DE305246C - - Google Patents

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DE305246C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D2/00Hair-curling or hair-waving appliances ; Appliances for hair dressing treatment not otherwise provided for
    • A45D2/50Beard binders; Like means for the care of the beard

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  • Details Of Garments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ein federndes Zugglied für Bartbinden und andere bindenartige Gegenstände, bei welchem als Ersatz für die bisher verwendeten Gummischnüre winkelförmige Federn verwendet werden.
Die Erfindung besteht darin, daß bei einer Bartbinde die freien Enden der längs der kurzen Bindenkanten geführten Zugschnur mit den freien Enden der beweglichen Schenkel einer dreischenkligen Drahtfeder verbunden sind, deren unbeweglicher Schenkel an der inneren Zugkante des doppelwandigen Bartbindenverschlußlappens liegt. Hierdurch wird eine weitgehende Verlängerung der Zugschnüre ohne Beschädigung durch die Federenden ermöglicht. Auch kann, um die Spannung zu erhöhen und gleichzeitig einen Druck unmittelbar auf den unter die Binde gelegten Bart auszuüben, die äußere Angriffstelle der Schnur je in den Mittelteil der Binde verlegt werden.
Die Zugschnur kann auch endlos sein, wodurch ein Ausreißen der Enden an den Befestigungsstellen vermieden wird.
'. Bei anderen Binden kann die Feder auch zweischenklig sein.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsformen des neuen federnden Schnurzuges in Teilansichten dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen solchen Schnurzug bei Verwendung einer dreischenkligen Drahtfeder an einer Bartbinde bei entspannter, Fig. 2 bei gespannter Feder, Fig. 3 eine andere Ausführungsform für Bartbinden bei entspannter Feder, und Fig. 4 die Verwendung einer zweischenkligen Drahtfeder an einem Sockenhalter.
In allen Figuren ist die in Wirklichkeit eingenähte Feder aufgedeckt gezeichnet. In den Fig. 1 bis 3 bezeichnet 1 den Mittelteil einer Bartbinde, 2 den gegebenenfalls auswechselbaren Ösendraht, durch welchen die Zugschnur 5 hindurchgeht. 3 ist der mit der Verbindungsöse 4 versehene, doppelwandige Seitenlappen, in welchen die Zugschnur hineingeht. 6 ist die dreischenklige Drahtfeder mit Windungen 7. 8 sind deren bewegliche Schenkel, die an den freien Enden mit den beiden Enden der Schnur 5 verbunden sind. 9 ist ein Stift zur Begrenzung der Rückbewegung der Federschenkel. -5°
Wird nun der Seitenlappen 3 an der öse 4 gezogen, dann stützt sich der mittlere Schenkel der Drahtfeder 6 an die Wandkante des Lappens 3, während die beiden anderen Schenkel 8, 8 in der dem Zuge entgegengesetzten Richtung niedergebogen, also gespannt werden, bis sie in die Endlage gelangen (Fig. 2),' wodurch die Binde unter Spannung verlängert wird. Wird der Lappen 3 freigegeben, dann wird er infolge der Entspannung der Drahtfeder 6 in seine ursprüngliche Lage zurückgezogen.
Die Schnur 5 braucht nicht an den Enden der Vorderschenkel 8, 8 befestigt zu sein; sie kann auch endlos angeordnet und an den Windungen 7, 7 vorbeigeführt' sein (Fig. 3).
Der Außenteil der Schnur kann auch statt längs der Schmalkante des Bartbindenmittelteils bis nahe an dessen Mitte geführt und an einer dort durch Leisten befestigten Hakenöse 10 (Fig. 1 und 2) gehalten sein, was sowohl die Spannung des Schnurzuges als auch den Druck des auf dem Bart aufliegenden Bindenteiles erhöht.
Bei Verwendung einer zweischenkligen Drahtfeder (Fig. 4), die sich besonders für die Umfangsbänder 11 von Sockenhaltern o. dgl. eignet, liegt der unbewegliche Schenkel der Feder 6 an der einen Seitenkante des abwärts gerichteten Lappens 12, während der bewegliehe Schenkel 8 aufwärts gerichtet ist lind an seinem freien Ende mit der endlosen Schnur 5 verbunden ist, die die Form eines spitzwinkeligen Dreieckes hat, dessen kürzeste Seite längs der Kante des verschiebbaren Umfangsbandes befestigt ist. Nach dem Zug-gelangt der bewegliche Schenkel der Feder und die Schnur in die in Fig. 4 gestrichelt dargestellte Lage.
An Hosenträgern kann zwischen der Drahtfeder und den Endschlaufen der Träger eine aus zwei oder mehreren Gliedern bestehende Nürnberger Schere eingeschaltet sein.
Der Schnurzug läßt sich in passender Weise auch für Strumpfträger, Bandagen o. dgl. verwenden.

Claims (3)

Pat ent-Anspruch E:
1. Federndes Zugglied für Bartbinden und andere bindenartige Gegenstände, bestehend aus einer winkelförmigen Drahtfeder, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der längs der kurzen Bindenkante geführten Zugschnur (5) mit den freien Enden der beweglichen Schenkel (8) einer dreischenkligen Drahtfeder verbunden sind, deren unbeweglicher Schenkel (6) an der inneren Zugkante des doppelwandigen Verschlußlappens liegt.
2. Federndes Zugglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugschnur endlos ist und. nur an dem freien Ende einer zweischenkligen Feder angreift.
3. Federndes Zugglied für Bartbinden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der am Bindenstoff angreifende Teil der Zugschnur winkelförmig bis an den Mittelteil der Binde geführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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