DE309692C - - Google Patents
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- chamber
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C19/00—Rotary-piston pumps with fluid ring or the like, specially adapted for elastic fluids
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 309692 : KIASSE 27c, GRUPPE
GUSTAV NEUHAUS in BOCHUM. Kreiselgebläse niit kreisendem Flüssigkeitsring.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. August 1917 ab.
■y
Der grundlegende Gedanke der Erfindung war der, eine Konstruktion zu finden, die die
Vorteile eines Kolbengebläses besitzt, ohne jedoch dessen Nachteile, wie hohe Reibungswiderstände,
zu Störungen neigende Ventile oder sonstige Steuerorgane und starken Schmiermittelverbrauch,
in Kauf nehmen zu müssen. Um diesen Zweck zu erreichen, wird der Kolben der Kolbenmaschine durch einen unter innerem
Druck stehenden Flüssigkeitsspiegel, die Zylinder der Kolbenmaschine durch ein Schaufelkammersystem
und die Steuerorgane durch Rohrstutzen ersetzt, die, einerseits mit dem Innern der vorerwähnten' Schaufelkammern
verbunden sind, andererseits den oben erwähnten Flüssigkeitsspiegel unter gewissen
Umständen schneiden bzw. in die Druckflüssigkeit eintauchen.
α ist ein zylindrisches Gefäß, vorn und
ao hinten durch in der Ebene der Zeichnung bzw. parallel zu ihr liegende Stirnwände
geschlossen. Bis zu einem gewissen Spiegel, etwa h, sei der Zylinder mit irgendeiner
Flüssigkeit, z. B. Wasser, Glyzerin oder Quecksilber, gefüllt. Innerhalb des Gefäßes a
dreht sich ein exzentrisch angeordnetes Schaufelkammersystem b, dessen Kammern nach
außen hin offen, nach innen jedoch geschlossen sind. Die in α befindliche Flüssigkeit wird
'3° ebenfalls in Drehung versetzt und wird sich infolge der Zentrifugalkraft ringförmig mit der
inneren Begrenzungsfläche d der Zylinderwandung α parallel anschmiegen. Die Schnelligkeit
der Rotation bedingt im Innern des Flüssigkeitsringes c einen gewissen, aus der
Zentrifugalkraft resultierenden Druck, die Kam-.
mern g des Schaufelrades b tauchen je nach ihrer Stellung verschieden tief in den Flüssigkeitsring
ein. Es wird also ein im Innern einer Kammer sich befindendes Lüftquantum je nach der Stellung der Kammer ein verändertes
Volumen einnehmen. Z. B. das in Kammer g1 (Fig. 1) durch Schraffierung angedeutete
Luftquantum wird sich bei der Rotation der Kammer über g2 bis g3 ausdehnen,
um über g bis g1 wieder zu seinem Ursprungsvolumen zurückzukehren. Es ist nun an der
Stirnwand der Kammer g1 ein Rohrstutzen e1
(Fig. 2) angeordnet, der einerseits -mit dem
Kammerinnern in Verbindung steht, andererseits in der in der Zeichnung angedeuteten
Weise den Spiegel d , des Druckflüssigkeitsringes c verläßt und mit der Außenluft innerhalb
des Ringes d in Verbindung tritt. Wie oben erwähnt, vergrößert sich das in der Kammer
g1 eingeschlossene Luftvolumen über g2 hinaus bis g3. Gleichzeitig bewegt sich der
Rohrstutzen e1 über e2 bis e3. Die ,Kammer g1
hat sich inzwischen durch den Rohrstutzen e1
bzw. e2 und e3 mit Luft gefüllt. Von Stellung
g3 an verringert sich das Kamihervolumen wieder. Der zugehörige Saugstutzen tritt von
Stellung e3 an in die Druckflüssigkeit ein, und
es ist somit die -Kammer g3 auf ihrem Kompressionswege bis Stellung g1 von der Außenluft
abgesperrt. Auf der anderen Stirnwand des Kammersystems ist nun für jede Kammer
ein Druckrohrstutzen f (Fig. 3) angebracht, der wiederum wie die 4Saugrohrstutzen e einerseits
mit dem Kammerinnern in Verbindung steht, andererseits je nach der Stellung der
.zugehörigen Kammer entweder in die Druck-
flüssigkeit eintaucht oder dieselbe für kurze Zeit verläßt, um mit dem Druckraume innerhalb
des Ringes d in Verbindung zu treten. Es tritt der Druckstutzen f1 der Kammer g1,
kurz bevorx diese in g1 ihren Höchstpunkt erreicht,
für kurze Zeit aus dem Flüssigkeitsring aus und entladet das von Stellung g3 bis g1
verdichtete .Luftvolumen in den Druckraum innerhalb des Ringes d.
ίο Auf diese Weise füllt sich jede Kammer
von g1 bis g3 mittels der Saugstutzen e mit
Luft, verdichtet letztere von g3 bis g1 und preßt die verdichtete Luftmenge kurz vor
Erreichung der Stellung g1 mittels des Druck-Stutzens
f1 in den Druckraum innerhalb des Flüssigkeitsspiegels d.
■So ist ein stetiges Arbeiten jeder Kammer gewährleistet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: aoKreiselgebläse mit kreisendem Flüssigkeitsring, dadurch gekennzeichnet, daß mitkreisende Rohrstutzen so angeordnet sind, daß ihre Enden, je nach der Stellung der zugehörigen Kammer, entweder in die kreisende Flüssigkeit eintauchen oder durch zeitweiliges Verlassen der Flüssigkeit eine Verbindung des Kammerinnern mit dem Raum innerhalb des Flüssigkeitsringes bewirken, d. h. entweder mit der Außenluft oder dem Druckraume in Verbindung treten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE309692C true DE309692C (de) |
Family
ID=562831
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT309692D Active DE309692C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE309692C (de) |
-
0
- DE DENDAT309692D patent/DE309692C/de active Active
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