DE303352C - - Google Patents
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- DE303352C DE303352C DENDAT303352D DE303352DA DE303352C DE 303352 C DE303352 C DE 303352C DE NDAT303352 D DENDAT303352 D DE NDAT303352D DE 303352D A DE303352D A DE 303352DA DE 303352 C DE303352 C DE 303352C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/40—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the arrangement of the magnet circuits
- H02K23/44—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the arrangement of the magnet circuits having movable, e.g. turnable, iron parts
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- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
Bei Gleichstrommotoren mit erzwungener Kommutierung durch' Wendepole tritt bekanntlich
der Übelstand auf, daß mit zunehmender Belastung die Kurzschlußströnie
unter den Bürsten entmagnetisierend auf das ■ Hauptfeld ,-wirken und schließlich Labilität
der Maschine herbeiführen. Um diesen t!beistand zu vermeiden, hat man bei Motoren,
die nur in einer Drehrichtung arbeiten, die
ίο Bürsten in der Drehfichtung gegen die neutrale
Zone verschoben, um so eine magnetisierende Komponente für das Hauptfeld zu
gewinnen. Die Bürsten wurden in dieser verschobenen Stellung dauernd befestigt.
Handelt es sich nun um Motoren, die im. Betriebe häufig umgesteuert werden müssen,
so ist diese Maßnahme nicht verwendbar, weil man nicht beim jedesmaligen Umkehren der
Drehrichtung die Bürstenbrücke lösen und wieder befestigen kann. Man hat daher, entweder
besondere Wicklungen angeordnet, die die Maschine gegen die Wirkung der Entmagnetisierung
sichern sollen, oder man hat die .Leistung der Maschinen nur in solchen
Grenzen gehalten, daß Instabilität beim Umsteuern nicht zu befürchten war.
Der Erfindung gemäß können nun die geschilderten Übelstände bei Gleichstrommotoren
mit Wendepolen, die im Betriebe umgesteuert werden sollen, vermieden werden, indem
man in für andere Zwecke bekannter Weise den Feldmagnetkörper durch die Gegenkraft
des Ankers entgegen der Drehrichtung des Motors gegen die feststehenden Bürsten verstellt, und zwar um ein Maß, das
innerhalb der Breite des Wendepols liegt.
Durch die hierdurch erz'ielte Verschiebung
zwischen Bürstenstellung uqd neutraler Zone wird eine genügend starke magnetisierende
Komponente für das Hauptfeld erzeugt.. Diese Anordnung ist der anderen, ebenfalls für
andere Zwecke bekannten Anordnung vorzuziehen, bei der die Reibungskraft des Kollektors
dazu dient, die Bürstenbrücke, zu verschieben. Die letztere Anordnung bedingt
nämlich eine solche Lagerung des gesamten Bürstenträgers, .daß die Reibung der Bürste
auf, dem. Kollektor ausreicht, den Bürstenträger im gewünschten Sinne in Bewegung zu
setzen. Lagert man aber den Büf stehträger-
j ring so leicht, wie. es für die beschriebene Anordnung erforderlich ist, so ist eine zuverlässige
Stromabnahme nicht möglich, da der Auflagedruck der Bürsten auf dem Kollektor überhaupt nicht mehr beherrschbar ist.
Bei der Anordnung gemäß-der Erfindung, \vonach das Magnetsystem drehbar angeordnet
ist,, können diese Übelstände nicht auf- treten. Beim Umsteuern der Maschine wird
beim Einsetzen der Umkehrbewegung das Magnetsystem kräftig in die Endlage gebracht.
Etwa hierbei auftretende Stöße können durch elastische Puffereinrichtungen vermieden
werden. Tn der Endlage selbst ist eine weitere Sicherung des Magnetsystems
nicht erforderlich, da das Drehmoment, das vom Anker auf das Magnetsystem ausgeübt
wird, ausreicht, den Feldmagnetkörper in seiner Lage zu halten.
Tn der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, α bedeutet
den Anker der Maschine, b zeigt die
Bürste in der der neutralen Zone entsprechenden Stellung. Bei Belastung des Motors-isteine
Verschiebung der Bürste aus dieser .Stellung um den Winkel a. erforderlich. Diese
Verstellung der Bürsten gegen den Feldmagneten bzw. den Wendepol w wird dadurch
erreicht, daß das Joch / drehbar im Gehäuse g gelagert wird. Zur Lagerung dienen zweckmäßig
in Kugellagern gelagerte Rollen r, die
ίο in geeigneten Entfernungen auf dem Umfange
des Gehäuses angebracht sind. Zur Begrenzung des Ausschlages dienen Anschläge i. Diese Anschläge bestehen bei dem
veranschaulichten Ausführungsbeispiel aus Bolzen, die im Joch befestigt sind und die ein
Kegelstück k halten, das sich in entsprechende Aussparungen I des Gehäuses einlegen kann.
Wird der Anschlag so angeordnet, daß er
leicht beseitigt werden kann, so ergibt sich ein weiterer Vorteil, der sich im besonderen
bei Schiffsantrieben geltend macht. Es ist nämlich bei diesen Antrieben, ebenso auch bei
anderen, bei denen das Gehäuse auf dem größten Teil seines Umfanges unzugänglich ist,
zum Nachsehen bzw. Auswechseln der Pole, Wicklungen usw. wünschenswert, den Magnetkörper
gegenüber dem Gehäuse frei drehen zu können. Dies ist nun bei der dargestellten Anordnung ohne weiteres möglich.
Es braucht nur der Bolzen i gelöst zu werden, gegebenenfalls auch die Stromanschlüsse,
um nun das auf Rollen leicht beweglich gelagerte Gehäuse von Hand ohne weitere
Hilfsmittel in jede beliebige Lage bringen zu können. . ■ .
Claims (3)
1. Anordnung zur selbsttätigen .Stabilisierung
von umsteuerbaren Gleichstromwendepolmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise das
Magnetsystem durch die Gegenkraft des Ankers entgegen der Drehrichtung des Motors gegen die feststehenden Bürsten
verstellt wird, und zwar um ein Maß, das innerhalb der Breite des Wendepoles liegt,
um so eine zur Stabilisierung ausreichende Komponente des Ankerfeldes zu erzielen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Joch im
. Gehäuse drehbar gelagert ist und die Bewegung durch einen im Magnet j och oder
Gehäuse lösbar befestigten Kegel begrenzt wird, der in einem elliptisch kegligen
Schlitz spielt. '
3. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch elastische Puffereinrichtungen
zur Begrenzung der Endlage.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE303352C true DE303352C (de) |
Family
ID=557071
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT303352D Active DE303352C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE303352C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2312134A1 (fr) * | 1975-05-22 | 1976-12-17 | Sony Corp | Moteur electrique perfectionne |
-
0
- DE DENDAT303352D patent/DE303352C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2312134A1 (fr) * | 1975-05-22 | 1976-12-17 | Sony Corp | Moteur electrique perfectionne |
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