiben der magnetischen
oder magnetisierbaren Pulver oder Teilchen von der magnetischen
Schicht auf.
Es sei darauf hingewiesen, daß dann, wenn es sich bei den Verbindungen
(A), die als eine der Komponenten des Bindemittels verwendet
werden, wie z. B. Vinylchlorid/Vinylacetat/Vinylalkohol-Copolymere,
um solche handelt, in denen die Hydroxylgruppen modifiziert
oder substituiert sind durch Gruppen mit einer Acryl- oder
Methacrylsäuredoppelbindung, wie durch das obige Symbol X dargestellt,
diese durch Einwirkung von Strahlung eine sehr hohe
Dichte an vernetzten Strukturen ergeben können, so daß sie selbst
als geeignete Bindemittel für ein magnetisches Aufzeichnungsmedium
verwendet werden können, das innerhalb breiter Temperatur-
oder Feuchtigkeitsbereiche verwendbar ist. Wie jedoch weiter oben
angegeben, können solche Verbindungen durch Einwirkung von Strahlung
nicht vollständig gehärtet werden. Erfindungsgemäß wird
nun, wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, die Verbindung
(A) im Gemisch mit der Verbindung (B) mit dem niedrigen
Molekulargewicht in einem vorgegebenen Molverhältnis verwendet,
so daß die gewünschte Dichte von vernetzten Strukturen, die bei
der Einwirkung von Strahlung entsteht, erzielt werden kann. Es
wird angenommen, daß die Verbindung (B), die wegen ihres niedrigen
Molekulargewichtes leicht beweglich sein kann, in das Molekül-
Grundgerüst der Verbindung (A) eintritt, so daß die Umsetzung
zwischen den beiden Verbindungen leicht beeinflußt wird. Die
Verwendung der Verbindungen (A) im Gemisch mit der Verbindung
(B) kann auch auf wirksame Weise die Probleme verhindern, die
mit der Entstehung von Feinlunkern und der Entfernung oder dem
Abrieb der magnetischen Schicht bei alleiniger Verwendung der
Verbindung (B) als Bindemittel zusammenhängen.
Die in den erfindungsgemäß hergestellten Magnetaufzeichnungsmedien
verwendeten magnetischen Pulver oder magnetisierbaren Teilchen
können aus irgendeinem verfügbaren magnetischen oder
magnetisierbaren Material, beispielsweise γ-Hämatit (γ-Fe₂O₃);
Magnetit (Fe₃O₄); q-Hämatit oder Magnetit, dotiert mit Nicht-
Eisenatomen, wie Kobalt; Eisenoxiden von nicht-stöchiometrischen
Oxidationsprodukten zwischen γ-Hämatit und Magnetit; Chromdioxid
(CrO₂); magnetischen oder magnetisierbaren Legierungen, wie
z. B. Eisen-Kobalt-Legierung (Fe-Co), Eisen-Kobalt-Nickel-Legierung,
wie z. B. Legierungen, die ein weiteres Nicht-Metallelement
oder ein Metallelement, wie z. B. ein Übergangsmetallement enthalten,
oder dgl.; Mischungen der obengenannten Verbindungen
oder anderen magnetischen oder magnetisierbaren Materialien bestehen.
Die erfindungsgemäß hergestellten Magnetaufzeichnungsmedien können
auch Antistatikmittel des Typs enthalten, wie er üblicherweise
in Magnetaufzeichnungsmedien verwendet wird. Ein Beispiel
für ein geeignetes Antistatikmittel ist Ruß, es können aber
auch andere geeignete Antistatikmittel verwendet werden. Außerdem
können Dispergiermittel wie z. B. Lecithin und dgl., einer
magnetischen Schicht eines Magnetaufzeichnungsmediums gemäß der
konventionellen Praxis zugesetzt werden. Ein Schleifmaterial, wie
z. B. Aluminiumoxid, Chromoxid oder Siliciumoxid, kann ebenfalls
verwendet werden. Außerdem kann die magnetische Schicht des Magnetaufzeichnungsmediums
ein Gleitmittel (Schmiermittel), wie
z. B. Molybdändisulfid, Graphit oder Siliconöl, enthalten.
Bei dem nicht-magnetischen Trägermaterial oder nicht-magnetischen
Unterlage, der (die) für die Herstellung des erfindungsgemäßen
Magnetaufzeichnungsmediums verwendet wird, kann es sich um
ein konventionelles Material handeln und dazu können gehören
beispielsweise Polyester, wie Polyäthylenterephthalat; Polyolefine,
wie Polypropylen; Cellulosederivate, wie Cellulosetriacetat
oder Cellulosediacetat; Polycarbonate, Polyvinylchloride,
Polyimide, Metalle, wie Aluminium oder Kupfer; und faserförmige
Materialien, wie z. B. Papiere.
Das erfindungsgemäß hergestellte Magnetaufzeichnungsmedium kann
hergestellt werden durch Einwirkenlassen von Strahlung, nachdem
die oben beschriebene Verbindung zusammen mit den magnetischen
oder magnetisierbaren Pulvern oder Teilchen und anderen Komponenten
für die magnetische Schicht in Form einer Schicht auf
das nicht-magnetische Trägermaterial aufgebracht worden ist. Bei
der Strahlung, mit der die magnetische Schicht bestrahlt werden
kann, kann es sich beispielsweise handeln um Elektronenstrahlen,
Neutronenstrahlen, γ-Strahlen und dgl. Die Dosis der Strahlung
kann vorzugsweise innerhalb des Bereiches von etwa 10⁴ (1) bis etwa 10⁵ J/kg
(10 Mrad), insbesondere von etwa 2 × 10⁴ (2) bis etwa 7 × 10⁴ J/kg (7 Mrad), liegen.
Die Strahlungsenergie kann mehr als etwa 1,602 × 10-14 J (100 KeV) betragen. Die
Art der Bestrahlung kann konventionell sein.
Die erfindungsgemäßen Magnetaufzeichnungsmedien können in irgendeiner
der bekannten Formen vorliegen, beispielsweise als
Magnetaufzeichnungsbänder mit flexiblen nicht-magnetischen Filmen,
Scheiben mit einer verhältnismäßig starren nicht-magnetischen
Unterlage (Basis), die beispielsweise aus einer Keramik
oder einem Metall, wie Aluminium, besteht.
Die Verbindung (A), die als eine der Komponenten der Zusammensetzung
bzw. Mischung verwendet wird, kann wie folgt hergestellt
werden:
Ein mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Rückflußkühler
und einem Tropftrichter ausgestatteter Reaktionskolben wurde mit
660 g Toluol und 1000 g Methylisobutylketon beschickt und die
Mischung wurde auf 40°C erwärmt. Zu dieser Mischung wurden unter
Rühren 225 g eines Vinylchlorid/Vinylacetat/Vinylalkohol-
Copolymeren mit 89,2 Mol-% Vinylchloridkomponente, 2,3 Mol-%
Vinylacetatkomponente und 8,5 Mol-% Vinylalkoholkomponente und
mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 430 zugegeben
und darin gelöst. Zu dieser Lösung wurden 33,3 g Triäthylamin
und dann 25,1 g Methacrylsäurechlorid zugetropft. Beim Zutropfen
begann die Reaktion, wobei Triäthylaminhydrochlorid ausfiel.
Nachdem die Reaktion 2 Stunden lang bei 60°C fortgesetzt
worden war, wurde anschließend die Temperatur auf 110°C oder
mehr erhöht und das überschüssige Triäthylamin wurde abdestilliert.
Nach dem Abkühlen und nach dem Entfernen des ausgefallenen
Triäthylaminhydrochlorids erhielt man 1554 g einer blaßgelben
transparenten Flüssigkeit. Zu dieser Lösung wurde Methanol
zugegeben, wodurch das Copolymerprodukt ausfiel, das nach der
Reinigung ein blaßgelbes gummiartiges (harzartiges) Material
ergab. Bei diesem Material handelte es sich, wie durch sein
Infrarotabsorptionsspektrum, sein kernmagnetisches Resonanzspektrum
und seine Elementaranalyse bestätigt wurde, um das
Copolymere, das die Komponenten mit den folgenden Formeln enthielt:
(CH₂-CHCl)₃₈₅ (CH₂-CH(OCOCH₃))9.3 (CH₂-CH(OH))7.1 (CH₂-CH)28.5
OCOC(CH₃)=CH₂
OCOC(CH₃)=CH₂
Die Erfindung wird in den folgenden Ausführungsbeispielen näher
erläutert, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein.
Unter Verwendung eines magnetischen Lackes mit der nachfolgend
angegebenen Zusammensetzung wurde ein Magnetband hergestellt:
Der magnetische Lack mit der oben angegebenen Zusammensetzung wurde
in Form einer Schicht auf einen Polyäthylenterephthalat-Trägerfilm
einer Dicke von 16 µm aufgebracht. Nach dem Trocknen und
Kalandrieren mit 40 kg/cm bei 80°C wurde eine Bestrahlung mit
Elektronenstrahlung von 5 × 10⁴ J/kg (5 Mrad) bei einer Bechleunigungsspannung
von 200 KV durchgeführt und dann wurde das Material zu Stücken
einer Breite von 1,27 cm (½ inch) zerschnitten.
Auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Magnetband
hergestellt, wobei diesmal jedoch die Verbindung A in einer
Menge von 50 Gew.-Teilen und die Verbindung B in einer Menge von
50 Gew.-Teilen verwendet wurden.
Auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Magnetband
hergestellt, wobei diesmal jedoch die Verbindung A in einer Menge
von 20 Gew.-Teilen und die Verbindung B in einer Menge
von 80 Gew.-Teilen verwendet wurden.
Auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Magnetband
hergestellt, wobei diesmal jedoch anstelle der Verbindung A die
Verbindung A, so modifiziert, daß der Methacrylierungsgrad 80%
betrug, in einer Menge von 100 Gew.-Teilen und die Verbindung B
nicht verwendet wurden.
Auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Magnetband
hergestellt, wobei diesmal jedoch die Verbindung B des Beispiels 1
in einer Menge von 100 Gew.-Teilen und keine Verbindung A verwendet
wurden.
Die wie vorstehend beschrieben hergestellten Magnetbänder wurden
im Hinblick auf ihre Eigenschaften bezüglich der Haltbarkeitsdauer
(Stunden) und des Prozentsatzes der Extraktion mit einem
Lösungsmittel (%) getestet. Der Prozentsatz der Extraktion mit
einem Lösungsmittel wurde errechnet durch Dividieren der Menge,
die durch Abziehen der zugeführten Mengen an Lecithin und Squalen
von der bei der Soxhlet-Extraktion erhaltenen Gesamtextraktionsmenge
durch die zugeführte Gesamtmenge an Bindemitteln. Die
Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle angegeben.
Aus den vorstehenden Angaben geht hervor, daß die in den Beispielen 1
bis 3 hergestellten Magnetbänder vorteilhafte Gesamteigenschaften
aufwiesen. Das Magnetband des Vergleichsbeispiels 2 ergab
einen vorteilhaften Prozentsatz der Extraktion mit einem Lösungsmittel,
die Oberfläche der magnetischen Schicht haftete jedoch
an der rückwärtigen Oberfläche des Trägerfilms während der
Lagerung auf einer Rolle und in einigen ganz schlimmen Fällen wurde
ein großer Teil der magnetischen Schicht abgezogen (abgelöst), wobei
eine große Anzahl von kleinen Feinlunkern festgestellt wurde.
Eine ähnliche Beobachtung wurde gemacht mit einer Copolymerverbindung
mit einem Methacrylierungsgrad von 40%, wobei praktisch
die gleichen Ergebnisse erzielt wurden.
Claims (6)
1. Magnetaufzeichnungsmedium mit einer magnetischen Schicht, die magnetische
oder magnetisierbare Pulver oder Teilchen und ein Bindemittel, das eine Acryl- oder Methacrylsäuredoppelbindung enthält und durch Bestrahlung gehärtet wird, enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel
- (A) eine Verbindung mit Bestandteilen, die durch wiederkehrende Einheiten der folgenden Formeln: worin R eine Methyl- oder Äthylgruppe bedeutet; worin X eine Gruppe bedeutet, die eine Acryl- oder Methacrylsäuredoppelbindung enthält und gegebenenfalls dargestellt werden, worin die Anzahl der wiederkehrenden Einheiten (I) im Bereich von etwa 200 bis etwa 800, die Anzahl der wiederkehrenden Einheiten (II) im Bereich von etwa 10 bis 200, die Anzahl der wiederkehrenden Einheiten (III) im Bereich von etwa 3 bis etwa 100 und die Anzahl der gegebenenfalls vorhandenen wiederkehrenden Einheiten (IV) im Bereich bis zu etwa 200 liegen, und
- (B) eine Verbindung mit mindestens zwei Acryl- und/oder Methacrylsäuredoppelbindungen in ihrem Molekül und mit einem Molekulargewicht im Bereich von etwa 1000 bis etwa 6000, wobei das Molekulargewicht in dem Molekül derselben pro Doppelbindung im Bereich von etwa 80 bis etwa 3000 liegt, enthält.
2. Magnetaufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei der Verbindung (A) um eine solche der allgemeinen Formel handelt:
worin R und X die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen haben, i eine Zahl im
Bereich von etwa 200 bis etwa 800, j eine Zahl im Bereich von etwa 10 bis etwa 200,
k eine Zahl im Bereich bis zu etwa 200 und l eine Zahl im Bereich von etwa 3 bis
etwa 100 bedeuten, mit der Maßgabe, daß beim Dividieren von l durch die Summe
von k und l ein Wert erhalten wird, der im Bereich von etwa 0,2 bis etwa 1,0 liegt.
3. Magnetaufzeichnungsmedium nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bindemittel die Verbindung (A) in einer Menge im Bereich von
etwa 20 bis etwa 80% und die Verbindung (B) in einer Menge im Bereich von etwa 80
bis etwa 20% enthält.
4. Magnetaufzeichnungsmedium nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei der Verbindung (A) um ein Vinylchlorid/Vinylacetat/
Vinylalkohol-Copolymeres handelt, das so modifiziert ist, daß ein Methacrylierungsgrad
von 40% oder 80% vorliegt, und daß es sich bei der Verbindung
(B) um ein Oligourethanmethacrylat handelt, das durch Umsetzung von 1 Mol Trimethylolpropan
mit 3 Mol Toluoldiisocyanat und anschließend mit 3 Mol 2-Hydroxyäthylacrylat
hergestellt wurde.
5. Magnetaufzeichnungsmedium nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Bindemittel durch Einwirkung von Strahlung in einer
Menge im Bereich von etwa 10⁴ J/kg (1 Mrad) bis etwa 10⁵ J/kg (10 Mrad) gehärtet
worden ist.
6. Magnetaufzeichnungsmedium nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Menge der Bestrahlung im Bereich von etwa 2 × 10⁴ J/kg (2 Mrad) bis etwa
7 × 10⁴ J/kg (7 Mrad) liegt.
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