DE304523C - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/14—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
- H02P9/16—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of ohmic resistance in field circuit, using resistances switched in or out of circuit step by step
- H02P9/18—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of ohmic resistance in field circuit, using resistances switched in or out of circuit step by step the switching being caused by a servomotor, measuring instrument, or relay
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Relay Circuits (AREA)
Description
KAJ %E ROCH L·
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum öffnen und Schließen von Relais,
Schaltern o. dgl., bei der ein Steuerstromkreis mit einem Wechselstrom-Kontaktinstrument
o. dgl. benutzt wird.
Bei der Verwendung hochempfindlicher Relais oder von Meßinstrumenten mit Kontaktgebung
zeigt sich leicht der Übelstand, daß das Kontaktorgan in Stellungen kommt,
ίο bei denen der für den Stromdurchgang des
Steuerkreises erforderliche Kontaktdruck zu gering ist. Namentlich bei Wechselstrom tritt
der Übelstand durch die Schwingungen des Wechselstromes selbst noch mehr in Erscheinung.
Die Folge des unsicheren Kontaktdruckes ist ein Verschmoren der Kontakte,
Oxydbildung und dadurch weitere Schwierigkeiten beim Betriebe der Einrichtung.
Die Übelstände hat man bereits dadurch
ao zu beheben versucht, daß man den eigentlichen
Kontakten Hilfskontakte zuordnet und hierdurch zusätzliche Anzugskräfte auslöst, um
auf jeden Fall einen genügend starken Kontaktdruck herbeizuführen.
Mit einem derartigen Vorgehen sind aber wieder andere Mängel verbunden, die bei dem
Gegenstande der Erfindung nicht auftreten.
Die Erfindung besteht darin, daß für den
, Wechselstrom-Steuerkreis, der durch das Kontaktinstrument
beeinflußt wird, eine erhöhte Spannung benutzt wird, so daß ein ganz geringer Kontaktdruck an den Steuerkontakten
bereits genügt, um mit Sicherheit einen Stromdurchgang zu erzielen. Steht also beispielsweise
in einer Anlage für die Bedienung des Steuerstromkreises eine Wechselstromspannung
von 110 Volt zur Verfügung, so wird man erfindungsgemäß diese Spannung für den
Stromkreis des Kontaktinstrumentes herauftransformieren und auf diese Weise erreichen,
daß die Kontakte des empfindlichen Relais oder Kontaktinstrumentes gar keinen oder nur
einen außerordentlich geringen Kontaktdruck aufeinander auszuüben brauchen. Es bedarf
keiner näheren Darlegung, daß man beispielsweise eine so hohe Spannung wählen kann,
daß das Kontaktinstrument bereits einen Stromschluß des Steuerkreises herbeiführt,
ohne daß überhaupt von einer eigentlichen Berührung der Kontakte gesprochen werden
kann. Die Versuche haben ergeben, daß man bei Verwendung von Spannungen zwischen
500 Und 1000 Volt im Steuerstromkreise eine sehr weitgehende Schonung der Kontakte erzielen
kann, und daß man dabei außerdem den Vorteil hat, daß die Instrumente außerordentlich
empfindlich gemacht werden können und nur ganz geringe Drehmomente zu besitzen brauchen. In diesen Grenzen ist
aber der Umfang der Erfindung nicht festgelegt. Vielmehr wird auch bereits beispielsweise
bei Verwendung von 220 Volt im Wechselstrom-Steuerkreise ein Vorteil gegenüber
der Verwendung einer Spannung von z. B. 110 Volt erzielt, die etwa gerade in einer
Anlage für die Bedienung von Steuerkreisen zur Verfügung steht.
Die Zeichnung zeigt einige Ausführungs-
formen des Erfindungsgegenstandes. In Fig. ι
sind α die Kontakte des Wechselstromrelais, welches in einem Steuerstromkreise liegt. Die
Primärwicklung I im Transformator 5 liegt an den Klemmen der Spannung, welche in der
betreffenden Anlage für den Steuerkreis zur Verfügung steht. Diese Spannung wird in
dem Transformator b herauftransformiert und erregt bei Schluß der Kontakte α einen
ίο Steuermagneten c, durch den irgendein Stromkreis
beeinflußt werden kann. Anstatt die Kontakte α in Serie zu der Erregerwicklung
des Magneten c zu legen,- können sie auch parallel dazu angeordnet sein, gegebenenfalls
unter Vorschaltung eines passenden Widerstandes.
In Fig. 2 ist die Erregungswicklung des Magneten c in die Primärwicklung I des Transformators
gelegt, während durch die Kontakte a des Kontaktinstrumentes die Sekundärwicklung
II des Transformators^'geschlossen oder geöffnet wird, wodurch der die Erregerwicklung
des Magneten c durchfließende Strom beeinflußt wird.
Eine weitere Ausführungsform zeigt Fig. 3. Auf dem Eisenkern d liegt die Sekundärwicklung
II, welche durch die Kontakte a des Kontaktinstrumentes geschlossen wird. Die
Primärwicklung I, welche von der in der Anlage vorhandenen Wechselspannung gespeist
wird, liegt beispielsweise auf dem Jochstück β. Sobald die Kontakte α geschlossen werden,
wird ein Anker f angezogen, durch welchen der Stromkreis g, h gesteuert wird. Der Trans·
formator dient also in diesem Falle gleichzeitig als Steuermagnet für den zu überwachenden
Schalter usw.
Eine andersartige Ausführungsform zeigt Fig. 4. Auf dem geschlossenen Eisenjoch i
befinden sich die Primärspulen I und die Sekundärspulen H11 und Π;, bei den Polen k bzw.
I und m. Zwischen den Polen befindet sich der Luftspalt η, in welchem eine Ferrarisscheibe 0 drehbar angeordnet ist, die ihrer-
seits mit einer Einrichtung zum Schließen oder öffnen des zu beeinflussenden Stromkreises
versehen sein kann. Die Wirkungsweise der Einrichtung nach Fig. 4 ist die gleiche wie nach Fig. 1. Sobald durch die
Kontaktzunge p des Kontaktinstrumentes ein Kontakt bei r bzw. s gebildet wird, wird die
Ferrarisscheibe 0 nach der einen oder anderen Richtung in Umdrehung versetzt. Fügt man
beispielsweise bei der Anordnung nach Fig. 4 noch ein drittes Moment, z. B. einen Bremsmagneten,
hinzu, so stellt die Einrichtung ein Zeitrelais dar. Wenn. man den Strom im
Steuerstromkreise zwecks Schonung und Erhaltung der Kontakte und zwecks Erzielung
größerer Empfindlichkeit auf hohe Spannungen, z. B. 1000 Volt, transformiert, so wird man
zweckmäßig den äußeren Widerstand und die Streuung des Transformators so bemessen,
daß die größtmögliche Stromstärke im Hochspannungskreise so gering ist, daß sie vollständig ungefährlich bleibt, falls Personen
mit ihr in Berührung kommen.
Claims (4)
1. Elektromagnetischer Schalter mit Auslösung durch ein Kontaktinstrument, das
einen Wechselstrom-Steuerstromkreis beeinflußt, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung für den Steuerstromkreis herauftransformiert
wird, zum Zweck, eine hohe Empfindlichkeit des Kontaktinstrumentes zu erzielen und seine Kontakte zu schonen.
2. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Kontakte des
Kontaktinstrumentes in dem mit erhöhter Spannung betriebenen Steuerstromkreise (Sekundärkreis) liegen, während die Wicklung
des Steuermagneten in Reihe mit der Primärwicklung des Transformators geschaltet
ist.
3. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Transformator
selbst als Steuermagnet für den magnetischen Schalter ausgebildet ist.
4. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die größtmögliche
Stromstärke im Steuerstromkreis durch entsprechende Bemessung der Transformatorwicklung
begrenzt ist, so daß sie bei etwaiger Berührung ungefährlich bleibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304523C true DE304523C (de) |
Family
ID=558122
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304523D Active DE304523C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304523C (de) |
-
0
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