DE3117C - Doppel-Siphonoid und Differenzial - Siphonoid - Google Patents

Doppel-Siphonoid und Differenzial - Siphonoid

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DE3117C
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G. HAMBRUCH, Civil - Ingenieur, in Berlin
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Description

1878.
Klasse 59.
G. HAMBRUCH in BERLIN. Doppel-Siphonoid und Differential-Siphonoid.
Zusatz-Patent zu No. 1045 vom 5. Juli 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8, Februar 1878 ab. Längste Dauer: 28. Juni 1892.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen in Fig. 1 und 2 zwei verticale Durchschnitte eines Doppel-Siphonoids, in Fig. 3 einen verticalen Durchschnitt eines Differential-Siphonoids dar.
Die in die Figuren eingeschriebenen Buchstaben bezeichnen dieselben Theile, wie in der Beschreibung des Haupt-Patentes und wird in Betreff der allgemeinen Erklärung des Apparates auf dieses Bezug genommen.
Das Doppel-Siphonoid, Fig. 1 und 2, umfafst zwei Siphonoide, deren Wasserschenkel ax in einem Stück gegossen sind.
Das gemeinschaftliche Saugrohr t ist von unten in das Doppelgefäfs an eingeführt und theilt dieses durch eine sich ihm anschliefsende Scheidewand a'" in zwei gesonderte Räume an" und «,,3, welche durch die beiden Klappen b' b" mit dem gemeinschaftlichen Saugrohr t in Verbindung stehen. Zwei Druckklappen c' und c" verbinden jeden der Räume an 2 und β,,3 mit dem Gefäfs d, von dem das Druckrohr e abgeht.
Das Doppelgefäfs λ, hat unten zwei knieförmige Ansätze, von denen jeder mit einem der Räume a12 und e13 communicirt. Auf diesen Ansätzen sind die beiden Dampfschenkel a placirt, die durch je einen Deckel k verschlossen sind. Jeder der Dampfschenkel enthält einen Schwimmer q. Ein um Gefäfs d gebildeter ringförmiger Raum / bildet den Condensator, der durch zwei Ventile h' und h" mit beiden Räumen «12 und β, 3 communicirt.
Auf einem der beiden Dampfschenkel α befindet sich der Steuerungsmechanismus, welcher die Dampfvertheilung für beide Dampfschenkel bewirkt. Derselbe steht durch Rohr i mit dem Condensator, durch Rohr r mit dem Dampfkessel in Verbindung.
z,, Fig. 2, ist das Verbindungsrohr des Steuermechanismus mit dem zweiten Dampfschenkel a; u ist ein Einspritzhahn, ν ist ein Handloch zu den Klappen b und Ventilen A1 und //", v, der Deckel des Gefafses d, durch welches die Klappen c' und c" zu ersetzen sind.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: Jede Hälfte desselben, also einer der Räume an 2 oder an 3 bildet mit demjenigen Dampfschenkel a, mit welchem er communicirt, einen gesonderten Apparat, der durch die in ihn mündende Klappe b' oder b" mit dem gemeinschaftlichen Saugrohr t und durch die aus ihm mündende Druckklappe c' oder c" mit dem gemeinschaftlichen Druckgefäfs d in Verbindung steht. Die Steuerung ist derart construirt, dafs, während der eine Dampfschenkel mit dem Dampfrohr r, der andere mit dem Condensator/communicirt und umgekehrt. Es wird durch diese Einrichtung ein genau abwechselndes Saugen und Drücken der beiden Zwillings-Apparate bewirkt und ein annähernd constanter Wasserstrom im Saug- und Druckrohr erzeugt, worin der Hanptvortheil dieser Anordnung liegt.
In der Zeichnung ist eine Kolbensteuerung angewendet; es kann jedoch jede andere Steuerung in derselben Weise benutzt werden.
Der Condensator, dessen innere Wandung das Druckgefäfs d begrenzt, wird durch den Hahn u mit Condensationswasser versehen, er ist mithin nur ein theilweiser Oberflächen-Condensator.
Das Condensationswasser wird durch die Ventile h' und k", wie bei dem einfachen Apparat durch die Klappe h, vermittelst des Spiels der Wassersäulen in at » und «, 3 entfernt.
Das in Fig. 3 abgebildete Differential-Siphonoid entspricht im wesentlichen dem einfachen, in der Patentschrift No. 1045 beschriebenen Apparat, nur ist auf dem Schenkel α ein Dampfcylinder von abweichendem Durchmesser aufgesetzt, dessen Kolben qt vermittelst eines Plungers q in den Schenkel α eingreift.
Die Steuerung, welche eine beliebige Schieber-, Kolben-, Ventil- oder Hahn-Steuerung sein kann, liegt oberhalb des Cylinders und wird durch die Kolbenstange n, bewegt.
Der Raum unterhalb des Kolbens qx steht stets mit dem Condensator in Verbindung, während der Raum oberhalb des Kolbens abwechselnd mit dem Dampfkessel und Condensator communicirt.
Durch diese Construction wird die durch einen gegebenen Dampfdruck zu hebende Wassersäule entsprechend der Differenz der beiden Kolben

Claims (3)

vergröfsert, so dafs der Apparat auch denjenigen Zwecken der Wässerhebung zugänglich gemacht wird, die eine mit dem gebräuchlichen Dampfdruck nicht zu erreichende Förderhöhe bedingen. Der Apparat weicht im übrigen nur durch die Wahl anders construirter für sehr hohen Druck geeigneter Ventile, sowie durch etwas veränderte Formen von dem einfachen, im Haupt-Patent No. 1045 beschriebenen ab. Dieser Apparat kann wegen der bedeutenden Masse, welche die bewegte Wassersäule hat, mit der höchsten Expansion arbeiten und die Zahl seiner Spiele durch Katarakt-Steuerung beliebig beschränkt und vermehrt werden. Da die beiden Kolben ein Stück bilden, wird der Dampfdruck direct auf die Wassersäule übertragen, so dafs keine zerbrechlichen Theile vorhanden sind, welche den ganzen Druck zu übertragen haben. Pa ten τ-Ansprüche: A. Bei dem Doppel-Siphonoid:
1. Die Vereinigung zweier einfacher, in der Patentschrift No. 1045 beschriebener Apparate in einen mit gemeinschaftlichem Saug- und Druckrohr.
2. Die Anwendung einer einzigen Steuerung für beide Apparate.
3. Die Anwendung eines Condensators mit Einspritzung bei dem einfachen und doppelten Apparat.
B. Bei dem Differential-Siphonoid:
Die Anwendung eines Dampfcylinders auf dem Dampfschenkel a, dessen Durchmesser dem des letzteren gleich ist oder von demselben abweicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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