DE308692C - - Google Patents
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- DE308692C DE308692C DENDAT308692D DE308692DA DE308692C DE 308692 C DE308692 C DE 308692C DE NDAT308692 D DENDAT308692 D DE NDAT308692D DE 308692D A DE308692D A DE 308692DA DE 308692 C DE308692 C DE 308692C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
- F23D11/36—Details
- F23D11/44—Preheating devices; Vaporising devices
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2900/00—Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
- F23D2900/31019—Mixing tubes combined with burner heads
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- Spray-Type Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 308692 KLASSE A-g. : GRUPPE
Zusatz zum Patent 3082Ö8*).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1914 ab. Längste Dauer: 27.November 1928.
In dem Hauptpatent 308208 ist der Brennerkopf, der aus dem Mantel A1 und dem Brennersieb
besteht, in innigster wärmeleitender Ver7 bindung mit dem Endstück des Vergasers sowie
mit dem Ausmündungsschenkel des wagerecht liegenden, U-förmig gekrümmten Mischrohres,
dessen anderer Schenkel durch einen Wärmeleitungsstab, der über den Brennerkopf führt, beheizt wird, während ebenfalls über den
Brennerkopf der Überhitzer tritt und sich an
den Mantel des Brennerkopfes das senkrechte Düsenrohr anschmiegt. Bei Benutzung der genannten
Bauart zeigt es sich, daß die Erhitzung der genannten Teile, durch welche Kondensatbildung
vermieden wird, wesentlich gefördert werden kann, wenn in dem Mantel dlt
und zwar -an dem Zwickel zwischen Sieb und Mantel, mehrere Lochreihen- so angebracht
sind, daß aus der unteren Reihe scharfe, kleine
Stichflammen herausbrennen, die den Mantel in Rotglut versetzen, während durch die oberen
Löcher Luft zu der dem Brennersieb aufsitzenden Flammenwurzel tritt. An sich ist es bekannt,
bei Brennerköpfen mit den Flammenaustrittskopf umgebendem Lenker, und zwar
in dem Winkel zwischen Brennerkopf und Lenker, in letzterem Öffnungen vorzusehen,
um genügende Belüftung der Flammen herbeizuführen, und dieses ist auch schon bei solchen Brennern vorgeschlagen worden, bei denen
die Vergasung durch Wärmerückleitung stattfindet.
Im vorliegenden Falle handelt es sich, wie aus dem Hauptpatent ersichtlich ist, darum,
jegliche Abkühlung und daraus sich ergebende Koridensatbildung bei Petroleumdampfbrennern,
die nur mit Gefälledruek arbeiten, zu vermeiden. Es ist aus diesem Grunde bei Anwendung
eines U-förmigen liegenden Mischrohres die oben beschriebene, den Mantel des
Brenners als zentrale Wärmeabgeber benutzende Bauart vorgeschlagen worden. Erhitzt man
durch die mehrreihige Lochung diesen Mantel Ax
und bringt diesen in Rotglut, so wird sowohl der Vergaser c stärker erhitzt, ebenso das vorzugsweise
mit dem Mantel in wärmeleitender Verbindung stehende Düsenrohr als auch der Ausmündungsschenkel des Mischrohres; es
empfängt somit auch der Überhitzer schon trockneren Dampf als ohne den Gegenstand
der Erfindung. Eine derartige Wirksamkeit der Lochung des den Kopf mit den Gasaustrittsmündungen
umgebenden Lenkers ist bei den bekannten Bauarten, bei denen der Kopf
frei steht, nicht zu finden.
Auf der Zeichnung ist ein Schnitt durch einen Bunsenbrenner nach der Erfindung im
Anschluß an die Darstellung des Hauptpaten-
*) Früheres Zusatzpatent 308693.
tes, aber in vergrößertem Maßstabe wiedergegeben, wobei der Deutlichkeit halber nur
der Brennerkopf dargestellt ist.
d ist der Brennerkopf, dx der zylindrische,
das gewölbte Sieb f überragende Mantel, m ist
das Mischrohr und g der Stutzen, in den dieses mündet, ο ist die Anheizvorrichtung, und
der Brennerkopf d, der Stutzen g und die Anheizschale
ο sind von einem Mantel ft um-
ίο geben, der unten über die Seitenflammen-Öffnungen
O1 des Vorwärmmantels herabreicht,
c ist der Vergaseransatz, h das Überhitzerrohr, k das Düsenrohr und η ein Wärmerückleitungsstab
zum Schenkel m% des Mischrohres m.
In dem Zwickel χ sind nun zwei übereinanderliegende Lochreihen y und ζ angebracht, und
es liegt die Lochreihe y am Grunde des Zwickels x. Es stellt sich heraus, daß bei
dieser Anordnung die Vergasung eine wesent-Hch bessere ist. Die Flammenwurzel wird
besser mit Luft versorgt. Das Luftgemisch hat größere Austrittsgeschwindigkeit, und es
findet lebhaftere Verbrennung statt. Der früher beobachtete Übelstand, daß sich an der inneren
Mantelwand Rußabscheidungen sowie eine Art Kruste bildeten und das Brennersieb teilweise
versetzten, wodurch im' Zimmer Geruch entstand, tritt nicht mehr ein. Schaut man in
den Mantel ft hinein, so sieht man, daß aus der unteren Lochreihe y heraus kleine Flammen
in den Mantel ft hineinschlagen, während durch die obere Lochreihe ζ Luft über das
Brennersieb tritt. Die kleinen, durch y herausstechenden Stichflämmchen erhitzen den Brennerkopf
dermaßen, daß er jetzt s&gar ganz schwach glüht und die Rückleitung der Hitze
nach dem Austrittsschenkel selbst bei stärkerem Frost vollständig genügt, um dort Niederschläge
mit Sicherheit zu verhindern.
Die wesentlich verbesserte Verbrennung bedeutet nun eine höhere Ausnutzung des Brennmaterials und eine Erhöhung der Hitze und
somit eine wesentliche Verbesserung des Brenners des Hauptpatentes, da gerade die wesentlichen Teile, wie Vergaser c, Überhitzer h,
Rückleiter η und» somit auch das Mischrohr m und das Niederführrohr k Nutzen von der
Wärmeerhöhung haben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Petroleumdampfbrenner, insbesondere zu Heiz- und Kochzwecken, nach Patent 308208 mit gewölbtem, aus Gaze bestehendem Brennersieb, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks kräftiger Erwärmung des das Brennersieb umgebenden, mit dem Vergaser (c), dem Ausmündungsschenkel des Mischrohres, und vorzugsweise auch mit dem Düsenrohre (A) in wärmeleitender Verbindung stehenden Mantels (dt) in diesem mehrere Lochreihen (y, z) so angebracht sind, daß aus der unteren Reihe scharfe, kleine Stichflammen herausbrennen ; und den Mantel Id1) in Rotglut versetzen, während durch die oberen Löcher Luft zu der dem Brennersieb aufsitzenden Flammenwufzel tritt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE308692C true DE308692C (de) |
Family
ID=561921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT308692D Active DE308692C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE308692C (de) |
-
0
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