DE3025514A1 - Elektrischer drehschalter - Google Patents

Elektrischer drehschalter

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DE3025514A1
DE3025514A1 DE19803025514 DE3025514A DE3025514A1 DE 3025514 A1 DE3025514 A1 DE 3025514A1 DE 19803025514 DE19803025514 DE 19803025514 DE 3025514 A DE3025514 A DE 3025514A DE 3025514 A1 DE3025514 A1 DE 3025514A1
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DE
Germany
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contact
handle
stationary contacts
central
rotation
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Ceased
Application number
DE19803025514
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English (en)
Inventor
Ferdi 5974 Herscheid Pfistor
Max 5885 Schalksmühle Pfistor
Karl-Heinz 5870 Hemer Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PISTOR GmbH
Original Assignee
PISTOR GmbH
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Publication date
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    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00—Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/001—Electromechanical switches for setting or display
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/005—Electromechanical pulse generators
    • H—ELECTRICITY
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    • H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/005—Electromechanical pulse generators
    • H01H2019/006—Electromechanical pulse generators being rotation direction sensitive, e.g. the generated pulse or code depends on the direction of rotation of the operating part

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • "ELektrischer DrehæchalterW
  • Die Erfindung betrifft einen elektrischen Drehschalter mit Kontakten, die durch Drehen der Handhabe des Schalters in Berührugg bringbar sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine mechanische Erkennung des Drehsinnes des Schalters zu eriFlichen und damit eine einfache Speicherung von Impulsen zu ermöglichen.
  • Es sind beispielsweise zur Einstellung von Schaltuhren Schalter bekannt, die in Abhängigkeit von der Drehgeschwindigkeit elektrische Impulse erzeugen.
  • Je schneller ein solcher Schalter bezw. dessen Handhabe gedreht wird, desto höher ist die impulsfrequenz.
  • Zur eindeutigen Funktion dieser Schalter ist die Erkennung des Drehsinnes für die nachgeordnete elektrische Schaltfunktion unbedingte Voraussetzung.
  • Es soll åa beispielsweise eine elektrische Uhr vor-oder zurückgestellt werden können.
  • Bisher ist es bei sogenannten Bitgeneratoren üblich den Drehsinn mittels einer Elektronik zu erfassen.
  • Dies geschieht, indem beim Drehen zunächst der Drehsinn durch ein elektronisches Bauteil erfaßt wird.
  • Je nach Drehsinn gibt dieses Bauteil einen entsprechenden Ausgangsimpuls auf die Leitung A der B eines Zählwerkes (elektronischer Zähler).
  • Unabhängig von der systemimmanenten Trägheit des Gerätes ist also neben der Mechanik und dem Zählwerk noch ein weiteres Bauteil erforderlich. Zudem ist auch für die sogenannte Step-Funktion eine zusätzliche Kurzschluß-Taste erforderlich, mittels derer die erfaßten Impulse einem Speicher zugeführt werden können.
  • Desweiteren ist der mechanische Teil dieser bekannten Einrichtungen sehr verschleißfreudig, weil dort über eine Leiterplatte ein Schleifkontakt läuft.
  • Der Abrieb zwischen diesen Teilen ist erheblich.
  • Die Erfindung zeigt nun einen Weg auf, wie durch Drehung des Schalters sofort ein Kontakt bezw. Impuls auf die Leitung A oder 3 (entsprechend dem Drehsinn) gegeben wird, also aufwärts oder abwärts gezählt wird.
  • Dazu schlägt sie vor, daß im Schaltergehäuse zwei ortsfeste Kontakte mit Abstand voneinander angeordnet sindX daß zwischen diesen ein biegbarer, federelastischer weiterer Kontakt gehaltert ist und daß die drehbare Handhabe beim Drehen diesen Kontakt abhängig vom Drehsinn mit einem der beiden ortsfesten Kontakte vorübergehend in BerWhrungskontakt bringt.
  • Die ortsfesten Kontakte werden je nach Drehsinn intermittierend mit dem beweglichen Federkontakt verbunden.
  • Die Impuiszählung erfolgt also gleichzeitig mit der Drehsinnerfassung durch die entsprechende mechanische Ausbildung des Schalters.
  • Zudem tritt zwischen den Kontakten kein Reibung verschleiß auf.
  • Vorteilhaft ist, daß an der Handhabe mindestens eine mit dem elastischen Kontakt korrespondierender Mitnehmer angebracht ist, der den Kontakt aus der Ruhelage bis zum Berührungskontakt mit einem der beiden ortsfesten Kontakte auslenkt, wobei nach Erreichen der Kontakt lage der Kontakt in die Ruhelage zurückfedert.
  • Der Mitnehmer führt den Federkontakt zu dem einen oder anderen ortsfesten Kontakt.
  • Dort wird der Federkontakt von dem ortsfesten Kontakt festgehalten, während der Mitnehmerwunter vorübergehender elastischer Biegung des Federkontaktes vom Mitnehmer weg - über den Federkontakt hinweggleitet.
  • Der Federkontakt schnellt in die Ruhelage zurück und wird von dem nächsten Mitnehmer erneut erfaßt u.s.f.
  • Bevorzugt ist vorgesehen, daß die ortsfesten Kontakte zwei mit Abstand voneinander im Gehäuse befestigte Stifte sind, deren Anschlußfahnen oder dergl. nach außen geführt und deren innenliegende Enden zur innenliegenden Handhabenunterseite hingerichtet frei auslaufen, daß ferner der elastische Kontakt einen freien, relativ langen Biegearm bildend quer zur Handhabe verlaufend im Gehäuse gehaltert ist, wobei auch dessen Anschlußfahne aus dem Gehäuse herausgeführt istf und dessen freies kontaktgebendes Ende zwischen den freien kontaktgebenden Enden der ortsfesten Kontakte angeordnet ist, daß weiter die Handhabe auf ihrer Unterseite eine Vielzahl von regelmäßig auf einem gemeinsamen Kreis verteilt angeordneten Mitnehmern aufweist, die radial weit außen auf der Unterseite angebracht sind.
  • Die Mitnehmer können dabei gerundet oder in Drehrichtung abgeschrägt sein, um die Funktion zu erleichtern.
  • Besonders vorteilhaft ist, daß die Mitnehmer in Drehrichtung einen Abstand voneinander aufweisen, der gering kleiner als der Abstand der ortsfesten Kontakte voneinander ist.
  • Dadurch wird sichergestellt, daß der federnde Kontakt beim Zurückfedern nicht zufällig den anderen ortsfesten Kontakt trifft und so einen falschen Impuls erzeugt, weil nämlich der in Drehrichtung nächste Mitnehmer als Anschlag für den zurückfedernden Kontakt dient.
  • In Kombinations ist vorgesehen, daß di*rtsfesten Kontakte V-förmig zum Gehäuseboden hin aufeinander zulaufende, freie Enden aufweisen, deren Abstand bodenseitig kleiner gleich dem MaB des elastischen Kontaktes gemessen in Richtung zu den ortsfesten Kontakten ist, und daß die Handhabe axial zum Boden hin verschieblich ausgebildet ist, wobei der elastische Kontaktnittels der Handhabe tastschalterartig in Berührungskontakt mit beiden ortsfesten Kontakten bringbar ist , und zwar gleichzeitig.
  • Hierdurch ist die Snordaung eines zusätzlichen Tastschalters gemäß eingangs gemachten Ausfüurungen überflüssig.
  • Vorzugsweise ist beabsichtigt, daß der elastische Kontakt die axial wirksame Rückstellfeder für die Handhabe bildet.
  • Erfindungsgemäß ist ein Impulszähler mit einem elektrischen Drehschalter dadurch gekennzeichnet, daß jeder ortsfeste Kontakt mit einem Eingang eines elektrischen Zählwerkes und der elastische Kontakt mit einer äußeren elektrischen Zuleitung verbunden ist, so daß die Erfassung der Drehrichtung der Handhabe und die Zählung der Schaltimpulse unmittelbar erfolgt.
  • Weiter ist vorteilhaft, wenn durch Kurzschließen der ortsfesten Kontakte mittels des elastischen Kontaktes mittels axialer Verschiebung der Handhabe eine Abgabe des ermittelten Iinpulswertes an einen elektrischen Speicher erfolgt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigt: Fig. 1 den Schalter in der Ruhelage im Schnitt Fig. 2 desgleichen um 90° gedreht geschnitten; Fig. 3 den Schalter gemäß Fig. 1 in Xastfunktion; Fig. 4 desgleicirie Fig. 2 gesehen Fig. 5 den Schalter von oben gesehen, teilweise geschnitten.
  • Der elektrische Drehschalter besteht aus einem Gehäuse 1 mit einem eingesprengten Deckel 2.
  • Innerhalb dieses Gehäuses 1 sind zwei ortsfeste Kontakte 3,4 gehaltert, die einerseits aus dem Gehäuse 1 nach außen herausgeführt sind, damit eine elektrische Verbindung mit den frei liegenden Anschlußfahnen erfolgen kann, und die andererseits im Gehäuseinneren vom Boden desselben zum Deckel 2 hingerichtet divergieren.
  • Die Kontakte 3,4 weisen in Bodennähe einen Abstand von etwas geringer als Leiterstärke auf.
  • Mit diesen korrespondiert ein elastischer, biegbarer Kontakt 5 dessen freies Ende zwischen den Kontakten 3,4 liegt, und zwar in der Ruhelage in einer Mittelstellung (Fig. 1) und in der Arbeitslage nach rechts, links oder unten ausgelenkt.
  • Der Kontakt 5 verläuft über die gesamte Gehäuse breite und ist im Mittelbereich abgekröpft, so daß in der Ruhelage das kontaktseitigc Ende nahe dem Gehäusedeckel und das nach außen geführte Ende auf dem Gehäuseboden aufliegt.
  • Zur Betätigung des Kontaktes 5 ist eine Handhabe 6 mittig in den Deckel 2 eingesetzt, die aus einer mit Mitnehmern 7 versehenen Scheibe und einem Achsstummel besteht.
  • Die Handhabe 6 ist samt ihrer Scheibe sowohl drehbar (nach rechts und links) als auch zum Gehäuseboden hin verschiebbar.
  • Sie steht unter ständiger Belastung der Federwirkung des Kontaktes 5, die ggf. durch eine separate Feder unterstützt werden kann.
  • Die Nitnehmerscheibe der Handhabe hat eine kreisrunde Form, wobei ihr Durchmesser so bemessen ist> daß er kleiner als der Abstand der Kontakte 3,4 vom Nittelpunkt der Scheibe ist, so daß die Kontakte 3,4 bei axialer Verschiebung der Handhabe außerhalb des von der Mitnehmerscheibe durchgriffenen Raumes liegen.
  • In Fig. 3 und 4 ist die Tastfunktion gezeigt.
  • Dabei wird die Handhabe 6 zum Gehäuseboden hin verschoben, so daß der Kontakt 5 die Kontakte 3 und 4 leitend verbindet.
  • Wird die Handhabe 6 losgelassen, stellt sich die Lage gemäß Fig. 1 und 2 ein.
  • Wird in dieser Stellung die Handhabe 6 gedreht, so wird der Kontakt 5 je nach Drehsinn von den Mitnehmern 7 zum Kontakt 3 oder 4 hin bewegt.
  • Bei Erreichen der Kontaktstellung gleitet der jeweilige Mitnehmer 7 über den Kontakt 5 hinweg, während schon der nächste Mitnehmer zur erneuten Mitnahme des Kontaktes 5 ausgerichtet ist.
  • Es wird so abhängig von der Drehgeschwindigkeit eine Impulsfrequenz übertragen und gemessen.
  • Der zustand zZer benachbarter Mitnehmer ist gering kleiner als der Abstand der Kontakte 3,4 in der Schaltebene gemäß Fig. 1 und 2, damit ein Zurückschnellen des Kontaktes 5 bis zum jeweils anderen Kontakt 3 oder 4 verhindert wird, Fehlimpulse also ausgeschlossen sind.
  • Im Beispiel hat die Scheibe der Handhabe 6 zw5lf Mitnehmer 7, Alle neuen in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: Elektrischer Drehschalter mit Kontakten, die durch Drehen der Handhabe des Schalters in Berührung bringbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Schalt ergehäuse (1) zwei ortsfeste Kontakte (3,4) mit Abstand voneinander angeordnet sind, daß zwischen diesen ein biegbarer, federelastischer weiterer Kontakt (5) gehaltert ist und daß die drehbare Handhabe (6) beim Drehen diesen Kontakt (5) abhängig vom Drehsinn mit einem der beiden ortsfesten Kontakte (3,4) vorübergehend in Beriihriingskontakt bringt.
  2. 2. Elektrischer Drehschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Handhabe (6) mindestens ein mit dem elastischen Kontakt (5) korrespondierender Mitnehmer (7) angebracht ist, der den Kontakt (5) aus der Ruhelage bis zum Beruhrungskontalrt mit einem der beiden ortsfesten Kontakte (4s3) auslenkt, wobei nach Erreichen der Kontaktlage der Kontakt (5) in die Ruhelage zurückfedert.
  3. 3. Elektrischer Drehschalter nach einem der Ansprüche 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfesten Kontakte (3,4) zwei mit Abstand voneinander im Gehäuse (1) befestigte Stifte sind, deren Anschlußfahnen oder dergl. nach außen geführt und deren innenliegende Enden zur innenliegenden Handhabenunterseite hingerichtet frei auslaufen, daß ferner der elastische Kontakt (5) einen freien, relativ langen Biegearm bildend quer zur Handhabe (6) verlaufend im Gehäuse (1) gehaltert ist, wobei auch dessen Anschlußfahne aus dem Gehäuse (1) herausgeführt ist, und dessen freies kontaktgebendes Ende zwischen den freien kontaktgebenden Enden der ortsfesten Kontakte (3ei4) angeordnet ist, daß weiter die Handhabae (6) auf ihrer Unterseite eine Vielzahl von regelmäßig auf einem gemeinsamen Kreis verteilt angeordneten Mitnehmern (7) aufweist, die radial weit außen auf der Unterseite angebracht sind.
  4. 4. Elektrischer Drehschalter nach einem der sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (7) in Drehrichtung einen Abstand voneinander aufweisen, der gering kleiner als der Abstand der ortsfesten Kontakte (3ei4) voneinander ist.
  5. 5. Elektrischer Drehschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfesten Kontakte (3,4) V-förmig zum Gehäuseboden hin aufeinander zu laufende, freie Enden aufweisen, deren Abstand bodenseitig kleiner gleich dem Maß des elastischen Kontaktes (5) gemessen in Richtung zu den ortsfesten Kontakten (3,4) ist, und daß die Handhabe (6) axial zum Boden hin verschieblich ausgebildet ist, wobei der elastische Kontakt (5) mittels der Handhabe (6) tastschalterartig in Beruhrungskontakt mit beidn ortsfesten Kontakten (3,4) bringbar ist, und zwar gleichzeitig.
  6. 6. Elektrischer Drehschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Kontakt (5) die axial wirksame Ruckstellfeder für die Handhabe (6) bildet.
  7. 7. Impulszähler mit einen elektrischen Drehschalter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder ortsfeste Kontakt (3,4) mit einem Eingang eines elektrischen Zählwerkes und der elastische Kontakt (5) mit einer äußeren elektrischen Zuleitung verbunden ist, so daß die Erfassung der Drehrichtung der Handhabe (6) durch die Zählung der Schaltimpulse unmittelbar erfolgt.
  8. 8. Impulazähler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß durch Kurzschließen der ortsfesten Kontakte (3,4) mittels des elastischen Kontaktes (5) mittels axialer Verschiebung der Handhabe (6) eine Abgabe des ermittelten Impulswertes an einen elektrischen Speicher erfolgt.
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