DE310779C - - Google Patents

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DE310779C
DE310779C DENDAT310779D DE310779DA DE310779C DE 310779 C DE310779 C DE 310779C DE NDAT310779 D DENDAT310779 D DE NDAT310779D DE 310779D A DE310779D A DE 310779DA DE 310779 C DE310779 C DE 310779C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B18/00Breathing masks or helmets, e.g. affording protection against chemical agents or for use at high altitudes or incorporating a pump or compressor for reducing the inhalation effort
    • A62B18/08Component parts for gas-masks or gas-helmets, e.g. windows, straps, speech transmitters, signal-devices

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Befestigung der Mundplatte bei ledernen Gasmasken. Das Neue besteht darin, daß das ent-' sprechend der Abmessung der Mundplatte ausgeschnittene Leder der Gasmaske in die Mundplatte so weit eingeschoben wird, bis es mit seinem Rande auf dem Boden und sonst an der Wandung der Mundplatte aufliegt, worauf durch einen eingepreßten Dichtungsring ein Teil
ιό des eingeschobenen Leders in eine Ausbauchung der Wandung der Mundplatte unter Wulstbildung hineingedrückt wird.· Das Leder kann 'so weit in die Mundplatte eingeschoben werden, daß sein vorderer Teil sich durch einen einwärts gebogenen Rand des Dichtungsringes' auf den Boden der Mundplatte festklemmen läßt. Statt das Leder in die Mundplatte einzuführen, kann es auch in einen dem Außendurchmesser der Mundplatte angepaßten Ring ,eingeschoben und in diesen die Mundplatte innerhalb des Leders eingepreßt werden, wobei der Außenring mit einer Ausbauchung versehen ist.
Durch diese Art der Befestigung der Mundplatte bei ledernen Gasmasken wird eine große Halte- und Dichtungsfläche erreicht, deren günstige Wirkung noch dadurch erhöht wird, daß ein Teil des Leders als zusammengezwängter Wulst in eine Ausbauchung des anzuschließenden Teiles hineingepreßt ist. Dieser Wulst veistärkt die Gasdichtigkeit des Anschlusses und verhindert gleichzeitig ein Lockern und He; ausschlüpfen des eingeklemmten Leders. Es wird dadurch ein unbedingt gasdichter und sicherer Zusammenschluß von Mundplatte und Leder selbst dann erzielt, wenn das Leder an der' mit der Mundplatte zu. verbindenden Stelle eine Naht aufweist, wie dies z. B. bei den in Tütenform von der Mundplatte ausgehenden Ledermasken der Fall ist.
Die Zeichnung zeigt in Umrißlinien die beiden Ausführungen der Erfindung in den Fig. 1 und 2. ,
In der Fig. 1 weist die kreisrunde Mundplatte α eine nutenförmig umlaufende äußere Ausbauchung b und einen nach außen gebogenen oberen Rand c auf. Der Dichtungsring d besitzt gleichen oder nahezu gleichen Durchmesser wie die Mundplatte α und ist an seinem oberen und unteren Rande mit einem nach außen und nach innen gerichteten Rand e und f versehen. Die Mundplatte α und der Dichtungsring d werden zur Ausübung des neuen Verfahrens in der Weise benutzt, daß zunächst das entsprechend der Abmessung der Mundplatte α ausgeschnittene Leder g der Gasmaske in die Mundplatte' α vor Einsetzen des Dichtungsringes d so weit eingeschoben wird; daß es mit seinem Ende auf dem Boden und sonst an der Wandung der Mundplatte a aufliegt. Nunmehr wird der Dichtungsring d innerhalb des eingeschobenen Leders g eingesetzt und gegen den Boden der Mundplatte a gepreßt. Durch die Einfühlungsbewegung des Dichtungsringes d wird ein Teil des Leders g.
in die Ausbauchung b der Mundplatte α hineingedrückt, so daß sich dort ein die Ausbauchung b ausfüllender Lederwulst bildet. Die Ränder e und f des Dichtungsringes d pressen das Leder gegen den Boden und den oberen Rand der Mundplatte a. . .
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführung der Erfindung wird das entsprechend der Mundplatte α ausgeschnittene Maskenleder g in
ίο einen Ring d' eingeschoben, der dem Außendurchmesser der Mundplatte α angepaßt ist und eine umlaufende Ausbauchung V trägt. In diesen Außenring d' wird dann innerhalb des Leders g die Mundplatte α eingepreßt, wodurch das Leder zwischen Mundplatte α und Außenring d' festgeklemmt und in die Ausbauchung V unter Wulstbildung hineingezwängt wird. Der Außenring d' ist mit den nach innen und außen gerichteten Rändern f und e' versehen, gegen welche das Leder g durch den Boden und den Rand c der Mundplatte a in ähnlicher Weise wie bei der Anordnung nach Fig. ι gedrückt wird.
Ebenso wie eine Mundplatte kann natürlich auch . eine Schauglasfassung nach. dem Verfahren der Erfindung mit dem Stoff einer Ledermaske verbunden werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Befestigung der Mundplatte bei ledernen Gasmasken, dadurch ge- kennzeichnet, daß das entsprechend der Abmessung der Mundplatte («) ausgeschnittene Leder (g) der Gasmaske in die Mundplatte (α) so weit eingeschoben wird, bis es mit seinem Ende auf dem Boden und sonst an der Wandung der Mundplatte (a) aufliegt, worauf durch einen eingepreßten Dichtungsring (d) ein Teil des eingeschobenen Leders (g) in die Ausbauchung (5) der Wandung de:1 Mundplatte («) unter Wulstbildung hineingedrückt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das entsprechend der Abmessung der Mundplatte (a) ausgeschnittene Leder (g) der Gasmaske in einen dem Außendurchmesser der Mundplatte angepaßten Ring (d') so weit eingeschoben wird, bis es mit seinem Ende auf dem Boden und sonst an der Wandung des Außenringes (d') aufliegt, worauf durch die in den Außenring (d') eingepreßte Mundplatte (α) ein Teil des eingeschobenen Leders (g) in die Ausbauchung (&') des Außenringes \d') unter Wulstbildung hineingedrückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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