DE30736C - Stanzmaschine zur Herstellung von Spazierstöcken aus Papier - Google Patents

Stanzmaschine zur Herstellung von Spazierstöcken aus Papier

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Publication number
DE30736C
DE30736C DENDAT30736D DE30736DA DE30736C DE 30736 C DE30736 C DE 30736C DE NDAT30736 D DENDAT30736 D DE NDAT30736D DE 30736D A DE30736D A DE 30736DA DE 30736 C DE30736 C DE 30736C
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DE
Germany
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paper
rod
punching machine
walking sticks
die
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Expired
Application number
DENDAT30736D
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English (en)
Original Assignee
C. retzlaff in Berlin O., Rüdersdorferstr. 41
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE30736C publication Critical patent/DE30736C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31DMAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
    • B31D5/00Multiple-step processes for making three-dimensional [3D] articles
    • B31D5/0091Making paper sticks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/38Cutting-out; Stamping-out
    • B26F1/40Cutting-out; Stamping-out using a press, e.g. of the ram type

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE B4: Papiererzeugnisse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. August 1884 ab.
Die Maschine soll dazu dienen, ringförmige Scheiben aus Papier auszuschlagen, dieselbe auf einen Stahlstab aufzuschieben und auf demselben festzurammen.
Die Bewegung der Maschine erfolgt von der Welle α aus, von wo sie durch die Excenterscheibe b auf die Stange c und den Schlitten d übertragen wird.
Letzterer trägt den Stahlstempel e, welcher hohl ist und eine Bohrung von 5 mm Weite hat, genau dem Durchmesser des als Dorn dienenden Stahlstabes/ entsprechend.
Der Stempel e und die Matrize g, welche genau in einander passen, sind in mehreren Stärken vorhanden, um Scheiben von verschiedenem Durchmesser herstellen zu können und so den Stock nach unten zu verjüngen. Der Winkel h, durch dessen Loch der Stempel e hindurchgeht, dient dazu, das Papier beim Hochgang des Stempels von letzterem abzustreifen.
Durch die Streben Z1 i2 z3, ferner durch die am Steg Zc1 angebrachte Schraubenpresse A2 und Keil ks wird der dem Spazierstock als Kern dienende Stahlstab / gerade geführt, während er durch das Fufslager / festgehalten wird. Das Lager / ist zum Hoch- und Niedrigstellen des Stabes f eingerichtet, zu welchem Zweck die Spindel Z1 mit Gewinde in den Fufs Z2 eingreift und mit einem in das Loch Z3 zu steckenden Dorn gedreht werden kann. Die Schraube Z4 hält den Stahlstab fest.
Die Arbeitsweise ist folgende: Der Stahlstab/, welcher am unteren Ende mit Gewinde versehen ist, erhält eine Mutter J1 als Widerlager für die Papierscheiben. Darauf wird er in das Fufslager und die Streben eingespannt, so dafs er ein klein wenig über die Matrize g hervorsteht. Um den Stab in der Matrize zu centriren, damit er beim Niedergang des Stempels e genau in dessen Bohrung eintritt, 'wird ein abgedrehter Holzring auf das obere Ende des Stabes / aufgeschoben. Dieser Ring füllt die Matrize genau aus und wird bei fortschreitender Arbeit durch die Papierscheiben verdrängt und ersetzt, welche nun die Centrirung selbstständig übernehmen.
Bei X wird das Papier in einer Lage von ca. 25 Blatt zwischen Stempel und Matrize eingebracht, und aus diesem zusammengelegten Papier werden beim Gang der Maschine lauter ringförmige Scheiben' vom Durchmesser des Stempels e mit kleinen Löchern vom Durchmesser des Stabes / ausgeschlagen und' zu gleicher Zeit durch den Stempel auf dem Stab abwärts geschoben, dabei auch zum Centriren des Stabes f dienend.
Sobald die Papierscheiben auf die ganze Länge des Stabes aufgeschoben sind, werden sie durch die noch immer nachfolgenden vom Stempel so fest gerammt, dafs sie gleichsam ein Ganzes bilden und bei weiterer Verarbeitung sich sehr schön abdrehen lassen.
Bei Beginn der Arbeit wird der stärkste Stempel mit entsprechender Matrize verwendet und beim Fortschreiten durch schwächere ersetzt, so dafs der Stock schon roh eine konische Form erhält, welche natürlich durch Abdrehen noch egalisirt wird.
Die durch den Hohlraum des Stempels e und den Stab / aus den Papierscheiben aus-
gestofsenen kleinen Abfallplättchen steigen in der Bohrung des Stempels empor und fallen seitlich heraus.
In vorliegendem Falle ist der Einfachheit halber die Stanze nur mit einem Stempel dargestellt, jedoch kann man, um eine gröfsere Arbeitsleistung zu erzielen, beliebig viele dieser Stempel anbringen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einer Stanzmaschine zur Herstellung von Spazierstöcken aus Papier die Anwendung des hohlen Stempels e in Verbindung mit der Matrize g, welche die Papierscheiben auf den Stabf aufschieben und festschlagen und wobei die Scheiben s auch zum Centriren des Stabes / in der Matrize g dienen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30736D Stanzmaschine zur Herstellung von Spazierstöcken aus Papier Expired DE30736C (de)

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DE30736C true DE30736C (de) 1900-01-01

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