DE3029338C2 - Vorrichtung zum positionierten Anhalten der Armwelle einer Nähmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum positionierten Anhalten der Armwelle einer NähmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum positionierten Anhalten der Armwelle einer Nähmaschine
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE-AS 21 65 b62 ist eine elektrisch angetriebene
Nähmaschine mit einer Vorrichtung zum positionierten Anhalten der Armwelle bekannt, wobei auch die
Herstellung von einzelnen Heftstichen mit dieser Vorrichtung möglich ist. Wenn bei einer solchen Nähmaschine
Musterkurvenscheiben zum Nähen verschiedener Muster vorgesehen werden, so kann trotz des aufwendigen
Mechanismus nicht gewährleistet werden, daß beim Anhalten während des Musternähens die Nadel
erst am Ende eines Musters zum Stillstand kommt und bei Wiedereinsetzen des Nähens eines weiteren
oder neuen Musters auch am Anfang des Musters ansetzt.
Aus der DE-OS 28 55 872 ist /war eine Vorrichtung zum Anhalten der Nadelstange einer Nähmaschine in
einer bestimmten Endlage zur Überwachung der Lage des Endes eines Zierstichrapportes in bezug auf eine
Referen/.sielle des Rapportes bekannt, jedoch werden
dabei lediglich über einen von einem Nocken betätigten Schalter elektrische Referenzpunkte angegeben, die in
einem Programm verarbeite! werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs angegebenen Art so auszubilden, dal) auch bei einer Nähmaschine mit Miisicrkurvenscheiben
die Nähnadel nach dem Nähen eines Musters selbsttätig in einer bestimmten Stellung angehalten
wird, die ein vollständiges Nähen des Musters und damit auch eines nachfolgenden Musters gewährleistet, wobei
die mechanische Vorrichtung einen einfachen Aufbau haben soli.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die relativ zu einer Steuerscheibe in radialer
ίο und axialer Richtung verschiebbare Abtasteinrichtung
ergibt sich ein einfacher Aufbau mit nur zwei mechanischen Elementen, die über zwei zugeordnete Schalter
gewährleisten, daß die Nännadel nach dem Nähen eines Musters selbsttätig am Ende des Musternähvorganges
angehalten wird und beim Nähen eines weiteren Musters zu Beginn des Musters wieder einsetzt, so daß der
Bedienungsperson beim Musternähen keine besondere Sorgfalt abverlangt wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
2fi den Unteransprüchen angegeben, wobei die Weiterbildung
nach Anspruch 3 in einfacher Weise die Ausführung von Einzelstichcn ermöglicht.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher crläutert.
Es zeigt
Fi g. 1 eine Vorderansicht einer Ausführungsform der
Vorrichtung in einer teilweise auseinandergezogenen Darstellung,
Fig. 2 eine Seitenansicht längs der Linie l-l in Fig. 1, F i g. 3 eine Draufsicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht längs der Linie l-l in Fig. 1, F i g. 3 eine Draufsicht,
F i g. 4 das Schaltbild der Steuerschaltung und F i g. 5 und 6 eine weitere Ausführungsform.
In den Fig. 1,2 und 3 ist ein Nähmaschinengehäusc 1
mit einer Armwelle 2 der Nähmaschine dargestellt. Die
J5 Drehung der Armwelle wird über eine Schnecke 3 mit
einem Untersetzungsverhältnis von 6 :1 auf einer Welle 4 übertragen. Die Welle 4 trägt eine Gruppe von Musterkurvenschciben
5.
Wenn ein Muster gewählt ist. erfaßt ein nicht dargestclltcr
Stößel die entsprechende Musterkruvenschcibe 5. um die seitliche Schwingbewegung der Nadel zu steuern.
Jedes Muster wird mit b Nähstichen gebildet. Die
Einrichtungen zum Steuern des Stoffiransportes und die Einrichtungen zur Ausbildung der Nähstiche sind in der
4r, Zeichnung weggelassen, um die Darstellung der Erfindung
zu erleichtern. Eine Steuerscheibe 6 dient dazu,
den letzten Nähslich eines Musters wahrzunehmen und umfaßt sechs sich verjüngende Nuten 7 auf einer Seile
der Scheibe und längs deren Umfang. Eine Nut 7a ist
Vi radial länger als die anderen Nuten ausgebildet und
winj für ein Muster aus einem Nähsiichzyklus verwandt,
wie es später beschrieben wird. Die sechs Nuten sind für die schrittweise Ausbildung von Nähslichen vorgesehen.
Weiterhin sind eine Wählkurvenschcibc 8 für den
γ-, Nähstichtyp und eine Auslösekurvenscheibe 9 vorgesehen.
Diese Kurvcnschcibcn 8, 9 sind auf einer Welle 10 befestigt und werden von Hand aus über eine Wählscheibe
ti für den Nähslichtyp gedreht. Ein Stößel 12 erfaßt eine Außenfläche der Wählkurvenschcibc 8.
M) Wenn der Stößel 12 die Kurvenfläche A mil kleinstem
Durchmesser erfaßt, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, ist der gerade Stich gewählt. Wenn die Wählscheibe
11 im Uhrzeigersinn um 90" gedreht wird, erfaßt tier
Stößel 12 die Kurvenfläche Π mittleren Durchmessers.
hr) so daß dann der Nähstich/.yklus gewählt ist. Wenn die
Wählscheibe um weitere 90" gedreht wird, erfaßi der
Stößel 12 die Kurvenfläche ("größten Durchmessers,
wobei dmn die schrittweise Ausführung von Niihsti-
chen gewählt ist. Der Stößel 12 versetzt einen Abtastann 13 in F i g. 1 nach rechts und links, der den Stößel 12 trägt, in Abhängigkeit davon, ob der Stößel 12 die
Kurvenflächen A. B oder C erfaßt, um dadurch einen-Stift 14. der am Abtastarm 13 gehalten ist, nach rechts
und nach links zu versetzen. Eine Feder 15, die an einer Welle 16 angebracht ist, spannt den Arm 13 in F i g. 1
nach links vor. Der Arm 13 ist an der Welle 16 angebracht und normaierweise durch eine nicht dargestellte
Feder entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig.2 vorgespannt Der Stößel 12 wird daher gegen den Außenumfang der Kurvenscheibe 8 gedrückt, und der Stift 14
wird gegen die Vorderseite der Steuerscheibe 6 gedrückt. Wenn daher der Stößel die Kurvenfläche A der
Kurvenscheibe 8 erfaßt, wird der Stift 14 in keine Nut 7 der Steuerscheibe 6 eingreifen, während die Maschine
angetrieben wird. Wenn der Stößel 12 die Kurvenfläche B erfaßt, wird der Stift 14 nur in die radial längere Nut
7a eingreifen, wobei dann der Arm 13 entgegen dem Uhrzeigersinn in F i g. 2 gedreht wird. W°nn der Stößel
12 die Kurvenfläche C erfaßt, kommt der Stift 14 mit allen Nuten 7 in Eingriff, so daß bei jeder Ineingnffnahme der Arm 13 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht
wird.
SW, ist ein Wählschalter für den Nähstichtyp, und das
Betätigungselement 17 wird zur Betätigung des Schalters SWi über eine Axialbewegung des Anschlags 18 des
Abtastarms, 13 in Abhängigkeit vom Eingriff des Stößels
12 mit den Kurvenflächen A, B und C bewegt.
SW2 ist ein Endstichdetektorschalter, und das Betätigungselement 19 wird zum Betätigen des Schalters SW2
durch eine Drehbewegung des Anschlags 18 in Abängigkeit vom Eingriff des Stifts 14 in die Nuten 7 bewegt.
Ein Auslösearm 20 trägt einen Stößelstifl 21 und ist
drehbar an der Welie 16 angebracht. Der Stift 21 arbeitet mit der Auslösekurvenscheibe 9 zusammen, um den
Arm 13 im Uhrzeigersinn zu drehen, so daß der Stift 14 von der Nut 7 immer dann getrennt wird, wenn der Arm
13 axial nach links bewegt wird, und somit die Art der auszuführenden Nähstiche unverändert bleiben kann.
Eine Riemenscheibe 22 ist an einem Ende der Armwelle 2 angebracht und wird über einen Riemen 13 von einem
nicht dargestellten Motor angetrieben. Eine Anhaltekurvenscheibe, die an der Armwelle 2 angebracht ist,
dient dazu, die Armwalle 2 anzuhalten; wenn der Anschlag 25 der Kurvenscheibe 24 das Ende 27 einer Klinke 26 erfaßt, die drehbar an einem Drehzapfen 28 angebracht ist, der am Maschinengehäuse 1 befestigt ist. Die
Klinke 26 steht mit einem Kolben 30 eines Elektromagneten SOL über ein Verbindungsglied 29 in Verbindung, das im Uhrzeigersinn durch eine Feder 31 so vorgespannt ist, daß sich das Ende 27 der Klinke 26 an einer
Stelle im Abstand von dem Drehweg des Anschlags 25 der Kurvenscheibe 2ί befindet, wie es in F i g. 2 dargestellt ist. Wenn der Elektromagnet erregt wird, wird der
Kolben 30 nach unten gezogen und das Verbindungsglied 29 entgegen dem Uhrzeigersinn gegen die Wirkung der Feder 31 gedreht. Die Klinke 26 wird daher im
Uhrzeigersinn gedreht, so daß das Ende 27 in den Drehweg des Anschlags 25 der Kurvenscheibe 24 kommt.
Der ElektromajSnet ist nicht erregt, während die Nähmaschine zum normalen Ausführen von Nähstichen angetrieben wird. In diesem Fall überträgt eine nicht dargestellte ftupplMng die Drehung der Riemenscheibe 22
auf die Armwelle 2. während andererseits dann, wenn der Elektromagnet erregt i;\ um die Nähmaschine anzuhalten, die Kupplung betätigt wird, um die Armwelle
2 von der Riemenscheibe 22 zu trennen.
In Fig.4 ist das Schallbild der Steuerschaltung mit
einer Wecltse!spannungsquelle V, einem Motor M und einem Regler CONT in Form eines linearen Widerstandes dargestellt. Wenn der Stößel 12 mit der Kurvenflä-
ehe A der Wähikurvenscheibe 8 für den Nähstichtyp in Kontakt steht, um gerade Nähstiche zu bilden, befindet
sich das Kontaktstück ides Wählschalters SWi am Kontaktpunkt a, während dann, wenn der Stößel 12 mit den
Kurvenflächen B oder C in Kontakt steht, das Kontakt
stück / am Kontaktpunkt b liegt Eine Diode D1 dient ais
Halbwellengleichrichter für den elektrischen Strom des
Motors M, um die Drehzahl des Motors herabzusetzen, und bildet zusammen mit dem Schalter SWi eine, die
Drehzahl herabsetzende Einrichtung. Wenn der Stift 14
nicht in eine der Nuten 7 der Steuerscheibe 6 für den
Endnähstich eingreift, befindet sich das Kontaktstück t des Endstichdetektorschalters SW2 am Kontaktpunkt a,
während dann, wenn der Stift 14 in eine der Nuten 7 eingreift, das Klontaktstück t am Kontakt b liegt. Wenn
somit der Stößel 12 die Kurvenfläche A ^faßt, um gerade Nähstiche auszubilden, befindet sich de, Kontakt t
am Kontaktpunkt a, während dann, wenn der Stößel 12 die Kurvenfläche B für den Nähstichzyklus erfaßt, der
Kontakt / am Kontaktpunkt b einmal pro Umdrehung
der Steuer r~heibe 6 liegt, wobei die Nadel an einer bestimmten Stelle, d. h. einmal bei sechs Stichen, d. h. dem
letzten Stich der sechs Stiche, anhgehalten wird. Wenn der Stößel 12 die Kurvenfläche C für die schrittweise
Ausbildung von Nähstichen erfaßt, kommt der Kontakt
/des Schalters SW; pro Vn Umdrehung der Steuerscheibe 6, d. h. pro Nähstich zum Kontakt b, wobei die Nadel
an einer bestimmten Stelle angehalten wird. Eine Relaisspule RL wird über eine Diode D2 und einen Kondensator G über ein bestimmtes Zeitintervall erregt, wenn
J5 das Kontaktstück ι des Schalters SW| am Kontaktpunkt
b liegt und der Regler CONT in Betrieb ist. Das Erregungszeitintvcrvall basiert auf dem Ohm'schen Widerstand und dem Blindwiderstand der Spule RL und des
Kondensators Q. Der Kondensator G entlädt sich über
einen Widerstand R, wenn der Regler CONT abgeschaltet ist. Der Elektromagnet SOL liegt mit einer Seite am
Kontaktpunkt a des Schalters SW, über die Diode D2
und mit der anderen Seite am Kontaktpunkt b des Schalters SW2 über einen als Öffner ausgebildeten
Schalter SWj, der geöffnet wird, wenn das Relais RL
erregt wird. Ein Schalter SWt wird geschlossen, wenn
das Relais RL erregt wird, um dadurch das Kontaktstück ides Schalters SW2 und den Koniaktpunkt a kurzzuschließen.
Wenn bei einer Vorrichtung mit dem oben beschriebenen Aufbau der Stößel 12 die Kurvenfläche A der
Wähikurvenscheibe 8 für den Nähstichtyp erfaßt, indem von I land aus die Wählscheibe U für den Nähstichtyp
so betätigt wird, daß die Ausführung von geraden Näh
Stichen gewählt wird, kommt das Kontaktstück t des
Wählschalters SWi an den Kontaktpunkt a und es wird der Stift 14 in F i g. 1 nach links bewegt, wobei der Stift
in keine Nut 7 der Steuerscheibe 6 für den letzten Nähstich eingreift und das Kontaktstück f des Detektor-
bo schalters 5W3 für den letzten N'ähstich zum Kontaktpunkt a kommt. Die Drehzahl des Motors Λίν-'ird daher
über den Regler CONT gesteuert. Da der Elektromagnet SOL nicht erregt ist, befindet sich die Klinke 26
nicht im Drehweg der Anhaltekurvenscheibe 24 und die
Riemenscheibe 22 und die Armwelle 2 sind über die
Kupplung verbunden, so daß die Nähmaschine mit der normalen Geschwindigkeit angetrieben wird.
Wenn der Stößel 12 die Kurvenfläche flder Wähllair-
venscheibe 8 für den Nähstichtyp zum Wühlen eines
Nähstichzyklus erfaßt, kommt das Kontaktstück / des Wählschalters SW1 zum Kontaktpunkt b und der Stift 14
befindet sich in einer mittleren Lage im Vcrscizungsbcreich in Fig. 1, in der er nur in die Nut Ta eingreifen
kann. Das Kontaktstück I des Schallers 5IV; liegt am
Kontaktpunkt n, während der Stift 14 sich nicht in der
Nut 7a befindet, solange diese nicht auf den Stift 14 trifft. Die Drehzahl des Maschinenmotors M wird dann
über den Regler CONT gesteuert und durch die Diode D\ herabgesetzt. Die Rclaisspule RL wird kurzzeitig erregt, während der Regler CONT arbeitet, um den Schalter SW3 zu öffnen und den Schalter SW4 zu schließen.
Dieses Schalten der Schalter SW1 und SW4 hat keinen
Einfluß auf den Antrieb des Motors M. wenn sich der Stift 14 nicht in der Nut 7a befindet, da das Kontaktstück t des Schalters 5IV2 zu dem Zeitpunkt am Kontaktpunkt a liegt. Wenn sich der Stift 14 in der Nut 7a
befindet, d. h. wenn das Kontaktstück ί des Schalters
SW2 sich am Kontakt b befindet, wird der Schaltkreis
des Elektromagneten SOL unterbrochen und der Motor M betriebsbereit, so daß das Relais RL erregt wird, bis
der Stift 14 aus der Nut 7a herauskommt, d. h. bis das Kontaktstück t zum Kontaktpunkt a kommt, um den
Maschinenmotor Min Gang zu setzen. Wenn das Muster genäht ist, nachdem die Steuerscheibe 6 eine vollständige Umdrehung ausgeführt hat und der Stift 14 die
Nut Ta wieder trifft, kommt das Kontaktstück I des Schalters SlV2 zum Kontaktpunkt b und es wird der
Strom zum Motor M unterbrochen. Da der Kondensator Ci aufgeladen ist. wird dann das Relais RL nicht
erregt, so daß der Elektromagnet SOL erregt wird, um
die Armwelle 2 in der oben beschriebenen Weise anzuhalten, wobei gleichzeitig die Kupplung die Armwelle 2
von der Riemenscheibe 22 trennt. In dieser Weise wird die Nähmaschine mit einer in einer bestimmten Lage,
beispielsweise am oberen Totpunkt befindlichen Nadel angehalten. Anschließend wird der Regler CONT einmal abgeschaltet, um den Kondensator G zu entladen.
Durch eine Wiederinbetriebnahme des Reglers CONT wird mit dem Anfangsstich des Musters begonnen, wird
der letzte Stich gebildet und wird die Nähmaschine angehalten. Wenn der Stift 14 sich nicht in der Nut 7a am
Anfang des Nähens befindet, wird der Motor M vorher gedreht, bis der Stift 14 in die Nut 7a eingreift, bevor der
zu nähende Stoff in die Nähmaschine eingelegt wird.
Wenn der Stößel 12 an der Kurvenfläche Cder Wählkurvenscheibe 8 für den Nähstichtyp liegt, so daß die
schrittweise Ausführung von Nähstichen gewählt ist, ist der Stift 14 weiter lach rechts in F i g. 1 bewegt, so daß
er in alle sechs Nuten 7 fallen kann. Während bei der Ausführung eines Nähstichzyklus die Nähmaschine automatisch nach einer vorbestimmten Anzahl von Nähstichen, beispielsweise nach sechs Nähstichen, angehalten wird, wird bei der schrittweisen Ausführung von
Nähstichen die Nähmaschine mit einer in einer bestimmten Lage befindlichen Nadel immer nach der Ausbildung eines Nähstiches über den Regler CONT angehalten.
In den F i g. 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem der Schalter SWi als Schließer
ausgebildet ist und aufgrund der Drehbewegung des Armes 13 geschlossen wird, wenn der Stift eine der Nuten 7 erfaßt, um dadurch den Elektromagneten SOL zu
erregen und die Drehung der Armwelle 2 anzuhalten. Der Schalter SVV; ist in der Nähe des Zwischenverbindung.sgliedcs 29 angeordnet und als öffner ausgebildet,
wobei der Schalter .VW, durch den Teil 29/t des Zwi
schenvcrbindungsgliedcs 29 geöffnet wird, der entgegen
dem Uhrzeigersinn gedreht wird, um die Drehung der Armwelle 2 über die Klinke 26 anzuhalten, wenn der
Elektromagnet erregt ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Anhaltekurvcnschcibc 24 entgegen dem Uhrzeigersinn durch eine
nicht dargestellte Feder vorgespannt. Wenn der Elektromagnet erregt ist, wird in der oben beschriebenen
Weise das Ende 27 der Klinke 26 im Uhrzeigersinn in
ίο den Drehweg des Anschlags 25 der Anhaltekurvenscheibc 24 gedreht, um dadurch die Drehung der Armwelle am Ende des Nähstichzyklus anzuhalten. Die Klinke 26 wird jedoch aus dem Drehweg der Anhaltckurvcnscheibe 24 durch eine nicht dargestellte geeignete
Einrichtung gebracht, wenn der Maschincnregler CONT abgeschaltet ist. Die Anhaltckurvenscheibe
24 wird daher etwas entgegen dem Uhrzeigersinn durch eine nicht dargestellte Feder gedreht, bis der Anschlag
25 eine Höhe unter dem Ende 27 der Klinke 26 erreicht.
so daß die Armwelle 2 wieder gedreht werden kann.
wenn der Regler CONT wieder in Betrieb gesetzt wird. Wenn bei diesem Ausführungsbeispiel der Regler CONT abgeschaltet wird, nachdem ein Muster aus
einem Nähstichzyklus beendet ist. wird die Schaltung in
F i g. 6 vollständig abgeschaltet. Der Schalter SWx bleibt
geschlossen, da der Stift 14 sich in einer Nut 7 befindet. Der Elek'.romagnet wird daher erregt, wenn der Regler CONF wieder in Betrieb gesetzt wird, und bewegt
die Klinke zum Drehweg der Anhaltekurvenscheibe 24.
jo Das hat jedoch keinen Einfluß auf die Drehung der
Armwelle 2, da in der oben beschriebenen Weise der Anschlag 25 der Anhaltekurvenscheibe 24 sich auf einer
Höhe unter dem Ende 27 der Klinke 26 befindet. Wenn die Armwelle 2 und dementsprechend die Steuerscheibe
J5 6 mit einer verminderten Geschwindigkeit gedreht werden, kommt der Stift 24 aus einer der Nuten 7 heraus
und es wird der Schalter SWi geöffnet, wie es oben beschrieben wurde. Der Schalter SW, wird daher wieder geschlossen, um den Elektromagneten zu erregen
und dadurch die Armwelle 2 anzuhalten, wenn ein Muster aus einem Nähstichzyklus beendet ist und der Stift
14 mit einer der Nuten 7 der Steuerscheibe 6 in Eingriff gekommen ist.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum positionierten Anhalten der
Armwelle einer Nähmaschine mit einer Anzahl von Musterkurvenscheiben, die von einer Armwelle antreibbar
sind, welche über eine Kupplung mil einer vom Antriebsmotor angetriebenen Riemenscheibe
in Verbindung steht, und mit einem die Kupplung betätigenden Elektromagnet zum Anhalten der
Armwelle in einer bestimmten Winkelstellung, d a durch
gekennzeichnet, daß eine von der Armwelle (2) angetriebene Steuerscheibe (6) vorgesehen
ist, die mit einer von Hand verstellbaren Abtasteinrichtung (13, 14) zusammenwirkt, die relativ
zur Steuerscheibe (6) in radialer und axialer Richtung verschiebbar ist. wobei durch die Verschiebung
in radialer Richtung ein Schalter (SW1) zum Einschalten
eic£- bestimmten Drehzahl des Antriebsmotors
und durch die Verschiebung in axialer Richtung ein Schalter (SW2) zum Abschalten des Antriebsmotors
und zum Erregen des Elektromagneten (SOL) betätigbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerscheibe (6) mit einer radial verlaufenden Nut (7a) versehen ist. in die ein Stift
(14) eines Abtastarmes (13) eingreifen kann, wobei der Abtastarm (13) über eine Kurvenscheibe (9) in
radialer Richtung verstellbar und zum Einrasten des Stiftes(14) in die Nut (Ja) verschwenkbar ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, Caß die steuerscheibe (6) mit
mehreren, in gleichen Abstanden auf dem Umfang angeordneten Nuten (7) versehe), ist. die eine unterschiedliche
Längsabmessung zu der Nut (7 a) aufweisen und zum Anhalten der Nähmaschine nach jedem
Einzelstich vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (2)
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| CH625280A5 (de) * | 1977-12-27 | 1981-09-15 | Gegauf Fritz Ag | |
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1980
- 1980-07-31 US US06/175,203 patent/US4331092A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
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| DE3029338A1 (de) | 1981-02-26 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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