DE305486C - - Google Patents

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DE305486C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B7/00Drying solid materials or objects by processes using a combination of processes not covered by a single one of groups F26B3/00 and F26B5/00
    • F26B7/005Drying solid materials or objects by processes using a combination of processes not covered by a single one of groups F26B3/00 and F26B5/00 using admixture with sorbent materials and heat, e.g. generated by the mixture

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Verfahrens zum Trocknen von Kartoffeln, Rüben u. dgl. nach Patent 292918 und hat den Zweck, insbesondere zu vermeiden, daß während des Trockenvorganges eine zu innige Vermengung des Trockengutes mit dem Kalk erfolgt.
Eine unerwünschte Vermengung kann z. B. eintreten, wenn der Druck in dem Behälter währcnd der Trocknung übermäßig ansteigt. Um dies zu vermeiden, kann das Verfahren verlangsamt oder aber der Druck in gewissen gewünschten Grenzen gehalten werden. Dies erreicht man nach der Erfindung z. B. dadurch, daß das Löschen' des Kalkes, welcher dem in den druckfesten Behälter vollkommen füllend eingebrachten Gute beigemischt ist, nur durch das im Gute enthaltene Wasser erfolgt, und daß der Behälter durch Einleiten von Preßgas unter regelbarem Druck gehalten wird, und die Trocknung durch Druckzuführung von außen eingeleitet und geregelt wird. An sich ist es für die Zwecke der Trocknung von Pflanzenstoffen usw. bekannt, das Trockengut mit Kalk ohne Wasserzusatz zu mischen. Gemäß der Erfindung handelt es sich aber nicht um die Trocknung an sich, sondern um eine Beeinflussung des Trockenvorganges nach dem Hauptpatent, d. h. also um die Trocknung unter Druck derart, daß der druckfeste Behälter von dem Gemisch vollkommen ausgefüllt und daneben eine Beeinflussung der Druckverhältnisse durch hierzu geeignete Mittel (Preßgas, mechanischer Druck) erfolgt.
Γη Fällen, wo es wünschenswert erscheint, das Verfahren nach dem Hauptpatent an sich unverändert zu lassen, oder wo das Verfahren nach vorliegender Erfindung in bestimmter Weise geregelt werden soll, können auch an Stelle der druckfesten Behälter solche ver- '' wendet werden, welche, wenn der Druck eine gewisse regulierbare Höchstgrenze überschreitet, eine Raumvergrößerung gestatten, wie dies z. B. möglich ist bei einem zylindrischen Behalter α mit genau eingepaßtem Kolben h, der in Anpassung an die Verhältnisse des Trockenvorganges durch die Schraube c bewegt werden kann (s. Fig. 1).
Wenn bei der praktischen Ausführung einer 5" dieser Ausführungsmöglichkeiten nach dem Hauptpatent oder nach vorliegender Erfindung vermieden werden soll, daß das Trockengut mit dem Kalk in Berührung tritt, so können beide Gemischbestandteile auch in getrennten Räumen e, f innerhalb des Trocknungsbehälters untergebracht werden. In einem solchen Falle wird die Verbindung zwischen beiden Sonderräumen zweckmäßig durch eine poröse Wand h hergestellt, die in einem Aus- G° führungsbcispiel (Fig. 2) des Erfindungsgcgenstandes als Tonkörper dargestellt ist, der

Claims (4)

  1. zwecks Erhöhung der Widerstandsfähigkeit zwischen gelochten Platten aus Metall g angeordnet ist. Die Wandung zwischen den beiden Sonderräumen wird dabei zweckmäßig als Ganzes beweglich und dicht schließend in dem Behälter angeordnet, so daß sie sich unter Einfluß der wechselnden Druckverhältnisse bewegen kann. Zur Verbindung der beiden gelochten Platten g dient der Ring d,
    ίο welcher genau in den Zylinder α eingepaßt ist, so daß er an den Wandungen dicht abschließt und als Ganzes mit dem porösen Tonkörper im Trocken behälter bewegt werden kann.
    Die letztere Ausführungsform des Verfahrens besitzt den wesentlichen Vorteil, daß auf diese Weise auch Stoffe getrocknet werden können, die durch eine unmittelbare Berührung mit dem Kalk cine unerwünschte Veränderung
    ao erfahren würden, wie z, B. Bierhefe.
    Patent-A ν Sprüche:
    i. Verfahren zum Trocknen von Kartoffeln, Rüben usw. nach Patent 292918, dadurch gekennzeichnet, daß eine Beeinflussung der Druckverhältnisse während des Trocknungsvorganges vorgenommen wird.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Löschen des Kalkes, welcher dem in den druckfesten Behälter vollkommen füllend eingebraehten Gute beigemischt ist, nur durch das im Gute enthaltene Wasser erfolgt, und daß der Behälter durch Einleiten von Preßgas unter regelbarem Drucke gehalten wird, und der Trocknungsprozeß durch Druckzuführung von außen eingeleitet und geregelt wird.
  3. 3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. daß das Trockengut und der Kalkzusatz durch eine bewegliche poröse und mit den Wandungen des druckfesten Behälters dicht abschließende Scheidewand yoncinander getrennt sind.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Scheidewand zwischen durchlochten Vcrstärkungspla'tten verschiebbar gelagert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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