DE418949C - Vorrichtung zum Regeln von Kaeltemaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln von Kaeltemaschinen

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DE418949C
DE418949C DEG61338D DEG0061338D DE418949C DE 418949 C DE418949 C DE 418949C DE G61338 D DEG61338 D DE G61338D DE G0061338 D DEG0061338 D DE G0061338D DE 418949 C DE418949 C DE 418949C
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Germany
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container
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condenser
counterweight
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B49/00Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F25B49/02Arrangement or mounting of control or safety devices for compression type machines, plants or systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Level Indicators Using A Float (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Regeln von Kältemaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung und weitere Ausbildung des Patentes 357961. In diesem Patent ist beschrieben, däß ein Regeln von Kältemaschinen bzw. ein Messen der Flüssigkeitsmenge dadurch vorgenommen werden soll, daß zwei übereinander befindliche Behälter, die zwischen dem Kondensator und dem Regelventil für den Durchfluß des flüssigen Kältemittels angeordnet sind, durch eine Öffnung, vorteilhaft Ponceletöffnung, miteinander verbunden sind und jeder der Behälter einen Schwimmer zur Kenntlichmachung des Flüssigkeitsstandes von außen besitzt.
  • Die neue Erfindung beseitigt einige Unzulänglichkeiten, welche bei der Konstruktion des Hauptpatentes vorhanden sind.
  • Die Zeichnungen geben beispielsweise Ausführungen der Neuerung wieder.
  • Abb. i entspricht im Prinzip der Abbildung des Hauptpatentes. Bei Abb.2 liegt der Kondensator tiefer als der Kontroller.
  • Abb.3 gibt eine Ausführungsform der Durchflußöffnung wieder.
  • Abb. 4, 5 und 6 geben einen besonders geeigneten Flüssigkeitsstandmesser bzw. -registrierer wieder, und zwar Abb. 5 und 6 zwei verschiedene Ausführungsformen, und Abb. 4 einen senkrechten Querschnitt zu Abb. 5.
  • A ist der Kondensator oder Verflüssiger, 0 der Verdampfer, N der Kompressor, wie im Hauptpatent.
  • Die in der "Leiteinheit durch die Ausflußöffnung E fließende Kälteflüssigkeit hängt von dem Querschnitt der Öffnung und von der Stauhöhe ab. Bei Anlagen mit großen Schwankungen in der Leistung, also großen Schwankungen in der Menge der durchfließenden Kälteflüssigkeit, also bei Anlagen, bei denen abwechselnd ein, dann zwei oder drei Kompressoren laufen, benötigt man ein sehr langes Schauglas. Um dies zu beseitigen, werden entweder mehrere gleich große oder verschieden große Ausflußöffnungen statt der einen Ponceletöffnung des Hauptpatentes angebracht, die nacheinander verschließbar sind, oder man macht den Querschnitt einer Ausflußöffnung veränderlich, wie dies beispielsweise der Schieber der Abb. 3 andeutet. Man kann hierbei einen Flachschieber,. Kolbenschieber oder ein sonstiges Abschlußorgan anwenden.
  • Hat man im Kontroller nur eine unveränderliche Abflußöffnung, so wird der Zulauf um so größer, je mehr Kompressoren laufen. Da aber aus der Öffnung E genau so viel ablaufen soll, als dem iMeßgefäß zuläuft, so kann dies nur bei veränderlicher Stauhöhe geschehen. Nun hat aber die ganze Einrichtung den Zweck, die Stauhöhe als Maßstab der in der Zeiteinheit durch raufenden Kälteflüssigkeit zu benutzen, und demnach würde ein größeres Gefäß ein falsches Bild geben, weil die sich darin aufspeichernde -Menge bei der Ablesung der Stauhöhe nicht berücksichtigt würde. Auch abgesehen hiervon hat die Größe des Gefäßes iAre praktischen Grenzen, und in diesen Grenzen bekommt auch die Höhe der Skala ihre Grenze. Man macht deshalb den Querschnitt der Öffnung E veränderlich.
  • . Das Hauptpatent stützt sich also auf eine veränderliche Stauhöhe, die vorliegende Erfindung auf eine veränderliche Ausflußfläche.
  • Bei dein Hauptpatent ist ein Druckausgleichrohr zwischen den beiden Gefäßen angeordnet. Eine weitere Verbesserung besteht nun darin, daß dies Rohr fortfällt und statt dessen das erste Gefäß im zweiten eingebaut ist, wie die Abb. z und 2 zeigen. Der Druckausgleich im Apparat erfolgt nun in vollkommenster Weise.
  • Um die augenblicklich an der Skala abgelesene Leistung der Maschine iiber einen beliebig großen Zeitabschnitt feststellen zu können, wird ferner gemäß Abb. i der Flüssigkeitsstrahl bei b aufgefangen und durch eine Wasseruhr c geleitet. Hierbei ist wesentlich, daß die in der Kühlinaschinc stets vorhandenen Schwankungen der Drucke keinen Einfluß auf die Messung haben, da der Druck vor und hinter der Wasseruhr hier vollkommen ausgeglichen ist. Abb. i zeigt auch, daß nun an Stelle der Schwimmerzeiger gewöhnliche Flüssigkeitszeiger d, e angebracht werden können.
  • Um bei schwankender Kondensatorleistung ein gleichmäßiges Zulaufen der Flüssigkeit zum Kontroller zu ermöglichen, ist ein Vorsaininfer feingebaut, in welchem ein Ausgleich stattfindet, wenn plötzlich mehr oder weniger Flüssigkeit zuläuft.
  • Abb. :2 stellt den Fall dar, daß die örtlichen Verhältnisse einer Anlage so liegen, daß der Kondensator tiefer liegt als der Kontroller. Hier findet kein natürlicher Zulauf mehr statt. Um ihn herzustellen, wird der Druck im Kontroller um so viel vermindert, als dem Höhenunterschied zwischen Kondensator und Kontroller entspricht, und zwar kann die Druckverminderung auf -zweierlei Art erfolgen ` ' i. Der Gasraum des Kontrollers mit der 1'erbindungsleitung zwischen dem Regulierventil G und dein Verdampfer 0 wird durch Zwischenschaltung eines Ventils ia verbunden, das entweder ein Reduzierventil ist oder von Hand eingestellt werden kann, oder 2. durch Kondensation der Ammonialdämpfe im Gasraum des Kontrollers «,ird eine Druckverminderung herbeigeführt. Diese Kondensation wird durch eine Rohrschlange g i bewerkstelligt, durch welche entweder die a n -e FI "tssigkeit oder ein geeigneter Teil ei-7dur'c'iti das Regulierventil abströmenden tieftemperierten Flüssigkeit fließt.
  • Die oben angegebene Wasseruhr c kann i ti. U. nicht genügend genau anzeigen, wenn die durchfließende Flüssigkeitsmenge sehr gering ist. Diesen Nachteil beseitigt der Flüssigkeitsstandinesser der Abb. 4 bis 6. Hier ist ein Flüssigkeitsstandmesser mit Magnetnadel dargestellt. Der Schwimmer r ist durch ein Gegengewicht s ausbalanciert, und die Magnetnadel t führt nicht eine geradlinige, sondern eine kreisförmige Bewegung aus. In dem Gehäuse u aus tinmagnetischem 1laterial befindet sich eine Trommel v, welche sich um eine Achse dreht. über die Trommel ist eine Kette oder ein Seil x gelegt, an dessen einem Ende der Schwimmer r und an dessen anderem Ende das Gegengewicht s befestigt ist. Zur Stabilisierung dient das Führungsrohr v. An der Trommel ist der \lagnet befestigt, und außerhalb des Gehäuses ist zentrisch zur Trommel die Magnetnadel t angebracht. Diese zeigt auf einer Skala den Stand des Schwimmers bzw. die jeweilige Kälteleistung an.
  • So weit dient der Anzeiger gemäß Abb. 4. und 5 zur örtlichen Ablesung. Für Fernmessung wird ein elektrischer Stromkreis zu Hilfe genommen, in welchem (Abb. 6) sich die Stromquelle z, ein Widerstand h und der Strommesser h befindet. Der `'Widerstand lt besteht aus einer auf der Achse w befestigten Scheibe, die eine Anzahl von Widerstandsspulen trägt. Durch entsprechende Schleifkontakte wird je nach Stellung des Schwiminers der Widerstand im Stromkreis verändert, wodurch die Stromstärke beeintlußt wird. Der Stromanzeiger bietet somit ein Mittel, den Flüssigkeitsstand und die damit zusaminenhängende Kälteleistungsanzeige kennenzulernen. Ein im Stromkreis eingebauter Stromzähler t: zeigt die in einem beliebigen "Zeitabschnitt durchgeflossene Flüssigkeitsmenge bzw. die in dieser Zeit erzeugte Kälteleistung an.
  • Hierdurch wird es möglich, neben der bekannten Zählung des Aufwandes (Kohlenverbrauch, Stromverbrauch) auch eine Zählung der erfolgten Leistung vorzunehmen.
  • Die Ausführung könnte auch so getroffen «-erden, daß im unmagnetischen Gehäuse ein Eisenkern und auf der Zeigerachse ein permanenter Magnet oder Elektromagnet sitzt.

Claims (1)

  1. PATENT-Ax SPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Regeln von Kälteinaschinen bzw. zum Messen der Kälteflüssigkeitsmengen nach Patent 357961, dadurch gekennzeichnet, daß die Überstromöffnung (E) zwischen den beiden Durchflußbehältern (B, D) in ihrem Durch. fltißqtierscluiittregelbaroder durch mehrere Öffnungen ersetzt ist, die nacheinander abgedeckt werden können. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Behälter (B) im zweiten (D) angeordnet ist, um ein besonderes Druckausgleichrohr zwischen beiden Behältern zu vermeiden. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dein Kondensator (A) und dem ersten Behälter (B) ein Vorsammler (f) angeordnet ist. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dem ersten Behälter fließende Strahl durch eine besondere Wasseruhr (c) hindurch zum zweiten Behälter geführt wird. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, bei welcher der Kondensator tiefer liegt als der Regler, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasraum des Reglers mit der vorn Regulierventil (G) nach dem Verdampfer (O) führenden Leitung unter Zwischenschaltung eines Ventils (n) verbunden ist. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4., bei welcher der Kondensator tiefer liegt als der Regler, dadurch gekennzeichnet, daß im Gasraum des Reglers eine Rohrschlange (g) angeordnet ist, durch welche entweder ein Teil oder die ganze vom Regulierventil kommende kalte Flüssigkeit fließt. 7 Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, gekennzeichnet durch einen Flüssigkeitsstandmesser (Abb. 4 bis 6) mit Schwimmer und Gegengewicht in geschlossenem Gehäuse, welcher durch magnetische oder elektromagnetische Zwischenmittel außerhalb des Gehäuses Anzeige- und Ablesevorrichtungen beeinflußt. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen Flüssigkeitsstandmesser (Abb. 4 bis 6) mit Schwimmer und Gegengewicht, durch welchen mittels eines Triebwerkes (Seil, Kette) ein Magnet (v) in einem geschlossenen Gehäuse gedreht wird, der auf eine außerhalb befindliche Elektromagnetnadel einwirkt. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer in einem mit elektrischen i#leßvorrichtungen ausgestalteten Leitungskreis durch Verdrehen einer Scheibe verschiedene Widerstände einschaltet (Abb. 6)
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