DE312059C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE312059C DE312059C DENDAT312059D DE312059DA DE312059C DE 312059 C DE312059 C DE 312059C DE NDAT312059 D DENDAT312059 D DE NDAT312059D DE 312059D A DE312059D A DE 312059DA DE 312059 C DE312059 C DE 312059C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cylinders
- stroke
- cranks
- stars
- crankshaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004880 explosion Methods 0.000 claims description 4
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 4
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 3
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000002028 premature Effects 0.000 description 1
- 230000002269 spontaneous effect Effects 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B75/00—Other engines
- F02B75/16—Engines characterised by number of cylinders, e.g. single-cylinder engines
- F02B75/18—Multi-cylinder engines
- F02B75/22—Multi-cylinder engines with cylinders in V, fan, or star arrangement
- F02B75/222—Multi-cylinder engines with cylinders in V, fan, or star arrangement with cylinders in star arrangement
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B75/00—Other engines
- F02B75/16—Engines characterised by number of cylinders, e.g. single-cylinder engines
- F02B75/18—Multi-cylinder engines
- F02B2075/1804—Number of cylinders
- F02B2075/1816—Number of cylinders four
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B75/00—Other engines
- F02B75/16—Engines characterised by number of cylinders, e.g. single-cylinder engines
- F02B75/18—Multi-cylinder engines
- F02B2075/1804—Number of cylinders
- F02B2075/1832—Number of cylinders eight
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
Description
Das Sechstaktverfahren für Explosionskraftmaschinen ist bekannt, ebenso wie seine
Vorteile, die in der Erzielbarkeit höherer mittlerer Drücke, also höherer thermischer Wirkungsgrade
bestehen. Eine praktische Anwendung hat aber der Sechstaktmotor infolge
der verschiedenen ihm anhaftenden Nachteile bisher nicht gefunden, insbesondere nicht für Luftfahrzeuge, da man annahm, daß
ίο er gerade die dort in erster Reihe maßgebenden
Bedingungen der Leichtigkeit, Erschütterungsfreiheit und gleichmäßigen Zündfolge
nicht erfüllt.
Die Erfindung gibt durch Kombination einer Anzahl von Merkmalen die Möglichkeit,
eine Sechstaktmaschine zu bauen, die sich besonders für Luftfahrzeuge eignet.
Die Mittel bestehen in einer zweckmäßigen Sternanordnung der Zylinder in Verbindung
mit einer dreifach gekröpften Kurbelwelle, bei der die beiden äußeren Kröpfungen nach
der einen Seite, die innere Kröpfung mehr oder weniger nach der entgegengesetzten Seite
gerichtet ist, unter entsprechender Verwendung von Gegengewichten. Diese Anordnung
ist aus folgenden Gründen geschaffen worden:
Es liegt zunächst nahe, einen Reihenmotor
zu verwenden. Ein solcher Sechstaktmotor ist aber weder ausbalanciert, noch mit gleichmäßiger
Zündfolge auszuführen, es sei denn, daß man eine unnötige Verdoppelung der Zylinderzahl
vornimmt, derart, daß in je zwei gegenüberliegenden Zylindern eine Explosion stattfindet. Voraussetzung für die Erfindung
war demnach die Erkenntnis, daß durch Anwendung der Sternform sich diese Schwierigkeiten
beseitigen lassen, wobei sich gleichzeitig no.ch ein Ausgleich für die Gewichtsvermehrung bietet, die durch den Sechstakt
bedingt ist.
Nun ist die Sternform an sich bekannt und bei Viertaktmotoren schon häufig ausgeführt
worden. Sie verlangt aber bekanntlich einen Kombinations-Pleuelkopf, in dem verhältnismäßig
sehr hohe Flächendrücke auftreten, die keine genügende Betriebssicherheit gewähren.
Durch die Verwendung des Sechstaktes wird nun jedes Pleuelstangensegment des Kombinationslagers
in demselben Maße weniger beansprucht, als der Zylinder weniger Zündüngen
aufweist. So wird ein Pleuelkopf mit drei Stangen beim Sechstakt nur genau soviel
beansprucht, als ein Pleuelkopf mit zwei Stangen beim Viertakt, und außerdem ist die Reibungsarbeit
beim Sechstakt entsprechend geringer als beim Viertakt.
Um nun eine gleichmäßige Zündfolge zu schaffen, sind drei solcher Sterne, die. aus
mindestens drei Zylindern bestehen müssen, nebeneinander gelegt worden. Bei einem
einzigen aus Sechstaktzylindern zusammengesetzten Stern ergibt sich für jeden Zylinder
bei drei Umdrehungen eine Zündung, also bei drei Zylindern für jede Umdrehung eine Zündung.
Werden nun gemäß der Erfindung drei solcher Sterne nebeneinander gelegt, so ergeben
sich bei neun Zylindern für jede Umdrehung drei und bei zwölf Zylindern für jede
Umdrehung vier Zündungen.
Eine vollkommene Annäherung an eine gleichmäßige Zündfolge kann aber nur dann
eintreten, wenn man die Kurbeln so anordnet,
daß alle drei Sterne je einen ihrer Kolben gleichmäßig in den Totpunkt schicken, und
zwar ist in jedem Stern stets ein Kolben im Explosionstotpunkt, der zweite Kolben am
Ende des Ausstoßens von Luft, und der dritte Kolben am Ende des Ausstoßens von verbrannten
Gasen. Hieraus ergibt sich eine Kurbelwelle, bei der die beiden äußeren Kurbeln gleichgerichtet und parallel sind, während
die innere in einem mehr oder weniger von i8o° abweichenden Winkel dagegen versetzt,
ist.
Bei einer solchen Kurbelanordnung treten keine Erschütterungen auf, da in jedem Moment
der einen Mittelkurbel stets die doppelt so große Gesamtmasse der beiden äußeren
Kurbeln entgegenwirkt. Man hat in der Praxis solche Dreikurbelanordnung noch nicht
vorgeschlagen. Wo, wie z. B. bei den großen Zweitaktmotoren nach Junkers mit gegenläufigen Kolben und Umführungsgestängen,
äußerlich scheinbar eine ähnlich aussehende Dreikurbelwelle auftritt, ergibt eine nähere
Betrachtung, daß diese Welle stets durch eine Zwei- oder Vierkurbelwelle ersetzt werden
kann, da stets irgend. zwei solcher Kurbeln sich als die Hälfte einer einzigen darstellen,
deren Teilung durch die Umführung'der Kolbenstangen notwendig wird.
» Die Erfindung beseitigt alle diese Nachteile des Sechstaktes, die dessen bisheriger Anwendungsweise
anhaften, und gestattet es, seine Vorteile in vollstem Maße auszunutzen. Diese bestehen vor allem in der ausgiebigen
Kühlung der Zylinder ohne besondere Wasserkühlung mit ihrer Gewichtsvermehrung. Diese ausgiebige Kühlung, verbunden mit der
restlosen Austreibung der heißen Verbrennimgsrückstände, gestattet aber auch eine bedeutende
Erhöhung der Verdichtung, ohne die Gefahr vorzeitiger Selbstentzündungen, so daß ein Motor entsteht, der trotz der verringerten
Antriebsfolge ein kleineres spezifisches Gewicht besitzt.
Eine so aufgebaute Maschine kann durch Gegengewichte ausbalanciert werden. Diese
werden am schwersten, wenn alle drei Kurbeln gleichgerichtet sind, und um so leichter,
je mehr sich der Winkel zwischen den beiden äußeren Kurbeln und der Mittelkurbel i8o°
nähert. Im letzteren Falle, der eine unendlich lange Pleuelstange zur Voraussetzung hat,
braucht man nur das Gewicht des Kolbens eines einzigen Sternes durch Gegengewichte
auszubalancieren. .
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in vier Figuren dargestellt.
Fig. ι zeigt die Kurbelwelle von vorn und von der Seite; '
Fig. 2 und 3 zeigen eine Zylinderanordnung von vorn und von der Seite;
■ Fig. 4 zeigt eine andere Zylinderanordnung von vorn, bei der je drei hintereinander liegende Zylinder sich decken, während die Kurbeln des ersten und letzten Sternes gegen die Mittelkurbel um i8o° versetzt sind.
■ Fig. 4 zeigt eine andere Zylinderanordnung von vorn, bei der je drei hintereinander liegende Zylinder sich decken, während die Kurbeln des ersten und letzten Sternes gegen die Mittelkurbel um i8o° versetzt sind.
In Fig. ι und 2 sind 2' die einander parallelen und gleichgerichteten Kurbeln, 2" die
dagegen versetzte Mittelkurbel. Da bei dieser Kurbelwelle, einerlei ob die Versetzung
der beiden Kurbeln 2' gegen Kurbel 2" vollständig oder nur nahezu um i8o° erfolgt, ein
unausgeglichener Rest übrig bleibt, ist es, falls vollständige Balancierung bei endlichen
Pleuelstangen verlangt wird, notwendig, daß jeder der drei Sterne vier Zylinder hat, die
über Kreuz stehen. Wendet man statt dessen drei Sterne zu je drei Zylindern an, so werden
Gegengewichte angeordnet, die die Ausbalaricierung
dieses Neunzylindermotors bis auf einen kleinen Rest ermöglichen.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, 2 und 3 ergibt fächerförmige Motoren, wenn
man in an sich bekannter Weise die Kurbeln 2' gegen die Kurbel 2" um 135° versetzt,
während bei der Versetzung gemäß Fig. 4 sämtliche drei Zylinder einer Reihe in eine
Ebene fallen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Mehrzylindriger Explosionsmotor zum Antrieb für Luftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß ■ an eine dreifach gekröpfte Kurbelwelle, deren innere Kröpfung den . beiden äußeren mehr oder weniger entgegengesetzt gerichtet ist, drei Sterne aus vier oder evtl. drei im Sechs-1 takt arbeitenden Zylindern angreifen, und der Rest der nicht ausgeglichenen Erschütterungen durch Gegengewichte ausgeglichen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE312059C true DE312059C (de) |
Family
ID=565013
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT312059D Active DE312059C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE312059C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767184C (de) * | 1938-07-16 | 1951-12-20 | Daimler Benz Ag | Brennkraftmaschine, insbesondere Flugmotor, mit sechs hintereinander-liegenden aus je sechs Zylindern bestehenden Zylindersternen |
-
0
- DE DENDAT312059D patent/DE312059C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767184C (de) * | 1938-07-16 | 1951-12-20 | Daimler Benz Ag | Brennkraftmaschine, insbesondere Flugmotor, mit sechs hintereinander-liegenden aus je sechs Zylindern bestehenden Zylindersternen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60201976T2 (de) | Flugzeugtriebwerk mit luft- und wassergekühlten gegenüberliegenden zylindern | |
| DE2047180B2 (de) | Kolbentriebwerk | |
| DE312059C (de) | ||
| DE2904066A1 (de) | Faecherfoermige kolbenmaschine | |
| EP1367238B1 (de) | Hubkolbenbrennkraftmaschine | |
| EP0501096B1 (de) | Kurbelwelle | |
| DE3542459C2 (de) | ||
| DE672964C (de) | Mehrzylinderzweitaktbrennkraftmaschine mit V-foermig angeordneten Zylindern | |
| WO1981002040A1 (fr) | Machine a piston | |
| AT124136B (de) | Brennkraftmaschine mit mehr als vier Zylindern. | |
| DE3121302A1 (de) | Verbrennungsmotor | |
| US2091547A (en) | Internal combustion engine with fuel injection | |
| DE360857C (de) | Mehrzylindrige Verbrennungskraftmaschine zum Antrieb von Pumpen | |
| DE3902051C2 (de) | Verbrennungsmotor mit Mehrzylinderkraftverbund | |
| DE711137C (de) | Brennkraftmaschine mit in Sternform angeordneten Zylinderreihen | |
| DE736195C (de) | Mehrzylindrige Kolbenkraft- oder -Arbeitsmaschine | |
| DE3045974A1 (de) | Luftgekuehlter vierzylinder-verbrennungsmotor insbesondere fuer motorraeder | |
| DE441704C (de) | Mehrzylindrige Verbrennungsmaschine | |
| DE491259C (de) | Viertaktbrennkraftmaschine mit ungleichen Kolbenhueben | |
| DE752464C (de) | Viertaktbrennkraftmaschine mit zwoelffach gekroepfter Kurbelwelle | |
| AT100378B (de) | Mehrzylindrige Kolbenmaschine. | |
| DE333981C (de) | Mehrzylindrige Verbrennungskraftmaschine mit gegenlaeufigen Kolben | |
| DE305069C (de) | ||
| DE688930C (de) | Brennkraftmaschine mit Schubkurvengetriebe | |
| DE356367C (de) | Kurbelkasten fuer Explosionsmotoren, dessen Innenraum durch Scheidewaende in einzelne, den Zylindern zugeordnete Pumpenraeume unterteilt ist |