DE305918C - - Google Patents

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DE305918C
DE305918C DENDAT305918D DE305918DA DE305918C DE 305918 C DE305918 C DE 305918C DE NDAT305918 D DENDAT305918 D DE NDAT305918D DE 305918D A DE305918D A DE 305918DA DE 305918 C DE305918 C DE 305918C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/10Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/27Sizing, starching or impregnating fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT;
■>
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8«. GRUPPE
KUNZENDORFERWERKE, "
Billrothbattist wird bisher unter Zuhilfenahme von etwa 3 m langen und dem Stoff ent-■■' sprechend breiten Spannrahmen hergestellt, in
ν welche man ein entsprechend langes Stück einnäht, welches man dann auf der Ober- und Unterseite mit der · Imprägnierungsmasse bestreicht. Dann wird diese mit Hilfe geeigneter Vorrichtungen ab- und glattgestrichen, worauf man den Rahmen mit dem eingespannten Stoffstück in den Trockenraum bringt.
Eine derartige Herstellungsweise ist aber nicht nur umständlich und zeitraubend, sondern auch wegen der erforderlichen großen Zahl von Spann- bzw. Trockenrahmen sehr kostspielig, wozu kommt, daß das fertige Billrothbattiststück nur eine kleine Länge besitzt.
•Diese Ubelstände werden durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung vermieden, welche die Herstellung des wasser dichten Stoffes in endloser Bahn zuläßt, die durch ein Bad der Imprägnierungsmasse hindurchgezogen wird. Gemäß der Erfindung besteht die Vorrichtung aus mehreren quer zu der in wagerechter Ebene endlos aus dem Bade der Imprägnierungsmasse austretenden Stoffbahn beweglichen Gestellen, welche unter Vermittlung von an diesen um eine Längsachse drehbaren Zwischenteilen ^mittels durchlaufender, verschiebbare Spannkloben tragender Führungsseile oder sonstiger Führungsglieder verbunden sind, derart, daß die Stoffbahn sofort nach dem Austritt aus dem Bade fortlaufend beiderseitig in geeigneten Abständen an die
Führungsseile angeklammert, .sodanji im angeklammerten Zustande nuV den Gestellen in der Querrichtung unter das. Trockengestell verschoben und nach Drehen der Zwischenteile '■um 90° "und Abnahme von den Gestellen oder den Führungsseilen an das Trockengestell angehängt werden kann.
Eine Ausführungsform · der -neuen' Vorrichtung -ist in der Zeichnung in ;,
Fig. ι in Seitenansicht, in '
Fig. 2 in Stirnansicht und in
Fig.. 3 in Draufsicht dargestellt, während
Fig. 4 eine "Einzelheit zeigt.,
Mit ι ist der die Impräghierungsflüssigkeit aufnehmende Trog bezeichnet, durch welchen die Stoffbahn 2 hindurchgezogen wird. Diese läuft von einem mittels einer Kurbel o. dgl. drehbaren Wickel 3 auf dem Wege ,über eine Führungswalze 4 „und eine im Innern des Troges angeordnete zweite Walze 5 'zu zwei auf ihre Ober- und Unterseite einwirkenden Ar> strsichmessern 6, 6' und tritt-dann in wagerechter Ebene aus dem Trog ι*, aus. Vor letzterem befindet sich ein auf Quepschjenen 7 fahrbares ,Gestell 8 und in einem- beliebig großen Abstande (von z-. B. etwa 30 ώ) vor diesem ein ebensolches fahrbares zweites Gestell^'. An jedem der beiden Gestelle 8 und "8' ist ein Winkeleisen 9 und 9' um eine 'Längsachse 10 und 10' drehbar befestigt. Die Winkeleisen, ^welche in beliebiger Weise in wagerechter und-lotrechter Lage an dem Gestell festgestellt werden können,
sind durch Drähte 11, 12, Seile o. dgl. verbun-
den, längs welchen die in Fig. 4 in vergrößertem Maßstabe als Schaubild dargestellten Klemmen 13 unter Vermittlung eines Rollengehänges 14,15 verschiebbar sind. Die Klemmen 13 sind'an den Rollengehängen leicht lösbar befestigt, und zwar ist ihre dem Rollengehänge zugekehrte Seite als Haken 13' ausgebildet, der über einen mit dem Rollengehänge 14, 15 fest verbundenen Bügel 16 greift. Seitlich neben dem Trog 1 sind
ίο an der Decke des Arbeitsraumes (wenn dieser, unmittelbar selbst beheizt wird, oder eines besonderen Trockenraumes, in welchen dann die Schienen 7, 7' hineinführen) nebeneinander, parallel zur .Längsachse der Stoffbahn, eine Anzahl von Flacheisen 17, Rundeisen o. dgl. befestigt, auf welche die imprägnierten Stoffstücke zum Trocknen aufgehängt werden.
Die Arbeitsweise ist folgende. Die aus dem Trog ι' austretende Stoffbahn wird von dem Arbeiter A in der Richtung des Pfeiles der ■ Fig. 3 zwischen den beiden Führungen'ii, 12 fortgezogen. Gleichzeitig klemmen die zu beiden Seiten der Stoffbahn stehenden Arbeiter B und C an die Ränder der Stoffbahn in geringen Abständen voneinander die auf den Führungen 11, 12 verschiebbaren Klemmen 13 an, wodurch " die Stoffbahn gespannt wird. Wenn der Arbeiter A in die Nähe des Gestelles 8' gelangt ist; wird das nunmehr zwischen den Führungen 11, 12 eingespannte St'offstück von der Stoffbahn abgeschnitten. Nun werden die Ge-. stelle 8·, 8' mit dem Stoffstück in der Pfeilrichtung der Fig. 2 unter die Flacheiseh 17 gefahren, worauf die -Winkeleisen 9, 9' um 90b
3ä in die lotrechte Lage gedreht und in dieser festgestellt werden. Hierauf hebt ein Arbeiter auf beiden Seiten des Stoffstückes die Klemmen 13 von den Bügeln 16 und damit von den Führungen 11, 12 ab und hängt das Stoffstück mit den Haken der oberen' Klemmen (Fig. 2) auf ' eines der Flacheisen 17 auf. Die an dem Stoff-. stück verbleibenden unteren Klemmen erhalten dieses, während des' Trocknens in Spannung. Nach dem Trocknen wird das Stoffstück von den Klemmen befreit und zusammengewickelt.
Uril das Abnehmen der Stoffbahn von den Führungen 11, 12 zu ■ erübrigen, können die .Winkeleisen 9, 9' von den Gestellen 8, 8' abnehmbar sein und unmittelbar selbst mit den daran verbleibenden Führungen 11, 12 und dem Stoffstück zum Trocknen desselben aufgehängt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Spannen und Trocknen von wasserdichten Stoffen, insbesondere Billrothbattist, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere quer zu der in wager echter Ebene endlos aus dem Bade der Imprägnierungsmasse':. austretenden Stoffbahn bewegliche Gestelle (8,-·8')- unter Vermittlung von an diesen um eine Längsachse (10; io') drehbaren Zwischenteilen (9, 9') mittels durchlaufender, verschiebbare Spannkloben (13) tragender Führungsseile (11, 12), Drähte
0. dgl. verbunden sind, derart, daß die aus dem Bade ausgetretene Stoffbahn an die Führungsseile (11, 12) anklammerbar, angeklammert mit den Gestellen'(8, 8') in der Querrichtung unter das Trockengestell verschiebbar ist und nach Drehen der Zwischenteile (9, 9') um 90° und Abnahme von den v Gestellen oder den .Führungsseilen an das Trockengestell anhängbar ist. c
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 ,dadurch gekennzeichnet, daß auf den Führungen (11, 12) Rollen (14) laufen, mit deren Gehängedie Spahnkldben (13) abnehmbar verbunden sind. ...
3; Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbaren Zwischenteile (9, 9') mit deji Gestellen (8, 8') lösbar verbünden, sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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