DE304922C - - Google Patents
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- DE304922C DE304922C DENDAT304922D DE304922DA DE304922C DE 304922 C DE304922 C DE 304922C DE NDAT304922 D DENDAT304922 D DE NDAT304922D DE 304922D A DE304922D A DE 304922DA DE 304922 C DE304922 C DE 304922C
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- DE
- Germany
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- wire
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- belt
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- wires
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G1/00—Driving-belts
- F16G1/22—Driving-belts consisting of several parts
- F16G1/24—Driving-belts consisting of several parts in the form of links
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Belt Conveyors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
- '■■ ' ■■; ' -■■". ■'■■. ■ -■■■ '■; " ■ ι■■■■'■....'·■
"■■'. KLASSE 47a GRUPPE
Firma AMKANISS IN.WURZEN i. Sa,
Gelenkriemen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1916 ab.
Die verschiedenartigsteh vorhandenen Drahtgurte aller möglichen Bauarten aus gelenkig
verbundenen Einzelgliedern sind als Drahtriemen für die Verwendung als Förderbänder
mehr oder weniger, als Treibriemen nicht oder
nur wenig brauchbar.
Brauchbar als Fördergurte und aals Treibriemen sind Gurte gemäß der Erfindung, bestehend aus einfachen, gelenkig verbundenen
ίο Drahtgliedern, und zwar jeden Querschnittes,
also aus Rund- und Halbrund-, Fläch- und
Quadratdraht usw. Die neuen Glieder weichen insofern vollständig von den üblichen
Drahtgliedern ab, als sie einfach aus.geradliegenden
Stäben mit 'ösen, durch weiche
Rundstäbe hindurchgesteckt sind,,bestehen
und derart ausgebildet sind, daß,' um eine
vollständig ebene Fläche zu erhalten; entweder die ösen auf die halbe Dicke zusammengepreßt
oder die Drähte flachgedrückt sind. Man erhält auf diese Weise einen auf einer
Seite glatten Gurt, der vollständig dicht ist, während allerdings die andere Seite die vorstehenden Ösen enthält. Eine gerade Seite
genügt aber. Die vorstehenden ösen, welche
sich auf der anderen Seite befinden, bringen sogar den weiteren Vorteil;, daß der Gurt in"
nachbenannter !Anordnung'in an sich -bekannter Weise als Kettenrad, wie bei einem Ketten -
getriebe, benutzt werden kann.
In der Zeichnung ist der ..Erfindungsgegenstand dargestellt. .'■:■
Die Drähte B sind mit ösen C versehen.
Aus mehreren aneinanderliegenden Drähten B
sind die Glieder des Drahtgurtes gebildet. Um sie aneinander zu fügen, wird ein Stab D
durch ihre ösen gesteckt. Der seitliche Randabschluß kann auf alle mögliche Weise erfolgen,
durch die ein vollständig. glatter Abschluß überhaupt . hergestellt werden kann;
beispielsweise durch seitliche Vernietung oder v
auch durch Kettenbildung, /wie bei den bisherigen Drahtgurten, oder mittels Splinte als
.Querstäbe, wie Auseinanderbiegen der Enden, oder durch zwei Halbrundöisen, in denen
gleichfalls die Enden auseinandergebogen werden, oder durch seitliche Verschraubung usw.
Die zwischen den einzelnen Drähten immer noch vorhandenen kleinen ; Zwischenräume
werden auf folgende Weise beseitigt: "
Hat man Rund- oder Quadratstäbe, dann kann man diese Zwischenräume zwischen den
Drähten dadurch beseitigen, daß man, wie es Fig. ι zeigt, die ösen C in der Längsrichtung
durch besondere Pressung auf die halbe Drahtstärke bringt, so daß: also vollständig dichtes
Aneinanderlienen der Drähte erzielt wird. Man kann auch umgekehrt verfahren, d. h.
man kann die Drähte B flach drücken, so daß also die ösen in ihrer Stärke verbleiben,
dagegen die Drähte sich dicht aneinander legen, wie es Fig. 2 zeigt. (Verwendet man
Flachdraht, wie es z. B. Fig. 3 zeigt, beispielsweise 10 mm, dann wird nur, ein Teil
des Flac'hdrahtes an der ösenstelle zur Ösenbildung ausgestanzt, so daß dann wieder ein
ganz dichtes Band entsteht. Bei Flachdrähten . kann auch der Stoff in der Längsrichtung auf
Stoffstärke nach unten durchgekröpft werden (Fig. 4), so daß dieser durchgekröpfte-Rand E
: beim Zusammensetzen sich unter das nebenstehende
Glied schiebt und somit ein Durch-
fallen von Fördergut unbedingt verhindert wird, ohne die glatte Oberfläche zu verlieren,
■Der neue Drahtgurt kann infolge seiher
Ebenheit auf der einen Seite urid seiner
Dichtheit als Förder- und als Übertragungsglted für große Kräfte sowie auch als Treibriemen
benutzt werden.
Bei der Verwendung um Scheiben herum können in bekannter Weise durch Umlegen
ίο eines Gurtstückes die Scheiben als Kettenräder
ausgebildet werden. Die Scheiben werden nämlich mit einem derartigen Fördergurt ausgerüstet, und zwar in der Weise, daß die
glatte Fläche auf dem Umfang der Scheibe
liegt, dagegen die ösen nach oben stehen. Der Umfang der Scheibe ist somit in ganz
bestimmten Zwischenräumen mit durchlaufenden Erhöhungen und Vertiefungen versehen,
d. h. also, es ist eine richtige Teilung für einen Kettentrieb vorhanden, wie es Fig. 5 zeigt.
Wird der Fördergurt um die Scheiben herumgeführt, dann läuft er genau so herum, wie
bei einem Kettentrieb. Bei großen Scheiben ist ohne weiteres durch die Drahtglieder die
Teilung gegeben. Bei kleineren Scheiben wird
die Teilung entsprechend dem Durchmesser der Scheiben hergestellt, so daß der Gurt,
wenn er über die Scheiben läuft, genau diese Teilung einhalten muß. Es wird dadurch das
'30 Gleiten auf den Scheiben verhütet. Es tritt
weniger; Verschleiß ein, und der gerade Lauf
des Bandes wird zum Teil dadurch erzwungen, daß das Band immer wieder in die einzelnen
kleinen Fugen der. Drähtzwischenräume sich
legt und dadurch nicht seitlich abrutschen kann. /In derselben Weise werden auch die
Unterstützungs- oder Tragrollen bekleidet, und zwar entweder eine einzelne Rolle oder zwei
Rollen äuseiiianderliegend, so daß um diese
Rollen nur ein endloses Band gehängt zu
werden braucht, wodurch die Unterstützung auch wieder, in sachgemäßer Weise abgegeben
ist. ■-■.· ':' .
Es zeigt sich somit, daß dieser Drahtriemen eine außerordentlich große Verwendungsmöglichkeit
besitzt. Er kann für alle. Zwecke gebraucht werden, für .welche gewöhnliche
Treibriemen zu.brauchen sind, er kann aber
auch für solche Zwecke gebraucht werden, bei denen Kettengetriebe erwünscht ist.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Gelenkriemen aus Rund-, Flach-1 oder Formdrahtgliedern, bei dem die einzel-. nen Glieder aus parallel laufenden Rund-, Flach- oder Formdrahtstücken mit ösen bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ösen (C) oder die Drähte (B) zwischen den Ösen auf die halbe Stärke zusammengepreßt sind, um eine vollständig dichte .··■ Riemenoberfläche zu erhalten. ;
- 2. Gelenkriemen nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß bei Flachdraht für die ösenbildung nur ein Teil des Drahtes entfernt wird. ■Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304922C true DE304922C (de) |
Family
ID=558484
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304922D Active DE304922C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304922C (de) |
-
0
- DE DENDAT304922D patent/DE304922C/de active Active
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