DE3133149C2 - Legemaschine - Google Patents

Legemaschine

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DE3133149C2 DE19813133149 DE3133149A DE3133149C2 DE 3133149 C2 DE3133149 C2 DE 3133149C2 DE 19813133149 DE19813133149 DE 19813133149 DE 3133149 A DE3133149 A DE 3133149A DE 3133149 C2 DE3133149 C2 DE 3133149C2
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Albert 7420 Münsingen Buss
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GM Pfaff AG
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Gunter O Stumpf GmbH and Co KG
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/02Folding limp material without application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/06Folding webs
    • B65H45/10Folding webs transversely
    • B65H45/101Folding webs transversely in combination with laying, i.e. forming a zig-zag pile
    • B65H45/103Folding webs transversely in combination with laying, i.e. forming a zig-zag pile by a carriage which reciprocates above the laying station

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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Abstract

Bei einer Legemaschine (1) mit längs eines Legetisches (4) verfahrbarem Wagenteil (2) und diesem gegenüber um 180 ° verdrehbarem Wendeteil (3) wird eine Querverschiebbarkeit des Wendeteils (3) gegenüber dem Wagenteil (2) mittels eines in lezterem geführten Schlittens (15) trotz Synchronisation der Drehzahl der am Wendeteil (3) befestigten Abwickelwalze (10) für die Stoffbahn (8) und dem Fahrantrieb des Wagenteils (2) ermöglicht. Zu diesem Zweck ist zwischen dem Antrieb der Abwickelwalze (10) und dem Fahrantrieb eine lageverstellbare Übersetzung mit gleichbleibendem Übersetzungsverhältnis vorgesehen. Diese besteht vorzugsweise aus einem Knieantrieb mit freiem Gelenk (28), das einerseits über einen Riementrieb mit einem am Wagenteil (2) befestigten Winkeltrieb (22) verbunden ist, der auf das Laufrad (19) einwirkt, und andererseits über einen Riementrieb auf eine die Verdreheinrichtung (5) des Wendeteils (3) axial durchsetzende Welle (39) einwirkt, wobei diese in Antriebsverbindung mit der Abwickelwalze (10) steht. Der Antriebsmotor kann dabei an geeigneter Stelle vorgesehen sein, beispielsweise auch am Schlitten (15) befestigt sein.

Description

Die Erfindung betrifft eine Legemaschine fur eine Stoffbahn od. dgL die von einem Vorrat abgezogen wird und auf einem Legetisch od. dgl. abgelegt wird, mit einem Wagenteil, der mittels eines Antriebs längs des Legetisches verfahrbar ist, mit einem Schlitten am Wagenteil, der mittels eines Antriebs quer zur Fahrtrichtung des Wagenteils in diesem verfahrbar ist, und mit einem Wendeteil, der von dem Schlitten getragen ist und diesem gegenüber durch eine mit einem Antrieb kuppelbare Verdreheinrichtung um 180° verdrehbar ist, einschließlich einer Halterung für den Vorrat auf dem Wendeteil und einer abgetriebenen Abwickeleinrichtung mit mindestens einer Abwickelwalze an in Bewegungsrichtung des Wagenteils einer Stirnseite des Wagenteils, wobei die Ablegegeschwindigkeit der Stoffbahn über den Antrieb der Abwickeleinrichtung über eine direkte kinema»:5che Verbindung mit der Fahrgeschwindigkeit des Wagenteils synchronisiert ist.
Eine solche Legemaschine ist durch die FR-PS 24 31 984 bekannt. Bei dieser bekannten Legemaschine ist jedem bewegbaren Teil ein eigener Motor zugeordnet. So ist zum Verfahren des Wagenteils ein Motor vorgesehen, ist zum Wenden des Wendeteils ein weiterer Motor vorgesehen, ist zum Drehen der hier eine Abwickelwalze ersetzenden Umlenkwalze ein weiterer Motor vorgesehen und ist zur Querbewegung des Schlittens noch ein weiterer Motor vorgesehen. Diese Vielzahl von Einzelmotoren ist verhältnismäßig aufwendig und erhöht das Gewicht der Legemaschine. Hinzu kommt, daß das herabhängende Ende der vom angetriebenen Vorrat kommenden Stoffbahn in umständlicher Weise von Hand über die Umlenkwalze gelegt werden muß.
Die US-PS 31 09 643 zeigt insofern eine gattungsferne Vorrichtung, als es dort damm geht, streifenförmiges Gut zickzackförmig ausgelegt in eine Kiste abzulegen. Dabei besitzt die Vorrichtung einen lediglich über eine relativ kurze Strecke hin- und herbewegbaren Wagenteil. Mit der Hin- und Herbewegung dieses Wagenteils ist die quer dazu erfolgende Hin- und Herbewegung eines Schlittens zu sehen, mittels der offenbar eine gegeneinander versetzte Verlegung aufeinanderfolgender Bahnen des streifenförmigen Gutes erfolgen soll. Wesentlich ist dabei, daß die Hin- und Herbewegung des Wagenteils und die quer dazu erfolgende Hin- und
Herbewegung des Schlittens vollständig synchron erfolgen, wobei ein einziger ortsfester Antrieb vorgesehen ist. Die dadurch gegebene Lehre ist nicht auf eine Legemaschine übertragbar, die ein Wendeteil aufweist und bei der eine Bewegung des Schlittens nur fallweise, nämlich dann, wenn ein Ausrichten einer Bezugskante erforderlich ist, erfolgen solL Ferner wird der Vorrat nicht vom Wagenteil getragen. Da schließlich eine Legemaschine vergleichsweise lange Bewegungswege zurückzulegen hat, kann der ortsfeste Antrieb der bekannten Vorrichtung nicht verwendet werden, vielmehr muß der Antrieb an der Legemaschine selbst angebracht sein.
Somit ist die Lehre der US-PS 31 09 643 nicht auf eine Legemaschine, wie sie in der FR-PS 24 31984 geschildert ist, übertragbar.
Ein wesentliches Problem beim Auslegen von Stoffbahnen ist. daß zum einen die Stoffbahn sich nicht gleichförmig auf dem Vorrat befindet, z. B. nicht gleichförmig auf dem Stoffballen aufgewickelt ist. es vielmehr seitliche Abweichungen von einigen Zentimetern geben kann, und daß andererseits das Einh: ben der Stoffbahn in die Halterung ebenfalls nicht reproduzierbar genau erfolgt, so daß das Ablegen der Stoffbahn nicht längs einer Soll-kante vor sich geht.
Dieses Problem könnte dadurch überwunden werden, daß die Legemaschine oder mindestens der Teil der Legemaschine, der die Abwickelwalze aufweist, so quer zur Verfahrrichtung der Legemaschine bewegbar ist, daß die Bezugskante der Stoffbahn in Übereinstimmung mit der Soll-Kante gebracht werden kann. Dann allerdings ist eine Synchronisation der Fahrgeschwindigkeit der Legemaschine mit der Ablegegeschwindigkeit, die durch die Drehzahl der Abwickelwalze bestimmt ist. nicht mehr auf einfachem Wege möglich.
Der Erfindung liegt also das Problem zugrunde, ein spannungsfreies und kantengenaues Ablegen einer Stoffbahn auch bei einer Legemaschine mit Wendeteil zu erreichen.
Ausgehend von der eingangs genannten bekannten Stoffiegemaschine ist es also Aufgabe der Erfindung, diese bekannte Stoffiegemaschine so auszubilden, daß in einfacher bzw. nicht aufwendiger Weise auch bei der Beweglichkeit der Abwickelwalze quer zu der Verfahrrichtung dtr Legemaschine eine sichere Synchronisation zwischen Fahrgeschwindigkeit der Legemaschine und Ablegegeschwindigkeit möglich ist.
Diese Aufgabe wird e.-findungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung wird durch die Merkmale der Unteransprüche weitergebildet.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß bei durch das Mitnehmerorgan ermöglichter automatischer Einführung der Stoffbahn in den Spalt zwischen Abwickelwalze und Andrückwalze eine einfache und gewichtssparende Ausbildung durch die Anordnung nur eines einzigen Motors gewährleistet wird, wobei eine im Übersetzungsverhältnis gleichbleibende mechanische Kopplung zwischen dem Antrieb der Abwickelwalze f und dem Fahrantrieb des Wagenteils sichergestellt ist. Dieser Antrieb erfolgt über den einzigen Motor, der beispielsweise direkt auf eines der Laufräder einwirkt, der aber auch direkt auf die Abwickelwalze einwirken kann oder der aut ein zwischen diesen vorgesehenes ^ Drehteil einwirken kaOn. wie beispielsweise auf die die Verdreheinrichtung axial durchsetzende Welle. In diesem Fall ist der Motor an dem Schlitten befestigt und kann dann in besonders einfacher Weise auch für den Fahrantrieb des Schlittens und auch für den Verdrehantrieb verwendet werden.
Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung ϊ dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 schematisch in Seitenansicht und entsprechend der Schnittlinie I-1 in Fig.2 eine erfindungsgemäß ausgebildete Legemaschine,
in Fig.2 schematisch die Legemaschine gemäß Fig. 1 in einer Aufsicht ohne Wendeteil in einer Endlage des Schlittens,
F i g. 3 in einer Ansicht ähnlich F i g. 2 den Schlitten in der anderen Endlage.
π Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Legemaschine 1 besteht im wesentlichen aus einem Wagenteil 2 und einem Wendeteil 3. wobei der Wagenteil 2 auf einem Legetisch 4 in dessen Längserstreckung verfahrbar ist. Der Wendeteil 3 ist mit dem Wagenteil 2 über eine
:<> Verdreheinnchtung 5 verbunden, mittels der der Wendeteil 3 gegenüber dem Wagt, ieil 2 um eine vertikale Achse um 1803 bei entsprechenJer Ansteuerung verdrehbar ist. Der Wendeteil 3 weist eine nach oben ragende Halterung 6 an seinen beiden zur
-5 Längserstreckung des Legetischs 4 parallelen Seiten auf. von dentil lediglich eine dargestellt ist. in die von oben ein den Vorrat bildenden Stoffballen 7 eingesetzt ist. von dem eine Stoffbahn 8 abzuwickeln und auf den Legetisch 4 spannungsfrei abzulegen ist.
3d Zu diesem Zweck wird in an sich bekannter Weise die Stoffbahn 8 mittels eines Mitnehmerorgans 9 unabhängig vom Wickelsinn der Stoffbahn 8 auf dem Stoffballen 7 zu einer Abwickelwalze 10 gebracht und zwischen dieser und einer Andrückwalze 11 eingefädelt. Die
J5 Abwickelwalze 10 wird mit einer Drehzahl angetrieben, die zum spannungsfreien Ablegen der Stoffbahn 8 auf den Legetisch 4 mit der Fahrgeschwindigkeit des Wagenteils 2 synchronisiert ist.
Die dargestellte Legemaschine ist aucn für das
■•ο Paarig-Legen von Stoffbahnen ausgebildet. Zu diesem Zweck ist ein zweites Mitnehmerorgan 9' vorgesehen, das die Stoffbahn 8 zu einer zweiten Abwickelwalze 10' fördern und zwischen dieser und der zweiten Andrückwalze W einfädeln kann. Anschließend wird durch
•5 Betätigung der Verdreheinrichtung 5 der Wendeteil 3 um die vertikale Achse um 180° gedreht, derart, daß die Stoffbahn 8 nun mittels der Abwickelwalze 10' paarig auf die zuvor abgelegte Stoffbahn abgelegt wird. Dabei sind die beiden Abwickelwalzen 10, 10' an jeweiligen
ic Stirnseiten des Wendeteils 3 so angeordnet, daß von den Abwickelwalzen 10, »0' aus die Stoffbahn 8 hindernisfrei auf den Legetisch 4 abgelegt werden kann.
Das Mitnehmerorgan ist im allgemeinen angetrieben und kann jede für den angestrebten Zweck an sich geeignete Ausbildung besitzen. Es wird hierzu beispielsweise auf die Mitnehmerorgane verwiesen, die in der DE-GM 78 36 214 erläutert sind. Als vorteilhaft hat sich, wie das erläutert werden wird, ein Mitnehmerorgnn erwiesen, das durch ein Förderband 12 bzw. einem
ο Förderband 12' gebildet ist. das zwischen einem mittigen Teil 13 und einem jeweils drehfest mit der Abwickelwalze 10 bzw. 10' verbundenem äußeren Teil 14 bzw. 14' umläuft und von dem Antrieb für die Abwickelwake 10,10' angetrieben wird. Dabei kann das
' Förderband 12, 12' ^lbst Teil der Antriebseinrichtung sein.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel des Legetisches 1 ist der Wendeteil 3 gegenüber dem
Wagenieil 2 quer zur Verfahrrichtung des Wagenteils 2 auf dem Legetisch 4 verfahrbar ausgebildet. Dazu ist im Wagenteil 2 ein Schlitten 15 vorgesehen, der horizontal und quer zur Fahrrichtung des Wagenteils 2 auf dem Legetisch 4 im Wagenteil 2 verfahrbar ist. Dazu weist ; der Wagenteil 2 beim dargestellten Ausführungsbeispiel zwei U-Schienen 16 auf, die an jeweils einem Querträger 17 befestigt sind, die ihrerseits wiederum an Längsträgern 18 befestigt sind, die sich horizontal und parallel zur Längserstreckung des Legetisches 4 und '' damit zur Verfahrrichtung des Wagcntcils 2 auf dem Legetisch 4 erstrecken. Aus konstruktiven Gründen kann mindestens ein Querträger 17 an den Langsträgern 18 fest aber lösbar befestigt sein und/oder kann eine der Schienen 16 an dem entsprechenden Querträger 17 fest ' jedoch lösbar befestigt sein, Der Schlitten !5 ist über an seinen Seiten angebrachten Rollen 41 in den Schienen 16 verfahrbar, wobei zur Begrenzung des Fahrweges (nicht dargestellte) Anschlage in den Schienen in oder an deren Enden vorgesehen sein können. -1"
Auf dem Schlitten 15 ist die Verdreheinrichtung 5 für den Wendeteil 3 vorgesehen, die in ebenfalls ,in sich bekannter Weise (vgl. DFi-GM 78 3b 214) Raststellungen für die beiden 180 -Winkelstellungen aufweisen kann sowie Laufbahnen fur die Verdrehung. -'n
Wie bereits erwähnt, ist es wesentlich, daß die Drehzahl der Abwickelwalze 10 (bzw. 10) mit der Fahrgeschwindigkeit des Warenteils 2 auf dem Legetisch 4 so synchronisiert ist. daß die abgezogene Stoffbahn 8 spannungsfrei auf den Lesetisch 4 abgelegt ''' wird.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist der
VY d££ t. Iliei I ί L,luM uuLi * J um, oil tiui .iviii\-n\.ii ol> Legetisches 4 oder direkt auf diesem aufliegen. Eines der Laufräder 19 ist über einen Motor 20 antreibbar, der *"' auf dieses Laufrad 19 einwirkt. Der Motor dient weiter
Zürn AntneD der Au« iCriCiv. iii/c ϊίί
Um eine derartige mechanische Synchronisation sicherzustellen, ist zwischen der Abwickelwalze 10 und dem Motor 20 eine lageverstellbare Übersetzung mit 4I' gleichbleibendem Übersetzungsverhältnis vorgesehen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wirkt der Motor 20 über einen Riemen 21 auf einen ersten Winkeltrieb 22 ein. dessen Abtriebswelle 37 auf das Antriebsdrehteil 25 einer ersten Antriebseinrichtung 23 '' einwirkt. Das erste Antriebsdrehteil 25 wirkt in dieser ersten Antriebseinrichtung 23 über einen ersten Riemen 24 auf ein erstes Abtriebsdrehteil 26. das in einem freien Gelenk 28 vorgesehen ist. Das erste Abtriebsdrehteil 26 dreht eine Welle 38. die in dem freinen Gelenk 28 "■" gelagert ist una die auf ein (zweites) Antriebsdrehteil einer zweiten Antriebseinrichtung 29 einwirkt. Das zweite Antriebsdrehteil 31 der zweiten Antriebseinrichtung wirkt über einen zweiten Riemen 30 auf ein zweites Abtriebsdrehteil 32 ein, das auf eine vertikale Welle 39 " einwirkt, die die Verdreheinrichtung 5 axial durchsetzt und auf einen zweiten Winkeltrieb 40 einwirkt, der das mittäge Trum 13 des Mitnehmerorgans 19 antreibt, wobei über den Riemen 12 und das äußere Trum 14 die Abwickelwalze 10 angetrieben wird.
Die jeweiligen Antriebs- und Abtriebsdrehteile der beiden Antriebseinrichtungen 23, 29 sind durch Rollen gebildet, über die die jeweiligen Riemen 24 bzw. 30 laufen. Um die Riemen 24 und 30 der beiden Aniriebseinrichtungen 23,29 unter Spannung zu halten. bD und um das freie Gelenk gegenüber den übrigen Teilen in Lage zu halten, sind zwischen Abtriebswelle 37 des ersten Winkeltriebs 22 und dem freien Gelenk 28 einerseits sowie dem freien Gelenk 28 und der die Verdreheinrichtung axial durchsetzenden Welle 39 andererseits jeweils eine Spannstütze 33 vorgesehen. Die Spannstütze 33 weist eine mittige Gewindestange 34 und Lagerstützen 35 bzw. 36 auf. die Innengewinde aufweisen, in die die Gewindestange 34 jeweils eingreift. Die Lagerstüizen 35, 36 dienen gleichzeitig als Lagerung für die Wellen 37 bzw. 38 bzw. 39. Durch Verdrehen der Gewindestangen 34 kann der Riemen unter Spannung gesetzt werden.
Die Wirkungsweise dieser Übersetzung wird nun mit Bezugnahme auf die F i g. 2 und 3 näher erläutert.
Fig. 2 zeigt den Schlitten 15 in einer seiner Endlai: ·_·η. nämlich der rechtsseitigen Endlage nahe dem Betestigungsort des ersten Winkeltriebes 22 am Längsträger !8 des Warenteils 2. Der Schlitten 15 soll gemali dem Pfeil in d>e F i g. 3 dargestellte Lage nach links verschoben werden. Diese Verschiebung erfolgt mittels eines Antriebes, dci' üüf die "ollcn 4! am Sch!;'.!;.·:; !5 einwirkt. Es zeigt sich, dali das Übersetzungsverhältnis zwischen dem ersten Winkeltrieb 22. dor am Längsträger 18 befestigt ist und auf das erste Antriebsdrehteil 25 einwirkt und dem auf der Welle 39 sitzenden zweiten Abtriebsdrehteil 32 nicht geändert wird, obwohl der Schlitten 15 seine Lage geändert h.a. da lediglich o>ne Verschwenkung der zweiten Antriebseinrichtung 24 gegenüber der ersten Antriebseinrichtung 25 m zueinander parallelen Horizontalebenen erfolgt ist
Es ergibt sich weiter, daß es an sich nicht wesentlich ist, wo der Motor angeordnet ist. der sowohl die Aufwickelwalze !0 als auch das Laufrad 19 antreibt Fr kann beispielsweise auch an dom unteren Winkeitrieb 22. dem oberen Winkel'.rieb 40 oder der Abwickeln alze 10 sitzen. Er kann auch über eine Wirkverbindung wie ein Getriebe od. dgl. direkt auf die Welle 39 einwirken und am Schlitten 15 befestigt sein. Insbesondere im letzterer1. Fall kann der gleiche Motor über eine einrückbare Kupplung für den Antrieb der Rollen 41 und damit zur Querverschiebung des Schlittens 15 verwendet werden. In gleicher Weise kann er. insbesondere wenn er am Schlitten 15 angeordnet ist. auch über eine einrückbarc Kupplung auf die Verdreheinrichtung 5 zum Verdrehen des Wendeteils 3 um 180 bei eingerückter Kupplung verwendet werden. |edoch kann auch bei anderer Anbringung des Motors eine vergleichbare Wirkverbindung für den Antrieb des Schlittens 15 oder den Antrieb der Verdreheinrich'ung 5 vorgesehen sein.
Die Anbringung des Antriebsmotors am Schlitten 15 ist in Fig. 2 schematisch durch Strichlinien angedeutet, wobei selbstverständlich in diesem Fall am Lautrad 19 kein Motor vorgesehen ist. sondern der Riemen 21 auf ein mit dem Laufrad 19 fest verbundenes Drehteil einwirkt.
Bei dieser Ausführungsform ist an einer Seite des Schlittens 15 ein Motor 42 angeflanscht, dessen Ausgangswellenstumpf ein Rad 43 antreibt. Dieses steht einerseits über ein einkuppelbares Übersetzungsgetriebe 44 mit einem weiteren Winkeltrieb 45 in Wirkverbindung, dessen Ausgangswelle 46 auf eine der Rollen 41 des Schlittens 15, zu dessen Antrieb einwirkt. Die Wirkverbindung erfolgt über Riemen 47 bzw. 48. Das kuppelbare Getriebe 44 ist dabei so ausgebildet, daß steuerbar ein Rechts- oder Linkslauf des Riemens 48 möglich ist, und daß steuerbar ein Einrücken und damit ein Antrieb des Riemens 48 möglich ist.
Der Ausgangswellenstumpf des Motors 42 treibt weiter über das Antriebsrad 43 ein kuppelbares
Getriebe 49 an, das wiederum auf eine Scheibe 50 einwirkt, die mil der Verdreheinrichtung 5 verbunden ist. Das Getriebe 4? ist dabei so ausgebildet, daß eine Bewegungsrichtungsumkehr des Riemens 52 möglich ist. und daß ein Drehwinkelbereich von lediglich 180° erreichbar ist, so daß steuerbar der Wendeteil 3 über die Verdreb/'nrichtung 5 um 180° verdrehbar und zurückverdrehba;· ist. Weiter ist das Getriebe 49 eingangsseitig über einen Riemen 53 mit einer weiteren Scheibe 54 verbunden, die drehfest mit der Welle 39 verbunden ist, derari. daß der Motor 42 die Welle 39 mit vorgegebener Drehzahl antreibt, wobei der Antrieb in gleicher Weise auf die Abwickelwalze 10 und das Laufrad 19 einwirkt, so daß deren Drehzahlen miteinander synchronisiert sind.
Durch die Erfindung wird also eine sichere mechani-
sehe Synchronisation der Drehzahl der Abwickelwalze 10 und damit der Ablegegeschwindigkeit der Stoffbahn 8 und der Fahrgeschwindigkeit des Wagenteils 2 auf dem Legetisch 4 erreicht, wobei eine Verschiebung des Wendeteils 3 gegenüber dem Wagenteil 2 quer zu dessen Verfahrrichtung möglich ist. um insbesondere eine Kantennachführung zu erreichen, wobei diese Kantennachführung, d. h. die entsprechende Querbewegung des Schlittens 15 selbstverständlich gesteuert werden kann. Zu diesem Zweck ist in an sich üblicher Weise am Legetisch eine Meßeinrichtung vorgesehen, die die Ist-Lage der Kante der abgelegten Stoffbahn 8 gegenüber der Soll-Lage erfaßt und abhängig davon ein geeignetes Verstellsignal zum Verstellen des Schlittens 15 beispielsweise dem Getriebe 44 zuführt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Legemaschine für eine Stoffbahn (8) od. dgL die von einem Vorrat (7) abgezogen wird und auf einem Legetisch (4) od. dgL abgelegt wird, mit einem Wagenteil (2), der mittels eines Antriebs längs des Legetisches (4) verfahrbar ist, mit einem Schlitten (15) am Wagenteil (2), der mittels eines Antriebs quer zur Fahrtrichtung des Wagenteils (2) in diesem verfahrbar ist, und mit einem Wendeteil (3), der von dem Schlitten (15) getragen ist und diesem gegenüber durch eine mit einem Antrieb kuppelbare Verdreheinrichtung (5) um 180° verdrehbar ist, einschließlich einer Halterung (6) für den Vorrat (7) auf dem Wendeteil (3) und einer angetriebenen Abwickeleinrichtung (9 bis 14) mit mindestens einer Abwickelwalze (10) an in Bewegungsrichtung des Wagenteils (2) einer Stirnseite des Wagenteils (2), wobei die Ablegegeschwindigkeit der Stoffbahn (8) über den Antrieb der Abwickeleinrichtung (9 bis 14) über eine direkte kinematische Verbindung mit der Fahrgeschwindigkeit des Wagenteils (2) synchronisiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwickeleinrichtung (9 bis 14) mindestens eine Andrückwalze (11) aufweist, daß mindestens ein antreibbares Mitnehmerorgan (9) am Wendeteil (3) ein frei hängendes Ende der am lose gelagerten Vorrat (7) befindlichen Stoffbahn (8) mitnimmt und zwischen Abwickelwalze (10) und Andrückwalze
(11) einführt, daß zum Antrieb der bewegbaren Teile an der Legt.^mschine (1) ein einziger Motor (20,42) befestigt ist, daß die Synchronisation von Lege- und Fahrgeschwindigkeit durch eine lageverstellbare Übersetzung mit gleichbleibendem Übersetzungsverhältnis erfolgt, die ein frt.es Gelenk (28) mit einem über eine erste Antriebseinrichtung (23) synchron zur Fahrgeschwindigkeit drehbaren ersten Abtriebsdrehteil (26), einem über eine zweite Antriebseinrichtung (29) auf die Abwickelwalze (10) einwirkenden zweiten Antriebsdrehteil (31) und *o einer drehfesten Verbindung (38) zwischen erstem Abtriebsdrehteil (26) und zweitem Antriebsdrehteil (31) aufweist, daß das zweite Abtriebsdrehteil (31) der zweiten Antriebseinrichtung (29) auf eine Welle (39) einwirkt, die die Verdreheinrichtung (5) für den «5 Wendeteil (3) axial durchsetzt, und daß das Mitnehmerorgan (9) vom Antrieb der Abwickelwalze (10) antreibbar ist.
2. Legemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und/oder die zweite Antriebseinrichtung (23, 29) durch einen Riementrieb mit Stützeinrichtung gebildet sind.
3. Legemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stüzteinrichtung durch eine SpannstUtze (33) längenverstellbar ist.
4. L.egemaschine nach einem der Ansprüche I bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß durch den im Wagenteil (2) angeordneten Motor (20) mindestens ein Laufrad (19) des Wagenteils (2) und das erste Antriebsdrehteil (26) angetrieben sind und daß ein erster Winkeltrieb (22) entweder zwischen dem Motor (20) und dem Laufrad (19) oder zwischen erster Antriebseinrichtung (23) und Laufrad (19) bzw. Motor (20) angeordnet ist.
5. Legemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Winkeltrieb (40) zwischen der Welle (39) und der Abwic:<elwalze (10) angeordnet ist.
6. Legemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Mitnehmerorgan (9) durch ein Förderband (12) gebildet ist, auf dessen eines Trum (13) der zweite Winkeltrieb (40) einwirkt und dessen anderes Trum (14) die Abwickelwalze (10) antreibt
7. Legemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegbaren Teile über drehrichtungssteuerbare Kupplungen antreibbar sind.
8. Legemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (42) am Schlitten (15) angeflanscht ist und daß der Wellenstumpf des Motors (42) über ein einkuppelbares Getriebe (44) den Schlitten (15) antreibt, über ein einkuppelbares Getriebe (49) die Verdreheinrichtung (5) des Wendeteils (3) antreibt und ferner die Welle (39) dreht.
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