DE304649C - - Google Patents

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DE304649C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/27Rotating drums for treating leather

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 304649 KLASSE 2Sb. GRUPPE
HERMANN WEBER in LANGENSALZA.
Vorrichtung zum Spülen der Häute nach dem Schwöden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. September 1917 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung, welche das Spülen der Häute nach dem Schwöden bezweckt.
Die Vorrichtung ist im wesentlichen gekennzeichnet durch einen in Umdrehung versetzten, die Häute aufnehmenden Tisch, welcher durch unter Druck zugeleitetes Wasser bespült wird und bei dieser Drehung dadurch das Fortspülen des Schwödebreies veranlaßt.
ίο Vorteilhaft wird hierbei der sich drehende Tisch kegelförmig ausgebildet, und das Spülwasser wird durch Düsen nach der Mitte des Tisches und der Fläche des Tisches durch eine mittlere Brause und durch Düsen zugeleitet, die zwar das Wasser nach entgegengesetzter Richtung eintreten lassen, doch so, daß die. entgegengesetzt gerichteten Wasserstrahlen parallel oder nahezu parallel gerichtet sind. Bekanntlich werden die Häute zur Entfernung der Haare und Wolle dem Schwödeverfahren ausgesetzt, das unter Verwendung von Kalk mit Schwefel, Natrium und Arsenik vor sich geht und beliebige Zeit andauert. Bisher wurden nach dem Schwöden die Häute in fließendem Wasser gespült. Hierbei setzen sich aber die Haare und Wolle der Häute voll Wasser, werden schwer, fallen ab und gehen dadurch der Weiterbearbeitung verloren. Das Auswaschen im fließenden Wasser erforderte besonders bei großen langwolligen Fellen besondere Kraft und Geschicklichkeit des betreffenden Arbeiters, einesteils um das Fell wieder aus dem Wasser zu heben, und andernteils zu verhüten, daß die sich leicht lösende Wolle im Wasser fortschwamm.
Bei der Benutzung vorliegender Vorrichtung können aber die Haare und Wolle leicht gesammelt und dadurch der Weiterbenutzung zugängig gemacht werden, wodurch diese Vorrichtung äußerst wirtschaftlich arbeitet.
Die Vorrichtung ist in einem Ausführungsbeispiel auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
α ist der Tisch, auf welchem die Häute δ ausgebreitet werden und der durch irgendeinen Antrieb c, d in Umdrehung, beispielsweise 20 in der Minute, gesetzt wird. Oberhalb des Tisches befindet sich der Spülapparat, mittels welchem Spülwasser unter Druck gegen die Häute gespritzt wird.
Bei vorliegender Ausführungsform besteht der Spülapparat aus einem an eine Wasserleitung e mittels Hahn angeschlossenen Schwenkarm g, der in die Mitteldüse h und die Seitendüsen i, i1 ausläuft. Die Mitteldüse h leitet das Spritzwasser zu dem Mittelteil des drehbaren Tisches a, die Düsen i, i1 zu den zwischen Mittelteil und Rand gelegenen Teilen. Hierbei sind vorteilhaft die Düsen zwar gegeneinander gerichtet, doch so, daß ihre Achsen parallel zueinander stehen, daß also das aus ihnen ausstrahlende Wasser sich nicht gegenseitig stört, wohl aber ungehindert und kräftig die sämtlichen Stellen des drehbaren Tisches zwischen Mittelteil und Rand bespült.
Vorteilhaft wird hierbei der Tisch a als Kegel a1 ausgebildet, so daß die durch das Spülwasser von der Haut abgespülten Haare und Wolle leicht abfließen, um dann unterhalb des Tisches durch Rinnen k oder Rutschbretter I abgefangen zu werden. Dadurch ist
es möglich, sämtliche abgespülten Haare und Wolle zu fangen und gleichzeitig die Häute gut auszuspülen, so daß die Wirkung des Schwödebreies aufgehoben ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Spülen der Häute nach dem Schwöden, gekennzeichnet durch einen in Drehung versetzbaren, die geschwödeten Häute tragenden Tisch, der der Spülwirkung von in feststehenden Rinnen auffangbarem Sprühwasser ausgesetzt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sprühwasser durch eine Mitteldüse {h) und symmetrisch zu dieser angeordnete, gegeneinander gerichtete, aber parallel zueinander gestellte Düsen (i, i1) auf den Tisch geleitet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte («) kegelförmig ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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