DE307604C - - Google Patents

Info

Publication number
DE307604C
DE307604C DENDAT307604D DE307604DA DE307604C DE 307604 C DE307604 C DE 307604C DE NDAT307604 D DENDAT307604 D DE NDAT307604D DE 307604D A DE307604D A DE 307604DA DE 307604 C DE307604 C DE 307604C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
reporting
signal
ship
trigger
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT307604D
Other languages
English (en)
Publication of DE307604C publication Critical patent/DE307604C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H11/00Defence installations; Defence devices
    • F41H11/05Net barriers for harbour defence

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)

Description

Es ist bereite bei ■ Balkensperren bekannt, Signalmittel (Pfeife, Glocke u.dgl.) vorzusehen, die beim Anstoßen eines Schiffes vermittels einer duirch die Bewegung.der Balken gegeneinander bewirkten Zündulng zum Ertönen gebracht wendeln. Diese Einriohtiung hat den Nachteil, daß die Signalle auch von den feindlichen Schiffen gehört werden, so daiß sie rechtzeitig entkommen können.
to Außerdem ist die Wirkung; der Signalmittel uinziuvenllässig, da sie unter Wasser liegen müssen, wenn sie dem feindlichen. Schiffe nicht d'iie Lage der Balkensperre verraten sollen.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung, der zur Sperrung von Wasserstraßen aller Art gegen feinidliichle Fahrzeuge, insbesondere Unterseeboote bestimmt ist, uinrterscheidet sich hiervon im wesentlichen dadurch, daß die Signale nicht an der Sperre selbst angebracht werden, sondern .daß mit der Sperre Meldeleinen verbunden sind, die nach entfernt angeordneten Signaillstationen f ührien und dort beim Anf ahnen eines. Schiffes gegen die Sperre Signale auslösen. Während also das feindliche: Schliff, das gegen die Sperre stößt, ajuf diese Weise dem Verteidiger sofort mit Sicherheit gemeldet wird, bleibt dem Schiffe selbst die Melidung unbekannt, so daß die zur Vernichtung das Schiffes erforderlichen Maßnahmen mit Ruhe getroffen werden können. Die MeJdeleine, die für den Feind unsichtbar unter Wasser verlegt werden kann, gibt ferner die Möglichkeit, mehrere Leinen anzuwenden, die mit in verschiiedener Höhe fliegenden Sperrmitteln verbunden sind und die nalch verschieden abgestimmten Signialvorricbtunigen an Land führen. Man kann dann an der Art des Signals sofort erkennen, in welcher Tiefe sich das feindliche Schiff befindet, und dementsprechend können aus den zweckmäßig in verschiedener Höhenlage an Land! oder unter Wasser angeordneten. Torpedbausstoßrohren die zur Vernichtung des Schiffes erforderliehen Torpedos abgeschossen oder andere Zerstörungsmittel entsprechend: angewandt werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigjt:
Abb. ι sichlemiaiti'Seh! eine dhirehi mehrere
Trossen gesperrte Wasserstraße im Quer- j schnitt und
Abb. 2 in Draufsicht.
T1 bis T4 sind vier voneinander ünafo- i hängige Trossen, die in verschiedener Tiefe j onter Wasser in solchem Abstanide ange.ordnet ailnld, d'aß sie die ganze Durchfahrt sperren. Damit die Trossen nicht durch- ! hängen, sind Tragbojen B1 bis £>4 angebracht.
ίο Mit jeder Trosse T1 bis T4 ist eine Melde- \ leine M1 bis M4 verbunden. Beim Anfahren eines Schliffes gegen eine der Trossen wird I die zugehörige Melldeleinie mitgenommen uind dadurch van der Trommel, auf die die Enden der Meldeleinen in den Signälstati'onen^ ^1 aufgewickelt sind, mehr oder weniger abgewickeilt. Hierdurch wird mittels eines an der Meldeleine angebrachten elektrischen Kontaktes ein Signal ausgelöst, das die Anwesenheit des feindlichen' Bootes anzeigt.
Sind die zu den verschiedenen Meldeleinen gehörigen Signale verschiieiden abgestimmt, so kann ata der Art des Signals leicht festgestellt werden, in welcher Tiefe sidhi das feindliche Schliff befindet, da von dem Schiff nur die Meldeleine mitgenommen wird, die der augehörigen, mit ihr verbundenen Trosse entspricht. Auf diese Weise können auch die Bewegungen, die ein Unterseeboot ausführt, um die Sperrte ziu durchbrechen oder siohi von den Trossen zu befreien, von den Signialstatiönen S1 S1 aus verfolgt werden. In der dargestellten Anordnung der Sperrtrossen wird das Boot, das beispielsweise in der puiiktiert angegebenen Lage gegen die mittlere Sperrtrosse T2 gefahren ist, beim Tauchen oder beim Höhergehen mit dem Schiffsboden oder dem Deck gegen die tiefer ausgespannte Trosse T3 oder gegen die höher liegende Trosse T1 anstoßen, wodurch die betreffende Meldeleine mitgenommen und die Tiefenläge des Bootes angezeigt wird. Es können somit von der. Station aus geeignete Maßnahmen zur Vernichtung des Bootes getroffen werden.
DiIe. zur Vernichtung des Bootes, dienenden Mittel können auch· mit dem Meldeleinen: derart zusammenwirken, daß sie beim Anfahren des Bootes gegen eine der Trossen selbsttätig in Wirksamkeit treten. So kann z. B. die Einrichtung derart getroffen sein, daß von den an den Ufern angeordneten Torpedobatterien L diejenigen Torpedos von der ' Meldeleine1 selbsttätig abgeschossen werden, die auf die Höhenlage der zugehörigen Stahltrosse eingestellt sind.
Anstatt der Torpedos können auch andere Zerstörungs- oder Fangmittet Anwendung finden. So können z.B. am Grunde verankerte Minensperren, wie sie bei M in einem Abstand vctai der Seifeperre angegeben sind, fiu von dem Meldeleinen aus selbsttätig ausgelöst, entsichert oder scharf gemacht werden. Auch kann statt der Minensperre eine andere Sperre, z. B. eine ami Grün de .verankerte Netzsperre N von den Meldeleinen: ausgelöst werden, so daß sie aufsteigt umidj in ihre Arbeitsstellung gelangt.
Die Übertragung· von der Meldeleine aus geschieht zweckmäßig auf 'elektrischem1 Wege, ■doch können die Signale in den Signal-Stationen S, S1 auch mechanisch ausgelöst werden. Die elektrischen · Kontakte, die zur Auslösung der Signalle dienen, können anstatt an der Melldeleine auidhl an der Trommel angebracht Seim, von der sich die Meldeleine abwickelt. Schließlich kann die MeMeIe ine mit mehreren in bestimmten Zwischenräumen angeordneten! Kontakten versehen sein, die nacheinander mehrere Signale auslösen und aus der Art der aufeinanderfolgenden Silgnale angeben, wie weit diasl feindliche Boot in der Sperre vorgedrungen ist.
Anstatt mit einer Trossensperre können die Meldeleinen - ajuchl mit irgendeiner anderen Sperre verbunden .wenden. Ferner können die Signalstatibnien anstatt an Land auch auf dem Wasser, z. B. auf seitlich: der Sperre liegenden Beobachtungsschiffen angebracht sein.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Vorrichtung zum1 Sperren von Wasserstraßen, die mit beim! Anfahren eines Fahrzeuges gegen die Sperre zur Wirkung kommenden Signalmitteln versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Sperre Meldefeinen verbunden sind, die nach entfernt abgeordneten Signalstationen führen und' dort beim Anfahren eines -Schliffes gegen die Sperre ein Signal auslösen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meldeleinen (M1 bis M4) mit in verschiedener Höhe liegenden Sperrtrossen (T1 bis T4) verbutadien sind und verschiedene, der Höhenlage der Sperrmittel entsprechende Signale auslösen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch: 1, dadurch gekennzeichnet, daß vermittels der Meldeleinen (M1 bis M4) Abwehr- oder Vernichtungsvorrichtungen (L, M1 N) für das anfahrende1 Schiff selbsttätig ausgelöst werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT307604D Active DE307604C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE307604C true DE307604C (de)

Family

ID=560930

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT307604D Active DE307604C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE307604C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977729C (de) * 1959-04-28 1968-11-14 Josef Hochstrasser Seesperrwaffe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977729C (de) * 1959-04-28 1968-11-14 Josef Hochstrasser Seesperrwaffe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE307604C (de)
DE2851588A1 (de) Warn- und signalisiereinrichtung fuer maritime zwecke
DE3810084A1 (de) Einrichtung zur anzeige der gefahr eines vertreibens vor anker liegender wasserfahrzeuge
DE3332754A1 (de) Unterwasserschiff
DE3316026C2 (de)
DE3310077A1 (de) Vorrichtung zur rettung schiffbruechiger oder dergl.
DE19901083C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Vernichtung treibender Seeminen
DE2726174B2 (de) Schwimmende ölspeicheranjage
DE1804541C3 (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Ausgleich eines horizontalen Schiffsversatzes
DE217874C (de)
DE19935436B4 (de) Verfahren zur Torpedoabwehr
DE611840C (de) Minensperre
DE434717C (de) Aufschwimmvorrichtung fuer Seeminen
DE4306773A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Seenotrettung über Bord gefallener Personen
DE211050C (de)
DE3624409C1 (en) Sea-mine destroyer device
DE977791C (de) Meldegeraet an Seeminen
DE234569C (de)
AT330096B (de) Sprengverfahren und vorrichtung zur durchfuhrung des verfahrens
DE102005012279B3 (de) Schutzvorrichtung für eine schwimmende Plattform
DE2851552A1 (de) Schutzanordnung fuer haefen und wasserstrassen
DE324065C (de) Seemine mit zwei durch ein schwimmendes Kabel verbundenen Einzelminen
DE810586C (de) Rettungsgeraet
DE816957C (de) Verfahren und Einrichtung zur Fuehrung von Schiffen in Kuestengewaessern, Fluessen, Kanaelen und Haefen
DE202017000018U1 (de) Ankerdrift-Überwachungseinrichtung