DE304513C - - Google Patents

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DE304513C
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Germany
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drive roller
bicycle
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rotatable
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J6/00Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
    • B62J6/06Arrangement of lighting dynamos or drives therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Sp*
; Man hat bereits mehrfach vorgeschlagen, die Fahrradbeleuchtung auf elektrischem Wege dadurch zu vollziehen, daß man von einem Rad des Fahrrades aus eine elektrische Klein-Lichtmaschine antreibt. Letztere hat dann eine Antriebsrolle, die seitlich gegen den Reifen oder unten gegen die Felge angedrückt werden kann. Zu diesem Behufe wird bei gewissen Bauarten die Lichtmaschine auf einem Gestell getragen, welches um eine Achse seitlich des Antriebsrades des Fahrrades drehbeweglich ist. Aber allgemein tritt der Ubelstand auf, daß die Antriebsrolle mit einer so großen Kraft angedrückt wird, daß die fahrende Person bei eingeschaltetem Antrieb eine starke Bremsung des Fahrrades empfindet, die ihr das Radfahren erschwert. Die seitliche Anordnung solcher elektrischer Fahrradbeleuchtungen leidet dann außerdem darunter, daß sie leicht, z. B. durch das bekannte Einstellen des Fahrrades, verletzt und dadurch betfiebsunfähig werden, indem sie entweder zu weit ausladen, oder zu wenig stabil oder nicht geschützt sind.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine elektrische Fahrradbeleuchtung, die dazu bestimmt ist, seitlich eines Rades angeordnet zu werden, von äußerst gedrängter Bauart ist und wenig Anlaß zu Betriebsstörungen gibt und die sonstigen erwähnten Übelstände dadurch beseitigt, daß das Gestell zu einem Schutzkäfig für die Lichtmaschine und Antriebsrolle ausgebildet, auf ihm die Lampe aufgebaut und das Gestell um eine zur Radebene parallele Achse drehbar ist, wobei der Drehpunkt so mit Bezug auf den Schwerpunkt des Ganzen liegt, daß das Gewicht bei anliegender Antriebsrolle entgegengesetzt zur andrückenden Kraft'wirkt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι zeigt das Ausführungsbeispiel in der Vorderansicht in Ruhestellung und ist in dieser-gleichen Figur die Arbeitsstellung strichpunktiert angegeben.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht desselben, aber in kleinerem Maßstab wie in Fig. 1.
Fig. 3, 4, Λ5 und 6 zeigen Einzelheiten, und zwar Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 2, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 1, und Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie G-H der Fig. 1.
An dem Arm 1 der Vordergabel eines Fahrrades ist mittels zweier Klemmplatten 2, 3 ein Träger 4 für eine Achse 5 befestigt. Diese Achse 5 läuft in der Längsrichtung des Fahrrades und trägt einen Käfig 6 an ihrem vorderen Ende. Dieser Käfig 6 besteht aus durch Stäbe verbundenen Lagerplatten 7 und 8, die eine hohle Welle 9 tragen, welch letztere unten einen feststehenden Anker trägt. Dieser Anker ist umgeben von den zu einem Gehäuse für den Anker ausgebildeten Feld-
magneten der elektrischen Lichtmaschine, die von außen das Aussehen eines geschlossenen Zylinders ii hat. Dieser Zylinder kann um die Welle 9 rotieren und trägt an seinem 5 oberen Teil eine hohle Welle 12, die die hohle Welle 9 des feststehenden Ankers umschließt. Auf der hohlen Welle 12 sitzt die Antriebsrolle 13, welche z. B. aus Gummi bestehen kann. Auf der oberen Lagerplatte 8
ίο ist ein Hohlrohr 14 befestigt, welches in einen runden Kopf ausläuft, in welchem ein Röhrchen 15 drehbar gelagert ist, welches gegen die Höhlung des Hohlrohres 14 zu eine öffnung in seiner Wandung hat. Dieses Röhrchen 15 leitet zu einer Befestigungsscheibe 16, auf welcher die Fassung 17 für eine elektrische Birne 18 befestigt ist. Vor der Birne 18 ist eine Vergrößerungslinse 19 zur Erzielung einer Schein werf er wirkung angebracht.
Von dem nicht rotierbaren Anker 10 führen die Stromleitungsdrähte 20 durch die hohle Welle 9, dann durch das Hohlrohr 14, das Röhrchen 15 und die Höhlung in der Befestigungsscheibe 16 hindurch zu der Fassung 17 und so zu der Glühbirne 18.
Der Käfig 6 ist mit dem einen Ende einer Feder 21 verbunden, die um die Achse 5 und den Träger 4 gewunden ist und mit ihrem anderen Ende an letzterem fest ist. Die Feder hat das Bestreben, den Käfig so zu drehen, daß die Antriebsrolle gegen den Reifen 22 des vorderen Rades des Fahrrades hin bewegt wird und ist die Antriebsrolle 13 in einer derartigen Lage auf der Welle 12 befestigt, daß beim Drehen des Käfigs um die Achse 5 die Antriebsrolle 13 seitlich gegen den Reifen zu liegen kommt. Eine Feststellvorrichtung verhindert jedoch in der Ruhelage der elektrischen Lichtmaschine, daß die Feder 21 den Käfig in oben angedeuteter Richtung bewegt. Zu diesem Zweck sitzt auf dem hinteren Ende der Achse 5 (Fig. 3 und 4) ein Sperrstück 22, das mit drei Fingern versehen ist, wovon der eine Einger 23 der längste ist und zur Handhabe dient. Ein Riegel 24 ist am Träger 4 drehbeweglich angeordnet und liegt in der Ruhestellung zwischen den beiden kürzeren Fingern 25 und 26 des Sperrstückes 22. Wird der Riegel 24 aus
der Rast zwischen den beiden Fingern 25 und 26 gehoben, so wird die Feder 21 den Käfig 6 drehen und auch die Achse 5 mit dem Sperrstück 22, welches mit seinem Finger 23 gegen den Riegel 24 stößt, der dann in die Rast zwischen den beiden Fingern 26 und 23 hineinfallen kann. Es befindet sich dann die Fahrradlaterne in der strichpunktierten Arbeitsstellung der Fig. 1. Man bringt durch Geraderichten des Käfigs 6 nach dem Heben des Riegels 24 die Fahrradlaterne aus ihrer Arbeitsstellung in ihre Ruhestellung und hält sie in dieser durch Einlegen des Rjegels
24 in die Rast zwischen den beiden Fingern
25 und 26 des Sperrstückes 22.
In der Arbeitsstellung der Fahrradlaterne liegt die Antriebsrolle 13, wie bereits erwähnt, seitlich gegen den Reifen 22 des Vorderrades. Sobald das Fahrrad mit der Geschwindigkeit einer gehenden Person fortbewegt wird, findet vom Vorderrad unter einer sehr großen Übersetzung ein Antrieb der Rolle 13 und mit ihr des Zylinders 11 statt; die Feldmagnete der elektrischen Lichtmaschine bewegen sich mit einer solcher Geschwindigkeit um den stillstehenden Anker 10/ daß soviel Strom erzeugt wird, daß die Glühbirne Licht ausstrahlt, welches für die Beleuchtung der Fahrbahn genügt. Die Feldmagnete sind Permanentmagnete und umschließen den Anker 10 möglichst eng, um ein möglichst konzentriertes Feld aufrecht zu erhalten. Die Drähte 20 nehmen an einer Drehbewegung keinen Anteil, weil sie von einem stillstehenden Anker durch nicht rotierende Umhüllungen zu einer stillstehenden (mit Bezug auf das Fahrrad) Lampe führen. Lampe und Lichtmaschine mitsamt den geschützten .Zuleitungsdrähten bilden ein Ganzes, das um eine Achse 5 verstellt werden kann und bildet so eine gedrängte Bauart. Die Drähte 20 können, wie aus der beschriebenen Konstruktion ersichtlich, nicht leicht verletzt werden, so daß aus diesem Grunde die Laterne nicht außer Wirkung treten wird. Das Ganze tritt nur wenig über die Vordergabel seitlich hervor und beansprucht wenig Raum, so daß die Anordnung an einem Fahrrad einen gefälligen Eindruck macht, im Gegensatz zu den bekannten, vielfach plumpen Konstruktionen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrische Fahrradbeleuchtung mit einem eine Lichtmaschine tragenden Gestell, welches um eine Achse seitlich des Antriebsrades drehbeweglich, ist, ■ und mit einer seitlich gegen den Reifen andrückbaren Antriebsrolle, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell zu einem Schutzkäfig für die Lichtmaschine und Antriebsrolle ausgebildet, auf ihm die Lampe aufgebaut und das Gestell um eine zur Radebene parallele Achse drehbar ist, wobei der Drehpunkt so mit Bezug auf den Schwerpunkt des Ganzen liegt, daß das Gewicht bei anliegender Antriebsrolle entgegengesetzt zur andrückenden Kraft wirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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