DE3133152C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schutzhülle aus Wellpappe,
oder dergleichen zum Schützen einer Flasche nach dem Ober
begriff des Patentanspruches 1.
Insbesondere betrifft sie eine solche Schutzhülle für
die Verpackung von Flaschen, die eine Symmetrieachse
aufweisen und einen Schaft sowie einen Hals aufweisen,
die durch eine Schulter miteinander verbunden sind.
Bekanntlich werden volle Flaschen aus Glas oder Plastik
material üblicherweise dem Verbraucher in Kartonbehäl
tern geliefert, in denen Trennwände oder Zwischenstücke
vorgesehen sind, welche die verschiedenen Flaschen von
einander trennen, um sie vor Stößen zu schützen.
Eine besondere Schwierigkeit entsteht, wenn die Flaschen
im liegenden Zustand und jeweils umgekehrt in ihren Ver
packungen geliefert werden, denn die Flaschen in zwei
aufeinander angeordneten Lagen sind im allgemeinen ge
geneinander versetzt, wodurch die Trennung zwischen den
Lagen erschwert wird und Flaschen-Verpackungseinheiten
entstehen, die eine geringe Verformungsfestigkeit haben.
Eine Schutzhülle der eingangs beschriebenen Art ist aus der US-PS
23 58 523 bekannt. Bei der bekannten Schutzhülle wird die den
Flaschenhals mit dem Flaschenbauch verbindende Schulter der
Flasche durch ein Element in der lateralen Richtung fixiert, das
senkrecht zu der Achse der Flasche angeordnet ist. Damit kann zwar
eine laterale Fixierung durchgeführt werden. Einer Bewegung der
Flasche in ihrer Längsachse, d. h. einer vertikale Bewegung der
Flasche, wenn die Flasche aufrecht steht, wird kein sicherer
Widerstand entgegengesetzt.
Aus der US-PS 19 30 225 ist eine Schutzhülle bekannt, bei der
das Prisma die Flasche locker umschließt. Die Flasche wird in der Hülle
gegen Verschiebungen in ihrer Längsrichtung zum einen durch die
Basis gehalten und zum anderen durch den Deckel. Die Oberseite
der Flasche kann jedoch einen empfindlichen Verschluß haben, so
daß das Einspannen der Flasche gegen Längsverschiebungen am
Verschluß nachteilig sein kann.
Aus der GB-PS 9 57 796 ist eine Verpackungseinheit mit
liegenden, ineinander entgegengesetzt in mehreren aufeinander
gestapelten Lagen angeordneten Flaschen bekannt. Die Flaschen
sind gegeneinander versetzt, so daß der Flaschenhals jeweils
zwischen zwei Flaschenbäuchen zu liegen kommt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Schutzhülle der
eingangs beschriebenen Art zu schaffen, in der die Flasche
sicher gehalten ist, und vor allem vor einem Herausfallen aus der
Schutzhülle bei einer Bewegung in vertikaler Richtung geschützt ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Schutzhülle aus Wellpappe
oder dergleichen zum Schützen einer Flasche
gelöst, die erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patent
anspruches 1 gekennzeichnet ist.
Die diese Schulter einspannenden Teile können aus Klappen
gebildet sein, die an dem oberen Teil der Seitenflächen
des geraden Prismas befestigt und in bezug auf diese ge
neigt sind, wobei diese Klappen voneinander getrennt sein
oder untereinander durch Teile verbunden sein können, die
nach dem Aufbringen der Umhüllung auf dem Flaschenschaft
balgförmig sind.
Wie im einzelnen weiter unten ersichtlich wird, werden
die die Basis des Prismas verschließenden Teile und die
am oberen Teil des Prismas vorgesehenen Teile durch Ge
genkleben auf die Klappen bzw. angrenzenden Flächen des
Prismas in ihren Stellungen fixiert, wobei das endgülti
ge Zusammensetzen der Umhüllung auf dem Abfüllautomaten
selbst erfolgt, während der Körper des Prismas vormontiert
sein kann.
Durch die Erfindung wird ferner eine Flasche geschaffen,
deren Schaft in der Umhüllung eingeschlossen ist.
Da die Flaschenböden mit einer prismenförmigen Umhüllung
ausgestattet sind, können die Flaschen leicht jeweils in
abwechselnder Richtung in einer Verpackung untergebracht
werden, wobei mehrere Flaschenlagen gebildet werden, deren
Umhüllungen sich an ihren ebenen Seitenflächen aufeinander
abstützen und seitlich gegen die Wandungen der Versand
kiste abgestützt sind, die sie darin festlegt. Die auf
einandergelegten Flaschen in verschiedenen Lagen stützen
sich ferner aufeinander über eine Mantellinie ihres Schaf
tes ab, so daß sie die Verformungssteifigkeit der Ver
packungen verbessern und auf diese Weise bis zu großen
Höhen aufeinandergestapelt werden können.
Durch die Erfindung werden ferner Verpackungseinheiten voneinander
entgegengesetzt angeordneten Flaschen in mehreren aufein
ander liegenden Lagen geschaffen, wobei diese Verpackungs
einheiten dadurch gekennzeichnet sind, daß der Schaft der
Flaschen jeweils mit einer erfindungsgemäßen Umhüllung
versehen ist, und daß die Flaschen der verschiedenen La
gen sich aufeinander ohne seitliche Versetzung über die
ebenen Seitenflächen der Umhüllungen abstützen.
Es folgt die Beschreibung von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung. In der Zeichnung zei
gen:
Fig. 1 und 2 Draufsichten auf zwei Kartonzuschnitte
zur Herstellung der erfindungsgemäßen Umhüllung;
Fig. 3 eine Perspektivansicht einer Flasche mit einer
Umhüllung aus dem Zuschnitt nach Fig. 1;
Fig. 4 bis 7 Draufsichten auf andere Kartonzuschnitte
aus jeweils einem Stück zur Herstellung der er
findungsgemäßen Umhüllungen;
Fig. 8 eine auseinandergezogene Darstellung einer er
findungsgemäßen Umhüllung, die aus zwei ver
schiedenen Teilen gebildet ist; und
Fig. 9 eine Darstellung, die zeigt, wie eine erfin
dungsgemäße Verpackungseinheit gefüllt ist mit
mehreren Lagen vor übereinander gestapelter
Flaschen, die eine erfindungsgemäße Umhüllung
nach Fig. 1 aufweisen und einander entgegenge
setzt angeordnet sind.
Es wird zunächst auf Fig. 1 Bezug genommen.
Der Körper der Umhüllung umfaßt vier rechtwirklige glei
che Flachteile 1a, 1b, 1c und 1d aus Wellpappe, die durch
Faltlinien 2 aneinander angelenkt sind. Eine an dem Flach
teil 1a befestigte Klappe 3 wird beim Zusammensetzen gegen
die Innenseite des Flachteils 1d geklebt, damit die vier
Flachteile auf diese Weise ein gerades Prisma 1 mit qua
dratischem Querschnitt bilden, das eine Umhüllung für den
Schaft einer Flasche 4 (Fig. 3) bildet.
Im oberen Bereich der Flachteile 1b und 1d ist jeweils
eine trapezförmige Klappe 5b, 5d vorgesehen, während im
oberen Bereich der Flachteile 1a und 1c eine gleiche
Klappe 5a bzw. 5c vorgesehen ist, an der jedoch seitlich
über eine Faltlinie eine dreieckförmige Verbindungsklappe
6a bzw. 6c angelenkt ist, die beim Zusammensetzen gegen
die Innenseite der angrenzenden Klappe 5b bzw. 5c geklebt
wird. Die Klappen 5a, 5b, 5c und 5d sind dann in der ge
neigten Stellung, die in Fig. 3 gezeigt ist, in bezug auf
die daran anschließenden Flachteile 1a bis 1d, wodurch
die den Flaschenhals mit dem Flaschenschaft der Flasche 4
verbindende Schulter eingespannt wird.
An der Basis der Flachteile 1a bis 1d sind bei der in Fig.
1 gezeigten Ausführungsform Klappen 7a bis 7c vorge
sehen, die beim Zusammensetzen um 90° abgebogen werden,
wobei sie sich teilweise überdecken und gegen den Flaschen
boden angelegt sind; sie sind miteinander durch Klebung
verbunden. Die Flasche 4 ist auf diese Weise in der Um
hüllung eingeschlossen, wobei die Klappen 5a bis 5d so
wie 7a bis 7d die Flasche daran hindern, sich in der ei
nen oder anderen Richtung im Inneren der Umhüllung zu be
wegen.
Zu beachten ist, daß die auf der Flasche aufgebrachte Um
hüllung den Vorteil aufweist, daß sie auf Abfüllstraßen
den lauten und unangenehmen Lärm dämpft, der gewöhnlich
von gegeneinander stoßenden Flaschen verursacht wird.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform umfaßt der
Körper der Umhüllung ferner vier geradlinige Flachteile
8a, 8b, 8c, 8d, an deren einem Ende jeweils über eine
Faltlinie eine Klappe 9a, 9b, 9c bzw. 9d angelenkt ist.
Diese vier Klappen sind dazu bestimmt, sich teilweise
gegenseitig zu überdecken, um nach dem Zusammensetzen
den Boden der Umhüllung zu bilden.
Am anderen Ende der Klappen 8a, 8b, 8c, 8d ist über eine
Faltlinie jeweils eine Klappe 10a, 10b, 10c, 10d ange
lenkt, die dazu bestimmt ist, gegen die Schulter ange
legt zu werden, welche Hals und Schaft einer Flasche mit
einander verbindet. Jede Klappe ist seitlich über eine
Faltlinie an einem dreieckförmigen Teil 11a, 11b, 11c,
11d angelenkt, wobei die aneinander angrenzenden drei
eckförmigen Teile, z. B. 11a und 11b, selbst wiederum an
einander angelenkt sind über eine Faltlinie, die sich in
einem Schlitz fortsetzt. Während des Aufbringens der Um
hüllung auf den Flaschen können sich die Teile 11a, 11b,
11c, 11d verformen.
Ein an dem Flachteil 8a befestigter Rand 12 kann beim
Aufsetzen der Umhüllung gegen das Flachteil 8d geklebt
werden.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform der Umhüllung,
wobei die bereits beschriebenen Elemente aus Fig. 1 mit
denselben Bezugszeichen bezeichnet sind. Anstelle der
Klappen 7a, 7b, 7c und 7d ist ein quadratischer Teil 8
vorgesehen, der an eines der Flachteile anschließt, z. B.
das Flachteil 1b, und die gleiche Form hat wie der Quer
schnitt des Prismas 1, welches auf diese Weise an seiner
Basis verschlossen wird, um einen Boden zu bilden. An
der Basis der Flachteile 1a, 1c und 1d sind Klappen 39a,
39c bzw. 39d vorgesehen, die gegen das Bodenteil 8 ge
klebt werden.
Die Fig. 5, 6 und 7. sind Teilansichten von anderen Aus
führungsformen, wobei die bereits in Fig. 1 gezeigten
Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist ein quadratisches
Bodenteil 40 an seiner einen Seite an dem Flachteil 1a
angelenkt, während es an seiner gegenüberliegenden Seite
eine Klappe 41 aufweist, die dazu bestimmt ist, gegen die
Innenseite des Flachteils 1c angelegt zu werden. Klappen
42 und 43, die jeweils an der Basis der Flachteile 1b und
1d angelenkt sind, sind gegen die Innenseite des Bodens
40 angelegt, um gemeinsam mit diesem einen Verschluß her
kömmlicher Art zu bilden.
Die Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der die
Teile 45a, 45b, 45c und 45d, die jeweils an die Basis der
Flachteile 1 bis 1d anschließen, eine an sich bekannte
Gestalt haben und einen Schachtelboden mit halbautomati
schem Verschluß bilden.
Bei der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform überdecken
sich gegenseitig die an die Flachteile 1a, 1b, 1c und 1d
anschließenden Klappen 46a, 46b, 46c bzw. 46d, wobei die
Klappen 46a und 46c eine Lasche 47a bzw. 47c aufweisen,
die umgebogen und jeweils gegen die daran angrenzende
Klappe 46d bzw. 46b geklebt ist.
Sämtliche bisher beschriebenen Ausführungsformen der er
findungsgemäßen Umhüllung sind aus einem einzigen Zu
schnitt aus Karton oder Wellpappe gebildet. Gemäß anderen
Ausführungsformen der Erfindung wird die Umhüllung jedoch
aus mehreren Teilen zusammengesetzt, wie beispielsweise
in Fig. 8 gezeigt ist.
Die Ausführungsform nach Fig. 8 ist aus zwei Teilen gebil
det, einem Teil 86, das die Form eines geraden Prismas mit
quadratischem Querschnitt und einem (nicht gezeigten) Bo
den aufweist, während das andere Teil 87 einen ebenen Be
reich 88 parallel zum Boden des Teils 86 und mit einer
Öffnung 89 zum Durchlassen des Flaschenhalses sowie zwei
geneigte Seitenteile 90 aufweist, die der Form der Fla
schenschultern angepaßt sind und zwei Klappen 91 aufwei
sen, die gegen die Innenseite der beiden gegenüberliegen
den Flachteile des Teils 86 geklebt werden. Bei einer sol
chen Ausführungsform wird die Flasche zunächst in den Teil
86 eingebracht, woraufhin das Teil 87 aufgesetzt und am
Teil 86 festgeklebt wird.
Wie vorstehend erläutert wurde, finden die erfindungsge
mäßen Schutzhüllen eine besondere Anwendung bei der Schaf
fung von Verpackungseinheiten mit mehreren übereinander
liegenden Flaschen, die einander entgegengesetzt angeord
net sind.
Wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, die eine solche Verpackungs
einheit 110 zeigt, z. B. eine sogenannte amerikanische,
seitlich offene Kiste, können die Umhüllungen 111, in de
nen die Flaschen 112 eingeschlossen sind, über bestimmte
ihrer ebenen Seitenflächen aufeinander ruhen. Daraus er
gibt sich, daß die seitlichen Umhüllungen gegen die Sei
tenwandungen der Kiste 110 festgelegt werden, und wenn
der prismenförmige Teil der Umhüllungen ausreichend lang
ist, also länger als die halbe Flaschenhöhe, haben die Um
hüllungen der einander entgegengesetzt angeordneten Fla
schen einander berührende Teile, wodurch sie sich gegen
seitig festlegen und jegliche seitliche Verschiebung bei
der Handhabung der Kiste verhindern. In diesem Zusammen
hang ist zu bemerken, daß keinerlei Gefahr besteht, daß
die Flaschen sich im Inneren der Umhüllung während der
Handhabung verschieben, da die Flaschen in ihrer Umhül
lung jeweils fest eingeschlossen sind.
Wie ferner klar aus Fig. 9 ersichtlich ist, befinden
sich die Flaschen der verschiedenen Lagen senkrecht über
einander und sind nicht seitlich gegeneinander von einer
Lage zur anderen versetzt, wie dies üblicherweise der Fall
ist. Daraus ergibt sich, daß die Flaschen sich aufeinan
der an ihren oberen Mantellinien bzw. unteren Mantelli
nien abstützen, so daß sie einen Beitrag zur Steifigkeit
der vollen Kiste leisten, die auf diese Weise selbsttra
gend ist. Beim Zusammenschnüren von mehreren Kisten könn
nen auf diese Weise wesentlich größere Kistenstapel ge
bildet werden als bei herkömmlichen Verpackungen.
Da das Zusammensetzen der Umhüllungen und Aufsetzen der
selben auf den Flaschen leicht auf vorhandenen Abfüll
straßen verwirklicht werden känn, wird durch die Erfin
dung eine einfache und kostengünstige Lösung geschaffen,
um Flaschen in eine Verpackung einzubringen. Ferner ver
mindern die erfindungsgemäßen Umhüllungen beträchtlich den
Lärm aufgrund des Anstoßens von Flaschen auf den Abfüll
straßen.
Die erfindungsgemäßen Umhüllungen können auch zur Bildung
von Verpackungseinheiten verwendet werden, bei denen die
Flaschen aufrecht stehen, wobei diese Umhüllungen dann
an die Stelle der üblichen sich kreuzenden Zwischenlagen
oder anderen Trennelemente treten. Bei dieser Anwendung
können sämtliche Flaschen mit einer erfindungsgemäßen Um
hüllung versehen werden, oder aber nur jede zweite Fla
sche erhält eine solche Umhüllung.
Claims (8)
1. Schutzhülle aus Wellpappe oder dergleichen zum Schützen
einer Flasche,
wobei die Schutzhülle einen Querschnitt derart aufweist, daß ihre Seitenflächen (1a-1d) die Oberfläche des Bauches der zu schützenden Flasche (4) berühren,
und an der Basis wenigstens teilweise verschlossen ist, wobei die Schutzhülle die allgemeine Gestalt eines aufrechten, insbesondere regelmäßigen Prismas (1) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Prisma ein Teil an seiner Basis hat, das gegen den Flaschen boden legbar ist und
welches an seinem oberen, der Basis abgewandten Ende Klappen (5a-5d, 10a-10d, 90) hat, die nach innen zum Einspannen der den Flaschenhals mit dem Flaschenbauch verbindenden Schulter geneigt sind.
wobei die Schutzhülle einen Querschnitt derart aufweist, daß ihre Seitenflächen (1a-1d) die Oberfläche des Bauches der zu schützenden Flasche (4) berühren,
und an der Basis wenigstens teilweise verschlossen ist, wobei die Schutzhülle die allgemeine Gestalt eines aufrechten, insbesondere regelmäßigen Prismas (1) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Prisma ein Teil an seiner Basis hat, das gegen den Flaschen boden legbar ist und
welches an seinem oberen, der Basis abgewandten Ende Klappen (5a-5d, 10a-10d, 90) hat, die nach innen zum Einspannen der den Flaschenhals mit dem Flaschenbauch verbindenden Schulter geneigt sind.
2. Schutzhülle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Klappen (90) an ihren freien
Enden durch einen ebenen Bereich (88) mit einer Öffnung (89)
zum Durchlassen des Flaschenhalses miteinander verbunden
sind.
3. Schutzhülle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das aufrechte Prisma (1) einen Querschnitt in Form eines
Quadrates oder regelmäßigen Sechs- oder Achtecks aufweist.
4. Schutzhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß sie aus einem einzigen Kartonzuschnitt mit
Rillen gebildet ist (Fig. 1-7).
5. Schutzhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß sie aus zwei verschiedenen Teilen (86, 87)
gebildet ist, die jeweils aus einem Kartonzuschnitt ge
bildet und miteinander insbesondere durch Klebung verbun
den sind (Fig. 8).
6. Verpackungseinheit mit liegenden, einander entgegen
gesetzt in mehreren aufeinandergestapelten Lagen angeord
neten Flaschen (112), dadurch gekennzeichnet, daß
die Flaschen (112) jeweils mit einer Schutzhülle (111) nach
einem der Ansprüche 1 bis 5 versehen sind und daß die
Flaschen (112) der verschiedenen Lagen sich aufeinander
über die ebenen Seiten der Schutzhüllen (111) ohne seitliche
Verschiebung abstützen (Fig. 9).
7. Verpackungseinheit nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der prismenförmige Teil der Schutzhüllen (111)
eine größere Länge als die Hälfte der Flaschenhöhe auf
weist, so daß die Schutzhüllen (111) von zwei aneinander an
grenzenden Flaschen (112) die einander entgegengesetzt ange
ordnet sind, miteinander in Berührung sind und sich ge
genseitig seitlich festlegen.
8. Verpackungseinheit mit einer Mehrzahl von stehenden
Flaschen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens jede
zweite Flasche mit einer erfindungsgemäßen Schutzhülle
nach einem der Ansprüche 1 bis 4 versehen ist.
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