DE3132227C2 - Anordnung zur erfassung von geistersignalen in einem fernsehsignal - Google Patents

Anordnung zur erfassung von geistersignalen in einem fernsehsignal

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Abstract

Gegenstand der Erfindung ist ein Geistersignaldetektor für Fernsehzwecke, der im Falle des Vorhandenseins eines Geistersignals eine Komponente dieses Signals erfaßt und diese Komponente anschließend verfolgt, um das Vorhandensein des Geistersignals und seine Verzögerung gegenüber dem Haupt-Fernsehsignal ständig anzuzeigen. Im einzelnen wird im Fernsehempfänger eine Komponente des empfangenen Fernsehsignals als Leitsignal genommen und einer veränderbaren Verzögerungsleitung (12) zugeführt. Wenn das Fernsehsignal durch ein Geistersignal verunreinigt ist, dann folgt dem Leitsignal in gewissem Abstand eine Nachbildung oder "Geisterversion" dieses Signals. Bei korrekter Verzögerungszeit der veränderbaren Verzögerungsleitung ist das verzögerte Leitsignal am Ausgang dieser Leitung zeitlich koinzident mit der Geisterversion des Leitsignals am Eingang der Verzögerungsleitung. Ein Koinzidenzdetektor (14) fühlt diese Koinzidenz, und anschließend wird die Verzögerung der Verzögerungsleitung geregelt, um die Koinzidenzbedingung während der nachfolgenden Empfänge des Leitsignals aufrecht zu erhalten. Die Verzögerungszeit der Verzögerungsleitung ist ein Maß für die Verzögerung des Geistersignals gegenüber dem Haupt-Fernsehsignal. Wenn die Verzögerung der Verzögerungsleitung nicht korrekt ist und die Koinzidenzbedingung nicht eintritt, dann wird die Verzögerung der Verzögerungsleitung verändert, bis die gewünschte Koinzidenz erreicht ist.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Fernsehsignale verarbeitende Einrichtungen und betrifft insbesondere eine Anordnung, die das Vorhandensein und die zeitliche Lage eines Geisterbild-Fernsehsignals gegenüber dem Haupt-Fernsehsignal fühlt.
Eine lästige Erscheinung beim Betrieb von Fernsehempfängern sind Störungen durch das Empfangen reflektierter und verzögerter Versionen der Signale, auf
so deren Empfang der Empfänger abgestimmt ist. Diese störenden Signale haben im allgemeinen eine geringere Stärke und eine andere Phase als die direkt empfangenen Signale und erscheinen gewöhnlich wie Schatten des gewünschten Bildes. Diese Schatten werden als Geisterbilder bezeichnet, und daher nennt man die verursachenden Störsignale auch »Geistersignale«.
Geistersignale in Fernsehempfängern kommen häufig in Stadtgebieten vor, wo Signalreflexionen von benachbarten Gebäuden die Regel sind. Mit der Einführung des Kabelfernsehens wird das Problem des Empfangs von Geistersignalen noch größer. Zum einen kann die Zentralantenne des verkabelten Systems ebenfalls reflektierte Signale empfangen, und zum anderen führen Fehlanpassungen an den Anschlüssen des verkabelten Netzes häufig zur Erzeugung von Geistersignalen innerhalb des Kabelsystems selbst.
Es sind zahlreiche Methoden vorgeschlagen worden, um Geistersignale innerhalb des Fernsehempfänger:, zu
eliminieren. Das gemeinsame Prinzip praktisch aller dieser Methoden besteht darin, das Hauptsignal zu verzögern, so daß es in zeitlicher Koinzidenz mit dem Geistersignal ist. Das verzögerte Hauptsignal wird dann gedämpft, so daß seine Amplitude gleich groß mit der Amplitude des Geistersignals ist. Dieses gedämpfte Signal wird dann invertiert, um ein sogenanntes Pseudo-Geistersignal zu erzeugen, d. h. ein Signal, welches das Komplement des Geistersignals darstellt. Das Pseudc-Geistersignal wird dann mit dem empfangenen Signal addiert, um das Geistersignal auszulöschen.
Der erste Schritt für die Erzeugung des Pseudo-Geistersignals besteht darin, das Vorhandensein des Geistersignals zu fühlen und seine Verzögerung oder zeitliche Lage gegenüber dem Hauptsignal festzustellen. Gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung ist ein Geistersignaldetektor vorgesehen, der bei Vorhandensein eines Geistersignals eine Komponente dieses Signals erfaßt, worauf diese Komponente \ irfolgt wird, um eine kontinuierliche Anzeige des Vorhandenseins des Geistersignals und seiner Verzögerung gegenüber dem Haup'.signal zu liefern. Im Fernsehempfänger wird ein Rieht- oder Leitsignal, das innerhalb des empfangenen Fernsehsignals enthalten ist, einer veränderbaren Verzögerungsleitung zugeführt. Das Leitsignal ist ein Signal mit bekannten Charakteristiken. Wenn das Fernsehsignal durch ein Geistersignal verunreinigt ist, zieht das Leitsignal eine Nachbildung seiner selbst gleichsam als »Geist« nach sich. Wenn die Verzögerung der veränderbaren Verzögerungsleitung korrekt is{, dann wird das Leitsignal am Ausgang der Verzögerungsleitung in zeitlicher Koinzidenz mit dem Geist des Leitsignals am Eingang der Verzögerungsleitung sein. Ein Koinzidenzdetektor fühlt diese Koinzidenzbedin- i> gung, und anschließend wird die Verzögerung der Verzögerungsleitung so geregelt, daß die Koinzidenzbedingung während der folgenden Empfänge des Leitsignals aufrechterhalten bleibt. Die Verzögerung der Verzögerungsleitung ist ein Maß der Verzögerung w des Geister-Fernsehsignals gegenüber dem Haupt-Fernsehsignal.
Wenn die Verzögerung der Verzögerungsleitung nicht korrekt ist und die vorstehend erwähnte Koinzidenzbedingung nicht erfüllt wird, dann wird die ■*'■> Verzögerung der Verzögerungsleitung geändert, bis Koinzidenz eintritt.
Die Erfindung wird nachstehend an Ausführungsbeispielen anhand voh Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in Blockform einen erfindungsgemäß >» aufgebauten Detektor zur Erfassung von Geistersignalen in einem Fernsehsignal;
Fig. 2 zeigt in Blockform einen Geistersignaldetektor, worin die Verzögerung einer Verzögerungsleitung verändert wird, um die Verzögerung des Geiites des ·>"' Leitsignals gegenüber dem Leitsignal zu bestimmen;
Fig. 3 zeigt in Blockform eine Anordnung zum Anlegen eines Leitsignals und seines Geistes an den Detektor nach F i g. 2;
F i g. 4 zeigt in Blockform eine Anordnung, die einem w) Geistersignal nach dessen Erfassung folgt:
Fig. 5 zeigt den zeitlichen Verlauf und die zeitliche Zuordnung verschiedener Signale zur Erläuterung der Arbeitsweise des Geistersignaldetektors nach den Fi g. 2 und 4.
In der Fig. 1 ist ein Geistersignaldetektor für Fernsehzwecke dargestellt, der mit einer veränderbaren Verzögerungsleitung 12 arbeitet. Ein Videosignal wird einer »Zeile 10«-Torschaltung 10 zugeführt. Diese Torschaltung läßt nur die zehnte Zeile des Videosignals an die Verzögerungsleitung 12 und einen Koinzidenzdetektor 14 durch. Die zehnte Zeile ist die erste volle Zeile im Videosignal nach dem breiten, den Vertikalimpuls und die Ausgleichsimpulse enthaltenden Intervall und enthält normalerweise einen Horizontalsynchronimpuls ohne nachfolgende Bildinformation. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird der Horizontalsynchronimpuls für die zehnte Zeile als Leitsignal für den Geistersignaldetektor verwendet- Wenn der Fernsehempfänger ein verzögertes Geistersignal empfängt, dann erscheint in dem leeren Zeilenintervall nach demgewünschten Synchronimpuls eine Nachbildung (Geist) dieses Synchronimpulses. Die Schaltung nach F i g. 1 sucht innerhalb eines Verzögerungsbereichs, der durch die Verzögerung der Verzögerungsleitung 12 bestimmt ist, nach einer solchen Geistersignalkomponente und fängt sie ein.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel kann die Verzögerungsleitung 12 eine ladungsgekoppelte Schaltungsanordnung (sogenannte CCD-Bauweise) sein, die z. B. aus 70 Elementen besteht. Die CCD-Verzögerungsleitung wird durch einen spannungsgesteuerten Oszillator 18 mit einem Frequenzbereich von 7 bis 14 MHz taktgesteuert. Dies ergibt eine veränderbare Verzögerung im Bereich von 5 bis 10 Mikrosekunden. Es können auch andere Kombinationen von Taktfrequenzen und Elementenanzahl der Verzögerungsleitung verwendet werden. Benutzt man z. B. eine aus 80 Elementen bestehende Verzögerungsleitung und steuert sie durch einen von 5 bis 15 MHz durchstimmbaren Taktgeber, dann erhält man eine im Bereich von 5,33 bis 16 Mikrosekunden veränderbare Verzögerung.
Der Koinzidenzdetektor 14 ist mit seinen Eingängen an den Eingang und den Ausgang der Verzögerungsleitung 12 angeschlossen, und sein Ausgangssignal wird einer automatischen Phasenregelschaltung (APR) 16 und einer Sägezahnsteuerschaltung 20 zugeführt. Der Ausgang der Sägezahnsteuerschaltung 20 ist mit einem Sägezahngenerator 22 gekoppelt, und die Ausgänge der Phasenregelschaltung 16 und des Sägezahngenerators 22 sind mit dem spannungsgesteuerten Oszillator 18 gekoppelt. Das Ausgangssignal des Oszillators 18 wird dem Takteingang der Verzögerungsleitung 12 angelegt. Wenn das zugeführte Videosignal kein Geistersignal enthält oder wenn die Verzögerungsleitung mit einer Frequenz taktgesteuert wird, die nicht zu der richtigen Verzögerung für ein existierendes Geistersignal führt, dann liefert der Koinzidenzdetektor 14 kein Ausgangssignal, und die Sägezahnsteuerschaltung 20 veranlaßt den Sägezahngenerator, ein sägezahnförmiges Signal zu erzeugen. Dieses Sägezahnsignal ändert den Betrag der an den Oszillator 18 gelegten Steuerspannung, so daß sich das Ausgangssignal des Oszillators über seinen von 7 bis 14 MHz erstreckenden Frequenzbereich ändert, wodurch die Verzögerungszeit der Verzögerungsleitung geändert wird. Diese Geistersignalsuche geht in dieser Weise so lange weiter, bis ein Geistersignal erfaßt wird.
Ein Geistersignal wird erfaßt, wenn das Synchronsignal am Ausgang der Verzögerungsleitung in zeitlicher Koinzidenz mit dem Geist des Synchronsignals am Eingang der Verzögerungsleitung ist. Wenn dies eintritt, erzeugt der Koinzidenzdetektor ein Signal, das die Sägezahnsteuerschaltung veranlaßt, den Sägezahngenerator auf dem gerade existierenden Spannungspegel des von ihm erzeugten Säeezahns zn sinnnpn rw
Koinzidenzdetektor aktiviert außerdem die Phasenregelschaltung 16, die dann die Steuerung des spannungsgesteuerten Oszillators übernimmt. Die Phasenregelschaltung ändert die Frequenz des spannungsgesteuerten Oszillators wie es erforderlich ist, um die Verzögerung der Verzögerungsleitung so nachzustellen, daß sie jedweden Änderungen der Verzögerung des erfaßten Geistersignals gegenüber dem Synchronsignal der zehnten Zeile (d. h. dem Leitsignal) folgt.
Signalverläufe zur Veranschaulichung der Arbeitsweise des Geisterdetektors nach Fig. 1 sind in Fig. 5 dargestellt. Die Fig. 5a zeigt den Synchronimpuls 302 der zehnten Zeile und den nachfolgenden Geist 304 dieses Synchronimpulses. Die zehnte Zeile endet vor dem Synchronimpuls 306 für die elfte Zeile, dem ebenfalls ein Geisterimpuls 308 folgt. Die »Zeile 10«-Torschaltung 10 nach Fig. 1 wird für die Dauer eines in Fig. 5b dargestellten Aktivierungsimpulses300 durchlässig gemacht. Der das Leitsignal bildende Synchronimpuls 302 und der nachfolgende Geisterimpuls 304 werden auf die Verzögerungsleitung 12 gegeben. Wenn die Verzögerungsleitung das Signal um eine Zeitspanne verzögert, die gleich dem Intervall zwischen dem Horizontalsynchronimpuls 302 und dem Geisterimpuls 304 ist, dann erscheint das Ausgangssignal der Verzögerungsleitung gemäß der Darstellung in Fig. 5c. welche die zeitliche Beziehung dieses Ausgangssignals gegenüber der Wellenform 5a aufzeigt. Da der verzögerte Synchronimpuls 312 am Ausgang der Verzögerungsleitung zur gleichen Zeit erscheint wie der Geisterimpuls 304 an den Eingang der Verzögerungsleitung gelegt wird, ergibt sich eine Koinzidenzbedingung, woraufhin der Koinzidenzdetektor 14 einen Ausgangsimpuls 320 abgibt, wie er in Fig. 5d gezeigt ist. Dieser Koinzidenzimpuls 320 veranlaßt die Sägezahnsteuerschaltung 20, den Sägezahngenerator 22 anzuhalten. Die Steuerung des spannungsgesteuerten Oszillators 18 wird dann von der APR-Schaltung 16 übernommen, die dafür sorgt, daß die Geisterversion des Leitsignals während der nachfolgenden »Zeile 10«-Intervalle verfolgt wird.
Eine detailliertere Ausführungsform des Geistersignaldetektors nach Fig. 1 ist in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellt. Gemäß der Fig.2 werden das Videosignal und ein »Zeile !Ow-Ak^'/ierungssignai an die »Zeile 10«-Torschaltung 10 gelegt. Der Ausgang der Torschaltung 10 ist mit der veränderbaren Verzögerungsleitung 12 und dem Koinzidenzdetektor 14 gekoppelt. Das Ausgangssignal der Verzögerungsleitung 12 wird auf die Eingänge einer Synchronimpuls-Torschaltung 124 und einer IH-Verzögerungsleitung 120 gegeben (IH = eine Zeilenablenkperiode). Die Synchronimpuls-Torschaltung 124 läßt nur die Synchronimpulse immer der zehnten Zeile unter Ausschluß jeder Geisterimpulse durch, und ihr Ausgangssignai wird auf den zweiten Eingang des Koinzidenzdetektors 14 gegeben. Die IH-Verzögerungsleitung 120 verzögert die ihrem Eingang zugeführten Signale um die Dauer einer Horizontalzeile. Der Ausgang der IH-Verzögerungsleitung 120 ist mit dem Eingang einer zweiten Synchronimpuls-Torschaltung 126 und dem Eingang einer Kurzverzögerungsleitung 122 gekoppelt. Der Ausgang der zweiten Synchronimpuls-Torschaltung 126 liefert als Antwort auf einen an ihrem Eingang erscheinenden »Zeile 10«-Synchronimpuls einen Ausgangsimpuls »Vorrücken« (VOR), der dem Eingang A eines UND-Gliedes 23 zugeführt wird. Der Ausgang der Kurzverzögerungsleitung 122 ist mit dem Eingang der veränderbaren Verzögerungsleitung 12 gekoppelt.
Das Ausgangssignal des UND-Gliedes 23 wird auf den /4-Eingang eines ODER-Gliedes 3 gegeben, dessen Ausgang mit dem Steuereingang »Vorwärts« eines umkehrbaren Zählers 100 gekoppelt ist. Der umkehrbare Zähler 100 hat ferner einen Steuereingang »Rückwärts« und einen Steuereingang »Laden«, der impulsbetätigt werden kann, um die bei 160 dargestellten Eingangsdaten in den Zähler einzugeben. Die Ausgänge ίο des Zählers sind die Ziffernleitungen für 2°, 2', 22, 23, 24 und 25, die mit einem Digital-Analog-Wandler (D/A) 102 gekoppelt sind. Dieser D/A-Wandler 102 erzeugt eine Steuerspannung für den spannungsgesteuerten Oszillator 18, dessen Ausgangssignal zur Taktsteuerung der veränderbaren Verzögerungsleitung 12 verwendet wird. Die 2°-, 22- und 25-Ausgänge des Zählers 100 sind außerdem mit den Eingängen eines UND-Gliedes 15 gekoppelt, dessen Ausgang zum 4-Eingang eines ODER-Gliedes 17 führt. Der Ausgang des ODER-Gliedes 17 erzeugt ein Signal »Rücksetzen«, das dem Eingang »Laden« des Zählers 100 und dem /4-Eingang eines ODER-Gliedes 21 angelegt wird. Der Ausgang des ODER-Gliedes 21 ist mit dem Eingang eines monostabilen Multivibrators 152 gekoppelt, dessen Ausgang zum Anlegen eines Steuersignals an einen Schalter 154 dient. Der Schalter 154 ist normalerweise geöffnet und liegt zwischen dem Ausgang der IH-Verzögerungsleitung 120 und einem Bezugspotential (Masse).
In der Fig. 4 sind verschiedene Elemente der Anordnung nach Fig. 2 nochmals gezeigt, ihre Beschreibung sei hier nicht wiederholt. Die Synchronimpuls-Torschaltung 124 nach Fig. 2 ist in der Fig. A in näheren Einzelheiten dargestellt. Diese Torschaltung weist einen Vergleicher 125 auf, dessen Eingänge mit dem Ausgang der veränderbaren Verzögerungsleitung 12 und mit einer Schwellenspannung + V> gekoppelt sind. Der Vergleicher 125 liefert ein Ausgangssignal immer dann, wenn das Signal am Ausgang der Verzögerungsleitung 12 den Schwellenspannungswert + VT überschreitet, der auch in Fig. 5c eingetragen ist. Die Synchronimpuls-Torschaltung 126 nach F i g. 2 kann in ähnlicher Weise aufgebaut sein.
Gemäß der F i g. 4 ist der Ausgang des Koinzidenzdetektors 14 mit dem Eingang eines Inverters 8, dem Rücksetzeingang R eines den spannungsgesteuerten Oszillator einstellenden Flipflops 140, dem /4-Eingang eines ODER-Gliedes 11 und dem Setzeingang Seines Lösch-Flipflops 150 in Fig. 2 gekoppelt. Das »Zeile 10«-Aktivierungssignal wird dem Eingang eines Inverters 7, dem Takteingang C eines die automatische Phasenregelschaltung prüfenden Flipflops 132 und dem ß-Eingang eines ODER-Gliedes 13 angelegt. Der Ausgang des ODER-Gliedes 11 ist mit dem Takteingang C eines Betriebsarten-Steuerflipflops 130 und mit dem Löscheingang C/rdes Prüf-Flipflops 132 gekoppelt. Der (^-Ausgang des Betriebsarten-Steuerflipflops 130 liefert ein APR-Betriebssignai, das den Α-Eingängen zweier UND-Glieder 2 und 4 und dem Dateneingang D des Flipflops 132 angelegt wird. Der (^-Ausgang des Flipflops 130 produziert ein Sägezahn-Betriebssignal, das dem Α-Eingang des ODER-Gliedes 13 und dem ß-Eingang des UND-Gliedes 23 in F i g. 2 angelegt wird. Der Ausgang des ODER-Gliedes 13 ist mit dem Z>Eingang des Betriebsarten-Steuerflipflops 130 gekoppelt. Der Q-Ausgang des Prüf-Flipflops 132 ist mit dem /4-Eingang eines UND-Gliedes 9 gekoppelt, dessen Ausgang zum ß-Eingang des ODER-Gliedes 11 und zum B-Eingang des ODER-Gliedes 17 in Fig. 2 führt.
Das invertierte »Zeile 10«-Aktivierungssignal vom Ausgang des Inverters 7 wird dem ß-Eingang des UND-Gliedes 9, dem Setzeingang S des Flipflops 140 und dem Eingang A eines UND-Gliedes 19 in Fig. 2 angelegt. Der (^-Ausgang des Flipflops 140 liefert ein Signal »Vorwärtszählen«, das dem QEingang eines UND-Gliedes 5 angelegt wird. Der ^-Ausgang des Flipflops 140 liefert ein Signal »Rückwärtszählen«, das dem C-Eingang eines UND-Gliedes 6 angelegt wird. Das invertierte Koinzidenzsignal vom Ausgang des Inverters 8 wird an die ß-Eingänge der UND-Glieder 5 und 6 gelegt, und die /4-Eingänge dieser Glieder empfangen das Ausgangssignal der Synchronimpuls-Torschaltung 124. Der Ausgang des UND-Gliedes 5 ist mit dem ß-Eingang des UND-Gliedes 2 gekoppelt, und der Ausgang des UND-Gliedes 6 ist mit dem S-Eingang des UND-Gliedes 4 verbunden. Der Ausgang des UND-Gliedes 2 führt zum S-Eingang des ODER-Gliedes 3, und der Ausgang des UND-Gliedes 4 führt zum »Rückwärts«-Eingang des Zählers 100.
Gemäß der Fig. 2 wird das Koinzidenzsignal vom Koinzidenzdetektor 14 dem Setzeingang 5 des Lösch Flipflops 150 angelegt. Der (^-Ausgang des Flipflops 150 ist mit dem B-Eingang des UND-Gliedes 19 gekoppelt, dessen Ausgang zum ß-Eingang des ODER-Gliedes 21 und zum Rücksetzeingang R des Lösch-Flipflops 150 führt.
Eine Anordnung zur Erzeugung des »Zeile 10«-Aktivierungssignals ist in F i g. 3 dargestellt. Diese Anordnung bildet eine Vertikal-Rückwärtszähleinrichtung, wie sie in der US-Patentschrift 38 99 635 beschrieben ist. Die Einrichtung umfaßt eine Synchronimpuls-Abtrennstufe 42, die auf das Videosignal anspricht und an ihren Ausgängen H und V Horizontal- und Vertikalsynchronsignale liefert. Die Horizontalsynchronsignale werden einem Horizontaloszillator und einer automatischen Frequenz- und Phasenregelschaltung(AFPR-Schaltung) 46 zugeführt, die ein Ausgangssignal mit Horizontalablenkfrequenz /Ή erzeugt. Der Horizontaloszillator und die AFPR-Schaltung 46 erzeugen außerdem ein Ausgangssignal mit einer Frequenz, die das Doppelte der Horizontalablenkfrequenz ist, also 2/Ή. Das 24/-Signal wird einer Zeilenzähler- und Intervallgenerator-Schaltung 50 angelegt. Diese Schaltung zählt die Perioden des 24/-Signals, also die halben Zeilenperioden, und legt über einen Bereich von Zählwerten, innerhalb dessen das Vertikalsynchronsignal zu erwarten ist, ein Vertikalintervall-Signal an eine Detektorschaltung 60 zur Verifizierung des Vertikalsynchronimpulses. Wenn das Vertikalsynchronsignal von der Synchronsignal-Abtrennstufe innerhalb dieses Inter-
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Betriebsartenschalter 80, um das Vorliegen eines synchronisierten Zustandes anzuzeigen. Der Betriebsartenschalter 80 legt das Synchronisierungs-Anzeigesignal an die Zeilenzähler- und Intervallgenerator-Schaltung 50, die ein Vertikalsynchronsignal Λ während des Intervalls erzeugt.
Falls der Verifizierungsdetektor 60 kein Vertikalsynchronsignal während des vorgegebenen Intervalls empfängt, dann wird der Betriebsartenschalter auf eine Außersynchron-Betriebsart umgeschaltet. In dieser Betriebsart prüft ein Vertikalsynchronimpuls-Detektor 70 den V-Ausgang der Synchronsignal-Abtrennstufe, bis ein Vertikalsynchronimpuls identifiziert wird. Wenn ein Vertikalsynchronimpuls identifiziert ist, dann veranlaßt der Vertikalsynchronimpuls-Detektor 70 den Betriebsartenschalter, den Zähler in der Zeilenzähler- und Intervallgenerator-Schaltung 50 zurückzusetzen, wodurch die richtige Synchronisierung wieder hergestellt wird. Der Betriebsartenschalter wird anschließend zurückgestellt, um den synchronisierten Zustand anzuzeigen.
Wenn der Betriebsartenschalter 80 so steht, daß er einen synchronisierten Betriebszustand anzeigt, dann wird ein Synchronisierungs-Anzeigesignal über eine Leitung 92 an einen Koinzidenzdetektor 90 gelegt. Die
ίο Zeilenzähler- und Intervallgenerator-Schaltung 50 erzeugt einen Impuls auf einer Leitung 94 immer wenn der Zähler anzeigt, daß die zehnte Zeile (Zeile Nr. 10) empfangen wird (z. B. bei den Zählwerten 18 und 19 des 2//rSignals). Der Anzeigeimpuls für die Zeile Nr. 10 wird über die Leitung 94 auf den Koinzidenzdetektor 90 gegeben, der das »Zeile 10«-Aktivierungssignal auf einer Leitung % immer dann erzeugt, wenn die zehnte Zeile während eines synchronisierten Zustandes empfangen wird. Die »Zeile 10«-Torschaltung wird für dieses Intervall leitend. Falls keine Synchronisierung vorliegt (Außersynchronzustand), ist das Signal auf der Leitung 92 nicht vorhanden, und das »Zeile 10«-Aktivierungssignal wird nicht erzeugt. Dies ist deswegen so, weil der »Zeile 10«-Impuls auf der Leitung 94 während eines Außersynchronzustandes unzuverlässig ist.
Die Arbeitsweise der Anordnung nach den F i g. 2 und 4 ist folgendermaßen. Am Anfang ist das Betriebsarten-Steuerflipflop 130 zurückgesetzt, um ein »hohes« Sägezahn-Betriebssignal (SÄG) und ein »niedriges« APR-Betriebssignal zu erzeugen. Das hohe Sägezahn-Betriebssignal konditioniert das UND-Glied 23 für den Empfang von Vorrücksignalen (VOR). Der Zähler 100 wird auf den Zählwert 1 geladen, wodurch über den D/A-Wandler 102 der spannungsgesteuerte Oszillator 18 veranlaßt wird, mit einer Frequenz zu schwingen, die gleich einem der Extremwerte seines Taktfrequenzbereichs ist. Die Verzögerungsleitung 12 bringt nun eine Verzögerung, die einem der Extremwerte ihres Verzögerungsbereichs entspricht. Zur Erläuterung sei als Beispiel angenommen, daß die Verzögerungsleitung 12 in diesem Anfangszustand eine Verzögerung von 5 MikroSekunden bringt.
Es sei nun zunächst angenommen, daß das zugeführte Videosignal kein Geistersignal enthält oder daß ein vorhandenes Geistersignal außerhalb des erfaßbaren Verzögerungsbereichs von 5 bis 10 Mikrosekunden auftritt. In beiden Fällen gibt es keine Koinzidenz. Das »Zeile 10«-SignaI wird zur veränderbaren Verzögerungsleitung 12 geleitet und durchläuft diese Leitung.
Anschließend gelangt das »Zeiie 10«-Signal auf die lH-Verzögerungsleitung 120. Wenn das Synchronsignal
tut Uli. ^CiIC iv am /Ausgang uci ι η- vcr*c<jgci ungäicitung 120 erscheint, wird die Synchronimpuls-Torschaltung 126 getriggert und liefert einen Vorrückimpuls VOR über das UND-Glied 23 und das ODER-Glied 3 an den Zähler 100. Der Zählstand des Zählers wird um 1 vorgerückt und dann in ein neues Steuersignal für den spannungsgesteuerten Oszillator umgewandelt, worauf dieser die Taktfrequenz vermindert, um die Verzögerung der Verzögerungsleitung 12 zu erhöhen. Es sei angenommen, daß ein Zählwertsprung von 1 einer Verzögerungsänderung von 140 Nanosekunden entspricht, so daß die neue Verzögerungszeit 5,14 Mikrosekunden beträgt Während sich die Frequenz des spannungsgesteuerten Oszillators ändert, ist die Information der Zeile 10 in der 1 H-Verzögerungsleitung 120 und der Kurzverzögerungsleitung 122 gespeichert. Die Verzögerung rs der Kurzverzögerungsleitung reicht
aus, um den spannungsgesteuerten Oszillator 18 sich auf seine neue Taktfrequenz stabilisieren zu lassen, bevor die Information der Zeile 10 erneut dem Eingang der veränderbaren Verzögerungsleitung 12 angelegt wird.
Wenn das »Zeile 10«-Signal aus der Kurzverzögerungsleitung 122 austritt, wird es erneut dem Koinzidenzdetektor 14 und der veränderbaren Verzögerungsleitung 12 angelegt. Das Signal wird um die neue Verzögerungszeit der veränderbaren Verzögerungsleitung verzögert. Wenn der Synchronimpuls der Zeile 10 am Ausgang der veränderbaren Verzögerungsleitung 12 erscheint, gelangt er zur 1 H-Verzögerungsleitung 120 und zur Synchronimpuls-Torschaltung 124. Der Synchronimpuls wird von der Torschaltung 124 durchgelassen und gelangt zum Koinzidenzdetektor 14, der eine Koinzidenz zwischen dem Synchronimpuls der Zcüc 10 und seiner Geisterversion fühlt, falls ein solcher Geisterimpuls vorhanden ist und dem Synchronimpuls nach einer der Verzögerungszeit der veränderbaren Verzögerungsleitung 12 entsprechenden Zeitspanne folgt. Wenn keine Koinzidenzbedingung gefühlt wird, dann wird das »Zeile 10«-Signal wieder in der 1 H-Verzögerungsleitung 120 und der Kurzverzögerungsleitung 122 gespeichert, und das Erscheinen des Synchronimpulses der Zeile 10 am Ausgang der 1 H-Verzögerungsleitung 120 schaltet den Zähler 100 über die Synchronimpuls-Torschaltung 120 und die Glieder 23 und 3 wiederum weiter. Das »Zeile 10«-Signal wird dann erneut an die veränderbare Verzögerungsleitung 12 gelegt, deren Verzögerung wiederum erhöht worden ist.
Dieser Umlaufzyklus setzt sich in der beschriebenen Weise fort, bis ein Geisterimpuls vom Koinzidenzdetektor 14 erfaßt worden ist oder bis die veränderbare Verzögerungsleitung 12 auf ihre maximale Verzögerungszeit von 10 Mikrosekunden gebracht worden ist. Im letzteren Fall hält der Zähler beim hier beschriebenen Beispiel einen Zählwert von 36. Der Synchronimpuls der Zeile 10 am Ausgang der 1 H-Verzögerungsleitung 120 erhöht den Stand des Zählers auf einen Zählwert von 37, wodurch die Eingänge des UND-Gliedes 15 aktiviert werden. Das Glied 15 bewirkt die Abgabe eines Rücksetzimpulses am Ausgang des ODER-Gliedes 17. der den monostabilen Multivibrator 152 über das ODER-G!>d 21 triggert. Der monostabile Multivibrator 152 schließt dann den Schalter 154 für eine Zeitdauer, die mindestens gleich der Gesamtverzögerungszeit der drei Verzögerungsleitungen ist (z. B. 10 Mikrosekunden plus IH plus τ,)- Das »Zeile 10«-Signal wird über den Schalter 154 und dessen Masseanschluß aus der Umlaufschleife weggenommen. Die Schiene lsi nun bereit, ein neues »Zeile 10«-Signai zu empfangen, wenn der monostabile Multivibrator in seinen stabilen Zustand zurückkippt und den Schalter 154 öffnet.
Der Rücksetzimpuls wird außerdem dem Steuereingang »Laden« des Zählers 100 angelegt, wodurch der Zähler wieder auf einen Anfangszustand eingestellt wird, indem die an seinen Eingängen 160 erscheinenden Daten in ihn eingegeben werden. Die veränderbare Verzögerungsleitung 12 wird nun wieder so taktgesteuert, daß ihre Verzögerungszeit den Anfangswert von 5 Mikrosekunden hat.
Es sei nun angenommen, daß das »Zeile 10«-Signal einen Geisterimpuls 304 enthält, der dem Leitimpuls 302 um eine Zeit nacheilt, die innerhalb de«; erfaßbaren Verzögerungsbereichs von 5 bis 10 Mikrosekunden liegt, wie es in Fig. 5a dargestellt ist. Das »Zeile 10«-Signal wird dann in der die Verzögerungsleitungen enthaltenden Schleife umlaufen gelassen, bis die veränderbare Verzögerungsleitung 12 eine Verzögerungseinstellung erreicht, bei welcher der Leitimpuls (Synchronimpuls) an ihrem Ausgang zeitlich koinzident mit dem Geisterimpuls an ihrem Eingang erscheint. Der Koinzidenzdetektor 14 erzeugt dann einen Koinzidenzimpuls 320, wie er in F i g. 5d dargestellt ist.
Wie in F i g. 4 dargestellt, wird der Koinzidenzimpuls über das ODER-GliecUl zum Takteingang des Flipflops 130 geleitet. Da der (^-Ausgang des Flipflops zu diesem Zeitpunkt hoch ist, wird ein hohes Signal über das ODER-Glied 13 zum D-Eingang des Flipflops 130 gegeben, so daß der Koinzidenzimpuis das Flipflop 130 in seinen Zustand^ für APR-Betrieb stellen kann. Das Signal SÄG am (^-Ausgang des Flipflops wird niedrig, wodurch das UND-Glied 23 in Fig. 2 gesperrt wird, womit verhindert ist, daß zusätzliche Impulse VOR den Zähler erreichen können. Der Koinzidenzimpuls setzt außerdem das Lösch-Flipflop 150, wodurch der ß-Eingang des UND-Gliedes 19 aktiviert wird. Falls bei einem anderen als dem Zählwert 1 des Zählers eine Koinzidenz gefühlt wurde, ist das invertierte »Zeile 10«-Aktivierungssignal am Eingang A des UND-Gliedes 19 ebenfalls hoch, so daß dieses Glied an seinem Ausgang ein hohes Signal liefert. Dieses hohe Signal triggert den monostabilen Multivibrator 152. wodurch der Schalter 154 geschlossen und das »Zeile 10«-Signal aus der Umlaufschleife entfernt wird. Das Ausgangssignal des UND-Gliedes 19 wird außerdem dem Rücksetzeingang des Flipflops 150 angelegt, wodurch dieses Flipflop zurückgesetzt wird.
Der Zähler 100 steuert nun den spannungsgesteuerten Oszillator 18 so. daß die veränderbare Veivögerungsleitung 12 eine Verzögerung bringt, die im wesentlichen gleich der Verzögerungszeit des erfaßten Geisterimpulses gegenüber dem Synchronimpuls der Zeile 10 ist. Das Taktsignal des spannungsgesteuerten Oszillators wird nun dazu verwendet, eine ähnliche
■»ο veränderbare Verzögerungsleitung in einer Anordnung zur Auslöschung von Geistersignalen zu steuern, wie sie in der US-Patentanmeldung 2 28 553 beschrieben ist, die am 26. Januar 1981 unter dem Titel »Television Ghost Cancellation System« eingereicht wurde. Falls der Geisterimpuls während des nächsten »Zeile 10«-Signals an derselben Stelle liegt, wird eine Koinzidenz beim ersten Durchgang durch die veränderbare Verzögerungsleitung 12 geijhlt werden, weil diese Verzögerungsleitung bereits auf die richtige Verzögerung zur
so sofortigen Erfassung eingestellt ist. Der Geistersignaldetektor wird nun so konditioniert, daß er im APR-Betrieb arbeitet, um dem Geisterimpuis ständig zu folgen, wie es weiter unten beschrieben wird.
Wenn das nächste »Zeile 10«-Signal auf den Geistersignaldetektor gegeben wird, wird Koinzidenz während des ersten Durchgangs durch die veränderbare Verzögerungsleitung 12 gefühlt falls das Geistersignal im wesentlichen die gleiche Position gegenüber dem Synchronimpuls wie während des vorangegangenen Teilbildes hat. Das »Zeile 10«-Aktivierungssignal, welches das »Zeile 10«-SignaI in den Detektor tastet, erscheint wie in Fig.5b gezeigt. Die Vorderflanke dieses Signals setzt das APR-Prüf-Flipflop 132. da der D- Eingang dieses Flipflops das hohe APR-Signai vom
<>5 Betriebsarten-Steuerflipflop 130 empfängt. Der Q-Ausgang des A PR-Prüf flipflops 132 wird hoch, wie es die Wellenform 322 in Fig. 5e zeigt Zum Zeitpunkt der Koinzidenz wird der Koinzidenzimpuls 320 an das
ODER-Glied 11 gelegt, und das zu diesem Zeitpunkt hoch werdende Ausgangssignal dieses Gliedes gelangt zum Löscheingang des Flipflops 132. Hierdurch wird das Flipflop 132 zurückgesetzt, wie es die Rückflanke der Wellenform 322 in F i g. 5e zeigt. Der Koinzidenzimpuls beaufschlagt auch das Betriebsarten-Steuerflipflop 130, welches in seinem Zustand für APR-Betrieb bleibt, weil das hohe »Zeile 10«-Aktivierungssignal dem D-Eingang über das ODER-Glied 13 angelegt wird.
Wenn sich das Geistersignal wesentlich verschoben hat oder wenn es verschwunden ist, dann wird vom Koinzidenzdetektor 14 kein Koinzidenzimpuls erzeugt. Das APR-Prüf-Flipflop 132 bleibt während des gesamten »Zeile 10«-Aktivierungssignals gesetzt, wie es die Wellenform 324 in Fig. 5f zeigt. Am Ende dieses Intervalls wird das »Zeile 10«-Aktivierungssignal 300 niedrig, wie es die Fig. 5b zeigt, und der Ausgang des Inverters 7 wird hoch. So gelangt ein hohes Signal zum ß-Eingang des UND-Gliedes 9, welches gemeinsam mit dem hohen Signal vom APR-Prüf-Flipflop 132 bewirkt, daß das Glied 9 an seinem Ausgang ein Signal »APR-Abwurf« erzeugt, wie es mit 326 in Fig. 5g gezeigt ist. Dieses APR-Abwurfsignal erfüllt drei Funktionen. Zum ersten wird es über das ODER-Glied 11 dem Takteingang des Betriebsarten-Steuerflipflops 130 angelegt. Der Ausgang des ODER-Gliedes 13 ist nun niedrig, weil das Signal SÄG und das »Zeile 10«-Aktivierungssignal an seinen Eingängen jetzt niedrig sind. Dieses niedrige Signal wird dem D-Eingang des Flipflops 130 angelegt, so daß das APR-Abwurfsignal das Flipflop 130 in seinen zurückgesetzten Zustand steuern kann. Die APR-Betriebsart wird gelöscht, und die Anordnung arbeitet in ihrem Suchbetrieb mittels Sägezahn. Das APR-Abwurfsignal wird außerdem dem Löscheingang des APR-Prüfflipflops 132 angelegt, womit dieses Flipflop zurückgesetzt und das APR-Abwurfsignal beendet wird. Schließlich gelangt das APR-Abwurfsignal 326 noch zum 5-Eingang des ODER-Gliedes 17 in Fig. 2, wodurch am Ausgang dieses Gliedes ein Rücksetzsignal erzeugt wird, um den Zähler 100 wieder in seinen Anfangszustand zu laden und die Information der Zeile 10 über das ODER-Glied 21 aus der Verzögerungs-Umlaufschleife zu löschen.
Die Verfolgung des Geistersignals geschieht während der APR-Betriebsart, wie es in F i g. 4 in Verbindung mit den F i g. 5a, 5d und 5h bis 51 gezeigt ist. Das Flipflop 140 zum Nachstellen des spannungsgesteuerten Oszillators wird durch jeden Koinzidenzimpuls 320 zurückgesetzt, wie es die Wellsnformen 328' und 328" in F i g. 5j zeigen, die den Zustand des (^-Ausgangs dieses Flipflops darstellen. Am Ende jedes »Zeile 10«-Aktivierungssignals 300 wird das Flipflop durch die invertierte Version dieses Signals vom Ausgang des Inverters 7 gesetzt. Diese Steuersignale für das Oszillator-Nachstellflipflop 140 werden seinem Rücksetzeingang R bzw. seinem Setzeingang 5 angelegt. Wenn das Flipflop 140 gesetzt ist, gelangt ein Steuersignal »Vorwärtszählen« zum Eingang des UND-Gliedes 5. Wenn das Flipflop 140 in seinem rückgesetzten Zustand ist, dann gelangt ein Steuersignal »Rückwärtszählen« zum C-Eingang des UND-Gliedes 6.
Wenn die Verzögerung des Geistersignals 304 von einem »Zeile 10«-Signal zum nächsten größer wird, so daß der verzögerte Synchronimpuls am Ausgang der veränderbaren Verzögerungsleitung 12 und der Synchronimpuls-Torschaltung 124 früher als der Geisterimpuls am Eingang der veränderbaren Verzögerungsleitung erscheint, dann haben die beiden Signale an den Eingängen des Koinzidenzdetektors 14 eine zeitliche Beziehung zueinander, wie sie mit dem Geisterimpuls 304 in Fig.5a und dem verzögerten Synchronimpuls 312' in Fig. 5h gezeigt ist. Die beiden Impulse sind während der in F i g. 5h markierten Zeitspanne Ti nicht in Koinzidenz, jedoch während der Zeitspanne T2 sind die koinzident miteinander. Während der Zeitspanne Ti ist der verzögerte Synchronimpuls der 10. Zeile am Α-Eingang des UND-Gliedes 5 vorhanden, das Steuersignal »Vorwärtszählen« am C-Eingang des Gliedes 5 ist hoch, und das Ausgangssignal des Inverters 8 (eine invertierte Version des Koinzidenzsignals) ist ebenfalls hoch. Das UND-Glied 5 liefert daher während der Zeitspanne 7"I ein hohes Ausgangssignal 330, wie es in Fig.5i dargestellt ist. Dieses Signal wird über das UND-Glied 2 und das ODER-Glied 3 zum Vorwärtseingang des Zählers 100 durchgelassen. Der Zählwert des Zählers 100 wird dadurch erhöht, um die Frequenz des spannungsgesteuerten Oszillators (Taktfrequenz) zu vermindern und die Verzögerungszeit der veränderbaren Verzögerungsleitung 12 zu erhöhen. Wenn das nächste »Zeile 10«-Signal an den Geistersignaldetektor gelegt wird, dann sind der verzögerte Synchronimpuls der Zeile 10 und das Geistersignal vollständiger in Koinzidenz, falls sich die Verzögerung des Geistersignals zwischenzeitlich nicht geändert hat.
Während der Zeitspanne 7~2 des verzögerten Synchronimpulses 312' besteht Koinzidenz, und der Koinzidenzdetektor erzeugt einen Koinzidenzimpuls.
Der Koinzidenzimpuls sperrt die UND-Glieder 5 und 6, indem er ein niedriges Signal über den Inverter 8 an ihre ß-Eingänge legt. Der Koinzidenzimpuls setzt außerdem das Oszillator-Nachstellflipflop 140 zurück, wie es die Signalflanke 328' in Fig. 5j zeigt. Am Ende des Koinzidenzimpulses der Zeitdauer ΤΊ ist der verzögerte Synchronimpuls der 10. Zeile an den Λ-Eingängen der UND-Glieder 5 und 6 nicht mehr vorhanden, so daß diese Glieder weiterhin gesperrt bleiben.
Wenn die Verzögerung des Geistersignals von einem »Zeile 10«-Intervall zum nächsten abnimmt, so daß die Verzögerung der Verzögerungsleitung zu lang ist, dann haben der Geisterimpuls 304 und der verzögerte Synchronimpuls 312" der Zeile 10 eine zeitliche Lage zueinander, wie es die F i g. 5a und 5k zeigen. Eine Koinzidenz zwischen diesen beiden Signalen besteht nur für die Zeitspanne 7~3 des Impulses 312". Das Oszillator-Nachstellflipflop 140 ist dann zurückgesetzt worden, wie es die gestrichelte Linie 328" in Fig.5j zeigt, so daß ein Steuersignal »Rückwärtszählen« zum C-Eingang des UND-Gliedes 6 gelangt. Am Ende der Koinzidenzperiode TZ wird das invertierte Koinzidenzsignal am ß-Eingang des UND-Güedes 6 hoch, und der verzögerte Synchronimpuls der 10. Zeile am Ausgang der Synchronimpuls-Torschaltung 124 wird weiterhin dem Λ-Eingang des Gliedes 6 angelegt. Dieses Glied gibt also für die restliche Dauer Γ 4 des verzögerten Synchronimpulses der 10. Teile einen Impuls ab, wie er mit 332 in F i g. 51 gezeigt ist. Der Impuls 332 wird über das UND-Glied 4 an den Rückwärtseingang des Zählers 100 gelegt, wodurch der Zählwert des Zählers vermindert, die Frequenz des vom spannungsgesteuerten Oszillator gelieferten Taktsignals erhöht und die Verzögerungszeit der veränderbaren Verzögerungsleitung 12 vermindert wird. In der 10. Zeile des nächsten Bildes ist daher das Geistersignal vollständiger in Koinzidenz mit dem verzögerten Synchronimpuls für diese Zeile, falls sich die Verzögerung des Geistersignals zwischenzeitlich nicht geändert hat
Falls notwendig kann zwischen den Ausgang der Synchronimpuls-Torschaltung 124 und den A- Eingängen der UND-Glieder 5 una 6 eine gerade Anzahl von Invertern eingefügt werden, um ein »Wettrennen« zwischen dem verzögerten Synchronimpuls der 10. Zeile und dem invertierten Koinzidenzimpuk an den β-Eingängen der Glieder 5 und 6 zu verhindern.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    I. Anordnung in einem Fernsehempfänger zur Erfassung eines Geistersignals, das als störende Verunreinigung in Videosignalen enthalten sein kann, die aus einer Videosignalquelle zugeführt werden und eine als Leitsignal zu verwendende Komponente enthalten, gekennzeichnet durch:
    eine auf die Videosignale ansprechende Einrichtung (10), die zu ihrem Ausgang einen Teil der Videosignale durchläßt, der das Leitsignal (302) und. im Falle des Vorhandensein eines Geistersignals, auch die Geisterversion (304) des Leitsignals enthält;
    eine veränderbare Verzögerungsleitung (12), die einen Eingang zum Empfang des erwähnten Teils der Videosignale,
    einen Ausgang und einen Steuereingang zum Empfang von Steuersignalen enthält und auf ein Steuersignal anspricht, um die Verzögerung, die dem erwähnten Videosignalteil von der Verzögerungsleitung mitgeteilt wird, über einen Bereich von Verzögerungszeiten zu ändern;
    einen Koinzidenzdetektor (14), der einen mit dem Eingang der Verzögerungsleitung gekoppelten ersten Eingang und einen mit dem Ausgang der Verzögerungsleitung gekoppelten zweiten Eingang sowie einen Ausgang aufweist, an welchem ein Koinzidenzsignal (312) erzeugt wird, wenn das Leitsignal am zweiten Eingang zeitlich koinzident mit der Geisterversion des Leitsignals am ersten Eingang erscheint;
    eine Steuereinrichtung (18, 20, 22), deren Eingang mit dem Ausgang des Koinzidenzdetektors und deren Ausgang mit dem Steuersignaleingang der Verzögerungsleitung gekoppelt ist, um ein Steuersignal an die Verzögerungsleitung zur Einstellung ihrer Verzögerung auf einen Wert innerhalb des erwähnten Bereichs von Verzögerungszeiten zu legen.
  2. 2. Anordnung nac!1 Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung folgendes aufweist:
    einen spannungsgesteuerten Oszillator (18) mit einem Eingang und einem Ausgang, der mit dem Steuersignaleingang der veränderbaren Verzögerungsleitung (12) gekoppelt ist, um diesem Steuereingang ein Schwingungssignal anzulegen;
    einen Sägezahngenerator (22), der einen Eingang und einen mit dem Eingang des spannungsgesteuerten Oszillators gekoppelten Ausgang hat, um als Antwort auf ein Eingangssignal ein Freqüenzsteuersignal für den spannungsgesteuerten Oszillator zu erzeugen;
    eine Sägezahn-Steuerschaltung (20), die einen mit dem Ausgang des Koinzidenzdetektors (14) gekoppelten Eingang und einen mit dem Eingang des Sägezahngenerators gekoppelten Ausgang hat, um den Betrag des Frequenzsteuersignals zu steuern.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekenn-
    zeichnet, daß die Sägezahn-Steuerschaltung (20) eine Einrichtung (100, 102, 126) enthält, um den Betrag des Frequenzsteuersignals zu ändern, bevor die veränderbare Verzögerungsleitung (12) einen der erwähnten Videosignalteile empfängt, und eine Einrichtung (130, 23), die auf das Koinzidenzsignai anspricht, um die Änderung des Betrags des Frequenzsteuersignals zu hindern.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung ferner eine automatische Phasenregelungsschaltung (130, 132, 140) aufweist, deren Eingang mit dem Ausgang des Koinzidenzdetektors (14) und deren Ausgang mit dem spannungsgesteuerten Oszillator (18) gekoppelt ist und die auf das Koinzidenzsignal anspricht, um die Frequenz des Schwingungssignals so zu steuern, daß die veränderbare Verzögerungsleitung (12) eine Verzögerung bewirkt, bei welcher im wesentlichen volle Koinzidenz zwischen dem Leitsignal und seiner Geisterversion an den Eingängen des Koinzidenzdetektors besteht.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung eine Einrichtung (126, 23, 100, 102, 18) enthält, die in einer ersten Betriebsart (Suchbetrieb) ein Steuersignal liefert, welches die Verzögerung der Verzögerungsleitung (12) über den erwähnten Bereich von Verzögerungszeiten schrittweise ändert, um den nacheinander empfangenen Exemplaren der erwähnten Videosignalteile verschiedene Verzögerungen mitzuteilen, und die in einer durch das Koinzidenzsignal ausgelösten zweiten Betriebsart (Verfolgungsbetrieb) ein Steuersignal liefert, welches so geändert wird, daß im wesentlichen vollständige zeitliche Koinzidenz zwischen dem Leitsignal und seiner Geisterversion an den Eingängen des Koinzidenzdetektors (14) aufrechterhalten wird.
DE19813132227 1980-08-14 1981-08-14 Anordnung zur erfassung von geistersignalen in einem fernsehsignal Expired DE3132227C3 (de)

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