DE305540C - - Google Patents

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DE305540C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C11/00Photogrammetry or videogrammetry, e.g. stereogrammetry; Photographic surveying
    • G01C11/04Interpretation of pictures
    • G01C11/06Interpretation of pictures by comparison of two or more pictures of the same area
    • G01C11/12Interpretation of pictures by comparison of two or more pictures of the same area the pictures being supported in the same relative position as when they were taken

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

Der Erfindungsgegenstand des Hauptpatentes, der Bildmeß-Theodolit, gestattet bekanntlich.:
1. ein· in ihn eingelegtes Photogramm (Originalplatte) genau in die Lage zu bringen, welche die Originalplatte im Augenblick der Aufnahme hatte, und
2. diesem so orientierten Photogramm unmittelbar die horizontalen Richtungen und die Tiefenwinkel nach beliebigen Bildpunkten zu entnehmen, indem man einfach das Fernrohr des Instrumentes auf die betreffenden Punkte einstellt und den Horizontal- und Vertikalkreis des Bildmeß-Theodolits abliest.
Der Gegenstand des Hauptpatentes bezweckt also vor allem *die zahlenmäßige Feststellung der Horizontal und Tiefenwinkel, während gemäß der vorliegenden Erfindung die Einrichtung nach dem Hauptpatent dahin verbessert wird, daß diese Winkel und damit auch — bei
ao gleichzeitiger Verwendung von zwei Bildmeß-Theodoliten — die Lage und Höhe der Objektpunkte selbst zeichnerisch festgelegt werden sollen.
Liegen nämlich zwei verschiedene Aufnahmen
as desselben Geländeabschnitts vor und sind die Standpunkte der Aufnahmen und die Richtungen, unter denen sie erfolgten, bekannt, , so kann man beiden Photogrammen die Richtungswinkel entnehmen, die sich auf jeweils den- selben Geländepunkt beziehen. Trägt man diese Richtungswinkel ih entsprechender Weise an die Verbindungslinie der Aufnahmestandpunkte in einer Karte an, so findet man derart den Grundriß des eingestellten Punktes. Damit ist auch die Horizontalentfernung e des Punktes von den Standpunkten bekannt, so daß man die Höhendifferenz h zwischen Aufnahmestandpunkten und angezieltem Punkt mit Hilfe eines der Tiefenwinkel r nach diesem Punkt berechnen kann aus der bekannten Formel h = e ■ tg r.
Durch Wiederholung dieses Vorganges erhält man schließlich einen vollständigen Lage- und Höhenplan des von zwei Standpunkten photographisch aufgenommenen Geländeabschnittes.
Anstatt nun mittels des Bildmeß-Theodoliteri die Richtungs- und Tiefenwinkel nach identischen Bildpunkten aus zwei zusammengehörigen Bildern zunächst nach Gradmaß zu entnehmen und die so gefundenen Zahlen dann graphisch weiter zu verwenden, kann man zwei Bildmeß-Theodolite zwangläufig mit einem Auftrageapparat verbinden.
Dieser Auftrageapparat besteht aus einem Zeichenbrett B (s. Fig. 1), in das an zwei Stellen Zapfen Z1 und Z2 eingelassen sind, um die sich je ein mit Längsschlitz versehenes Lineal L1 und L2 drehen kann. Beide Lineale werden durch einen hohlen Stift 5 zusammengehalten, unbeschadet ihrer Drehfähigkeit um Z1 bzw. Z2, da ja der Stift S in den Schlitzen gleitet.
Die Lineale stellen die Richtungen Ol1 und «2 dar, unter denen ein in beiden Bildern an-
gezielter Punkt 5 gegen die Aufnahmebasis erscheint. Der durch S definierte Schnittpunkt der Lineale gibt also die Lage des Punktes zur Grundlinie an und kann auf der Zeichenfläche durch eine in dem hohlen Stift S angebrachte Pikiernadel fixiert werden.
Um auch den Höhenunterschied h zwischen dem Punkt S und einem der Aufnahmestandpunkte (z. B. Z1) graphisch zu finden, bedenkt ίο man, daß die oben angegebene 'Gleichung
h = β tg τ = Z1 S · tg τ
geometrisch dargestellt wird durch ein rechtwinkliges Dreieck (Fig. 2), dessen Katheten h und e sind, während der Winkel - der Katheter, gegenüberliegt.
Dementsprechend wird man (s. Fig. 3) ein weiteres von L1 unabhängiges Lineal L3 um den Zapfen Z1 drehbar anbringen, während eine mit einem Höhenmaßstab versehene Schiene K mittels der Schlittenführung F stets senkrecht zum Lineal L1 gleiten kann. Dabei steht cMe Schiene K bzw. ihre Führung F in fester Verbindung mit dem Stift S.
Ist also nach Einstellung der horizontalen Richtungen an den beiden Linealen L1 und L2 (Fig. 1) der -Punkt 5 seiner Lage nach festgelegt, und wird dann das-Lineal L3 um den Tiefenwinkei τ gegen L1 gedreht, so liest man an dem Schnittpunkt von L3 mit der Schiene K den Höhenunterschied zwischen dem Standpunkt Z1 und dem Geländepunkt s ab.
Die Winkel bewegungen sowohl der Richtungslineale L1 und L2 als auch des Höhenlineals L3 sind nun* dieselben, die auch das Fernrohr des Bildmeß-Theodolits beim Einstellen eines Bildpunktes ausführt. Benutzt man also gleichzeitig zwei Bildmess-Theodolite zur Ausmessung der erwähnten beiden Aufnahmen und überträgt mit bekannten Mitteln (etwa biegsamen Wellen) die Horizontalbewegung beider Tbeodolitfernrohre auf die Lineale L1 und L2, die Vertikalbewegung eines der Theodolitfernrohre (hier des linken) auf das Lineal L3, so ist durch einfache Einstellung zweier entsprechender Punkte auf den beiden Platten ohne weiteres die Lage des betreffenden. Punktes in der Karte fixiert, während die Höhe des Punktes sofort an dem Höhenmaßstab der Schiene K abgelesen werden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Bildmeß-Theodolit zur unmittelbaren 'Auswertung von Photogrammen, welche mit Kameras beliebiger Bildweite aufgenommen sind, nach Patent 3051538, gekennzeichnet durch zwei Bildmeß-Theodolite, weiche mit einem aus Richtungslinealen bestehenden Auftrageapparat verbunden sind.
2. Ausführungsform des Bildmeß-Theodolits nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufzeichnung der horizontalen Richtungen und damit der Punktlage zwei sich übergreifende mit Schlitzen versehene Lineale (L1, L2) vorgesehen sind, in denen der Aufzeichnungsstift (S) verschiebbar gelagert ist, und daß die Bewegung der Lineale um die Zapfen (Z1 und Z2) mit Hilfe biegsamer Wellen o. dgl. durch die zugehörigen Bildmeß-Theodolite erfolgt.
3. Ausführungsform des Bifdmeß-Theodolits nach Anspruch 1, dadurch . gekennzeichnet, daß zwecks Darstellung der Höhenunterschiede an einem der Drehpunkte (Z1 oder Z2) ein drittes drehbares Lineal (L3) vorgesehen ist, dessen, Einstellung entsprechend dem Erhöhungswinkel des Theodolitfernrohres ebenfalls mit Hilfe biegsamer Wellen o. dgl. erfolgt, während mittels eines an dem Zeichnungsstift (S) befestigten Schiebers (F) mit Schiene (K) die Höhe direkt abgelesen werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
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