DE3133152C2 - - Google Patents

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CONTINENTALE DU CARTON ONDULE - SOCAR SAINT MANDE FR Ste
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D23/00Details of bottles or jars not otherwise provided for
    • B65D23/08Coverings or external coatings
    • B65D23/0842Sheets or tubes applied around the bottle with or without subsequent folding operations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Packaging Frangible Articles (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schutzhülle aus Wellpappe, oder dergleichen zum Schützen einer Flasche nach dem Ober­ begriff des Patentanspruches 1.
Insbesondere betrifft sie eine solche Schutzhülle für die Verpackung von Flaschen, die eine Symmetrieachse aufweisen und einen Schaft sowie einen Hals aufweisen, die durch eine Schulter miteinander verbunden sind.
Bekanntlich werden volle Flaschen aus Glas oder Plastik­ material üblicherweise dem Verbraucher in Kartonbehäl­ tern geliefert, in denen Trennwände oder Zwischenstücke vorgesehen sind, welche die verschiedenen Flaschen von einander trennen, um sie vor Stößen zu schützen.
Eine besondere Schwierigkeit entsteht, wenn die Flaschen im liegenden Zustand und jeweils umgekehrt in ihren Ver­ packungen geliefert werden, denn die Flaschen in zwei aufeinander angeordneten Lagen sind im allgemeinen ge­ geneinander versetzt, wodurch die Trennung zwischen den Lagen erschwert wird und Flaschen-Verpackungseinheiten entstehen, die eine geringe Verformungsfestigkeit haben.
Eine Schutzhülle der eingangs beschriebenen Art ist aus der US-PS 23 58 523 bekannt. Bei der bekannten Schutzhülle wird die den Flaschenhals mit dem Flaschenbauch verbindende Schulter der Flasche durch ein Element in der lateralen Richtung fixiert, das senkrecht zu der Achse der Flasche angeordnet ist. Damit kann zwar eine laterale Fixierung durchgeführt werden. Einer Bewegung der Flasche in ihrer Längsachse, d. h. einer vertikale Bewegung der Flasche, wenn die Flasche aufrecht steht, wird kein sicherer Widerstand entgegengesetzt.
Aus der US-PS 19 30 225 ist eine Schutzhülle bekannt, bei der das Prisma die Flasche locker umschließt. Die Flasche wird in der Hülle gegen Verschiebungen in ihrer Längsrichtung zum einen durch die Basis gehalten und zum anderen durch den Deckel. Die Oberseite der Flasche kann jedoch einen empfindlichen Verschluß haben, so daß das Einspannen der Flasche gegen Längsverschiebungen am Verschluß nachteilig sein kann.
Aus der GB-PS 9 57 796 ist eine Verpackungseinheit mit liegenden, ineinander entgegengesetzt in mehreren aufeinander gestapelten Lagen angeordneten Flaschen bekannt. Die Flaschen sind gegeneinander versetzt, so daß der Flaschenhals jeweils zwischen zwei Flaschenbäuchen zu liegen kommt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Schutzhülle der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, in der die Flasche sicher gehalten ist, und vor allem vor einem Herausfallen aus der Schutzhülle bei einer Bewegung in vertikaler Richtung geschützt ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Schutzhülle aus Wellpappe oder dergleichen zum Schützen einer Flasche gelöst, die erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patent­ anspruches 1 gekennzeichnet ist.
Die diese Schulter einspannenden Teile können aus Klappen gebildet sein, die an dem oberen Teil der Seitenflächen des geraden Prismas befestigt und in bezug auf diese ge­ neigt sind, wobei diese Klappen voneinander getrennt sein oder untereinander durch Teile verbunden sein können, die nach dem Aufbringen der Umhüllung auf dem Flaschenschaft balgförmig sind.
Wie im einzelnen weiter unten ersichtlich wird, werden die die Basis des Prismas verschließenden Teile und die am oberen Teil des Prismas vorgesehenen Teile durch Ge­ genkleben auf die Klappen bzw. angrenzenden Flächen des Prismas in ihren Stellungen fixiert, wobei das endgülti­ ge Zusammensetzen der Umhüllung auf dem Abfüllautomaten selbst erfolgt, während der Körper des Prismas vormontiert sein kann.
Durch die Erfindung wird ferner eine Flasche geschaffen, deren Schaft in der Umhüllung eingeschlossen ist.
Da die Flaschenböden mit einer prismenförmigen Umhüllung ausgestattet sind, können die Flaschen leicht jeweils in abwechselnder Richtung in einer Verpackung untergebracht werden, wobei mehrere Flaschenlagen gebildet werden, deren Umhüllungen sich an ihren ebenen Seitenflächen aufeinander abstützen und seitlich gegen die Wandungen der Versand­ kiste abgestützt sind, die sie darin festlegt. Die auf­ einandergelegten Flaschen in verschiedenen Lagen stützen sich ferner aufeinander über eine Mantellinie ihres Schaf­ tes ab, so daß sie die Verformungssteifigkeit der Ver­ packungen verbessern und auf diese Weise bis zu großen Höhen aufeinandergestapelt werden können. Durch die Erfindung werden ferner Verpackungseinheiten voneinander entgegengesetzt angeordneten Flaschen in mehreren aufein­ ander liegenden Lagen geschaffen, wobei diese Verpackungs­ einheiten dadurch gekennzeichnet sind, daß der Schaft der Flaschen jeweils mit einer erfindungsgemäßen Umhüllung versehen ist, und daß die Flaschen der verschiedenen La­ gen sich aufeinander ohne seitliche Versetzung über die ebenen Seitenflächen der Umhüllungen abstützen.
Es folgt die Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung. In der Zeichnung zei­ gen:
Fig. 1 und 2 Draufsichten auf zwei Kartonzuschnitte zur Herstellung der erfindungsgemäßen Umhüllung;
Fig. 3 eine Perspektivansicht einer Flasche mit einer Umhüllung aus dem Zuschnitt nach Fig. 1;
Fig. 4 bis 7 Draufsichten auf andere Kartonzuschnitte aus jeweils einem Stück zur Herstellung der er­ findungsgemäßen Umhüllungen;
Fig. 8 eine auseinandergezogene Darstellung einer er­ findungsgemäßen Umhüllung, die aus zwei ver­ schiedenen Teilen gebildet ist; und
Fig. 9 eine Darstellung, die zeigt, wie eine erfin­ dungsgemäße Verpackungseinheit gefüllt ist mit mehreren Lagen vor übereinander gestapelter Flaschen, die eine erfindungsgemäße Umhüllung nach Fig. 1 aufweisen und einander entgegenge­ setzt angeordnet sind.
Es wird zunächst auf Fig. 1 Bezug genommen.
Der Körper der Umhüllung umfaßt vier rechtwirklige glei­ che Flachteile 1a, 1b, 1c und 1d aus Wellpappe, die durch Faltlinien 2 aneinander angelenkt sind. Eine an dem Flach­ teil 1a befestigte Klappe 3 wird beim Zusammensetzen gegen die Innenseite des Flachteils 1d geklebt, damit die vier Flachteile auf diese Weise ein gerades Prisma 1 mit qua­ dratischem Querschnitt bilden, das eine Umhüllung für den Schaft einer Flasche 4 (Fig. 3) bildet.
Im oberen Bereich der Flachteile 1b und 1d ist jeweils eine trapezförmige Klappe 5b, 5d vorgesehen, während im oberen Bereich der Flachteile 1a und 1c eine gleiche Klappe 5a bzw. 5c vorgesehen ist, an der jedoch seitlich über eine Faltlinie eine dreieckförmige Verbindungsklappe 6a bzw. 6c angelenkt ist, die beim Zusammensetzen gegen die Innenseite der angrenzenden Klappe 5b bzw. 5c geklebt wird. Die Klappen 5a, 5b, 5c und 5d sind dann in der ge­ neigten Stellung, die in Fig. 3 gezeigt ist, in bezug auf die daran anschließenden Flachteile 1a bis 1d, wodurch die den Flaschenhals mit dem Flaschenschaft der Flasche 4 verbindende Schulter eingespannt wird.
An der Basis der Flachteile 1a bis 1d sind bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform Klappen 7a bis 7c vorge­ sehen, die beim Zusammensetzen um 90° abgebogen werden, wobei sie sich teilweise überdecken und gegen den Flaschen­ boden angelegt sind; sie sind miteinander durch Klebung verbunden. Die Flasche 4 ist auf diese Weise in der Um­ hüllung eingeschlossen, wobei die Klappen 5a bis 5d so­ wie 7a bis 7d die Flasche daran hindern, sich in der ei­ nen oder anderen Richtung im Inneren der Umhüllung zu be­ wegen.
Zu beachten ist, daß die auf der Flasche aufgebrachte Um­ hüllung den Vorteil aufweist, daß sie auf Abfüllstraßen den lauten und unangenehmen Lärm dämpft, der gewöhnlich von gegeneinander stoßenden Flaschen verursacht wird.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform umfaßt der Körper der Umhüllung ferner vier geradlinige Flachteile 8a, 8b, 8c, 8d, an deren einem Ende jeweils über eine Faltlinie eine Klappe 9a, 9b, 9c bzw. 9d angelenkt ist. Diese vier Klappen sind dazu bestimmt, sich teilweise gegenseitig zu überdecken, um nach dem Zusammensetzen den Boden der Umhüllung zu bilden.
Am anderen Ende der Klappen 8a, 8b, 8c, 8d ist über eine Faltlinie jeweils eine Klappe 10a, 10b, 10c, 10d ange­ lenkt, die dazu bestimmt ist, gegen die Schulter ange­ legt zu werden, welche Hals und Schaft einer Flasche mit­ einander verbindet. Jede Klappe ist seitlich über eine Faltlinie an einem dreieckförmigen Teil 11a, 11b, 11c, 11d angelenkt, wobei die aneinander angrenzenden drei­ eckförmigen Teile, z. B. 11a und 11b, selbst wiederum an­ einander angelenkt sind über eine Faltlinie, die sich in einem Schlitz fortsetzt. Während des Aufbringens der Um­ hüllung auf den Flaschen können sich die Teile 11a, 11b, 11c, 11d verformen.
Ein an dem Flachteil 8a befestigter Rand 12 kann beim Aufsetzen der Umhüllung gegen das Flachteil 8d geklebt werden.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform der Umhüllung, wobei die bereits beschriebenen Elemente aus Fig. 1 mit denselben Bezugszeichen bezeichnet sind. Anstelle der Klappen 7a, 7b, 7c und 7d ist ein quadratischer Teil 8 vorgesehen, der an eines der Flachteile anschließt, z. B. das Flachteil 1b, und die gleiche Form hat wie der Quer­ schnitt des Prismas 1, welches auf diese Weise an seiner Basis verschlossen wird, um einen Boden zu bilden. An der Basis der Flachteile 1a, 1c und 1d sind Klappen 39a, 39c bzw. 39d vorgesehen, die gegen das Bodenteil 8 ge­ klebt werden.
Die Fig. 5, 6 und 7. sind Teilansichten von anderen Aus­ führungsformen, wobei die bereits in Fig. 1 gezeigten Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist ein quadratisches Bodenteil 40 an seiner einen Seite an dem Flachteil 1a angelenkt, während es an seiner gegenüberliegenden Seite eine Klappe 41 aufweist, die dazu bestimmt ist, gegen die Innenseite des Flachteils 1c angelegt zu werden. Klappen 42 und 43, die jeweils an der Basis der Flachteile 1b und 1d angelenkt sind, sind gegen die Innenseite des Bodens 40 angelegt, um gemeinsam mit diesem einen Verschluß her­ kömmlicher Art zu bilden.
Die Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der die Teile 45a, 45b, 45c und 45d, die jeweils an die Basis der Flachteile 1 bis 1d anschließen, eine an sich bekannte Gestalt haben und einen Schachtelboden mit halbautomati­ schem Verschluß bilden.
Bei der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform überdecken sich gegenseitig die an die Flachteile 1a, 1b, 1c und 1d anschließenden Klappen 46a, 46b, 46c bzw. 46d, wobei die Klappen 46a und 46c eine Lasche 47a bzw. 47c aufweisen, die umgebogen und jeweils gegen die daran angrenzende Klappe 46d bzw. 46b geklebt ist.
Sämtliche bisher beschriebenen Ausführungsformen der er­ findungsgemäßen Umhüllung sind aus einem einzigen Zu­ schnitt aus Karton oder Wellpappe gebildet. Gemäß anderen Ausführungsformen der Erfindung wird die Umhüllung jedoch aus mehreren Teilen zusammengesetzt, wie beispielsweise in Fig. 8 gezeigt ist.
Die Ausführungsform nach Fig. 8 ist aus zwei Teilen gebil­ det, einem Teil 86, das die Form eines geraden Prismas mit quadratischem Querschnitt und einem (nicht gezeigten) Bo­ den aufweist, während das andere Teil 87 einen ebenen Be­ reich 88 parallel zum Boden des Teils 86 und mit einer Öffnung 89 zum Durchlassen des Flaschenhalses sowie zwei geneigte Seitenteile 90 aufweist, die der Form der Fla­ schenschultern angepaßt sind und zwei Klappen 91 aufwei­ sen, die gegen die Innenseite der beiden gegenüberliegen­ den Flachteile des Teils 86 geklebt werden. Bei einer sol­ chen Ausführungsform wird die Flasche zunächst in den Teil 86 eingebracht, woraufhin das Teil 87 aufgesetzt und am Teil 86 festgeklebt wird.
Wie vorstehend erläutert wurde, finden die erfindungsge­ mäßen Schutzhüllen eine besondere Anwendung bei der Schaf­ fung von Verpackungseinheiten mit mehreren übereinander liegenden Flaschen, die einander entgegengesetzt angeord­ net sind.
Wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, die eine solche Verpackungs­ einheit 110 zeigt, z. B. eine sogenannte amerikanische, seitlich offene Kiste, können die Umhüllungen 111, in de­ nen die Flaschen 112 eingeschlossen sind, über bestimmte ihrer ebenen Seitenflächen aufeinander ruhen. Daraus er­ gibt sich, daß die seitlichen Umhüllungen gegen die Sei­ tenwandungen der Kiste 110 festgelegt werden, und wenn der prismenförmige Teil der Umhüllungen ausreichend lang ist, also länger als die halbe Flaschenhöhe, haben die Um­ hüllungen der einander entgegengesetzt angeordneten Fla­ schen einander berührende Teile, wodurch sie sich gegen­ seitig festlegen und jegliche seitliche Verschiebung bei der Handhabung der Kiste verhindern. In diesem Zusammen­ hang ist zu bemerken, daß keinerlei Gefahr besteht, daß die Flaschen sich im Inneren der Umhüllung während der Handhabung verschieben, da die Flaschen in ihrer Umhül­ lung jeweils fest eingeschlossen sind.
Wie ferner klar aus Fig. 9 ersichtlich ist, befinden sich die Flaschen der verschiedenen Lagen senkrecht über­ einander und sind nicht seitlich gegeneinander von einer Lage zur anderen versetzt, wie dies üblicherweise der Fall ist. Daraus ergibt sich, daß die Flaschen sich aufeinan­ der an ihren oberen Mantellinien bzw. unteren Mantelli­ nien abstützen, so daß sie einen Beitrag zur Steifigkeit der vollen Kiste leisten, die auf diese Weise selbsttra­ gend ist. Beim Zusammenschnüren von mehreren Kisten könn­ nen auf diese Weise wesentlich größere Kistenstapel ge­ bildet werden als bei herkömmlichen Verpackungen.
Da das Zusammensetzen der Umhüllungen und Aufsetzen der­ selben auf den Flaschen leicht auf vorhandenen Abfüll­ straßen verwirklicht werden känn, wird durch die Erfin­ dung eine einfache und kostengünstige Lösung geschaffen, um Flaschen in eine Verpackung einzubringen. Ferner ver­ mindern die erfindungsgemäßen Umhüllungen beträchtlich den Lärm aufgrund des Anstoßens von Flaschen auf den Abfüll­ straßen.
Die erfindungsgemäßen Umhüllungen können auch zur Bildung von Verpackungseinheiten verwendet werden, bei denen die Flaschen aufrecht stehen, wobei diese Umhüllungen dann an die Stelle der üblichen sich kreuzenden Zwischenlagen oder anderen Trennelemente treten. Bei dieser Anwendung können sämtliche Flaschen mit einer erfindungsgemäßen Um­ hüllung versehen werden, oder aber nur jede zweite Fla­ sche erhält eine solche Umhüllung.

Claims (8)

1. Schutzhülle aus Wellpappe oder dergleichen zum Schützen einer Flasche,
wobei die Schutzhülle einen Querschnitt derart aufweist, daß ihre Seitenflächen (1a-1d) die Oberfläche des Bauches der zu schützenden Flasche (4) berühren,
und an der Basis wenigstens teilweise verschlossen ist, wobei die Schutzhülle die allgemeine Gestalt eines aufrechten, insbesondere regelmäßigen Prismas (1) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Prisma ein Teil an seiner Basis hat, das gegen den Flaschen­ boden legbar ist und
welches an seinem oberen, der Basis abgewandten Ende Klappen (5a-5d, 10a-10d, 90) hat, die nach innen zum Einspannen der den Flaschenhals mit dem Flaschenbauch verbindenden Schulter geneigt sind.
2. Schutzhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Klappen (90) an ihren freien Enden durch einen ebenen Bereich (88) mit einer Öffnung (89) zum Durchlassen des Flaschenhalses miteinander verbunden sind.
3. Schutzhülle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das aufrechte Prisma (1) einen Querschnitt in Form eines Quadrates oder regelmäßigen Sechs- oder Achtecks aufweist.
4. Schutzhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie aus einem einzigen Kartonzuschnitt mit Rillen gebildet ist (Fig. 1-7).
5. Schutzhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie aus zwei verschiedenen Teilen (86, 87) gebildet ist, die jeweils aus einem Kartonzuschnitt ge­ bildet und miteinander insbesondere durch Klebung verbun­ den sind (Fig. 8).
6. Verpackungseinheit mit liegenden, einander entgegen­ gesetzt in mehreren aufeinandergestapelten Lagen angeord­ neten Flaschen (112), dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen (112) jeweils mit einer Schutzhülle (111) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 versehen sind und daß die Flaschen (112) der verschiedenen Lagen sich aufeinander über die ebenen Seiten der Schutzhüllen (111) ohne seitliche Verschiebung abstützen (Fig. 9).
7. Verpackungseinheit nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der prismenförmige Teil der Schutzhüllen (111) eine größere Länge als die Hälfte der Flaschenhöhe auf­ weist, so daß die Schutzhüllen (111) von zwei aneinander an­ grenzenden Flaschen (112) die einander entgegengesetzt ange­ ordnet sind, miteinander in Berührung sind und sich ge­ genseitig seitlich festlegen.
8. Verpackungseinheit mit einer Mehrzahl von stehenden Flaschen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens jede zweite Flasche mit einer erfindungsgemäßen Schutzhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 4 versehen ist.
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