DE3040360C2 - Plastikstopfen - Google Patents
PlastikstopfenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16B21/00—Means for preventing relative axial movement of a pin, spigot, shaft or the like and a member surrounding it; Stud-and-socket releasable fastenings
- F16B21/06—Releasable fastening devices with snap-action
- F16B21/08—Releasable fastening devices with snap-action in which the stud, pin, or spigot has a resilient part
-
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- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
dadurch gekennzeichnet, daß der Schaftkern
in an sich bekannter Weise aus zwei im Abstand parallel zueinander verlaufenden und in einer
gemeinsamen Spitze (4) zusammengeführten massiven Schaftstäben (2 und 3) von polygonalem Querschnitt
gebil 'αΛ ist und daß an den voneinander abgekehrten
Seitenwänden (13,14) jedes Schaftstabes (2 und 3) jeweils zwei zueinander versetzte Lamellengruppen
(5 und 6) antjefomt sind, wobei die
Schaftstäbe (2 und 3) an den einander gegenüberliegenden Innenwänden (10 und II) über elastische.
V-förmig ausgebildete Querstege (12) miteinander verbunden sind.
2. Plastikstopfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaftstäbe (2 und 3) einen
trapezartigen Querschnitt aufweisen, wobei die außenliegenden Schmalseiten (19 und 20) um so vie·
kurzer sind als die gegenüberliegenden Innenseiten (10 und 11), daß die Außenkanten (7) der Lamellen (5
und 6) etwa parallel zu den Seitenwänden (13 und 14) verlaufen.
Die Erfindung betrifft einen Plastikstopfen zur lösbaren
Befestigung von Funktions- und Bauteilen auf Trägerplatten wie beispielsweise Karosserieblechen von
Kraftfahrzeugen. Der Plastikstopfen besteht jeweils aus einem mit dem Funktionsteil, beispielsweise einer Verkleidungsplatte,
verbindbaren Kopf und einem in eine Bohrung der Trägerplatte einsleckbaren, am vorderen
Ende spitz auslaufenden Schaft mit mehreren, von einem massiven Schaftkern radial abstehenden, flexiblen
Lamellen, welche über den Umfang verteilt in achsparallele Gruppen zusammengefaßt sind. Die Lamellen benachbarter
Gruppen sind hierbei jeweils in axialer Richtung vcrsei/.l zueinander angeordnet, wobei die äußeren
Kanten der Lamellen mit der Mantelfläche eines imaginären Zylinders irusammcnfallen, dessen Durchmesser
etwas größer iüt als der Durchmesser der Bohrung.
Aus der deutschen Offcnlegungsschrifi 24 06 231 ist
ein solcher Plastikstopfen — auch Steckhalter genannt — bekannt, bei dem die zueinander versetzt angeordneten
Befestigungslamellen auf den vier Seitenwänden eines massiven Schaftkerns von quadratischem Querschnitt
angeformt sind. Die Lamelien sind hierbei so ausgebildet, daß sie sich beim Eindringen des Schaftes in
das Befestigungsloch etwas zum Schaftkern hinbiegen und wieder zurückfedern, sobald sie den Lochrand passiert
haben. Durch die versetzte Anordnung der eiiizel-
nen Lamellenreihen ist gewährleistet, daß sich immer mindestens ein Paar zusammengebogener Lamellen im
Befestigungsloch der Trägerplatte befindet und ein weiteres Paar gerade den Lochrand hintergreift, so daß der
Schaft sowohl radial festgelegt als auch axial gehalten
is in.
Um bei den dünnen Lamellen eine optimale Haltekraft zu erreichen, sind diese so geformt daß jede Lamelle
eine radial verlaufende Oberfläche und eine in Eindrückrichtung schräg verlaufende Unterfläche aufweist.
Die so ausgebildeten Lamellen lassen sich beim Eindrücken leicht zur radial veriaufenden Oberfläche
hin umbiegen, während sie in umgekehrter Richtung, d. h. zur Seite der schräg verlaufenden Unterfläche einen
größeren Biegewiderstand aufweisen und sich dementsprechend auch wesentlich steifer verhalten.
Nun kommt es im Kraftfahrzeugbau. insbesondere
bei Reparaturarbeitfcn, nicht selten vor, daß diese Plastikstopfen
entfernt werden müssen. Aufgrund der soeben geschilderten Geometrie der Lamellen ist jedoch
jo der Bicgewiderstansi jeder Lamelle derart groß, daß die
Außenkanten der Lamellen über die elastische Verformungsgrenze hinaus beansprucht werden und zumindest
teilweise knicken können. Damit ist jedoch eine Wiederverwendung des Plastikstopfens ausgeschlossen,
J5 weil die beschädigten Kanten nicht mehr den erwünschten
Halt im Befestigungsloch geben.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Plastikstopfen dahingehend
zu verbessern, daß sich der Schaft im Bedarfsfall ohne Beschädigung der Li.,r,ellenkanten herausziehen
läßt, so daß der Stopfen ohne wesentliche Einbuße an Halteeigenschaften wiederverwendbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schaftkern in an sich bekannter Weise aus zwei
im Abstand parallel zueinander verlaufenden und in einer gemeinsamen Spitze zusammengeführten massiven
Schaftstäben von polygonalem Querschnitt gebildet ist und daß an den voneinander abgekehrten Seitenwänden
jedes Schaftsiabes ieweils zwei zueinander versetzte
Lamellengruppen angeformt sind, wobei die Schaftstäbe an den einander gegenüberliegenden Innenwänden
über elastische. V-förmig ausgebildete Querstege miteinander
verbunden sind.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung und Anordnung der Schaftstäbe wird der Schaft insgesamt gesehen
etwas elastischer. Durch den Spalt zwischen den Schaftstäben können diese zusammen mit den daran angeformten
Lamellengruppen beim Eindrücken zur Mitte hin so weit ausweichen, daß die Lamellen sich noch
innerhalb des elastischen Bereichs verformen. Gleichwohl ist durch die Anordnung von je zwei Lamellengruppen
auf einem Schaftstab sichergestellt, daß diese Lamellen nach dem Passieren des Lochrandes hinreicheiul
weit unter den Lochrand gedrückt werden, so daß hierdurch der Schaft in axialer Richtung gut und sicher
hr) festgelegt ist.
Aus der DIl-AS 12 11 032 ist /war schon ein Befestigungselement
bekannt, bei dem der Schafikern ebenfalls
aus /wci im Abstand parallel zueinander verlaufen-
den und in einer gemeinsamen Spitze zusammengeführten Schaftstäben von polygonalem Querschnitt gebildet
ist Doch fehlt es hierbei an den gattungsgemäß vorausgesetzten Lamellen. Die dort vorhandenen Vorsprünge
sind mit Lamellen in der Funktion nicht vergleichbar. Außerdem sind nur zwei Gruppen von Vorsprüngen an
den voneinander abgekehrten Seitenwänden der Schaftstäbe angeformt Demgegenüber sind bei der Erfindung
insgesamt vier Lamellengruppen vorhanden und zwar jeweils zwei an den voneinander abgekehrten
Seiten jedes Schaftstabes, also genau um 90° versetzt zu den Vorsprüngen bei den bekannten Schaftstäben.
Der Piastikstopfen dient zur Befestigung von Funktions-
oder Bauteilen auf einer Trägerplatte. Er kann aber auch zum Verschließen von Löchern in Blechen,
beispielsweise von nicht benötigten Löchern in einer Autokarosserie verwendet werden. Er ist insbesondere
da von Vorteil, wo der Abstand zwischen dem zu haltenden Teil und dem Befestigungsloch nicht genau definiert
ist, bzw. wo der Abstand auch variieren kann.
!n der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt und sollen nachfolgend läher erläutert
werden. Es zeigt
F i g. 1 den erfindungsgemäßen Plastikstopfen in Seitenansicht,
F i g. 2 den gleichen Stopfen in einer um 90° gedrehten Anordnung,
Fig.3 einen Schnitt durch die Schaftwände gemäß
UI-IlI.
F i g. 4 den in eine Verkleidungsplatte montierten und in die Trägerplatte eingedrückten Plastikstopfen,
F i g. 5 einen Längsschnitt durch einen Schaftstab mit zwei zueinander versetzt angeordneten Lamellengruppen
im Loch der Trägerplatten gemäß Linie V-V in F i g. 3 und
F i g. 6 den gleichen Schnitt durch die Schaftstäbe, jedoch mit einer geänderten Querschnittsform der Stäbe
und Flächenform der Lamellen.
Der in den Figuren dargestellte Plastikstopfen besteht im wtjentlichen aus einem Kopfteil 1 und zwei
sich daran anschließenden Schaftstäben 2 und 3, die an ihrem unteren Ende in einer gemeinsamen Spitze 4 zusammengeführt
sind. Die Schaftstäbe 2 und 3 sind massiv ausgebildet und haben einen polygonalen Querschnitt
An jedem Schaftstab 2 und 3 sind an den voneinander abgekehrten Seitenwänden 13 und 14 etwa rechtwinklig
abstehende flexible Lamellen 5 und 6 übereinander angeformt, wobei die Lamellen 5 der einen Spite zu
den Lamellen 6 der anderen Seite in axialer Richtung des Schaftes versetzt zueinander angeordnet sind. Das
gleiche gilt auch für die an dem anderen Schaftstab 3 angeformun Lamellenreihen, wobei hier die Lamellen
5' und 6' zu den gegenüberliegenden Lamellen 5 und 6 des Schaftstabes 2 ebenfalls versetzt zueinander angeordnet
sind bzw. mit den kreuzweise gegenüberliegenden Lamellen auf gleicher Höhe liegen.
Wie aus F i g. 3 ersichtlich, fallen die äußeren Kanten 7 der Lamellen 5 und 6 mit der Mantelfläche eines imaginären
Zylinders 8 zusammen, dessen Durchmesser etwas größer ist als der Innendurchmesser eines Befestigungsloches
15 in einer Trägerplatte 16. Die Lamellen 5 und 6 sind an ihrer Oberseite rechtwinklig und an ihrer
Unterseite schräg an die Seitenwand 13 und 14 des Schaftstabes 2 und 3 angeformt, und zwar derart, daß
die Lamellen 5 und P zur Mitte hin dicker werden, so daß
die Flexibilität dieser Lamellen nach außen hin größer wird.
Die Schaftstäbe 2 und 3 sind durch einen Spalt 9 voneinander getrennt, so daß die Schaftstäbe 2 und 3
beim Einführen des Plastikstopfens in das Befestigungsloch 15 der Trägerplatte 16 elastisch nach innen ausweichen
können. Gleichzeitig sind die Schaftstäbe 2 und 3 an den einander gegenüberliegenden Innenwänden 10
und 11 über elastische Querstege 12 miteinander verbunden, welche im vorliegenden Fall V-förmig ausgebildet
sind. Diese Querstege 12 bewirken, daß die Schaftstäbe 2 und 3 auf der ganzen Länge zusätzlich abgestützt
werden, so daß die äußeren Kanten 7 der Lamellen 5 und 6 nach dem Passieren des Befestigungsloches
15 unter dem Lochrand genügend weit nach außen gedrückt werden, um den gewünschten Halt in axialer
Richtung zu geben (Fig. 5).
Bei dem in Fig.4 gezeigten Einbaubeispiel ist das
Kopfteil 1 des Plastikstopfens in einer T-förmigen Nut 18 einer Verkleidungsplatte 17 eingeschoben. Der aus
Stäben 2 und 3 und Lamellen 5 und 6" gebildete Schaft hingegen ist in das Befestigungsloch 15 der Trägerplatte
16 eingedrückt. Die Lamellen 5 und 6 sind hierbei — wie in Fig.5 deutlich sichtbar — im Besieh des Befestigungsloches
15 umgebogen, wobei die ochaftstäbe 2 und 3 gleichzeitig etwas nach innen ausgewichen sind.
Unterhalb und oberhalb des Loches 15 dagegen siehen die Lamellen 5 und 6 etwa rechtwinklig ab und greifen
mit ihren Kanten 7 über den Rand des Loches 15. Dadurch wird der Stopfen in axialer Richtung gehalten.
Eine weitere Möglichkeit, die Elastizität der Lamellen günstig zu beeinflussen, ist in F i g. 6 dargestellt Dort
sind die Schaftstäbe 2 und 3 mit einem trapezförmigen Querschnitt ausgebildet, wobei die nach außen weisenden
Schmalseiten 19 und 20 um soviel kürzer sind als die gegenüberliegenden Innenseiten 10 und 11, daß die an
den Seitenwänden 13 und 14 angeformten Lamellen 5 und 6 über die gesamte Breite im wesentlichen gleich
lang sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Plastikstopfen zur lösbaren Befestigung von Funktions- oder Bauteilen auf Trägerplatten wie
beispielsweise Karosserieblechen von Kraftfahrzeugen, bestehend aus
— einem mit dem Funktionsteil verbindbaren Kopfteil und
— einem in eine Bohrung der Trägerplatte einsteckbaren, am vorderen Ende spitz auslaufenden
Schaft mit mehreren von einem massiven Schaftkern radial abstehenden, flexiblen Lamellen,
welche über den Umfang verteilt in achsparailele Gruppen zusammengefaßt sind, wobei
— die Lamellen benachbarter Gruppen jeweils in axialer Richtung versetzt zueinander
angeordnet sind und wobei
— die äußeren Kanten der Lamellen mit der Mantelfläche eines imaginärer! Zylinders
zusammenfallen, dessen Durchmesser etwas größer ist als der Durchmesser der Bohrung.
Priority Applications (6)
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