DE311378C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F1/00—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
- G01F1/05—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
- G01F1/34—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure
- G01F1/36—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction
- G01F1/37—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction the pressure or differential pressure being measured by means of communicating tubes or reservoirs with movable fluid levels, e.g. by U-tubes
- G01F1/372—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction the pressure or differential pressure being measured by means of communicating tubes or reservoirs with movable fluid levels, e.g. by U-tubes with electrical or electro-mechanical indication
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Bestimmung der wechselnden Leistung eines Venturirohres erfolgt bekanntlich mittels
eines an das Röhr an zwei verschiedenen Stellen angeschlossenen Differentialdruckmessers.
Der Stand der Flüssigkeitssäule, der entweder direkt von einer Skala abgelesen oder auf mechanischem, magnetischem oder
elektromagnetischem Wege auf einen längs einer Skala sich bewegenden Zeiger außerhalb
ίο des Druckraumes übertragen wird, gibt ein
Maß für die Durchflußmenge in der Zeiteinheit. Zur elektromagnetischen Übertragung des
Flüssigkeitsstandes ist nun schon vorgeschlagen worden, in ähnlicher Weise wie bei der rein
magnetischen Übertragung einen auf der Flüssigkeitssäule schwimmenden Eisenkern zu
benutzen, der sich gegenüber einer Spule verstellt, die mit dem Meßgerät in den Stromkreis
einer Wechselstromquelle eingeschaltet ist. Die durch die wechselnde Stellung des
Eisenkernes verursachte veränderliche Selbstinduktion der Spule bewirkt den verschiedenen
Ausschlagfdes Leistungsanzeigers. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, neben einem der-
«5 artigen Leistungsanzeiger in den Stromkreis
einen Elektrizitätszähler zur Summierung der Durchflußmenge einzuschalten. Der Verwirklichung
dieser Vorschläge stellen sich aber verschiedene Schwierigkeiten entgegen, von denen eine der hauptsächlichsten darin besteht,
daß das magnetische Feld der Spule sich nicht im einfachen linearen Verhältnis
zur Verstellung des Eisenkernes ändert bzw. dieses nur in sehr engen Grenzen tut, so daß
eine besondere Eichung der einzelnen Apparate erforderlich ist. Andererseits ist der von der
Wechselstromquelle gelieferte Strom zu berücksichtigen, dessen Wirkung auf die Meßgeräte
durch einen entsprechenden Gegenstrom ausgeglichen werden muß. Da der Eisenkern
mit einem gewissen Spiel in der Röhre, welche die Flüssigkeitssäule enthält, sitzen muß,
wechselt er seine Lage gegenüber der Spulehachse, so daß man auch mit einer wechselnden
Streuung zu rechnen hat. Diese muß auch schon deshalb in Betracht gezogen werden, weil
zwischen Kern und Spule das Rohr angeordnet ist und der Abstand zwischen beiden daher
ein verhältnismäßig großer ist.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß das Kraftlinien feld
eines Wechselstrommagneten zur Erzeugung des den Summierungsapparat antreibenden
Stromes durch den in Abhängigkeit von dem Stand der Flüssigkeitssäule bewegten Eisenkern
mit Bezug auf eine Spule (bzw. mehrere Spulen) derart verschoben wird, daß die Zahl
der durch die Spule gehenden Kraftlinien im linearen Verhältnis zum Ausschlag des Kernes
sich ändert. Es wird somit nicht mehr der magnetische Widerstand der Spule geändert,
sondern ein an sich konstant bleibendes Feld einfach verschoben. Da der in der Spule erzeugte
Strom sich in demselben Verhältnis wie die Anzahl der durch dieselbe gehenden Kraftlinien ändert, so erfolgt auch der An-
trieb des Summierungsapparates direkt proportional der Verstellung des Eisenkernes.
Wird der Leistungsanzeiger nun derart eingegerichtet, daß die Schwankungen der Flüssig-
keitssäule im linearen Verhältnis zu den Änderungen der Stundenleistung des Venturirohres
stehen, so zeigt der Summierungsapparat ohne weiteres direkt die Durchflußmenge an.
Um die durch das Spiel des Eisenkernes in
ίο der Röhre wechselnde Streuung zu vermeiden,
wird die Bewegung der Flüssigkeitssäule zweckmäßig in an sich bekannter Weise durch
eine elektromagnetische Kupplung auf einen außerhalb. des öruckraumes angeordneten
Zeiger übertragen, auf dessen Achse der Eisenkern sitzt, der in dieser Weise unter
Belassung eines äußerst geringen Luftspaltes direkt zwischen den Polen des Wechselstrommagneten
eingebaut werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht eine, Ausführung der Erfindung der zuletzt erwähnten
Art in Fig. 1 in Schnittansicht; Fig. 2 zeigt die Einzelheiten der Anordnung von Eisenkern,
Spulen und Wechselstrommagnet, und Fig. 3 die Schaltung der Gesamtanofdnung. r
Die durch das Venturirohr strömende Flüssigkeitsmenge erzeugt zwischen den Anschlußstellen
α, b (Fig. 3) einen Druckunterschied, welcher über den Schwimmer c, das
Zahngetriebe d und die magnetische Kupplung e (Fig. 1) zum Antrieb der Zeigerachse f
des Leistungsanzeigers benutzt wird. Durch den Ausschlag des Zeigers g wird die Leistung
angezeigt. Durch die besondere Ausbildung der Flüssigkeitsbehälter h und i ist in an sich
bekannter Weise erreicht worden, daß sich der Ausschlag des Zeigers direkt proportional
mit der Durchflußmenge pro Stunde ändert.
Um nun die in einer bestimmten Zeit durch das Venturirohr fließende Flüssigkeitsmenge
sofort erkennen zu können, ist erfindungsgemäß auf der Zeigerachse ein Eisenkern k
angeordnet, welcher sich zwischen den Polen eines Wechselstrommagneten ,1 dreht. Die
Polschuhe dieses Elektromagneten sind in zwei Hälften m, η unterteilt, von denen zwei diagonal
gegenüberliegende Hälften η zur Aufnahme
von hintereinandergeschalteten Induktionsspulen q dienen. Der in diesen Spulen
erzeugte Strom dient zum Antrieb des Summierungsapparates z. Zur Erregung des
Wechselstrommagneten dienen die Spulen -p, die an irgend eine geeignete Wechselstromquelle
angeschlossen sind.
In der dargestellten Lage befindet sich der Eisenkern k in seiner Nullstellung. In dieser
gehen fast sämtliche Kraftlinien durch m, m, so daß in den Spulen q kein Strom erzeugt
wird. Dreht sich der Kern nach rechts, so verschiebt er das Kraftlinienfeld im linearen
Verhältnis zum Drehwinkel, und es geht eine entsprechend große Anzahl von Kraftlinien
durch dieSpule q, in welcher der zum Antrieb des Summierungsapparates dienende Strom
erzeugt wird, der infolgedessen auch proportional zum Ausschlag des Eisenkerns k bzw.
des Zeigers des Leistungsanzeigers sich ändert. Da in der Nullstellung immer noch einzelne
Kraftlinien durch Streuung durch die Spulen q gehen können, so wird auch noch in dieser
Stellung ein schwacher Strom entstehen, wodurch das Resultat der Summierung fehlerhaft ,
beeinflußt würde. Um dieses zu verhindern, ist eine Gegenstromspule r vorgesehen, welche
so abgeglichen ist, daß in der Nullstellung kein Strom mehr in den Spulen q induziert wird. Um
den Reibungswiderstand des Summierungsapparates auszugleichen, wird, wie auf dem Schaubild
nach Fig. 3 ersichtlich, dem Summierungsapparat über Leitungen s Strom zum Vorantrieb zugeführt,
der so bemessen ist, daß er gerade zur Überwindung des Reibungswiderstandes des Apparates genügt. Zur Ausschaltung der
Spulen q kann ein Kontakt i vorgesehen sein, der durch den Eisenkern k kurz vor Erreichung
seiner Nullstellung geöffnet wird und damit den Stromkreis der Induktionsspulen q
unterbricht.
Claims (5)
1. Leistungsanzeiger für Venturirohre mit elektrischer Summierung der das Venturirohr
durchfließenden Flüssigkeits- oder Gasmengen, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch einen Wechselstrommagneten (I)
erzeugtes Kraftlinien feld durch einen in .Abhängigkeit vom Flüssigkeitsstand im
Leistungsanzeiger bewegten Eisenkern (k) gegenüber einer (oder mehreren) Spule (q),
in deren Stromkreis der Summierungsapparat (ζ) eingeschaltet ist, derart verschoben wird, daß die Zahl der durch die
Spule gehenden, den Antriebsstrom für den Summierungsapparat erzeugenden Kraftlinien der Verstellung des Eisenkernes
(k) proportional ist.
2. Leistungsanzeiger mit Summierungsapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß der Eisenkern (k) auf der Zeigerachse (f) außerhalb des Flüssigkeitsdruckraumes
zwischen den Polen des Wechselstrommagneten (I) sitzt, die zur
Bildung von zur Aufnahme der Induktionsspulen (q) dienenden Schenkeln (m, n)
unterteilt sind.
3. Leistungsanzeiger mit Summierungsapparat nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet
durch eine Gegenspule (r) auf dem Magnetkern zum Ausgleich von etwa in der Nullstellung des Eisenkerns (k) durch
Streuung in den Spulen (q) induzierten Strömen.
4· Leistungsanzeiger mit Summierungsapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß der Eisenkern (k) kurz vor Erreichung seiner Nullstellung durch
öffnen eines Kontaktes (f) den Antriebsstromkreis des Zählers (z) unterbricht.
5. Leistungsanzeiger mit Summierungsapparat nach Anspruch 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Ausgleich des inneren Reibungswiderstandes des Summierungsapparates
(z) dieser einen entsprechenden Vorantrieb erhält.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE311378T | 1918-03-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE311378C true DE311378C (de) | 1919-03-17 |
Family
ID=564370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918311378D Expired DE311378C (de) | 1918-03-17 | 1918-03-17 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE311378C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750029C (de) * | 1937-09-30 | 1944-12-13 | Erich Dr-Ing Kieback | Dichteregler |
-
1918
- 1918-03-17 DE DE1918311378D patent/DE311378C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750029C (de) * | 1937-09-30 | 1944-12-13 | Erich Dr-Ing Kieback | Dichteregler |
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