DE306640C - - Google Patents

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DE306640C
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rudder
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00—Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06—Steering by rudders
    • B63H25/38—Rudders

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Fishing Rods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist, ein Hilfsruder für Fischereifahrzeuge, das den Zweck hat, ein gefahrloses Ausbringen der Heringsnetze nach vorn über den Bug des Fahrzeuges zu ermöglichen.
Die meisten mitMaschinenkraft'betriebenen Heringsfahrzeuge haben nur ein gebräuchliches Heckruder und können die Netze nur nactrhinten über, das Heck aussetzen. Dabei
ίο besteht immer, die Gefahr,, daß das Netz sich in der Schraube verwickelt und unter Umständen zerreißen kann, ferner kann die Schiffsschraube unklar werden, so daß das Schiff nicht weiter fahren kann. Es gibt
!5 bisher schon einige Schiffe, die die erwähnten Übelstände durch ein von vornherein fest eingebautes Bugruder zu beheben suchen. Das Schiff fährt dann beim Netzeauslegen rück-' wärts. Dieses fest angeordnete Bugruder
so ist aber für gewöhnlich beim Fahren hinderlich und beim Andampfen gegen die See ständig gefährdet. Zur Vermeidung dieser Übelstände soll die Einrichtung so getroffen werden, daß das Ruder wegnehmbar ist, so daß es nur beim Auslegen der Netze gebraucht wird, zu anderer Zeit aber an Deck des Fahr-' zeuges liegt. Bei der Anordnung des Ruders ist darauf Bedacht ■ genommen worden, daß für das Ausbringen des Ruders größere Abänderungen am Schiffskörper vermieden werden. Die Einrichtung ist mit verhältnismäßig geringen Unkosten an alten wie auch an neuen Schiffen anzubringen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungs- ■ ■form des Ruders dargestellt. Am Vorsteven ist etwa in Höhe des Oberdecks ein den Steven gabelförmig umfassender. Beschlag c angebracht, der vorn ein Auge hat, durch das der Ruderschaft gesteckt und hier während des Einsetzens des Ruders durch die Schraube d festgestellt werden kann. Unten wird der Ruderschaft durch eine Klaue & umfaßt, die nach hinten zu in zwei Armen endigt, die den ■ Steven umfassen und an denen Ketten angreifen, die durch Klüsenrohre g zu der Winde h führen und durch diese angezogen werden können. Das Aus- und Einbringen des Ruders erfolgt mittels des Drehdavits /.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Hilfsruder für 'Fischereifahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe am Vorsteven wegnehmbar angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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