DE305789C - - Google Patents

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DE305789C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C7/00Coherent pavings made in situ
    • E01C7/08Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders
    • E01C7/18Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders of road-metal and bituminous binders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ein richtiges Vermählen der Petroleumrückstände, wie Petroleumpech bzw. Petroleumasphalt, zum Zwecke der Gewinnung von Kunstasphalt, sogenanntem Komprimeepulver, für Straßendecken o. dgl. ist bis heute nicht möglich, wodurch die Anwendung desselben , beschränkt bleibt, d. h. für gewisse Zwecke infolge der mangelnden Feinheit nicht angewendet werden kann. Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, bituminöse Stoffe, die von . Natur aus eine gewisse Weichheit besitzen, dadurch vermahlbar zu machen, daß man sie mit einem pulverisierten oder körnigen Füllmittel, etwa Kalkstein, vermengt und das Gemisch sodann dem Mahlprozeß unterwirft. Auf diesem Wege ist es jedoch nicht möglich, eine derartige feine Vermahlung des weichen Petroleumpechs oder Asphalts in irgendeiner Mühle, sei es Kugelmühle o. dgl., durchzuführen, wie es für vollwertigen Ersatz von Naturasphalt erforderlich ist, und zwar deshalb, weil das Pulver (die Körner) in die Pechstücke eindringt und sie umhüllt, so daß sie schließlich umhüllte, weiche, nicht mahlbare Klumpen darstellen, die höchstens, und zwar bis zu einem gewissen Grade, in der Mühle zerquetscht oder zerdrückt werden können.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren, gemäß welchem das Vermählen von bituminösen Stoffen, insbesondere von Petroleumrückständen (Petroleumpech bzw. Petroleumasphalt), zum Zwecke der Herstellung von Kunstasphalt für Straßendecken, Platten, Ziegel o. dgl. auf irgendwelchen Mühlen bis zur feinen Pulverform und damit die Herstellung von gut verwertbarem, feinem Komprimeepulver möglich ist. Das Verfahren besteht darin, daß der bituminöse Stoff in Stückform mit ungefähr gleichgroßen Stücken aus Kalkstein, Kalkschotter o. dgl. vermengt und das Gemenge sodann in üblicher Weise auf irgendeiner Mühle zum Vermählen gebracht wird. Insbesondere empfiehlt sich die Anwendung von faustgroßen und größeren Pechstücken und eine Mischung derselben mit Kalksteinstücken ungefähr im Mengenverhältnis i: 6. Nach diesem Verfahren ist deshalb ein Vermählen der verhältnismäßig weichen Pechstücke bis zur Erlangung eines feinen Pulvers möglich, weil sich die Pechstücke -fortwährend an den härteren Füllstücken reiben, schlagen und stoßen, und ferner, weil die an den härteren Füllstücken einen größeren Widerstand findende Mühle dadurch auch ,mittelbar auf die Pechstücke einwirken kann.

Claims (1)

  1. /Patent-Anspruch:
    / /
    /Verfahren zum Vermählen von bituminösen Stoffen' insbesondere Petroleum-Rückständen (Petroleumpech bzw. Petro-/leu;masphalt), zur Herstellung von Kunst-/.; ν-/
    asphalt, (Komprimeepulver) für Straßendecken o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß, die bituminösen Stoffe in Form von Stücken mit ungefähr gleichgroßen Stücken Kalkstein o. dgl. vermengt zum Vermählen gelangen.
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