DE3100110C2 - - Google Patents
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- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/02—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding or erecting a single blank to form a tubular body with or without subsequent folding operations, or the addition of separate elements, to close the ends of the body
- B65D5/08—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding or erecting a single blank to form a tubular body with or without subsequent folding operations, or the addition of separate elements, to close the ends of the body with end closures formed by inward-folding of portions of body, e.g. flaps, interconnected by, or incorporating, gusset folds
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Die Erfindung betrifft einen Behälterzuschnitt gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein derartiger Behälterzuschnitt ist aus der
GB-PS 6 30 622 bekannt. Der bekannte Behälterzuschnitt
hat den Vorteil, daß er die Schaffung eines relativ
steifen, weitgehend mehrlagigen Behälterbodens ermöglicht,
wobei es wegen der Rückfaltfeder ferner gelingt, den
Behälterboden so zu falten, daß dem Behälterinhalt keine
freien Schnittkanten des Zuschnitts ausgesetzt sind. Ein
Nachteil des bekannten Behälterzuschnitts besteht jedoch
darin, daß in der Mitte des Behälterbodens stets eine
kleine Öffnung verbleibt, die mit Hilfe eines eigens zu
diesem Zweck vorgesehenen Verschlußstückes verschlossen
werden muß. Ein weiterer Nachteil des bekannten Behälter
zuschnitts besteht darin, daß, ähnlich wie bei einem anderen
aus der US-PS 31 20 335 bekannten Behälterzuschnitt, die
Gestaltung der Verschlußfelder zu einem erheblichen
Materialverbrauch führt.
Aus der AT-PS 2 68 987 ist ferner ein Behälterzuschnitt
bekannt, bei dem die Verschlußfelder des oberen und unteren
Verschlusses einer quaderförmigen Faltschachtel beim
Zuschneiden benachbarter Behälterzuschnitte miteinander
verschachtelt werden können, um so den Verbrauch an Flach
material sehr gering zu halten. Bei diesem bekannten Be
hälterzuschnitt gemäß der AT-PS 2 68 987 ergeben sich je
doch dadurch, daß sich die Verschlußfelder nirgends über
lappen, sondern an den Schnittkanten direkt aneinander
stoßen, Dichtungsprobleme sowie Probleme mit dem Eindringen
von Flüssigkeit in das Kartonmaterial längs der freien
Schnittkanten.
Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Behälterzuschnitt an
zugeben, für dessen Herstellung einerseits eine geringere
Menge an beschichtetem Karton-Flachmaterial benötigt wird
als bei den bisher bekannten Zuschnitten für die Her
stellung von flüssigkeitsdichten Behältern, und der anderer
seits für die Herstellung von Behältern geeignet ist, bei
denen das gegenwärtige Qualitätsniveau bezüglich effi
zienter Behälterherstellung, Lecksicherheit und Unbedenk
lichkeit in gesundheitlicher Hinsicht aufrechterhalten
wird.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Behälterzu
schnitt durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des
Patentanspruchs 1 gelöst.
Es ist ein besonderer Vorteil des Behälterszuschnitts,
daß die Verschlußfelder benachbarter Be
hälterzuschnitte beim Zuschneiden miteinander verschachtelt
werden bzw. kammartig ineinandergreifen können, so daß sich
zwei oder mehr Reihen von Behälterzuschnitten aus einer
schmaleren Bahn des Flachmaterials ausstanzen lassen, als
die bisher bei gleicher Qualität des fertigen Behälters
der Fall war. Es läßt sich also Flachmaterial einsparen,
wobei trotz der Tatsache, daß kleinere, einander über
lappende Flachmaterialbereiche vorhanden sind, beim
fertigen Behälter gewährleistet ist, daß dieser flüssig
keitsdicht verschlossen ist und daß einem flüssigen Behälter
inhalt keine freien Schnittkanten ausgesetzt sind, was zu
einem Quellen des Kartonmaterials führen könnte.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Behälter
zuschnitte ist ferner darin zu sehen, daß sie sich auf den
üblichen Abfüllmaschinen verarbeiten lassen, in denen die
Behälterzuschnitte gefaltet, die Bodenverschlußgruppe ver
schlossen, die Behälter gefüllt und anschließend die obere
Verschlußgruppe versiegelt wird, wobei es nur minimaler
Änderungen an den bekannten Maschinen bedarf.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der abhängigen Ansprüche.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen noch
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 den die Bodenveschlußfelder umfassenden Bereich
einer bevorzugten Ausführungsform eines Behälter
zuschnitts
und zwar in der Draufsicht auf die Behäl
teraußenseite, wobei gleichzeitig darge
stellt wurde, wie ein benachbarter, eben
solcher und strichpunktiert angedeuteter
Behälterzuschnitt mit dem ersterwähnten
verschachtelt ist, ehe die beiden Behälter
zuschnitte aus dem verwendeten Flachmaterial
ausgestanzt wurden;
Fig. 2 bis
Fig. 4 perspektivische Darstellungen der den
Bodenverschluß bildenden Bereiche des Be
hälterzuschnitts nach Durchführung von bei
der Herstellung des Behälters aufeinander
folgenden Verfahrensschritten;
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Bodenverschluß von
außen;
Fig. 6 einen Schnitt durch den fertigen Behälter
nach der Linie 6-6 in Fig. 4, d. h. eine
Draufsicht auf den Bodenverschluß vom Be
hälterinnern her gesehen;
Fig. 7 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung
der zweiten bevorzugten Ausführungsform des
Behälterzuschnitts;
Fig. 8 eine Draufsicht auf den Bodenverschluß eines
mit Hilfe des Behälterzuschnitts gemäß Fig. 7
hergestellten Behälters, von der Behälter
außenseite her gesehen.
Die Fig. 1 zeigt die einen Bodenverschluß eines Behäl
ters bildenden Bereiche eines Behälterzuschnitts 10, aus
dem sich ein in den Fig. 2 bis 4 erkennbarer rohrför
miger Körper 12 herstellen läßt. Das nicht gezeigte
Ende dieses rohrförmigen Körpers weist einen oberen
Verschluß auf, wie ihn beispielsweise die US-PS
3 70 940 beschreibt, während das im späteren Ge
brauch untere, in den Fig. 2 bis 4 gezeigte Ende des
rohrförmigen Körpers 12 mit einem erfindungsgemäßen
Bodenverschluß versehen ist.
Zur Bildung des in den Fig. 4 und 5 gezeigten Boden
verschlusses 14′ ist der Zuschnitt 10 durch eine ab
gestufte Faltlinie 16 in zwei Gruppen von Zuschnitt
feldern unterteilt. Der Grund dafür, daß die Falt
linie 16 stufenförmig gestaltet wurde, ist darin zu
sehen, daß die Dicke des den Behälterzuschnitt bil
dende Flachmaterials berücksichtigt werden muß, wenn
ein Zusammendrücken des Flachmaterials beim Zusammen
falten des Bodenverschlusses 14′ an denjenigen Stellen
vermieden werden soll, an denen Faltlinien aufeinander
treffen. Diese Maßnahme verbessert nicht nur die Festig
keit und das Aussehen des fertigen Behälters, sondern
erleichtert seine Herstellung in einem Falt-, Befüll-
und Veschlußautomaten. Die in Fig. 1 über der Falt
linie 16 liegenden Bereiche des Behälterzuschnitts 10
bilden eine Bodenverschlußgruppe 14 wäh
rend die Bereiche unter der Faltlinie 16 eine Behäl
terkörpergruppe 18 bilden. Die letztere umfaßt vier
Seitenwandfelder 20, 22, 24 und 26 sowie einen Sei
tenverschlußstreifen 28. Seitlich wird die Behälter
körpergruppe 18 durch Kanten 30 und 32 begrenzt, und
die verschiedenen Felder der Behälterkörpergruppe wer
den durch Faltlinien 34, 36, 38 und 39 voneinander ge
trennt.
Die Bodenverschlußgruppe 14 umfaßt den Seitenwandfel
dern 20, 22, 24 und 26 benachbarte Verschlußfelder 40,
42, 44 und 46 sowie ein Seitenverschlußfeld
48 als Ansatz an den Seitenverschlußstreifen 28. Die
Verschlußfelder 40, 42 und 46 weisen dieselben Außen
konturen und Gesamtflächen auf und sind deshalb auch
alle gleich hoch, während das Verschlußfeld 44 eine
größere Fläche und eine größere Höhe besitzt. Jedes
der Verschlußfelder 40, 42 und 46 ist giebelförmig
mit kurzen vertikalen Seiten und geneigten Außenkan
ten, die eine Spitze bilden, deren Höhe (über der Falt
linie 16) gleich der halben Breite eines der Seiten
wandfelder 20 bis 26 ist,
die alle gleich breit sind. Die kurzen verti
kalen Seiten der Verschlußfelder 40, 42, 46 und 48 werden
durch freie seitliche Kanten 50 und 52 sowie durch
Faltlinien 54, 56, 58 und 60 zwischen den Verschluß
feldern 40/42, 42/44, 44/46 und 46/48 gebildet. Jedes
der Veschlußfelder 40, 42 und 46 besitzt gleich stark
geneigte schräge Kanten 62 und 64, während das Ver
schlußfeld 44 stärker geneigte schräge Kanten 66 und
68 aufweist, die eine Spitze bilden, deren Höhe (über
der Faltlinie 16) um ein vorgegebenes Maß größer ist
als die Hälfte der Breite eines der Seitenwandfelder
20 bis 26.
Die beiden, bei fertiggestelltem rohrförmigen Körper
12 einander gegenüberliegenden Verschlußfelder 42 und
46, die mit den voneinander abgekehrten Seiten des
größten Verschlußfelds 44 verbunden sind, sind jeweils
durch ein Paar diagonaler Faltlinien 70 und 72 so un
terteilt, daß einander gegenüberlie
gende äußere, dreieckige Rückstellfedern 74 und 76 mit schrägem, äußeren, freien Schnittkanten 62 und 64
entstehen.
Eine der diagonalen Faltlinien 70
verläuft vom Schnittpunkt der Faltlinien 16, 34 und 54
zu der Spitze des Verschlußfeldes 42, während die an
dere der diagonalen Faltlinien 70 vom Schnittpunkt
der Faltlinien 16, 38 und 58 zur Spitze des Ver
schlußfelds 46 verläuft. Eine der diagonalen Faltli
nien 72 verläuft vom Schnittpunkt der Faltlinien 16,
36 und 56 zur Spitze des Veschlußfelde 42, während
die andere der diagonalen Faltlinien 72 vom Schnitt
punkt der Faltlinien 16, 39 und 60 zur Spitze des
Verschlußfeldes 46 läuft.
Wie die Fig. 1 erkennen läßt, können beim Ausschnei
den, Ausstanzen oder dergleichen zweier einander be
nachbarter Behälterzuschnitte 10 und 10′ diese mit
ihren Verschlußfeldern 40, 42, 44, 46 und 48, 48′ bzw. 46′, 44′,
42′, 40′ so ineinander verschachtelt werden, daß
sich dadurch erhebliche Mengen des mit der heißsie
gelfähigen Masse beschichteten Flachmaterials einspa
ren lassen. Es werden also aus einer entsprechend
breiten Flachmaterialbahn zwei oder vier oder sechs
etc. Reihen nebeneinanderliegender Behälterzuschnitte
ausgestanzt, die jeweils paarweise sägezahnartig in
einandergreifen, wie dies die Fig. 1 deutlich zeigt.
Auf diese Weise läßt sich eine Flachmaterialbahn ver
wenden, die bei zwei Reihen von Behälterzuschnitten
um ein Maß schmäler gehalten werden kann, welches der
vertikalen Höhe der schrägen Kanten 66 und 68 des
größten Veschlußfeldes 44 entspricht; dieses Maß wur
de in Fig. 1 mit "A" bezeichnet. Bei Verwendung einer
Flachmaterialbahn, die es erlaubt, vier Reihen von
Behälterzuschnitten nebeneinanderliegend anzuordnen,
läßt sich ein Bahnbreite von 2 · A einsparen.
Bei der Herstellung des in Fig. 4 gezeigten Bodenver
schlusses 14′ wird der Behälterzuschnitt 10 zunächst
so auf sich selbst zurückgefaltet, daß man den Sei
tenverschlußstreifen 28 und dessen Verlängerung, das Seitenverschlußfeld
48 mit der Innenseite des Seitenwandfelds 20
und des Verschlußfelds 40 verschweißen oder in ande
rer Weise verbinden kann, z. B. durch die Anwendung
einer Wärmequelle, von Ultraschall oder von Licht.
Dann wird der Zuschnitt mit Hilfe eines nicht darge
stellten Dorns so aufgerichtet, daß er den in Fig. 2
gezeigten rohrförmigen Körper 12 bildet, wobei die
Verschlußfelder 40 bis 46 nach oben über die Stirnfläche des
Dorns vorstehen. Anschließend werden
die Bodenverschlußfelder einwärts gefaltet (Fig. 3)
und miteinander verschweißt (Fig. 4 und 5).
Wie Fig. 3 erkennen läßt, werden bei der Herstel
lung des Bodenverschlusses die inneren, dreieckförmi
gen Bereiche der Verschlußfelder 42 und 46 einander
genähert, wodurch die äußeren dreieckigen Rückfalt
felder 74 und 76 um die Faltlinien 70 und 72 nach
außen und gegen die inneren dreieckigen Bereiche der
Felder 42 und 46 gefaltet werden. Nach Beendigung des
Faltvorgangs liegen die Rückfaltfelder 74 und 76 zwi
schen den inneren dreickigen Bereichen der Verschluß
felder 42 und 46 und den äußeren Verschlußfeldern 40
und 44, wie dies Fig. 5 deutlich erkennen läßt, wobei
das längere Veschlußfeld 44 den spitzen Endbereich
des gegenüberliegenden Verschlußfelds 40 überlappt.
Der so zusammengefaltete Bodenverschluß wird durch
eines der bekannten, geeigneten Verfahren versiegelt,
z. B. durch Erwärmen mittels Gas oder Ultraschall, und
zwar derart, daß sich ungefähr X-förmig verlaufende Siegelnähte
ergeben, die entlang der vier Diagonalen des Behälter
bodens verlaufen; der Bodenverschluß
besitzt demgemäß dreilagige Segmente, die sich von je
der Ecke des Behälterbodens in Richtung auf dessen Zen
trum erstrecken.
Wie die Innenansicht gemäß Fig. 6 zeigt, treffen sich
die Spitzen der Verschlußfelder 42 und 46 im Zentrum
des Behälterbodens, während die Spitze des Verschluß
felds 40 - vom Behälterinnern her gesehen - unmittel
bar darunter liegt. Infolgedessen sind im Gebrauch keinerlei nicht
beschichtete Schnittkanten des Flachmaterials dem Be
hälterinhalt ausgesetzt.
Bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform, die in
Fig. 7 und 8 dargestellt ist, sind die Seitenwand
felder 20, 22, 24, 26 sowie der Seitenverschlußstrei
fen 28 des Behälterzuschnitts 10′′ identisch mi den
entsprechenden Bereichen der ersten Ausführungsform,
während die Verschlußfelder 40′′, 42′′, 44′′ und 46′′
sowie das Seitenverschlußfeld 48′′
so gestaltet sind, daß die Winkel zwi
schen den freien schrägen Schnittkanten der Verschlußfelder
90° betragen. Dies bringt den großen Vorteil mit sich,
daß beim Ausstanzen der Bodenverschlußfelder eines
benachbarten Zuschnitts weitgehendst mit ausgestanzt
werden können. Dies vereinfacht nicht nur das Werkzeug,
sondern es wird auch der beim Ausschneiden der Behäl
terzuschnitte anfallende Abfall noch weiter verringert.
Wie die Fig. 8 zeigt, läßt sich mit dem Behälterzuschnitt
10′′ gemäß Fig. 7 ein Bodenveschluß herstellen, bei
dessen Herstellung zunächst die inneren dreieckigen Be
reiche der Verschlußfelder 42′′ und 46′′ gegeneinander
gedrückt werden, wobei äußere, trapezförmige und
durch diagonale Faltlinien 70 und 72 begrenzte Rück
faltfelder 74′′ und 76′′ um diese Faltlinie nach au
ßen gefaltet und auf die erwähnten dreieckigen Be
reiche gepreßt werden. Dadurch werden die Rückfalt
felder zwischen den inneren dreieckigen Bereichen der
Verschlußfelder 42′′ und 46′′ und den angrenzenden
Randbereichen der Verschlußfelder 40′′ und 44′′ einge
schlossen. Das längere Verschlußfeld 44′′ erstreckt
sich über den schmalen Endbereich des gegenüberliegen
den Veschlußfelds 40′′ hinaus, so daß sich dort eine
Überlappung bildet. Der sich so ergebende flache Boden
verschluß wird mit Hilfe von ungefähr X-förmig verlaufenden
Siegelnähten verschlossen, wie dies auch bei der Aus
führungsform gemäß Fig. 5 der Fall ist; die Siegel
nähte erstrecken sich also entlang der vier Diagona
len des Behälterbodens, und es erstrecken sich wieder
dreilagige Segmente von jeder Ecke des Behälterbodens
bis zu dessen Zentrum.
Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 7 und 8 läßt
sich ein besonders dichter Bodenverschluß erzielen.
Zu diesem Zweck werden die Schnittkanten an
den Schmalseiten der trapezförmigen Rückfaltfelder 74′′
und 76′′ so gestaltet und angeordnet,
daß sie fest gegeneinander anliegen, schon ehe der
Bodenverschluß vollständig fertiggestellt ist. Nach
einem besonderen Merkmal der Erfindung werden in die
sem Zusammenhang die Verschlußfelder 42′′ und 46′′ so
gestaltet und bemessen, daß ihre Gesamtlänge gering
fügig größer ist als die längs der Faltlinie 16 ge
messene Breite eines jeden der Seitenwandfelder 20 bis
26. Auf diese Weise wird erreicht, daß bei der Her
stellung des Bodenverschlusses das den Behälterzu
schnitt bildende Flachmaterial zusammengedrängt wird,
was zu einer nochmaligen Verbesserung der Dichtheit
der Versiegelung des Behälterbodens führt.
Claims (9)
1. Behälterzuschnitt aus faltbarem Flachmaterial, dessen
Hauptoberflächen von einem heißsiegelbaren Thermoplast
gebildet werden und der mehrere, insbesondere vier,
gleich breite Behälter-Seitenwandfelder sowie ein erstes
und ein zweites Paar von bei fertigem Behälter einander
gegenüberliegenden, Verlängerungen der Seitenwandfelder
bildenden und mit diesen verbundenen Behälter-Verschluß
felder aufweist, die Rückfaltfelder umfassen, die über
einen Teil ihrer Höhe längs ihrer Seiten duch Faltlinien
miteinander verbunden sind und freie Schnittkanten auf
weisen, die von den Enden der Faltlinien schräg auf die
Mittellinie des betreffenden Verschlußfeldes zu ver
laufen, dadurch gekennzeichnet,
daß alle freien Schnittkanten (62, 64) derart schräg
auf die Mittellinie ihres zugeordneten Verschlußfeldes
zu verlaufen, daß zwei mit den Verschlußfeldern einander
zugekehrte Behälterzuschnitte (10, 10′) mit diesen Ver
schlußfeldern ineinandergreifend verschachtelbar sind,
daß die Höhe wenigstens eines Verschlußfeldes (40; 40′′)
so gewählt ist, daß das freie Ende dieses Verschlußfeldes
bei fertiggestelltem Behälter über das Zentrum des
Behälterbodens hinaus reicht, und daß die Höhe der
übrigen Verschlußfelder (40, 42, 46, 74, 76; 40′′, 42′′,
46′′, 74′′, 76′′) derart gewählt ist, daß sich die Spitzen
der Bodenfelder (40, 42, 46; 40′′, 42′′, 46′′) im Zentrum
des Behälterbodens treffen.
2. Behälterzuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich die freien Schnittkanten (62, 64)
jedes der Verschlußfelder (40 bis 46; 40′′ bis 46′′)
auf der gedachten Mittellinie des jeweiligen Verschluß
feldes treffen.
3. Behälterzuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die schräg verlaufenden freien Schnitt
kanten jedes der Verschlußfelder an einer quer ver
laufenden freien Schnittkante enden (Fig. 7).
4. Behälterzuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß bei geschlossenem Behälter
das höhere Verschlußfeld (44; 44′′) zwischen zwei der
niedrigen Verschlußfelder (40, 42, 46; 40′′, 46′′)
liegt.
5. Behälterzuschnitt mit vier Seitenwandfeldern nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß drei
der vier Verschlußfelder gleich hoch sind.
6. Behälterzuschnitt nach einem oder mehreren der Ansprüche
1, 2, 4, 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander
gegenüberliegende Verschlußfelder (42, 46) jeweils
zwei diagonal verlaufende Faltlinien (70, 72) aufweisen, die sich von
derjenigen Stelle, an der Verschlußfeld und benach
bartes Seitenwandfeld aneinandergrenzen, zum Schnitt
punkt der freien Schnittkanten (62, 64) erstrecken
und zusammen mit den letzteren dreieckige Rückfalt
felder (74, 76) begrenzen.
7. Behälterzuschnitt nach Anspruch 5 oder 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwei einander gegenüberliegende Ver
schlußfelder (42′′, 46′′) jeweils zwei Faltlinien (70, 72)
aufweisen, die sich von derjenigen Stelle, an der Ver
schlußfeld und benachbartes Seitenwandfeld aneinander
grenzen, zu der quer verlaufenden Schnittkante er
strecken und zur Begrenzung trapezförmiger Rückfalt
felder (74′′, 76′′) parallel zu den schrägen Schnittkanten
verlaufen.
8. Behälterzuschnitt nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß das höhere Verschlußfeld
(44; 44′′) auf das übernächste Verschlußfeld (40, 40′′)
und dieses auf die beiden dazwischenliegenden Ver
schlußfelder (42, 46; 42′′, 46′′) herabfaltbar ist.
9. Behälterzuschnitt nach einem der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußfelder (40, 42,
44, 46) ihren schräg verlaufenden Schnittkanten (62, 64,
66, 68) benachbart bei geschlossenem Behälter durch un
gefähr X-förmig verlaufende Siegelnähte miteinander
verbindbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3100110A1 DE3100110A1 (de) | 1981-11-19 |
| DE3100110C2 true DE3100110C2 (de) | 1989-05-11 |
Family
ID=22452039
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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